<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444</id><updated>2011-10-10T13:17:52.876+02:00</updated><category term='wachsen glauben'/><category term='Islam'/><category term='Trennung'/><category term='Kreuz'/><category term='Thessalonicher'/><category term='Eitelkeit'/><category term='Bild'/><category term='Christ sein praktisch'/><category term='Neues'/><category term='Christentum'/><category term='Erkenntnis'/><category term='Liebe'/><category term='Homosexuell'/><category term='Geist'/><category term='Meditation'/><category term='Reich Gottes'/><category term='Bibel'/><category term='Hochmut'/><category term='Herz'/><category term='Geld'/><category term='Theologie'/><category term='Kirche'/><category term='Wort Gottes'/><category term='Jesus Christus'/><category term='Identiät'/><category term='Mundschutz'/><category term='allgemeines Priestertum'/><category term='Schweiz'/><category term='Gebet'/><category term='Heiliger Geist'/><category term='Einheit'/><category term='Manipulation'/><category term='Körper'/><category term='Minarette'/><category term='Sünde'/><category term='Taufe'/><category term='Calvin'/><category term='Welt Liebe Erlöser'/><category term='Denken'/><category term='Seele'/><category term='Salomon'/><category term='Solz'/><category term='Meditaton'/><category term='Fest'/><category term='Gewöhnung'/><category term='Schöpfung'/><title type='text'>Martin Flütsch: Predigten</title><subtitle type='html'>Als Christ unterwegs</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>57</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-8710266184109410353</id><published>2010-08-13T21:50:00.000+02:00</published><updated>2010-08-13T21:51:54.935+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Eitelkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Salomon'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Neues'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jesus Christus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geld'/><title type='text'>Alles ist eitel</title><content type='html'>Aus der Bibel: Prediger 1,1 Dies sind die Reden des Predigers, des Sohnes Davids, des Königs zu Jerusalem. &lt;br /&gt;2 Es ist alles ganz eitel, sprach der Prediger, es ist alles ganz eitel. &lt;br /&gt;3 Was hat der Mensch für Gewinn von all seiner Mühe, die er hat unter der Sonne? &lt;br /&gt;4 Ein Geschlecht vergeht, das andere kommt; die Erde aber bleibt immer bestehen. &lt;br /&gt;5 Die Sonne geht auf und geht unter und läuft an ihren Ort, dass sie dort wieder aufgehe. &lt;br /&gt;6 Der Wind geht nach Süden und dreht sich nach Norden und wieder herum an den Ort, wo er anfing. &lt;br /&gt;7 Alle Wasser laufen ins Meer, doch wird das Meer nicht voller; an den Ort, dahin sie fließen, fließen sie immer wieder. &lt;br /&gt;8 Alles Reden ist so voll Mühe, dass niemand damit zu Ende kommt. Das Auge sieht sich niemals satt, und das Ohr hört sich niemals satt. &lt;br /&gt;9 Was geschehen ist, eben das wird hernach sein. Was man getan hat, eben das tut man hernach wieder, und es geschieht nichts Neues unter der Sonne. &lt;br /&gt;10 Geschieht etwas, von dem man sagen könnte: »Sieh, das ist neu«? Es ist längst vorher auch geschehen in den Zeiten, die vor uns gewesen sind. &lt;br /&gt;11 Man gedenkt derer nicht, die früher gewesen sind, und derer, die hernach kommen; man wird auch ihrer nicht gedenken bei denen, die noch später sein werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wurde von einem Gemeindeglied gefragt, ob ich nicht den Prediger mal predige – nicht mich, sondern das Buch Prediger in der Bibel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das mache ich sehr gerne. Ihr kennt dieses Phänomen wahrscheinlich auch – ihr lest etwas und beim Lesen seid ihr betroffen, überwältigt und ihr sagt bei Euch: „Genau so empfinde ich auch – nur konnte ich es noch nie so genau sagen – der bringt das was ich meine auf den Punkt.“ So geht es mir beim Buch Prediger in der Bibel. Es ist das Beste was es gibt, wenn es um eine Analyse dieser Welt, des menschlichen Tuns unserer Gesellschaft geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In manchen Bibeln wird dieses Buch auch Kohelet genannt. Kohelet ist hebräisch und bedeutet soviel wie „Gemeindevorsteher, Gemeindesprecher“. Redner an einer öffentlichen Versammlung. Es ist hier eine Rede an die, die die „verborgene Weisheit“, die Gott durch den Heiligen Geist schenkt, nicht haben. Es ist sozusagen der erste Teil einer guten und wirksamen evangelistischen Rede: Die klare Sicht auf die Sinnlosigkeit des Tuns, Lassens, Redens und Schweigens in dieser Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebenbei: das Predigerbuch gehört zu den Texten, die im jüdischen Umfeld alljährlich beim Laubhüttenfest gelesen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche Christen stört es, dass dieses Buch in der Bibel ist. Es kommt eher depressiv, negativ, pessimistisch daher – ich meine sehr realistisch, wenn es um die Analyse unserer Zeit und unseres Lebens hier auf Erden geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Prediger zeigt uns eigentlich, dass der Glaube an Gott nicht nur ein Bestandteil unseres Lebens sein kann, nicht nur ein Werkzeug um unser Leben zu verbessern – sondern ein ganz neues Leben meint – wir wissen es heute, was Salomo so noch nicht wissen konnte: Ein Leben erneuert durch Be-Kehrung zu Jesus Christus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Prediger zerstört alle falschen Hoffnungen die wir uns landauf, landab so aufbauen.&lt;br /&gt;Er predigt gegen falsche Sicherheiten.&lt;br /&gt;Er zeigt uns, dass wir das Böse und den Tod nicht verdrängen sollen, sondern damit zu rechnen haben: In letzter Zeit habe ich wieder erleben müssen, wie fromme Christen durch fromme Taten den Tod und das Böse verdrängten und dann umso stärker davon eingeholt wurden.&lt;br /&gt;Es bringt die Optimisten auf den Boden – die, die sagen „Mach es wie die Sonnenuhr – zähl die schönen Stunden nur.“ Es gibt eben auch die andern Stunden und der Prediger lehrt uns, auch diese zu zählen und in unserem Leben anzunehmen, wahrzunehmen, sie als offenbar genauso wichtig zu akzeptieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine der Hauptaussagen: Der Prediger widerspricht einer gängige Irrlehre die auch bei uns beliebt ist. Sie meint Ursache und Wirkung stünden immer im Zusammenhang – Krankheit habe eine Ursache, Unglück habe eine Ursache, Reichtum habe eine Ursache, Glück habe eine Ursache. Und wenn die Ursache richtig ist, sei das Nachfolgende auch richtig und könne sicher nicht falsch sein. Fromm wird das dann auch gleich in Zusammenhang mit Gottes Wirken gesehen: Gott straft weil Unrecht geschehen ist, Gott segnet weil Gutes getan wurde… Der Prediger widerspricht dem: Wir können Gott nicht ergründen – Gottesfürchtige wie Gotteslästerer werden Glück und Not erleben. &lt;br /&gt;Prediger 8,14 „Es gibt Gerechte, denen geht es, als hätten sie Werke der Gottlosen getan, und es gibt Gottlose, denen geht es, als hätten sie Werke der Gerechten getan.“ Manche der Psalmen klagen und fragen: „Warum geht es mir, der ich doch so ernst Gott recht tue viel schlechter als den Gottlosen?“ Als Beispiel: Psalm 73.&lt;br /&gt;Der Prediger erkennt, dass eine Erklärung dieser Welt und Gott, sich dem menschlichen Zugriff entzieht. Diese Welt und Gott selbst bleiben unbegreiflich und unberechenbar für menschliche Dankkategorien. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Weg des Predigers ist: Radikale Skepsis führt ihn durch Anfechtung hindurch zu einem tieferen Glauben. (Brockhaus Kommentar).&lt;br /&gt;Er lernt Gott zu fürchten und sieht diese Gottesfurcht (nicht Angst vor Gott, aber Respekt vor dessen Würde, Erhabenheit, Allmacht) als letzten Schluss. Ehrfurcht vor Gott ist der Weisheit letzter Schluss: Prediger 12,13 Lasst uns die Hauptsumme aller Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gilt für alle Menschen. 14 Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Glaube an Gott hat immer schon behauptet, dass alle Dinge letztlich sinnlos sind, wenn sie nur auf diese sichtbare Welt bezogen sind. Sie müssen, wollen sie sinnvoll werden, in Bezug zum Jenseitigen – zu Gott – sein. Dabei muss „Gott“ noch näher definiert werden, wollen wir den guten Weg im Dschungel der Religionen, Esoterik und Irrlehren finden. Die Definition werden wir aus der Bibel nehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant: Das Predigerbuch hat widersprüchliche Aussagen – das passt sehr gut zur Analyse unserer Welt: Er spricht vom säen, arbeiten, die Hand nicht ruhen lassen (11,6) obschon er weiss, dass alles nichtig ist.&lt;br /&gt;Salomo ist ein scharfer Beobachter. Er beschreibt die menschliche Wirklichkeit sehr treffend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das was hier mit und um uns ist, ist an und für sich sinnlos. Ohne Gott/Jesus ist alles &lt;br /&gt;Der Begriff „eitel“ meint hier nicht „arrogant“ oder „hochnäsig“ sondern „vergänglich, vergeblich, nicht von Bestand, sinnlos, nicht, anmassend, prahlerisch“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir fragen ständig nach Gewinn und Verlust.&lt;br /&gt;Wir richten unser Leben nach der Frage: „Was bringt’s mir?“&lt;br /&gt;Aber es gilt das Wort aus Lukas 12,20: „Du Narr! (das ist das Gegenteil vom Weisen) Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und was wird’s sein, das du bereitet hast?“&lt;br /&gt;Wir versuchen den Hammer, der über uns schwebt und Tod heisst, auszublenden. Wir machen uns Illusionen der Unsterblichkeit, indem wir alles in unsere Kinder legen und denken, dass die sozusagen uns unsterblich machen. &lt;br /&gt;Und wir wollen uns durch unsere Werke unsterblich machen, Werke von denen wir glauben, dass sie nach unserem Tod noch bestehen bleiben: Ein Buch schreiben, ein Haus bauen, eine Stiftung gründen, eine Marke lancieren, ein Denkmal setzen,…&lt;br /&gt;Oder wir machen uns unsterblich indem wir Spuren hinterlassen, die später gesehen würden – Menschen gebessert, Menschen geholfen, Menschen weitergebracht – doch der Prediger sieht es richtig: es sind Spuren im Sand – bald schon verweht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit Jahrhunderten machen die Menschen immer wieder das Gleiche. Und jede Generation hatte diese Illusion, die wir heute auch haben: Neues, noch nie Dagewesenes haben wir zustande gebracht. Vielleicht  meinen wir, dass unsere technologischen Neuerungen Neues ist – aber das ist Illusion – es gibt nicht wirklich Neues auf der Welt. Die alten Ziele und Zwecke sind geblieben: Macht und Reichtum, Erfolg und Ruhm, Geld und Lust – darum: Es gibt nichts Neues auf dieser Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt verschiedene Ansichten, wer dieses Buch geschrieben haben könnte. Ich halte mich an die konservative Ansicht, dass es der König Salomo gewesen ist. So steht es am Anfang des Buches.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Salomo – Sohn von David – von Gott mit viel Weisheit ausgestattet (und auch Reichtum) sieht hier auf sein Leben zurück. Er hatte alles erreicht, was damals ein Mensch erreichen konnte. Und seine Bilanz fällt ernüchternd aus: „Alles ist nichtig, ein Haschen nach Wind, es gibt nichts Neues unter der Sonne.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier der Text, der zeigt wie und warum Salomo so weise wurde. Und im zweiten Teil das berühmte Salomonische Urteil. 1. Könige 3,5-28: &lt;br /&gt;4 Und der König ging hin nach Gibeon, um dort zu opfern; denn das war die bedeutendste Höhe. Und Salomo opferte dort tausend Brandopfer auf dem Altar. &lt;br /&gt;5 Und der HERR erschien Salomo zu Gibeon im Traum des Nachts und Gott sprach: Bitte, was ich dir geben soll! &lt;br /&gt;6 Salomo sprach: Du hast an meinem Vater David, deinem Knecht, große Barmherzigkeit getan, wie er denn vor dir gewandelt ist in Wahrheit und Gerechtigkeit und mit aufrichtigem Herzen vor dir, und hast ihm auch die große Barmherzigkeit erwiesen und ihm einen Sohn gegeben, der auf seinem Thron sitzen sollte, wie es denn jetzt ist. &lt;br /&gt;7 Nun, HERR, mein Gott, du hast deinen Knecht zum König gemacht an meines Vaters David statt. Ich aber bin noch jung, weiß weder aus noch ein. &lt;br /&gt;8 Und dein Knecht steht mitten in deinem Volk, das du erwählt hast, einem Volk, so groß, dass es wegen seiner Menge niemand zählen noch berechnen kann. &lt;br /&gt;9 So wollest du deinem Knecht ein gehorsames Herz geben, damit er dein Volk richten könne und verstehen, was gut und böse ist. Denn wer vermag dies dein mächtiges Volk zu richten? &lt;br /&gt;10 Das gefiel dem Herrn gut, dass Salomo darum bat. &lt;br /&gt;11 Und Gott sprach zu ihm: Weil du darum bittest und bittest weder um langes Leben noch um Reichtum noch um deiner Feinde Tod, sondern um Verstand, zu hören und recht zu richten, &lt;br /&gt;12 siehe, so tue ich nach deinen Worten. Siehe, ich gebe dir ein weises und verständiges Herz, sodass deinesgleichen vor dir nicht gewesen ist und nach dir nicht aufkommen wird. &lt;br /&gt;13 Und dazu gebe ich dir, worum du nicht gebeten hast, nämlich Reichtum und Ehre, sodass deinesgleichen keiner unter den Königen ist zu deinen Zeiten. &lt;br /&gt;14 Und wenn du in meinen Wegen wandeln wirst, dass du hältst meine Satzungen und Gebote, wie dein Vater David gewandelt ist, so werde ich dir ein langes Leben geben. &lt;br /&gt;15 Und als Salomo erwachte, siehe, da war es ein Traum. Und er kam nach Jerusalem und trat vor die Lade des Bundes des Herrn und opferte Brandopfer und Dankopfer und machte ein großes Festmahl für alle seine Großen. &lt;br /&gt;Salomos Urteil&lt;br /&gt;16 Zu der Zeit kamen zwei Huren zum König und traten vor ihn. &lt;br /&gt;17 Und die eine Frau sprach: Ach, mein Herr, ich und diese Frau wohnten in "einem" Hause und ich gebar bei ihr im Hause. &lt;br /&gt;18 Und drei Tage nachdem ich geboren hatte, gebar auch sie. Und wir waren beieinander und kein Fremder war mit uns im Hause, nur wir beide. &lt;br /&gt;19 Und der Sohn dieser Frau starb in der Nacht; denn sie hatte ihn im Schlaf erdrückt. &lt;br /&gt;20 Und sie stand in der Nacht auf und nahm meinen Sohn von meiner Seite, als deine Magd schlief, und legte ihn in ihren Arm, und ihren toten Sohn legte sie in meinen Arm. &lt;br /&gt;21 Und als ich des Morgens aufstand, um meinen Sohn zu stillen, siehe, da war er tot. Aber am Morgen sah ich ihn genau an, und siehe, es war nicht mein Sohn, den ich geboren hatte. &lt;br /&gt;22 Die andere Frau sprach: Nein, mein Sohn lebt, doch dein Sohn ist tot. Jene aber sprach: Nein, dein Sohn ist tot, doch mein Sohn lebt. Und so redeten sie vor dem König. &lt;br /&gt;23 Und der König sprach: Diese spricht: Mein Sohn lebt, doch dein Sohn ist tot. Jene spricht: Nein, dein Sohn ist tot, doch mein Sohn lebt. &lt;br /&gt;24 Und der König sprach: Holt mir ein Schwert! Und als das Schwert vor den König gebracht wurde, &lt;br /&gt;25 sprach der König: Teilt das lebendige Kind in zwei Teile und gebt dieser die Hälfte und jener die Hälfte. &lt;br /&gt;26 Da sagte die Frau, deren Sohn lebte, zum König - denn ihr mütterliches Herz entbrannte in Liebe für ihren Sohn - und sprach: Ach, mein Herr, gebt ihr das Kind lebendig und tötet es nicht! Jene aber sprach: Es sei weder mein noch dein; lasst es teilen! &lt;br /&gt;27 Da antwortete der König und sprach: Gebt dieser das Kind lebendig und tötet's nicht; die ist seine Mutter. &lt;br /&gt;28 Und ganz Israel hörte von dem Urteil, das der König gefällt hatte, und sie fürchteten den König; denn sie sahen, dass die Weisheit Gottes in ihm war, Gericht zu halten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu der Text aus dem Neuen Testament, der sagt, welche Weisheit wirkliche Weisheit ist.&lt;br /&gt;Jakobus 3,13-18&lt;br /&gt;13 Wer ist weise und klug unter euch? Der zeige mit seinem guten Wandel seine Werke in Sanftmut und Weisheit. &lt;br /&gt;14 Habt ihr aber bittern Neid und Streit in eurem Herzen, so rühmt euch nicht und lügt nicht der Wahrheit zuwider. &lt;br /&gt;15 Das ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt, sondern sie ist irdisch, niedrig und teuflisch. &lt;br /&gt;16 Denn wo Neid und Streit ist, da sind Unordnung und lauter böse Dinge. &lt;br /&gt;17 Die Weisheit aber von oben her ist zuerst lauter, dann friedfertig, gütig, lässt sich etwas sagen, ist reich an Barmherzigkeit und guten Früchten, unparteiisch, ohne Heuchelei. &lt;br /&gt;18 Die Frucht der Gerechtigkeit aber wird gesät in Frieden für die, die Frieden stiften. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die menschliche Weisheit brachte am Lebensende von Salomo eine ernüchternde Bilanz: das Buch Prediger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wahre Weisheit entspringt nicht unserem Geist: 1. Kor. 1,18-31&lt;br /&gt;18 Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft. &lt;br /&gt;19 Denn es steht geschrieben (Jesaja 29,14): »Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.« &lt;br /&gt;20 Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht? &lt;br /&gt;21 Denn weil die Welt, umgeben von der Weisheit Gottes, Gott durch ihre Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die daran glauben. &lt;br /&gt;22 Denn die Juden fordern Zeichen und die Griechen fragen nach Weisheit, &lt;br /&gt;23 wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit; &lt;br /&gt;24 denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. &lt;br /&gt;25 Denn die Torheit Gottes ist weiser, als die Menschen sind, und die Schwachheit Gottes ist stärker, als die Menschen sind. &lt;br /&gt;26 Seht doch, liebe Brüder, auf eure Berufung. Nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Angesehene sind berufen. &lt;br /&gt;27 Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er zuschanden mache, was stark ist; &lt;br /&gt;28 und das Geringe vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt, das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist, &lt;br /&gt;29 damit sich kein Mensch vor Gott rühme. &lt;br /&gt;30 Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur Erlösung, &lt;br /&gt;31 damit, wie geschrieben steht (Jeremia 9,22-23): »Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn!« &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus ist der Weisheit letzter Schluss.&lt;br /&gt;Jesus ist das Brot des Lebens, die Nahrung, die das unsterbliche Leben bringt. &lt;br /&gt;Jesus sagt von sich (Matthäus 12,42): „Hier ist mehr als Salomo.“ Und meint damit sich selber.&lt;br /&gt;Bei Jesus ist mehr als die ganze Welt zu bieten hat. &lt;br /&gt;Aber momentan ist sie mit anderem beschäftigt:&lt;br /&gt;Kuoni, das Reiseunternehmen, hat eine Studie in Auftrag gegeben, die zeigt, über was für Themen in den Ferien geredet wird (mit Partner oder Freunden). Fast die Hälfte bespricht den eigenen Gesundheitszustand. Die Work-Life-Balance ist oft ein Thema, über den Wunsch einer beruflichen Veränderung, Fitness, Liebesleben, Verlobung, Heirat, Familiengründung waren die weiteren meistgenannten Themen. Das beschäftigt die Menschen.&lt;br /&gt;Jesus sagt da hinein: Hier ist mehr! Lass es nicht bei so oberflächlichen Lebensgestaltungs-Themen bleiben – denn letztendlich ist das alles eitel, nichtig, sinnlos. &lt;br /&gt;Komm zu mir – sagt Jesus – ich will dich erfüllen.&lt;br /&gt;Ja, such jetzt wieder die Nähe Gottes. Er ist da und wartet auf dich. Bei ihm ist Ruhe und Frieden, bei ihm ist Sinn und Freude.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-8710266184109410353?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/8710266184109410353/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=8710266184109410353' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/8710266184109410353'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/8710266184109410353'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2010/08/alles-ist-eitel.html' title='Alles ist eitel'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-6507746209282990888</id><published>2009-12-01T14:28:00.002+01:00</published><updated>2009-12-01T14:37:29.249+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schweiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geist'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wort Gottes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Islam'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Identiät'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heiliger Geist'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Welt Liebe Erlöser'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christ sein praktisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jesus Christus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reich Gottes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Denken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erkenntnis'/><title type='text'>Jesus kommt als König</title><content type='html'>Erster Advent: Da singen wir wieder: &lt;br /&gt;„Tochter Zion, freue dich, jauchze laut, Jerusalem. Sieh, dein König kommt zu dir, ja er kommt, der Friedefürst. Tochter Zion freue dich, jauchze laut, Jerusalem.&lt;br /&gt;Hosianna, Davids Sohn, sei gesegnet deinem Volk. Gründe nun dein ewig Reich, Hosianna in der Höh! Hosianna, Davids Sohn, sei gesegnet deinem Volk.&lt;br /&gt;Hosianna, Davids Sohn, sei gegrüsset, König mild. Ewig steht dein Friedensthron, du, des ewgen Vaters Kind. Hosianna, Davids Sohn, sei gegrüsset, König mild.“ &lt;br /&gt;(Melodie: Georg Friedrich Händel, Text: Friedrich Heinrich Ranke)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bibeltext, der diesem Lied zugrunde liegt ist Sacharja 9,9: &lt;br /&gt;Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze!&lt;br /&gt;Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe so meine Bedenken, wenn ich solche Worte in der Öffentlichkeit sage. Der Text wirkt doch sehr fremd. Dass der etwas mit uns zu tun haben könnte, scheint doch eher unwahrscheinlich. Nicht weil er anstössig wäre – aber ist er verständlich?&lt;br /&gt;• Tochter Zion?&lt;br /&gt;• Ein König?&lt;br /&gt;• Ein König, der auf einem Esel reitet?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer nicht christlich sozialisiert ist, das heisst, wer nicht traditionsgemäss gleich fromme, nostalgische Advents- und Weihnachtsgefühle bekommt, wenn er dieses Lied hört, versteht da wohl nur „Bahnhof“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da habe ich einfach Angst, dass solche Texte nichts zur Förderung des christlichen Glaubens beitragen – im Gegenteil. Solche Texte werden doch gerade zum Beweis, dass das mit der Kirche, dem Christentum und Gott ein Märchen ist. Ja, in Märchen sind solche Worte erlaubt – da gibt es wundersame Könige und Töchter und zauberhafte Namen wie Zion und Jerusalem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus diesem Grund ist das ein schwieriger Text. Auch wenn wir ihn fast in jeder Advents- und Weihnachtszeit hören. &lt;br /&gt;Es ist ein Text, der erarbeitet werden muss. Ein Text in den wir uns hineinbegeben müssen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn eines ist sicher: Es ist kein Märchentext.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da werden zuerst einmal zwei Töchter genannt. &lt;br /&gt;"Jerusalem" und "Zion" sind die Ortsnamen rund um den Tempelberg des heutigen Jerusalems.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die „Tochter“ bezeichnet die Bewohner oder vielleicht auch all die Menschen, die damals nach jüdischer Sitte im Tempel Gott anbeteten und so mit ihm Gemeinschaft hatten. Die „Töchter“ stehen hier an Stelle des Volkes Gottes. Es ist auch ein treffendes Bild: Gott der Vater hat eine Beziehung zu seinem Volk, wie ein Vater zu seinen Töchtern (wenn wir den Idealfall voraussetzen…).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir können also den ersten Teil von Sacharja 9,9 übersetzen: „Du, Volk Gottes, freue dich – jauchze!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum nun sollen sie sich so freuen, dass sie gar jauchzen sollen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Erklärung weiter im Text:&lt;br /&gt;„Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe – schaut – da gibt es etwas zu sehen! Etwas Erkennbares, Handfestes geschieht (im Gegensatz zu den Märchen!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dein König kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun kommt die zweite Schwierigkeit mit unserem Text. War die erste noch irgendwie auf uns, die wir Kirche sind und uns als Gottes Volk verstehen, übertragbar, haben wir – und da vor allem wir Schweizer – etliche Mühe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Könige sind für uns irgendwie lächerliche Leute. Die lassen sich in teueren Luxusautos durch die Klatschspalten von Frauenzeitschriften fahren, haben irgendwie immer Beziehungs-Probleme und bringen keinen nennenswerten Ertrag. Eben: Märchengestalten. Könige gehören nicht in unsere reale Welt. &lt;br /&gt;Wir Schweizer wollen keinen König.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn es bei uns um Könige geht, sind es Wirtschaftskönige oder dann der Kunde, der angeblich König sein soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier ist ein anderer König gemeint. Ein König, der König über das Volk von Gott ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Worte, die wir da lesen, wurden rund 500 Jahre bevor Jesus auf die Welt kam, geschrieben. Es sind also echte prophetische Worte. Sie künden Jesus an, der als Sohn Gottes, als Sohn des Vaters – als Bruder der Töchter Zions – auf die Welt kommt. Der Messias.&lt;br /&gt;Das ist ein anderer König als wir uns Könige vorstellen. Das war dann auch ein anderer König, als sich das Volk Gottes, Tochter Zion, Jerusalem vorgestellt hatte. Dieser Messias war kein politischer Befreier aus den Zwängen der römischen Herrschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus als König kam gerecht – ein Helfer – arm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das waren und sind unsere menschlichen Könige kaum. Übrigens auch die israelitischen Könige, waren das nicht. Gott wollte keine Könige einsetzen für sein Volk – er wollte selber König sein - aber das Volk drängte und forderte – und Gott liess sie gewähren…(1. Samuel 8). Vielleicht auch ein Lehrstück für uns Schweizer, die wir meinen, dass das Volk immer recht habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Jesus auf der Welt war, beschreibt er sein Königsamt folgendermassen: Lukas 4,18-21: Jesus liest „Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn.“ Und als er das Buch zutat, gab er’s dem Diener und setzte sich. Und aller Augen in der Synagoge sahen auf ihn. Und er fing an, zu ihnen zu reden: Heute ist dieses Wort der Schrift erfüllt vor euren Ohren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus Gerechtigkeit heisst also vor allem: Gnade, vergeben, erlassen, frei machen von Gesetz und Verurteilung und Richten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus Hilfe heisst also vor allem: Die Gefangenen befreien, den Blinden die Augen auftun, die gute Botschaft des Reiches Gottes verkündigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus Armut heisst also vor allem: Aus dem zu leben, was der Vater gibt, aus dem Heiligen Geist leben, materiell arm werden, damit Arme reich werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist Jesus! Das ist dieser König – der so gar nicht ist, wie wir uns ein König vorstellen oder wünschen. Er lebt und ist selber das Wort Gottes: „Nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist.“ (Sacharja 4,6)&lt;br /&gt;Ja, &lt;br /&gt;• Gott kommt gewaltig – aber nicht mehr wie im Alten Testament durch Gewitter, Donner, Sintflut, Krieg oder Seuchen, sondern als Kind in der Krippe.&lt;br /&gt;• Gott hat Kraft – aber die geht den Weg durch das Ohr zum Hirn und Herzen und dann in die Muskeln.&lt;br /&gt;• Gott hat Macht – aber nicht durch das Schwert, sondern durch den Heiligen Geist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus kommt als König zu uns Menschen auf die Erde. Sein Ziel ist sein Königreich zu errichten: Gottes Reich, das Reich der Himmel. Als Friedefürst will er das Friedensreich errichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu braucht er ein Volk. Und dieses sein Volk muss lernen so zu werden wie er. Königskinder orientieren sich am König. Jesus ist kein menschlicher König. Sein Joch ist sanft. Seine Untertanen sind nicht untertan, sondern Kinder von Gott, Töchter Zions, geliebt und jeden Tag neu beschenkt, Befreite, Erlöste. Dazu aufgerufen, die „Jesusart“ zu leben. Der Heilige Geist macht es möglich. Die Merkmale sind die Früchte des Heiligen Geistes: Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung (Galater 5).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus kommt als König. Er erwirbt sich sein Volk und schenkt so echte Gemeinschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus kommt als König und ... reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweimal reitet Jesus auf einem Esel. Als ungeborenes Kind in der Maria vor Weihnachten – als die Familie nach Bethlehem zog. Und dann 30 Jahre später, als Jesus in Jerusalem einzog, als gefeierter, umjubelter König – wenige Tage bevor er verhaftet, verhört, verprügelt wurde und dann ans Kreuz genagelt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war zur damaligen Zeit durchaus üblich, dass Könige auf Eseln ritten. Das hatte keinen Beigeschmack von Minderwertigkeit oder Armut. Es war einfach praktisch. Aber etwas zeigte es dennoch: Ritt ein König auf einem Esel war er in friedlicher Mission unterwegs. Zog er in den Krieg, dann, ja dann nahm er das Schlachtross.&lt;br /&gt;Jesus hat nie das Schlachtross genommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-6507746209282990888?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/6507746209282990888/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=6507746209282990888' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/6507746209282990888'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/6507746209282990888'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2009/12/jesus-kommt-als-konig.html' title='Jesus kommt als König'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-3393217560006761855</id><published>2009-11-07T11:25:00.001+01:00</published><updated>2009-11-07T11:29:50.112+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Islam'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Welt Liebe Erlöser'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochmut'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heiliger Geist'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christ sein praktisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Minarette'/><title type='text'>Feindesliebe</title><content type='html'>Matthäus 5,38 Ihr habt gehört, dass gesagt ist (2.Mose 21,24): »Auge um Auge, Zahn um Zahn.« 39 Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. 40 Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. 41 Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei. 42 Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der etwas von dir borgen will. &lt;br /&gt;43 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst deinen Nächsten lieben« (3.Mose 19,18) und deinen Feind hassen. 44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen2, 45 damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. 46 Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? 47 Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden? 48 Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Jesus diese Predigt hielt – die „Bergpredigt“ – hatte er Menschen vor sich, die das verinnerlicht haben: „Auge um Auge, Zahn um Zahn – Wie du mir, so ich dir“ oder gleich noch einen drauf. Und da waren die Menschen nicht einfach noch nicht so weit wie wir – sie waren ganz wie wir, natürlich. Überlässt man den Menschen sich selber, so ist und bleibt er so – damals wie heute. Wenn da nichts von aussen kommt, bleibt der Mensch unkultiviert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus spricht in dieses natürlich-sündige Menschsein hinein und lehrt dazu etwas überraschend: Wenn du auf die Backe geschlagen wirst, halte die andere auch gleich hin. Wenn jemand etwas von dir verlangt, gib mehr als er verlangt. Dass du die liebst, die dir lieb sind, ist wie selbstverständlich – aber lieb auch deine Feinde. Und darin sollst du dich üben bis zur Vollkommenheit…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, Jesus, das sind doch recht radikale, hohe Forderungen. Wer kann das schon?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wichtig dabei ist: Es gibt keine Bergpredigt ohne Bergprediger!&lt;br /&gt;Die Bergpredigt beginnt der Bergprediger Jesus mit den „Seligpreisungen“. Er preist hier die Armen, die Bedürftigen, die Hungernden, die Barmherzigen, die Sanftmütigen,…. Die, die im Geist Gottes, im Heiligen Geist leben, der denen geschenkt wird, die mit Jesus leben. Jesus im Herzen haben, seine Seele Jesus verschrieben haben, ihm nachfolgen – da gibt es einige Worte und Bilder und alle meinen das Gleiche: Jesus und nichts und niemand anderes wird, ist und  bleibt mein Herr. Denen, die so mit dem dreieinigen Gott leben, ist dieser Gott auch verbunden – im Heiligen Geist. Dieser Heilige Geist, der Geist Gottes bringt Früchte: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit (Galater 5,22f).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus als Bergprediger preist Menschen selig, glücklich, die merken: Ich kann es nicht bringen, ich brauche Gott. Und das schenkt Gott: Seine Liebe. Zuerst hat uns Gott geliebt (nicht wir ihn), wir, die wir von Natur aus seine Feinde sind (Römer 5,10). Dass er seinen Sohn Jesus Christus auf diese Welt, zu seinen Feinden, zu uns gesandt hat, ist sein stärkster Liebesbeweis. Auch in der Feindesliebe ist uns Gott vorausgegangen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun kann sich der, der sich an diesen liebenden Gott bindet an die Zusage von Gott halten: „Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen.“ (Römer 8,38f)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Wer seinen Feind lieben will, muss zuerst selber die Liebe Gottes erfahren haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ist freilich die Anfrage von Gott: Wie liebst du mich, wie liebst du den Nächsten? (das Doppelgebot der Liebe!, Matthäus 22,37f)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sowohl die Liebe Gottes wie auch unsere Gottes-, Nächsten- und Feindesliebe ist nicht passiv. Sie ist kein gefühlsmässiges Herumdrücken, kein „alles über mich ergehen lassen“, kein gleichgültig sein, kein „mal schauen, mal zuschauen“,…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist vielmehr: Dem Andern in die Augen schauen (das ist auch der tiefere Sinn, der Idee, dem Schlagenden auch die andere Backe hinzuhalten – denn diese Bewegung richtet den Blick des Geschlagenen auf zum Gesicht des Schlägers). Hinsehen, hinstehen, denken, dabei sein und das Unrecht benennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus hat das selber so vorgelebt: „… da schlug einer von den Knechten, die dabeistanden, Jesus ins Gesicht und sprach: So antwortest du dem Hohenpriester? Jesus antwortete: Habe ich übel geredet, so beweise, dass es böse ist; habe ich aber recht geredet, was schlägst du mich?“&lt;br /&gt;(Johannes 18,22f)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Feindesliebe erfordert also Hinstehen, Mut, Zivilcourage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Liebe, die uns Jesus predigt geht weder den Weg der Passivität, Flucht oder Feigheit noch den Weg der Gewalt, Kampf oder Macht. Sie geht einen dritten Weg: Ein schmaler Weg, ein steiniger Weg, ein mühsamer Weg – zwischen den Fronten.&lt;br /&gt;Feindesliebe bildet keine Fronten. Es entsteht kein Stellungskrieg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Bild dazu kommt aus dem Maschinenbau: Wenn zwei Metallteile aufeinander liegen und sich bewegen sollen, ist das ein Lager. Reiben sich die beiden Lagerteile, entsteht Wärme und Hitze und Glut, wird die Oberfläche aufgerissen, es entstehen Späne und zuletzt fressen sich die beiden Lager so fest ineinander, dass sie ihre Funktion nicht mehr übernehmen können, dass sie zerstört werden und weggeworfen werden müssen. Es braucht ein Schmiermittel zwischen den beiden Lagern – meistens Oel. Wir Christen haben dieses Oel (verbinde dieses Oel mit dem Bild des Salbungsoels – dem Zuspruch des Heiligen Geistes – Jakobus 5,14f) zu sein! Da zwischen den Lagern (wir Christen bilden kein Lager!) ist es ungemütlich, da herrscht Druck, da wird es heiss, da geschieht es, dass wir teilweise verdampfen – leiden um Jesu Willen – so sieht Feindesliebe aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus sagt dem, der mit dem Schwert einem Feind das Ohr abschlägt: „Steck das Schwert zurück. Wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen.“ (Matthäus 26,52)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein so gestaltetes Leben mit Jesus zusammen, ist doch etwas anderes als wir Christen es leben. Wir sind in dieser Welt unglaubwürdig nicht weil wir uns nicht geschlossen hinter das Verbot von Minaretten stellen, sondern weil wir die Feindesliebe nicht radikal leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher wirft das viele Fragen auf – man kann ein Leben lang über Tyrannenmord, Staat und Kirche, wem ist Gewalt gegeben, usw. diskutieren. Aber das ist mir irgendwie so weit weg, dass es mir nur als Ausrede vorkommt. Zuerst bin ich gefragt im hier und jetzt, bei meinen Nächsten zu leben und zu handeln. Da bin ich herausgefordert Gott und die Menschen zu lieben. Wie? Als Oel!&lt;br /&gt;Wie?&lt;br /&gt;1. Als ein Kind Gottes, mit Gott versöhnt durch Jesus, der alle Gewalt am Kreuz besiegt hat.&lt;br /&gt;2. Als der, der sieht, dass Gott selber die Menschen liebt, auch die, die ich hasse, denen ich lieber aus dem Weg gehe, die mir „nicht so sympathisch“ sind.&lt;br /&gt;3. Als einer, der sich selber fragt: Wo habe ich mir Feinde geschaffen? Was ist mein Beitrag, dass es Feinde gibt? (Selbstkritik)&lt;br /&gt;4. Als der, der für seine Feinde betet. Denn betende Hände können keine Fäuste machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer unserer Mitchristen sagt: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.“ (Römer 12,21 – Verse 17-21 lesen!)&lt;br /&gt;Amen – so soll es sein!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-3393217560006761855?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/3393217560006761855/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=3393217560006761855' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/3393217560006761855'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/3393217560006761855'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2009/11/feindesliebe.html' title='Feindesliebe'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-6891042274206715246</id><published>2009-10-17T21:58:00.002+02:00</published><updated>2009-10-17T22:03:11.138+02:00</updated><title type='text'>Minarette verbieten gleich Islam verbieten?</title><content type='html'>Ich habe schon im März vom vergangenen Jahr einen Blog zum Thema Minarett-Initiative geschrieben. Hier noch eine Ergänzung von Hansjörg Leutwyler von der Evangelischen Allianz:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„…Warum ist die Allianz f ü r einen Minarettbau???????...“&lt;br /&gt;Oder&lt;br /&gt;„…ob ich Sie in der SEA noch als bibelgläubige Christen betrachten darf?&lt;br /&gt;Mit aller Wahrscheinlichkeit nicht. Sie haben Ihr Gesicht offenbart. Die&lt;br /&gt;Gemeinde Laodicea lässt grüssen…!“&lt;br /&gt;oder&lt;br /&gt;„…Offenbar sind Sie in der SEA nur kläglich über den wahren Islam&lt;br /&gt;informiert. Oder entgeht es Ihnen völlig, dass wir heutzutage in einer Zeit&lt;br /&gt;der grössten Christenvervolgung unter dem Islam leben?...“&lt;br /&gt;(Zitate aus Rückmeldungen an die SEA)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist ein Minarettverbot auf dem Verfassungsweg sinnvoll?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Allianzfreunde&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Haltung der SEA zur Minarettfrage wird in Publikationen und Organen von&lt;br /&gt;Befürwortern der Initiative immer wieder scharf kritisiert. Dies ist bei&lt;br /&gt;politischen Auseinandersetzungen durchaus üblich und legitim, obwohl man&lt;br /&gt;sich fragen darf, ob die Art und Weise, den von uns vertretenen Werten&lt;br /&gt;entspricht.&lt;br /&gt;Die Publikationen gehen dabei nur ganz selten auf Argumente ein, welche den&lt;br /&gt;SEA-Vorstand bewogen, die Initiative als einen falschen Weg zur Lösung&lt;br /&gt;eines komplexen Problems abzulehnen. Dies führt dann dazu, dass wir von&lt;br /&gt;Leserinnen und Lesern solcher Schriften als Minarettbefürworter gesehen und&lt;br /&gt;in Sache Islam der Inkompetenz und Naivität bezichtigt werden. Die oben&lt;br /&gt;eingefügten Zitate sind noch eher moderater Art. Um es vorwegzunehmen: Die&lt;br /&gt;SEA ist nicht für den Minarettbau.&lt;br /&gt;Als eine Person, welche während 15 Jahren mehrheitlich in Muslimischen&lt;br /&gt;Ländern gearbeitet, in Strassengräben vor Granaten und Sturmgewehrsalven&lt;br /&gt;selbst Schutz gesucht, die Diskriminierung von Christen selbst beobachtet&lt;br /&gt;hat, sind mir die Schattenseiten und Gefahren des Islams durchaus bewusst.&lt;br /&gt;Ebenso ist uns der Islam aus der Allianzarbeit der letzten zehn Jahre nicht&lt;br /&gt;ganz unbekannt. Wir haben uns unzählige Male für die Verfolgten eingesetzt&lt;br /&gt;oder zu Fragen die, den Islam betreffen, Stellung bezogen. Dazu einige&lt;br /&gt;Beispiele:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben dies als SEA getan durch&lt;br /&gt;· persönliche Gespräche: Beim Bundespräsidenten (damals Couchepin),&lt;br /&gt;verschiedenen Botschaften (Indonesien, Algerien, etc)&lt;br /&gt;· Briefe: An Bundesrat, Parlament, Botschaften, Presse, etc.&lt;br /&gt;· Unterschriftensammlungen (Indonesien: rund 36'000 davon beinahe 40&lt;br /&gt;Parlamentarierinnen und Parlamentarier)&lt;br /&gt;· Gebetsinitiativen (30 Tage Gebet für die islamische Welt, den Sonntag&lt;br /&gt;der verfolgten Kirche)&lt;br /&gt;· Arbeitsgemeinschaften (für Religionsfreiheit und für interkulturelle&lt;br /&gt;Zusammenarbeit)&lt;br /&gt;· Stellungnahmen (Haben Christen und Muslime den gleichen Gott, Muslime&lt;br /&gt;in der Schweiz, Religionsfreiheit, etc)&lt;br /&gt;· Pressemitteilungen und Leserbriefe (zu Scharia, Imamausbildung, etc.)&lt;br /&gt;· Verteilzeitungen (4telstunde in türkisch)&lt;br /&gt;· Fachtagungen zum Islam&lt;br /&gt;· persönliche Begegnungen&lt;br /&gt;Trotzdem oder gerade aus diesem Hintergrund heraus sehe ich die&lt;br /&gt;Minarettinitiative als ein Spiel mit dem Feuer. Die Tatsache, dass es die&lt;br /&gt;Initiative gibt, hat aus meiner Sichtweise einen ebenso grossen Einfluss&lt;br /&gt;auf die unten beschriebenen Faktoren, wie das Abstimmungsresultat selbst.&lt;br /&gt;Aus diesem Grunde haben wir versucht, die Initianten einerseits zu einem&lt;br /&gt;Rückzug der Initiative zu bewegen, anderseits baten wir die Leiter der&lt;br /&gt;Muslimverbände, doch aus freien Stücken auf den Bau von Minaretten zu&lt;br /&gt;verzichten. Am Runden Tisch vom 18. November 2008 waren die Meinungen&lt;br /&gt;gemacht. Keine der Parteien war zu Zugeständnissen bereit.&lt;br /&gt;Heute ist es meine Hoffnung und mein Gebet, dass es uns allen gelingt, die&lt;br /&gt;pro/kontra-Argumente als solche zu sehen, ohne auf Polemik zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die SEA teilt die Sorgen der Bevölkerung betreffend&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;· dem Islamismus, dem sich eine Minderheit der Muslime verschrieben hat&lt;br /&gt;und welcher mit Gewaltakten die Menschen terrorisiert.&lt;br /&gt;· einem politischen Islam, der sich in der Schweiz gesellschaftlichen&lt;br /&gt;Einfluss verschaffen will.&lt;br /&gt;· einer Blauäugigkeit der Politik gegenüber islamischen&lt;br /&gt;Machtansprüchen.&lt;br /&gt;Die SEA sieht sich dazu berufen, Menschen das Evangelium zugänglich zu&lt;br /&gt;machen, auch Muslimen&lt;br /&gt;· Muslime haben in keinem islamischen Land eine solch grosse Freiheit&lt;br /&gt;wie hier, sich mit Jesus auseinanderzusetzen.&lt;br /&gt;· Die SEA möchte ihr Handeln nicht in erster Linie an den Risiken&lt;br /&gt;messen, die ein in der Schweiz ansässiger Islam in sich birgt.&lt;br /&gt;· Die SEA möchte ihr Handeln in erster Linie an den Chancen messen,&lt;br /&gt;die sich für das Bekanntmachen des Evangeliums bieten.&lt;br /&gt;Die SEA setzt sich - entgegen gängigen Klischees –nicht für Minarette ein.&lt;br /&gt;· Die SEA ist vielmehr gegen ein in der Verfassung verankertes Verbot&lt;br /&gt;von Minaretten.&lt;br /&gt;· Die SEA sieht das Verbot von Minaretten nicht als einen geeigneten&lt;br /&gt;Weg an, die oben erwähnten Ängste, Probleme und Fragen zu lösen.&lt;br /&gt;· Die SEA sieht die Lösung einerseits in der Gesetzgebung und deren&lt;br /&gt;konsequenten Vollzug.&lt;br /&gt;· Die SEA sieht die Lösungsansätze anderseits in der direkten Begegnung&lt;br /&gt;mit Muslimen und konkreten Integrationsbemühungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Schränkt ein Minarettverbot den Einfluss des politischen Islam ein?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Oder regelt ein Minarettverbot den Umgang mit den Forderungen der Muslime?&lt;br /&gt;· Scharia-Gesetz: Der Schutz moderater Muslime vor der parallelen&lt;br /&gt;Anwendung des Scharia-Gesetzes kann nur durch Unnachgiebigkeit und&lt;br /&gt;die Anwendung bestehender Rechte und Gesetze garantiert werden – ein&lt;br /&gt;Minarettverbot hat darauf keinen Einfluss.&lt;br /&gt;· Zwangsheirat: Der Schutz muslimischer (und anderer) Frauen vor&lt;br /&gt;Zwangsverheiratung kann nur durch die Gesetzgebung und den&lt;br /&gt;entsprechenden Vollzug gewährt werden – ein Minarettverbot hat darauf&lt;br /&gt;keinen Einfluss.&lt;br /&gt;· Öffentlich-rechtliche Anerkennung: Die Frage, ob muslimische Verbände&lt;br /&gt;in der Schweiz öffentlich-rechtliche Anerkennung und damit Zugang zu&lt;br /&gt;Steuergelder erhalten sollen, kann mit einem Minarettverbot nicht&lt;br /&gt;gelöst werden. Im Gegenteil: Ein Verbot würde die liberalen Kräfte in&lt;br /&gt;unserem Lande zu Zugeständnissen bewegen, die sie sonst nicht machen&lt;br /&gt;würden.&lt;br /&gt;· Imamausbildung an Schweizer Universitäten: Die Frage, ob die Schweiz&lt;br /&gt;Imame an Schweizer Universitäten ausbilden soll und damit auch deren&lt;br /&gt;Finanzierung übernimmt, kann mit einem Minarettverbot nicht gelöst&lt;br /&gt;werden. Im Gegenteil: Die Minarettdiskussion hat die liberalen Kräfte&lt;br /&gt;in unserem Lande schon zu diesbezüglichen Zugeständnissen motiviert.&lt;br /&gt;Muslimische Leiterpersönlichkeiten sind hauptsächlich an der&lt;br /&gt;Imamausbildung und der öffentlich-rechtlichen Anerkennung&lt;br /&gt;interessiert. Um dahin zu gelangen ist ihnen die Minarettfrage eine&lt;br /&gt;willkommene Hilfe und Mittel zum eigentlichen Zweck.&lt;br /&gt;· Vorschriften und Sonderwünsche: Kleidervorschriften,&lt;br /&gt;Essensvorschriften, Friedhoffragen, Spezialregelungen während des&lt;br /&gt;Ramadan, etc. etc. – ein Minarettverbot gibt keine Antwort auf diese&lt;br /&gt;Fragen.&lt;br /&gt;Fazit: Ein Minarettverbot ist kein Schutz unserer Demokratie vor einem&lt;br /&gt;politischen Islam und dessen Einfluss. Ein Minarettverbot ist im besten&lt;br /&gt;Fall ein Mahnfinger an die Verfechter eines politischen Islam, im&lt;br /&gt;realistischeren Fall wird der Islam durch Kräfte gefördert, welche dem&lt;br /&gt;Islam eine Art „Opfer-Bonus“ geben wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hilft das Minarettverbot den Gebetsruf „Allah Akbar“ verhindern?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;· Moscheen ohne Minarett: Der Aufruf zum Gebet per Lautsprecher ist&lt;br /&gt;nicht an ein Minarett gebunden. Es gibt Moscheen (beispielsweise die&lt;br /&gt;Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem) welche keine Minarette haben, den&lt;br /&gt;Gebetsruf aber trotzdem fünfmal täglich erschallen lassen.&lt;br /&gt;· Schweizer Gesetzgebung: Ein allfälliger Aufruf zum Gebet mit den&lt;br /&gt;Worten „Allah Akbar“ verstösst gegen die passive Religionsfreiheit.&lt;br /&gt;Ein Schutz der Bevölkerung vor Lautsprecherdurchsagen ist mit der&lt;br /&gt;bestehenden Schweizer Gesetzgebung schon heute möglich.&lt;br /&gt;Fazit: Ein Minarettverbot hat in Bezug auf den Gebetsruf keinen&lt;br /&gt;entscheidenden Einfluss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hilft das Minarettverbot eine Islamisierung der Schweiz aufzuhalten?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;· Präsenz: Minarette markieren islamische Präsenz und einen&lt;br /&gt;Machtanspruch. Wie das obige Beispiel in Jerusalem zeigt, ist es&lt;br /&gt;nicht nur das Minarett, das den Islam sichtbar macht. Es ist die&lt;br /&gt;orientalische Bauweise, welche in der Öffentlichkeit islamische&lt;br /&gt;Präsenz markiert. So kann beim Bau einer Moschee der islamische&lt;br /&gt;Charakter und damit die islamische Präsenz auch ohne ein Minarett&lt;br /&gt;sehr gut sichtbar gemacht werden.&lt;br /&gt;· Grossfamilien: Einwandernde Muslime haben in der Regel eine grössere&lt;br /&gt;Kinderzahl als die durchschnittliche Schweizer Familie, auch wenn&lt;br /&gt;dies nur in den seltensten Fällen Familien mit 6-8 Kindern sind, wie&lt;br /&gt;bisweilen argumentiert wird. In der zweiten und dritten Generation&lt;br /&gt;ist die Grösse ihrer Familien ähnlich der unseren. Der prozentuale&lt;br /&gt;Anteil der Muslime zur Bevölkerung wird zunehmen, wenn auch nicht in&lt;br /&gt;dem Masse wie Befürworter der Initiative dies voraussagen. Nur,&lt;br /&gt;welchen Einfluss wird ein Minarettverbot auf die demographische&lt;br /&gt;Entwicklung haben? Keinen.&lt;br /&gt;Fazit: Ein Minarettverbot hat keinen Einfluss auf die demografische&lt;br /&gt;Entwicklung in unserem Lande und kann die sichtbare Präsenz des Islam&lt;br /&gt;und einen damit verbundenen Machtanspruch nur bedingt beeinflussen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hilft ein Minarettverbot in Fragen der Religionsfreiheit?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;· Glaubwürdigkeit der Schweiz: Ein Minarettverbot wird von islamischen&lt;br /&gt;Staaten (zu Recht oder Unrecht) als eine Einschränkung der&lt;br /&gt;Religionsfreiheit interpretiert und kompromittiert deshalb die&lt;br /&gt;Glaubwürdigkeit und damit unsere Möglichkeiten der Anwaltschaft für&lt;br /&gt;verfolgte Christen.&lt;br /&gt;· Schutz der Christen vor Verfolgung: Ein Minarettverbot bringt&lt;br /&gt;Christen in islamischen Ländern vermehrt unter Druck und in Gefahr.&lt;br /&gt;Ein solches wird von islamischen Staaten zu Propagandazwecken&lt;br /&gt;missbraucht werden. Dies wiederum mobilisiert den Mob gegen Christen&lt;br /&gt;vorzugehen. Ein Minarettverbot könnte für etliche Christen, die in&lt;br /&gt;islamischen Ländern leben den Tod bedeuten. Lass uns beten, dass es&lt;br /&gt;nicht soweit kommt.&lt;br /&gt;· Wahrung der Religionsfreiheit in der Schweiz: Ob ein Minarettverbot&lt;br /&gt;tatsächlich die Religionsfreiheit für Muslime einschränkt oder sie&lt;br /&gt;einseitig diskriminiert, lasse ich hier offen. Dies wird von anderen&lt;br /&gt;genügend thematisiert. Ein im Religionsartikel der Verfassung&lt;br /&gt;verankertes Verbot ist ein Präzedenzfall für weitere Einschränkungen&lt;br /&gt;des religiösen Lebens. Schon heute werden die Stimmen, welche die&lt;br /&gt;religiöse Neutralität im öffentlichen Leben fordern, immer lauter&lt;br /&gt;(keine religiösen Symbole, keine absoluten Aussagen, keine religiöse&lt;br /&gt;Werbung in der Öffentlichkeit, etc.).&lt;br /&gt;· Wahrung des religiösen Friedens: Sollte der Bau eines Minaretts den&lt;br /&gt;religiösen Frieden gefährden, so gibt der bestehende Religionsartikel&lt;br /&gt;schon heute Spielraum, diesen zu verbieten (Art 72 Absatz 2: Bund und&lt;br /&gt;Kantone können … Massnahmen treffen…) Ein einseitig auf eine Religion&lt;br /&gt;zugeschnittenes Verbot im Religionsartikel ist diskriminierend. Oder&lt;br /&gt;wird als diskriminierend empfunden. Dies erhöht die Gefahr,&lt;br /&gt;Glaubensfragen generell regeln zu wollen.&lt;br /&gt;Fazit: Ein Minarettverbot kompromittiert die Glaubwürdigkeit der&lt;br /&gt;Schweiz. Es setzt Menschenleben aufs Spiel. Es birgt die Gefahr der&lt;br /&gt;Diskriminierung von Gläubigen ganz allgemein. Und es ist nicht nötig,&lt;br /&gt;wenn es um die Wahrung des religiösen Friedens geht – im Gegenteil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hilft ein Minarettverbot im Zusammenleben mit Muslimen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;· Misstrauen: Muslime haben ein Image- und Vertrauensproblem. Die&lt;br /&gt;weltweiten Terroranschläge, sowie die Leugnung von&lt;br /&gt;Menschenrechtsverletzungen durch Repräsentanten der Muslime in der&lt;br /&gt;Schweiz, schaffen Misstrauen. Ebenso die immer weitergehenden Wünsche&lt;br /&gt;nach Sonder- und Ausnahmeregelungen. So werden Muslime als Menschen&lt;br /&gt;gesehen, denen man nicht trauen kann. Auch dann, wenn sie keine&lt;br /&gt;politischen Ziele verfolgen und hier nur in aller Ruhe leben möchten.&lt;br /&gt;Depression, Gewalt, Ghettoisierung (Rückzug) sowie Radikalisierung&lt;br /&gt;sind die Folgen.&lt;br /&gt;· Radikalisierung: Neben den oben erwähnten Faktoren, führen&lt;br /&gt;sprachliche und kulturelle Barrieren oft dazu, dass sich Menschen&lt;br /&gt;muslimischer Herkunft als zweitklassig empfinden. Sie haben es&lt;br /&gt;schwerer in der Schule, sie haben es schwerer eine Lehrstelle zu&lt;br /&gt;finden, eine Wohnung zu erhalten, etc.etc. Die SEA sieht darin&lt;br /&gt;zunehmend Gefahr der Radikalisierung. Vergessen wir nicht, auch&lt;br /&gt;moderate Muslime, welche ein Minarettverbot aufgrund ihrer&lt;br /&gt;Erfahrungen sogar gutheissen, bekommen das hier beschriebene&lt;br /&gt;Misstrauen oft ebenso zu spüren.&lt;br /&gt;Fazit: Ein Minarettverbot ist für das Zusammenleben mit Muslimen&lt;br /&gt;mehrheitlich kontraproduktiv.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hilft ein Minarettverbot den Christen, Muslimen die Frohe Botschaft von&lt;br /&gt;Jesus Christus zu vermitteln?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;· Den Glauben weitersagen: Es ist selten, dass Muslimen eine solch&lt;br /&gt;grosse Freiheit haben, den Gott der Bibel kennen zu lernen, wie hier.&lt;br /&gt;Eine wunderbare Gelegenheit. Nutzen wir sie. Auch Muslime sollen frei&lt;br /&gt;über ihren Glauben entscheiden können. Dazu ist es aber notwendig,&lt;br /&gt;dass sie das Evangelium von Jesus Christus hören.&lt;br /&gt;· Polarisierung: Die Minarettinitiative hat bisher insbesondere bei den&lt;br /&gt;jungen Muslimen der 2. und 3. Generation Interesse an ihrer&lt;br /&gt;Herkunftsreligion geweckt. Ebenso bei den weniger sprachgewandten und&lt;br /&gt;im Haushalt tätigen Frauen. Mehr Interesse am Islam heisst auch,&lt;br /&gt;weniger Offenheit, Jesus kennen zu lernen.&lt;br /&gt;· Glaubwürdigkeit: Für Menschen aus islamischen Kulturen sind alle&lt;br /&gt;Leute aus dem Westen Christen – unabhängig ob sie nun gläubig sind&lt;br /&gt;oder nicht. Damit haben gläubige Christen ein Imageproblem. Ein&lt;br /&gt;Minarettverbot zementiert unser Imageproblem.&lt;br /&gt;Fazit: Ein Minarettverbot ist für Muslime eher hindernd, als dass es&lt;br /&gt;Anstösse gibt, über den Glauben an Jesus Christus nachzudenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit freundlichen Grüssen&lt;br /&gt;Hansjörg Leutwyler&lt;br /&gt;Zentralsekretär SEA&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-6891042274206715246?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/6891042274206715246/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=6891042274206715246' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/6891042274206715246'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/6891042274206715246'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2009/10/minarette-verbieten-gleich-islam.html' title='Minarette verbieten gleich Islam verbieten?'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-7259755324040268194</id><published>2009-08-25T15:16:00.005+02:00</published><updated>2009-08-25T15:46:03.001+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sünde'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hochmut'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Solz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erkenntnis'/><title type='text'>Ich doch nicht</title><content type='html'>Lukas 18,9-14&lt;br /&gt;Mit einem Gleichnis wollte Jesus die Leute treffen, die sich gerecht vorkamen und hochmütig auf andere herabsahen:&lt;br /&gt;„Zwei Männer, ein Pharisäer und ein Zolleinnehmer, gingen in den Tempel, um zu beten. Selbstsicher stand der Pharisäer dort und betete: &lt;Ich danke dir, Gott, dass ich nicht so bin wie andere Leute. Ich bin kein Räuber, kein Gottloser, kein Ehebrecher und schon gar nicht wie dieser Zolleinnehmer da hinten. Ich faste zweimal in der Woche, und von allen meinen Einkünften gebe ich den zehnten Teil für Gott.&gt; Aber der Zolleinnehmer blieb verlegen am Eingang stehen und wagte kaum aufzusehen. Schuldbewusst betete er: &lt;Gott! Vergib mir, ich weiss, dass ich ein Sünder bin!&gt; Ihr könnt sicher sein, dieser Mann ging von seiner Schuld befreit nach Hause, nicht aber der Pharisäer. Denn der Stolze wird gedemütigt, und der Demütige wird erhöht werden.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Gleichnis sagt Jesus, was er schon in&lt;br /&gt;Lukas 14,11 gesagt hat:&lt;br /&gt;"Wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und in Lukas 16,15 zu den Pharisäern:&lt;br /&gt;"Ihr seid’s, die ihr euch selbst rechtfertigt vor den Menschen; aber Gott kennt eure Herzen; denn was hoch ist bei den Menschen, das ist ein Greuel vor Gott."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Christ soll nicht hochmütig sein und nicht das, was bei den Menschen hoch ist, suchen. Wenn er es trotzdem tut, ist er nicht mit Gott zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das sagt mir Jesus hier zur Belehrung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was soll das? Erstens weiss ich das schon lange, zweitens bin ich nicht ganz sicher, ob das immer zutrifft und drittens bin ich doch nicht hochmütig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist ein Gleichnis, eine Geschichte, die mir mehr sagen will, als dass ich verstehe, dass der Pharisäer ein Böser und der Zöllner ein Guter ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt die ja gar nicht mehr: &lt;br /&gt;• Pharisäer waren eine Zweig des jüdischen Glaubens, fromme Richtung.&lt;br /&gt;• Zöllner heissen heute Grenzwächter oder Zollbeamte und die sind kaum mehr der Inbegriff der Abzocker und Betrüger.&lt;br /&gt;• Wir gehen nicht in einen Tempel um zu beten.&lt;br /&gt;• Und (was ganz verhängnisvoll ist) wir fragen nicht mehr, wer gerecht vor Gott ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damals: Die Haltung des Pharisäers ist echt und entspricht dem Selbstverständnis der damaligen Pharisäer.&lt;br /&gt;Seine Selbstwahrnehmung ist in unseren und Gottes Augen gestört. Aber er sah sich ehrlich so und wohl auch die meisten seiner Zeitgenossen sahen ihn als wirklich gut vor Gott. Ich kann mir vorstellen, dass der Zöllner auch ein hohes Ansehen von diesem Pharisäer hatte. Er hat wohl kaum gedacht: „Ach was ist das für ein Hochmütiger.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Pharisäer ist fromm. Und das ist zuerst einmal gut. Nun tut er aber mehr, als die Bibel verlangt – so versäumt er das oberste Gebot: Liebe Gott und den Nächsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir rufen schnell: „Gottlob, dass ich kein Pharisäer bin!“ Und werden damit gleich selber zum Pharisäer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir können auch in der Rolle des Zöllners scheinheilig sein. Dazu sagte einer einmal:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das Christentum kam und lehrte: Du sollst nicht stolz und eitel sein und oben am Tisch sitzen – flugs sassen Stolz und Eitelkeit unten am Tisch.“ (Nach Sören Kierkegaard)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht so sicher, wem ich in diesem Gleichnis ähnlicher bin – dem Pharisäer oder dem Zöllner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Sam 16,7 Aber der HERR sprach zu Samuel: "Sieh nicht an sein Aussehen und seinen hohen Wuchs; ich habe ihn verworfen. Denn nicht sieht der HERR auf das, worauf ein Mensch sieht. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben Wahrnehmungsstörungen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir Menschen sind komplizierter und undurchsichtiger als wir es gerne hätten. Wir täuschen und lassen uns täuschen. Wir finden immer wieder Wege – und das sind lange nicht immer ehrliche Wege.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Wunsch ist es, dass ich und wir sehen könnten, wie Gott sieht: in das Innere. Einsicht bekommen – nicht nur Ansichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ferienzeit: Wir haben viele Ansichtskarten bekommen und verschickt – sie zeigen nichts von dem, was wir wirklich in den Ferien erlebt haben: Die Mückenstiche, das schmutzige Wasser, die Blasen an den Füssen, das schlechte Essen, die lange Autofahrt,….&lt;br /&gt;Auch das Schöne zeigt die Ansichtskarte nicht: Die guten Worte in der Familie, das herrliche Gefühl einer Abkühlung im Wasser, der Duft einer Speise die mir das Wasser im Mund zusammenlaufen liess….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SpPm2Xr7y1I/AAAAAAAAAG8/xqNlWBX3kM4/s1600-h/Schrank+02.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 209px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SpPm2Xr7y1I/AAAAAAAAAG8/xqNlWBX3kM4/s400/Schrank+02.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5373892602128747346" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist ein Schrank. &lt;br /&gt;Wirklich ein Schrank!&lt;br /&gt;Der hat was drauf und da passt was rein.&lt;br /&gt;Und er ist auch schön – gefertigt, dieses Holz, die Strukturen und Formen. Dieses Laminat.&lt;br /&gt;Er stellt was dar, er ist wer – unter den Schränken.&lt;br /&gt;Auch die Rückseite – stabil, zweckdienlich, klar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir Menschen suchen tagaus, tagein auch solche Schränke zu sein. Sicher nicht alle gleich – aber diese Ansicht muss stimmen. Die Leute sollen sagen können: „Puah, wauw!, ohh!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht auch darum, dass der in die Norm passt. Euronorm, Wohnraumausnützungsziffer und DIN - Deutsche Industrie Norm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fassade stimmt.&lt;br /&gt;Natürlich hat jeder seine Fehler. Auch dieser Schrank – schaut man genau hin – ein Fleck!&lt;br /&gt;Aber da kann man dran arbeiten – und muss es auch – oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also ganz wichtig ist, dass da kein Schlüssel steckt. Denn mit dem Schlüssel könnte man den Schrank öffnen und hineinsehen und sehen, was da drin ist….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir lassen uns nicht in das Innere blicken. Wegen Hochmut, Selbstgerechtigkeit, Überheblichkeit, Verachtung der Andern sucht niemand einen Seelsorger auf oder lässt sich therapieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch du lässt dir da kaum reinblicken. Niemand – meist auch du selber nicht – haben diesen Schlüssel reingesteckt und geöffnet und reingeschaut.&lt;br /&gt;Ich denke, dass uns diese Sicht auch nur bedingt möglich ist. Gott allein kann wirklich alles in uns fehlerfrei sehen. Aber von dieser inneren Wahrnehmung wäre mehr möglich als wir es praktizieren.&lt;br /&gt;Wir haben Angst – wohl auch berechtigte Angst – dass da ganz Anderes als diese schöne Aussenseite zum Vorschein kommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir vergleichen uns äusserlich. Das gibt eine falsche Wahrnehmung. Gott aber vergleicht innerlich – da müsste man hinsehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wissen, da ist was drin: Gedanken, Gefühle, ein Herz das unruhig schlägt, Fragende Hohlräume, schreiende Erinnerungen, zweifelnde Erklärungen, prägende Geschichten, hindernde Ängste, erschütterndes Trauma, verdrängte Träume, Ahnung von Glück, zertretende Sehnsucht, ….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wagen es – nur hier und jetzt – als Anschauungsstück – den Schrank zu öffnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SpPm1-xVa1I/AAAAAAAAAG0/lkCInGf8A1c/s1600-h/Schrank+01.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 207px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SpPm1-xVa1I/AAAAAAAAAG0/lkCInGf8A1c/s400/Schrank+01.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5373892595440511826" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie wäre es mit aufräumen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will nicht sagen, dass alles im Menschen böse und schlecht ist. Es gibt Gutes – ich denke es gibt sogar in jedem Menschen Gutes.&lt;br /&gt;Leider ist auch das oft fest eingeschlossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich bin ganz und gar nicht einverstanden mit der volkspsychologischen Anweisung, dass man nur das Gute im Menschen suchen und sehen und fördern muss und dann käme es schon gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier drin ist immer auch Böses, Falsches, Sünde, Schuld. Und mit dem wird schlussendlich nur Jesus fertig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nehmen wir Hochmut und Stolz. Der kann auch ganz subtil in dir drin gären und äusserlich kaum sichtbar sein: Der demütige Zöllner am Eingang des Tempels hat tief in sich drin vielleicht einen ungeheuren Stolz auf seine Demut und fühlt sich höher als der Pharisäer, der ja von Jesus erniedrigt wird.&lt;br /&gt;Dass bei schönen Fassaden meist nichts Gutes dahinter ist, wissen wir. Doch leben wir’s auch?&lt;br /&gt;Dass bei weniger schönen Fassaden meist Gutes ist, glauben wir nicht und es ist auch nicht so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obschon Jesus sagt, dass er alles neu macht – und das macht er auch, wenn wir uns ihm hinwenden, ist noch nicht alles neu. &lt;br /&gt;Obschon Jesus sagt, dass er uns ein neues Herz einpflanzen will – und das macht er auch, wenn wir uns ihm hinwenden - gibt es da noch Ecken und Gänge, die noch nicht neu sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dieses noch nicht Neue – das ist die Sünde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu schreibt Johannes: "Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit." (1. Johannes 1,9 - sehr aufschlussreich sind auch die vorangehenden und nachfolgenden Verse)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zöllner hatte diese innere Einsicht: Gott sei mir Sünder gnädig!&lt;br /&gt;Der Pharisäer hatte sie nicht – er war nach aussen konzentriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es liegt nicht daran, ob wir Pharisäer oder Zöllner sind – es liegt daran, ob wir unser Inneres erkennen als ein unüberschaubares Etwas, indem sich immer und immer wieder Sünde tümmelt und räkelt und sich dann auch nach aussen bemerkbar macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir müssen keine Nabelschau veranstalten – wir müssen tiefer sehen und begreifen – ich und du sind Sünder, weil wir Sünde in uns tragen. Als Sünder sind wir nicht kompatibel mit Gott. Als Sünder können wir nicht mit Gott zusammenleben. Als Sünder sind wir nicht recht vor Gott.&lt;br /&gt;Wir müssen nicht zuerst fragen, was Sünden sind. Wir müssen damit rechnen, dass wir Sünden haben – ob sichtbar oder unsichtbar (wie gesagt, da hinein sieht keiner und du selber schaust auch nicht so schnell rein). Es geht um meine Sündenerkenntnis. Habe ich erkannt, dass ich sündig bin und Jesus nötig habe oder habe ich meine Ausreden und rechtfertige mich selber?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Sünder darf ich mich David anschliessen, der seine Sünde erkannt hat und nun betet: Psalm 51 &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3 Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit. 4 Wasche mich rein von meiner Missetat, und reinige mich von meiner Sünde; 5 denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir. 6 An dir allein habe ich gesündigt und übel vor dir getan, auf dass du Recht behaltest in deinen Worten und rein dastehst, wenn du richtest. 7 Siehe, ich bin als Sünder geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen. 8 Siehe, dir gefällt Wahrheit, die im Verborgenen liegt, und im Geheimen tust du mir Weisheit kund. 9 Entsündige mich mit Ysop (kleiner Strauch, wurde bei den Israeliten zur rituellen Reinigung gebraucht – Türpfosten beim Auszug aus Aegypten), dass ich rein werde; wasche mich, dass ich schneeweiß werde. 10 Lass mich hören Freude und Wonne, dass die Gebeine fröhlich werden, die du zerschlagen hast. 11 Verbirg dein Antlitz vor meinen Sünden, und tilge alle meine Missetat. 12 Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist. 13 Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir. 14 Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15 Ich will die Übertreter deine Wege lehren, dass sich die Sünder zu dir bekehren. 16 Errette mich von Blutschuld, / Gott, der du mein Gott und Heiland bist, dass meine Zunge deine Gerechtigkeit rühme. 17 Herr, tu meine Lippen auf, dass mein Mund deinen Ruhm verkündige. 18 Denn Schlachtopfer willst du nicht, / ich wollte sie dir sonst geben, und Brandopfer gefallen dir nicht. 19 Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist - ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-7259755324040268194?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/7259755324040268194/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=7259755324040268194' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/7259755324040268194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/7259755324040268194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2009/08/ich-doch-nicht.html' title='Ich doch nicht'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SpPm2Xr7y1I/AAAAAAAAAG8/xqNlWBX3kM4/s72-c/Schrank+02.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-4930445045983250904</id><published>2009-07-13T09:32:00.003+02:00</published><updated>2009-07-18T16:07:47.021+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christentum'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wachsen glauben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Welt Liebe Erlöser'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wort Gottes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Theologie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christ sein praktisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reich Gottes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Calvin'/><title type='text'>500 Jahre Johannes Calvin</title><content type='html'>Am 10. Juli hatte Johannes Calvin seinen 500 Geburtstag. Darum möchte ich ihn jetzt selber sprechen lassen und bringe hier einige Ausschnitte aus einer Predigt, die er 1555 in Genf gehalten hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Eckdaten zum Leben von Johannes Calvin:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;• 10. Juli 1509 in Noyon geboren&lt;br /&gt;• Juristisches Studium &lt;br /&gt;• 1533 Bekehrung zu Jesus Christus&lt;br /&gt;• Wanderjahre&lt;br /&gt;• 1540 Heirat&lt;br /&gt;• 1541 Genf&lt;br /&gt;• 1564 stirbt Calvin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Mose 15,11: Es werden allezeit Arme sein im Lande; darum gebiete ich dir und sage, dass du deine Hand auftust deinem Bruder, der bedrängt und arm ist in deinem Lande.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Eine Lehre ist ja gut zur Regelung unseres Lebens, und so wollen wir unsere Aufmerksamkeit auf diese Sache richten. Wir sehen, wie viele Leute in übler Neugierde nach Dingen Ausschau halten, die in hundert Jahren nicht einmal eintreffen. Sie malen sich Unmögliches aus: und wenn dies passiert und wenn das passiert? So halten sie sich ihr Hirn mit unnützen Fragen in Bewegung. Unterdessen bemerken sie nicht, was vor ihren Füßen liegt. So sieht man heute viele gerade darin fehlgreifen, was leicht richtig zu entscheiden sein sollte. Sie verbinden sich die Augen und quälen sich heftig, dies und jenes zu erforschen. Frägt man sie: warum?, so kommt als Beweggrund nichts anderes heraus als eine frivole Neugierde. Halten wir also fest, dass uns unser Herr nur in dem prüfen will, was uns nützlich ist. Darum sehen wir ja in der Heiligen Schrift genau, dass Gott uns nicht mit irgendwelchen Dingen zufriedenstellen wollte, die nichts nützen, sondern er weist uns auf das, was wir tun sollen. Nehmen wir also zur Kenntnis, dass jeder schauen soll, was seine Pflicht und Aufgabe sei. Das also ist die Ermahnung dieser Stelle, dass Gott uns nicht Gesetze vorschreibt von Dingen, die uns nicht betreffen, sondern von solchen, die uns direkt angehen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die doppelte Prädestinationslehre (Gott hat alles vorausbestimmt: Menschen werden gerettet oder gehen verloren) von Calvin ist überholt. Aber hier in diesem Predigtabschnitt spüren wir diese Lehre in Bezug auf Arm und Reich ebenfalls.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Kommen wir also zur Sache, die heißt: »Arme wird es immer geben. Das steht da, damit wir wissen: Gott will unsere Liebe prüfen. Er wäre nämlich vermögend genug, um jedem das zu verschaffen, was er nötig hat. Nicht aus Geiz hält er seinen Tresor dicht. Warum sonst lässt Gott zu, dass es hienieden Arme gibt, wenn nicht darum, um uns Gelegenheit zu geben, Gutes zu tun? Schreiben wir es also nicht einem blinden Schicksal zu, wenn wir sehen, dass einer reich ist und ein andrer arm, sondern lasst uns erkennen, dass Gott es so disponiert und dass das nicht ohne Grund ist. Wahr ist's, wir sehen nicht gleich, warum Gott den einen reich macht und den anderen in seiner Armut sitzen lässt. Wir können davon nicht sichere Einsicht haben. Gott will vielmehr, dass wir unsere Augen oft senken und ihm die Ehre geben, die Menschen nach seinem Willen und Rat zu regieren, der über unser Begreifen hinausgeht. Sicher aber ist, dass Gott die Güter dieser Welt ungleich verteilt, um zu prüfen, wie es ums Herz der Menschen steht. Er vollzieht also eine Prüfung. Ist ein Mensch reich, so kann man gut beurteilen, wie er ist. Er hat die Mittel zu schaden, und er könnte seinen Feinden leicht lästig fallen. Wenn er nun davon absieht und gegenüber seinen Nächsten sich der Grausamkeiten enthält und nicht nach mehr gelüstet, als Gott ihm gibt, dann ist das ein Zeichen seiner Klugheit und Rechtschaffenheit, die sich ohne Gelegenheit nicht gezeigt hätte. Wenn nun ein solcher Mensch freigiebig ist und versucht, Gutes zu tun denen, die seine Hilfe nötig haben, wenn er sich nicht in Hochmut und Pomp groß macht, sondern gerade seinen Weg geht, so hat er die Prüfung gut bestanden. - Wenn dagegen ein anderer, ein Armer, in Geduld erträgt, was Gott ihm zu schicken beliebt und nicht zu Raub und Betrug Zuflucht nimmt, sosehr er auch leidet und Hartes ertragen muss, ist das wiederum eine wohlbestandene Prüfung. Halten wir fest: Das Vorhandensein von Arm und Reich ist Gottes Anordnung. So will es seine Vorsehung, und darum muss für uns feststehen: An Armen wird es nie fehlen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Calvin der Theologe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;• Bücher&lt;br /&gt;• Briefe&lt;br /&gt;• Prozesse&lt;br /&gt;• Lieder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Kommen wir nun zur Sache: Nicht ohne Grund befiehlt Gott denen, die Güter haben, eine offene Hand zu haben für die Armen und Hungernden dieser Erde. Damit sagt er uns nämlich, dass wir ihm dienen sollen und genau, wie das zu geschehen habe: Wir sollen ihm die Ehre geben durch die Güter, die er uns reichlich schenkte. Er sendet uns die Armen gewissermaßen an seiner statt, als seine Einzieher. Und obschon unsere milde Gabe sterblicher Kreatur zugutekommt, so sieht es Gott doch so an, wie wenn wir ihm selbst in die Hand gegeben hätten, was wir einem Armen geben. Im Blick auf Gott handelt es sich bei unserem Tun nicht um Gabe, die wir ihm geben, sondern um schuldigen Dank für das Gute, das er uns erwiesen. Aber dennoch nimmt er die Barmherzigkeit, die wir unseren armen Brüdern erzeigen, an, wie wenn sie ihm selber gälte. Darum heißt es auch, dass, wer sein Ohr dem Schrei des Armen verschließt, von Gott auch nicht erhört werden wird, wenn er selber ins Schreien kommt. Auf der andern Seite aber, wenn wir barmherzig sind und die Not der Armen uns zur Hilfe antreibt, so wird Gott auch gegen uns Erbarmung erweisen und uns helfen in der Not. Darum sagt Mose hier, warum Gott befiehlt, eine offene Hand zu haben gegenüber dem Armen, der unter uns wohnt: Gott gibt sie uns, damit wir keine Entschuldigung haben und nicht sagen können: Ich weiß nicht, wo ich Gutes tun könnte. Weil unser Herr uns die Mittel gibt, Gutes zu tun, kann man keine Ausflüchte finden. Wir bleiben immer schuldig, wenn wir die Gelegenheit zur Wohltat nicht ergreifen. Unser Herr Jesus Christus wird dann noch deutlicher, wenn er sagt, dass er nicht immer unter uns sein werde, wohl aber die Armen. Er verlangt weder für sich noch für den Vater, dass man ihm wertvolle Dinge darbiete. Er will aber, dass man den Armen gebe, was man ihm anbieten wollte. Das wollen wir uns doch gut merken, dass unser Herr die Almosen für die Armen als Opfergaben für sich anschaut. Verbrauchen wir uns also nicht darin, ihm Dinge anzubieten, wie wenn er nichts erhielte aus unsern Händen, da er uns doch an die weist, die unsere Hilfe nötig haben.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Calvins Ethik:&lt;br /&gt;• Keine Wucherzinsen&lt;br /&gt;• Arbeit&lt;br /&gt;• Disziplin&lt;br /&gt;• Würde&lt;br /&gt;• Sonntagsheiligung&lt;br /&gt;• Bescheidenheit&lt;br /&gt;• Fleiss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Wäre diese Lektion befolgt worden, so hätte die geplagte Welt nicht so viel Mühe und Geld in die irren Kulte gesteckt, wie man es heute im Papsttum sieht mit vielem Glanz und Firlefanz. Und wie? Fast scheint es, als ob Gott Freude an Malereien, Tapisserien und weitern Dummheiten habe. So hält sich die geplagte Welt geschäftig, und die Armen werden vergessen. Ganz im Gegenteil dazu sagt unser Herr Jesus, dass Gott uns in den Armen prüfen wolle, wie es um unser Herz stehe, und tun unseren Willen, ihn zu ehren. Es wäre ihm ein Leichtes, alle reich zu machen. Aber er sendet uns die Armen, damit wir zu tun hätten und zeigen können, von wem wir unseren Reichtum haben und uns Mühe geben, ihn zu brauchen, wie es Gott recht ist, ist das unser Wunsch, dann fehlt es an Gelegenheit nicht. Das ist in Kürze die Stimme, die wir aus dieser Stelle ziehen sollen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Calvin der Politiker&lt;br /&gt;• Abgeordneter der Republik Strassburg&lt;br /&gt;• Genf&lt;br /&gt;• Frankreich: Hugenotten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Bleibt übrig, jetzt diese Lehre zu praktizieren: Zum Ersten sollen wir, erkennen, dass Gott uns dringt, Gutes zu tun und uns anzustrengen, wenn Hunger herrscht und Teuerung. Jeder soll eher seinen Bissen teilen als zu dulden, dass andere Mangel leiden, während man im Überfluss lebt. Und wenn viele schmal tun, ein Mietjahr erwarten und mich größeren Brocken schnappen, dann erst recht sollen wir erkennen, dass Gott uns ermahnt und, wo immer wir ihm die Ehre geben mit den Gaben, die er uns anvertraute, er jetzt will, dass wir damit ernst machen. Das wäre das eine. Wo Armut und Bedürftigkeit groß werden, sollen wir erkennen, dass Gott uns damit wach rütteln will, damit wir nicht einschlafen. Er mahnt uns, wo wir faul werden, durch die Exi¬stenz der Armen daran, dass jedem von uns viele Möglichkeiten zur Hilfeleistung gegeben sind. Zum andern sollen wir beachten, dass wir Befehl und Order haben, den Bettel nicht zu dulden. Er ist nichts als ein böses Geschwür. Man hilft dem, dem man gibt, im Grunde nicht. Man verdirbt sie vielmehr, wie gesagt, und zuletzt gefällt ihnen ihre Bettelei sogar, sodass sie ihren Bettelsack mehr lieben als eine sichere Rente. So werden sie aus Spitzbuben zu Dieben. Das alles muss aber ausgeräumt werden, wenn wir nicht wollen, dass der Zorn Gottes mit unserem vollen Wissen herausgefordert und alles immer schlimmer werde. Aber wie immer es gehe, den Armen muss geholfen werden, denn den Bettel zu verbieten und kein Almosen zu geben, das heißt doch: dem Armen den Hals abschneiden. Man muss aber so helfen, dass die, die betteln und dabei offensichtlich unehrlich sind, ihr Handwerk legen müssen, denn sie schaden nur dem Nächsten und essen das Brot derer, die es nötig hätten. Wohlgemerkt! Und wie hat diese Hilfe zu geschehen? Zuerst einmal sollen die Spitäler (Armen- u. Waisenhäuser) diese Aufgabe wahrnehmen. Denn welche Schande wäre es, wenn die Güter, die für Gott und die Armen bestimmt sind, zweckentfremdet würden. Das wäre nicht nur Dieberei, sondern Sakrileg. Wir wären schlechte Haushalter, wenn wir zu andern Zwecken verwendeten, was Gott für die, die er uns vor die Schwelle gelegt, bestimmt hat. Dazu soll jeder, wo er geradesteht, nach seiner Einsicht zu helfen versuchen. Jede schaue, wo etwas schief geht, und jeder sorge nach seinem Vermögen für Abhilfe. So wird der Bettel aufhören und nicht einfach durch ein Verbot aus der Welt verschwinden, wobei die Armen ohne Hilfe bleiben und sterben vor Hunger und Durst.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Calvins Einfluss&lt;br /&gt;• Reformation Schottlands&lt;br /&gt;• Presbyterianische Kirche weltweit&lt;br /&gt;• Reformierte&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Nehmen wir endlich den Fall an, dass es nur einen Grund gebe, unserem Nächsten zu helfen, nämlich, dass wir Menschen sind. Wäre das nicht hinreichend? Das Wort Mensch fasst in sich viel Elend. Wenn ich nun einen Leidenden sehe, dann erkenne ich ja, dass auch ich allen diesen Übeln unterworfen wäre, wenn nicht Gott mich davor bewahrte. Es gibt weder Krankheit noch Armut, noch Ähnliches, das nicht auch uns zustoßen könnte. Und was ist der Grund, dass wir davon verschont sind? Die Güte unseres Gottes! Aber die Freiheit von Not und die Bevorzugung will nichts anderes, als dass wir an die denken, die Mangel leiden. Und das ist nochmals ein Zeichen der großen Güte Gottes, dass er mich nicht nur vom Leiden bewahrt, das ich beim Nächsten sehe, sondern mir auch das Zeug und die Fähigkeit gibt, Abhilfe zu schaffen. Das sollte uns doch anspornen zu sehen und zu bedenken: (Dieser leidende Mensch,) der ist mein Fleisch, meine Natur. Es besteht kein Unterschied zwischen dem einen und dem andern, als dass Gott den einen hat bevorteilt und den andern hintangestellt. Denn wir bestehen alle aus demselben Stoff und keiner rühme sich, als hätte er Reichtümer von sich aus. Wenn er nicht so im Elend sitze wie viele, so soll er nicht hochmütig werden, sondern schauen, wie er um so mehr an Gott bleibe. Demgemäß also, wie Gott uns mit seinen Gütern füllt, sollen wir schauen, wie wir ihm Dankbarkeit erzeigen gegenüber unseren Nächsten, die er uns vor die Füße legt, sodass wir nicht außerhalb ihrer Armut stehen und sie nicht getrennt sind von unserem Reichtum. Vielmehr wollen wir dafür sorgen, freundliche Gemeinschaft zu halten mit denen, die mit uns verbunden sind durch ein unzerreißbares Band.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Übersetzt von Hans Scholl, abgedruckt in: Reformierte Kirchenzeitung 124 (1983), 29f&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Predigt von Calvin gehalten am 30. Oktober 1555 in Genf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-4930445045983250904?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/4930445045983250904/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=4930445045983250904' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/4930445045983250904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/4930445045983250904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2009/07/500-jahre-johannes-calvin.html' title='500 Jahre Johannes Calvin'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-1303676985290286960</id><published>2009-07-08T10:23:00.004+02:00</published><updated>2009-07-08T11:15:33.275+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Taufe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christentum'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wachsen glauben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wort Gottes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jesus Christus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christ sein praktisch'/><title type='text'>Glauben</title><content type='html'>Es geht um den Glauben. Glauben ist etwas Zentrales in unserem Leben. Jeder Mensch glaubt. Die Frage ist nur: An was? Wie? Wohin?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;strong&gt;Was ist Glauben?&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Antwort der Bibel ist da treffend: "Der Glaube ist eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht." (Hebräer 11)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist eine allgemeine Aussage und muss noch nicht zwingend mit dem christlichen Glauben in Verbindung gebracht werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So kann ich hoffen, dass ich Millionär werde - daran halte ich in "fester Zuversicht" fest. Und ich "zweifle nicht" daran, dass ich das erreiche, obschon ich noch keine Anzeichen dafür sehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So frage ich gezielter:&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;strong&gt;Was ist christlicher Glaube?&lt;/strong&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hat als Gegenstand, als Zentrum eine Person: Jesus Christus. Jesus ist der Grund und das Ziel des Glaubens. An ihn setze ich die "feste Zuversicht" und zweifle nicht daran, obschon ich von ihm nicht unbedingt viel sehe - ausser z.B. seine Worte, seine Abendmahl feiernde Gemeinde, die dargebotenen Hände der Diakonie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Johannes schreibt in seinem Evangelium (3,15): "All die, die an Jesus glauben, haben das ewige Leben." In diesem Bibelwort ist ausgedrückt: Der Gegenstand des christlichen Glaubens ist Jesus. Der Glaube ist die feste Zuversicht auf das was wir hoffen - nämlich: das ewige Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ewige Leben ist die Erfüllung der Sehnsucht die wir alle in uns tragen: Die Sehnsucht nach dem Himmel. Die Sehnsucht ganz bei Gott zu sein. Das ist eine universale Sehnsucht. Auch sie gehört zum Wesen des Menschen. Leider stillen wir Menschen diese Sehnsucht nur irgendwie aber nicht nach Gottes Absicht. Wir haben es nicht gelernt! Sie gescheiht meist destruktiv, zerstörend, krankmachend. So am sichtbarsten etwa in den vielfältigen Süchten - Sucht will diese Sehnsucht stillen. Nur ist Sucht der falsche Weg - nicht Gottes Absicht.&lt;br /&gt;Gott hat uns den Weg gegeben: Jesus! Auf ihn kann ich hoffen. Auf ihn kann ich meine feste Zuversicht setzen. An ihn kann ich glauben.&lt;br /&gt;In Johannes 11,25 sagt Jesus: "Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt." Das ist nichts anderes als diese Hoffnung auf das ewige Leben, den Himmel, die Stillung der tiefen Sehnsucht. An Jesus glauben.&lt;br /&gt;So spreche ich vom Kern des christlichen Glaubens. Im Weiteren - auf dem folgenden Glaubensweg - also als Folge dieses Christusglaubens - werden noch andere Inhalte geglaubt werden. Beispiele: Die Bibel ist Gottes Wort. Die Schöpfung ist das Werk Gottes. Die Gebote sind Gottes gute Lebenshilfe. Die Ehe ist die gute und lebenslange Gemeinschaft von Mann und Frau. Das Gebet ist Reden mit Gott und er hört und spricht. Die Heilungen und Wunder sind Taten Gottes. Die Engel sind Boten Gottes.&lt;br /&gt;Ich meine aber, dass im Gegensatz zum Glauben an Jesus Christus, diese Glaubensinhalte diskutierbar sind. Wir müssen sie auch immer wieder bereden und uns mit ihnen auseinandersetzen. Nur so bleiben sie uns präsent und werden in unserer Lebensrealität wirksam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;&lt;strong&gt;Zum Glauben kommen - wie?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Du siehst, dass der Glaube an Jesus der Weg in den Himmel ist. Dass das dein Weg wäre. Aber wie kommst du zu diesem Glauben? Du kannst ja nicht Glauben produzieren.&lt;br /&gt;Da sind die Hebräersätze (12,1-2) aufschlussreich: "Kämpfen, laufen und aufsehen zu Jesus - dem Anfänger und Vollender des Glaubens." Beide kommen da vor: Du und Jesus. Es ist ein Zusammengehen von dir und Jesus. Jesus beginnt mit dir den Glauben - das hat er übrigens schon getan. Er wird dir auch auf deinem Glaubensweg helfen - so, dass dein Glaube auch vollendet wird. Dein Part ist: Kämpfen, laufen und aufsehen zu ihm. Im 10. Kapitel des Hebräerbriefes wird noch mehr auf deinen Part eingegangen: Hinzutreten, festhalten, achthaben, dein Vertrauen nicht wegwerfen, Geduld haben, den Willen Gottes tun, das Verheissene empfangen.&lt;br /&gt;Damit du glaubest sind drei Dinge von dir gefragt: Dein Wille, deine Kenntnisse und deine Gefühle.&lt;br /&gt;Deine Gefühle sind wichtig. Du hast Wünsche, Empfindungen, Ängste - es ist dir warm und kalt ums Herz, du bist fröhlich und traurig... Nimm deine Gefühle ernst und horche auf sie - so werden sie dich an den Ort bringen, wo du dich für oder gegen Jesus entscheiden musst.&lt;br /&gt;Deine Kenntnisse sind wichtig. Du musst einiges aus der Bibel wissen - darum studier sie auch. Du musst wissen, auf was du dich mit dem christlichen Glauben einlässt - das findest du in der Bibel. Wir Christen haben keinen "blinden Glauben"! Studier die Schrift und das Leben und du wirst an den Ort kommen, wo du dich für oder gegen Jesus entscheiden musst.&lt;br /&gt;Aber dann entscheide dich. Und die Entscheidung geschieht mit deinem Willen. Du kannst gute Gefühle haben, du kannst viel über Jesus wissen - aber wenn du dich nicht für Jesus entscheiden willst, glaubst du auch nicht an ihn. Der Glaube an Jesus Christus beruht also auf einer willentlichen Entscheidung für ihn. Sag "Ja" zu ihm und dannach wird das lebensverändernde Prozesse bei dir auslösen, die aus dem Wirken des Heiligen Geistes kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der christliche Glaube ist nicht nur eine einmalige Begebenheit einer Entscheidung für Jesus. Sicher muss ein Start sein. Ein grundsätzliches "Ja" zu Jesus muss kommen. Aber dann beginnt ein Weg. Dann kann dein Glaube auch schwach und klein sein. Dann wird er wachsen und stärker werden. Auf diesem Weg mit Jesus, durch diese Welt, wird dein Glaube geprüft, gefordert, hinterfragt, erneuert. Er bewährt sich und du wirst die Erfahrung machen, dass du trotz menschlich gesehen grosser Niederlagen, einen Glauben hast, der der Sieg ist, der die Welt überwunden hat (1. Johannes 5,4).&lt;br /&gt;Dein Glaube wird Auswirkungen zuerst an dir selber haben. Er wird sich konkret in deinem Leben zeigen: Wie du denkst, sprichst, entscheidest, handelst. Da gilt erst recht: Kämpfen, laufen, aufsehen zu Jesus. Hinzutreten, festhalten, achthaben, dein Vertrauen nicht wegwerfen, Geduld haben, den Willen Gottes tun, das Verheissene empfangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:180%;"&gt;Was ist also christlicher Glaube?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;Er ist Annahme von dem, was uns Gott in Jesus schenkt und dann vertauen, dass er es gut macht - gerade mit mir.&lt;br /&gt;Er ist: Festhalten an der Hoffnung die uns Jesus in sich selber bringt und diesen Glauben in guten Werken leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Evangelist Markus sagt: Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. (Markus 16,16)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-1303676985290286960?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/1303676985290286960/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=1303676985290286960' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/1303676985290286960'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/1303676985290286960'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2009/07/glauben.html' title='Glauben'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-1145878259425203306</id><published>2009-06-20T20:40:00.003+02:00</published><updated>2009-06-20T20:46:26.131+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fest'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bild'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jesus Christus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reich Gottes'/><title type='text'>Das Gastmahl</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/Sj0uEs_GS9I/AAAAAAAAAEw/AWj7hvjeyCE/s1600-h/gastmahl.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5349482590716185554" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 263px; CURSOR: hand; HEIGHT: 400px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/Sj0uEs_GS9I/AAAAAAAAAEw/AWj7hvjeyCE/s400/gastmahl.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;  Willy Fries (1907-1980, Toggenburg): „Das grosse Gastmahl“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bild hat zwei Lichtquellen – die Sonne als natürliches Licht und die Tischbeleuchtung durch das göttliche Licht. Rechtes Sehen braucht Licht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Zentrum des Bildes ist der Tisch des Herrn Jesus. Das Reich Gottes. Im göttlichen Licht gibt es göttliche Nahrung: Nicht üppig aber in Fülle. Der Tisch biegt sich nicht vor Köstlichkeiten aber was es da gibt, ist Nahrung für das Leben – auch gerade für das Leben in Ewigkeit. Brot und Wein. Der Herr teilt selber aus. Hier kann ich mich setzen und ausruhen. Ein echtes Miteinander. Da drängelt keiner nach vorne – es gibt keine „Schlacht am Buffet“. Hier wird gegeben und genommen. In Frieden. Und der Herr sagt: „Kommt, denn es ist alles bereit.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann sind aber oben im Bild die dunklen Gestalten. Mit Hüten und Handtaschen. In Mänteln stehen sie starr. Abgewandt vom Tisch des Herr. Dem göttlichen Licht den schwarzen Rücken zugewandt. Sie schauen zur natürlichen Lichtquelle – der Sonne. So als ob sie erleuchten könnte. Jeder für sich. Auf Distanz.&lt;br /&gt;Sicher haben sie gekauft und genommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens waren die zuerst eingeladen an den Tisch des Herrn. Sie stehen noch immer nahe – aber sie sind nicht dabei. Sie werden nichts von der göttlichen Fülle bekommen. Sie trachten nicht zuerst nach dem Reich Gottes.&lt;br /&gt;Wo man hinschaut, dahin geht man auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Menschen im Vordergrund. Sie nehmen mehr als die Hälfte des Bildes ein. Es sind Krüppel, Behinderte, Schwache, Arme, Blinde, Gelähmte. Übrigens wird hier nicht gefragt: warum? Ursache? Es wird auch (noch) nicht geheilt. Sie kommen wie sie sind. Sie schauen zum göttlich beleuchteten Tisch und gehen von der Dunkelheit ins Licht. Sie stehen vom Boden auf, wo sie lagen. Sie bewegen sich im Gegensatz zu den starren Menschen oben. Mann und Frau zusammen. Einander stützend. Und wer am Tisch sitzt sieht gut genährt aus.&lt;br /&gt;Der Maler Willy Fries hat seine Initialen hier hineingeschrieben – er positioniert sich hier!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo liege, stehe gehe ich im Bild?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist die Einladung von Jesus Christus. Er ist Gastgeber. Er will mir Gutes auftischen. Er will mich beschenken. Er lädt mich an seinen Tisch ein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bibeltext dazu: Lukas 14,&lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=42014016"&gt;16&lt;/a&gt; "Ein Mann bereitete ein großes Festessen vor, zu dem er viele Gäste einlud. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=42014017"&gt;17&lt;/a&gt; Als alles fertig war, schickte er seinen Boten zu den Eingeladenen: 'Alles ist vorbereitet, kommt!' &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=42014018"&gt;18&lt;/a&gt; Aber niemand kam. Jeder hatte auf einmal Ausreden. Einer sagte: 'Ich habe ein Grundstück gekauft, das muss ich unbedingt besichtigen. Bitte entschuldige mich!' &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=42014019"&gt;19&lt;/a&gt; Ein anderer: 'Es geht leider nicht. Ich habe mir fünf Gespanne Ochsen angeschafft. Die muss ich jetzt ansehen!' &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=42014020"&gt;20&lt;/a&gt; Ein dritter entschuldigte sich: 'Ich habe gerade geheiratet. Du wirst verstehen, dass ich nicht kommen kann.' &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=42014021"&gt;21&lt;/a&gt; Der Bote kehrte zurück und berichtete alles seinem Herrn. Der wurde sehr zornig: 'Geh gleich auf die Straßen, auf alle Plätze der Stadt, und hole die Bettler, Verkrüppelten, Gelähmten und Blinden herein!' &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=42014022"&gt;22&lt;/a&gt; Der Bote kam zurück und berichtete: 'Es sind viele gekommen, aber noch immer sind Plätze frei!' &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=42014023"&gt;23&lt;/a&gt; 'Geh auf die Landstraßen', befahl der Herr, 'und wer auch immer dir über den Weg läuft, den bring her! Alle sind eingeladen. Mein Haus soll voll werden. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=42014024"&gt;24&lt;/a&gt; Aber von denen, die ich zuerst eingeladen habe, wird keiner auch nur einen einzigen Bissen bekommen.'"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-1145878259425203306?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/1145878259425203306/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=1145878259425203306' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/1145878259425203306'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/1145878259425203306'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2009/06/das-gastmahl.html' title='Das Gastmahl'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/Sj0uEs_GS9I/AAAAAAAAAEw/AWj7hvjeyCE/s72-c/gastmahl.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-2637097707037775177</id><published>2009-05-07T08:58:00.007+02:00</published><updated>2009-05-07T09:37:47.867+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schöpfung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wort Gottes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Jesus Christus'/><title type='text'>Psalm 19</title><content type='html'>Gott hat uns Menschen sehr viel Gutes gegeben.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Psalm 19 spricht davon.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Als Schöpfer hat er alles gemacht: Himmel und Erde, die Sonne und den Tageslauf. Einfach alles.&lt;/div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SgKPBIAkK9I/AAAAAAAAAEg/Zl2jcYQLdYY/s1600-h/Mai+09+052.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5332982158252583890" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 218px; CURSOR: hand; HEIGHT: 288px" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SgKPBIAkK9I/AAAAAAAAAEg/Zl2jcYQLdYY/s320/Mai+09+052.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Und in dieser Schöpfung kann jeder Mensch - auch jeder, der noch nie von Gott gehört hat - Gott erkennen. Im Römerbrief der Bibel steht dazu (Kapitel 1, Vers 20): "Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Grösse sehen und erfahren können. Deshalb kann sich niemand damit entschuldigen, dasss er von Gott nichts gewusst hat."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Psalm 19 sagt uns aber darüber hinaus, dass uns Gott auch sein Wort, die Bibel, gegeben hat. Darin offenbart er sich selber, zeigt sich, erklärt seinen Willen.&lt;/div&gt;&lt;p align="left"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SgKORMsGvmI/AAAAAAAAAEY/sniUGn2h-M0/s1600-h/Mai+09+043.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5332981334875225698" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 217px; CURSOR: hand; HEIGHT: 273px" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SgKORMsGvmI/AAAAAAAAAEY/sniUGn2h-M0/s320/Mai+09+043.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p align="left"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SgKORMsGvmI/AAAAAAAAAEY/sniUGn2h-M0/s1600-h/Mai+09+043.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Zwei gute Geschenke von Gott an uns Menschen: Seine Schöpfung und sein Wort.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Beides, Schöpfung und Gottes Wort, haben sichtbare, lebendige Gestalt angenommen. In Jesus Christus. Er ist das lebendige Wort Gottes (Johannesevangelium Kapitel 19) und er ist der Schöpfer. Er sagt (Offenbarung Kapitel 21, Vers 5): "Ich mache alles neu.". In ihm sehen wir Gott: "Christus ist das Abbild seines Vaters; in ihm wird der unsichtbare Gott für uns sichtbar. Vor Beginn der Schöpfung war er da. Durch ihn ist alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist, alles Sichtbare und Unsichtbare, alle Königreiche und Mächte, alle Herrscher und Gewalten. Alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen." (Kolosserbrief der Bibel, Kapitel 1, Verse 15 und 16)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Der Psalm 19 wusste das schon viel früher, bevor das Neue Testament geschrieben wurde.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und der Schreiber des Psalm 19 reagiert auf diese Geschenke von Gott: Er schreibt dieses Lied, er betet zu diesem Gott, betet ihn an und sagt "Herr, ich gehöre zu dir."&lt;br /&gt;"Bei dir bin ich geborgen, du bist mein Retter!"&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Er lässt sich also auf die Beziehung mit Gott ein.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Und er sagt nun, dass er sein Leben nach dem Willen von diesem Gott, nach diesen guten Worten von Gott, ausrichten will. Er will ihm nachfolgen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-2637097707037775177?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/2637097707037775177/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=2637097707037775177' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/2637097707037775177'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/2637097707037775177'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2009/05/psalm-19.html' title='Psalm 19'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SgKPBIAkK9I/AAAAAAAAAEg/Zl2jcYQLdYY/s72-c/Mai+09+052.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-1677160528277621205</id><published>2009-05-06T16:36:00.004+02:00</published><updated>2009-05-07T08:58:27.490+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Homosexuell'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mundschutz'/><title type='text'>Unter Mundschutz</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SgGg464JpPI/AAAAAAAAAEI/C7NZX0Pa-Hs/s1600-h/Martin+c.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5332720333521265906" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 240px; CURSOR: hand; HEIGHT: 320px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SgGg464JpPI/AAAAAAAAAEI/C7NZX0Pa-Hs/s320/Martin+c.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Der Mundschutz ist in aller Munde. Bei Coop werden die Mundschutzschachteln zur Zeit mit den Lebensmitteln herangeschafft. Interessant sind ja die Hinweise auf der Schachtel: Einerseits die Empfehlung vom Bundesamt für Gesundheit den Mundschutz gegen eine Ansteckung zu tragen und anderseits die Bemerkung, dass der Mundschutz nicht gegen eine Ansteckung hilft: "Warnhinweis. Diese Maske ist kein Atemschutz. Sie schützt den Träger nicht vor ansteckenden Krankheiten wie Grippe."&lt;br /&gt;Nun, so sind wir Menschen: Irrational. Aber nur bis es zur Diskussion über den Glauben an Jesus kommt. Da werden diese Virenbekämpfer plötzlich Eiferer der Aufklärung. Sie wollen einem den Mund verbieten.&lt;br /&gt;Im Jakobusbrief der Bibel steht, dass wir unseren Mund schützen sollen (Kapitel 3). Nicht so sehr was da rein geht ist gefährlich, sondern was da raus kommt. Es geht nicht an, dass Homosexuelle als "schwule Arschlöcher" (Tages Anzeiger vom 29. April 09) bezeichnet werden. Da will ich meinen Mund schützen. Aber wir dürfen ruhig ohne Mundschutz sagen, dass wir die Euro-Pride nicht gut finden. Sie suggeriert, dass Homosexuelle unbeschwert und fröhlich, friedlich und voll Sonnenschein eine gleichwertige, wenn nicht bessere Lebensgestaltung haben, als der Durchschnittsbünzli. Dabei ist das Leben der meisten Homosexuellen hoch sexualisiert, triebzentriert, letztlich nach der Abschreibung der kurzen Gipfelfreuden, unendlich traurig - mit viel Einsamkeit. Der Römerbriefschreiber sagt dazu: Gott hat sie ihren Trieben und Leidenschaften überlassen, so dass sie sogar ihre eigenen Körper schändeten (Bibel, Hoffnung für alle Übersetzung, Römer 1,24). Mir tun die leid. Da gibt es doch nichts zu feiern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-1677160528277621205?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/1677160528277621205/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=1677160528277621205' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/1677160528277621205'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/1677160528277621205'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2009/05/unter-mundschutz.html' title='Unter Mundschutz'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SgGg464JpPI/AAAAAAAAAEI/C7NZX0Pa-Hs/s72-c/Martin+c.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-3067059284684742786</id><published>2009-03-14T10:27:00.001+01:00</published><updated>2009-03-14T10:30:05.765+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Trennung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Taufe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wachsen glauben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Identiät'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kirche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christ sein praktisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reich Gottes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einheit'/><title type='text'>Erste und Letzte</title><content type='html'>Matthäus / Kapitel 20&lt;br /&gt;01 "Ich möchte euch ein Gleichnis erzählen", sagte Jesus. "Ein Weinbauer ging frühmorgens Arbeiter für seinen Weinberg anwerben.&lt;br /&gt;02 Er einigte sich mit ihnen auf den üblichen Tageslohn und ließ sie in seinem Weinberg arbeiten.&lt;br /&gt;03 Ein paar Stunden später ging er noch einmal über den Marktplatz und sah dort Leute herumstehen, die arbeitslos waren.&lt;br /&gt;04 Auch diese schickte er in seinen Weinberg und versprach ihnen einen angemessenen Lohn.&lt;br /&gt;05 Zur Mittagszeit und gegen drei Uhr nachmittags stellte er noch mehr Arbeiter ein.&lt;br /&gt;06 Als er um fünf Uhr in die Stadt kam, sah er wieder ein paar Leute untätig herumstehen. Er fragte sie: 'Warum habt ihr heute nicht gearbeitet?'&lt;br /&gt;07 'Uns wollte niemand haben', antworteten sie. 'Geht doch und arbeitet auch noch in meinem Weinberg!' forderte er sie auf.&lt;br /&gt;08 Am Abend beauftragte er seinen Verwalter: 'Ruf die Leute zusammen und zahle ihnen den Lohn aus! Beginne damit beim Letzten und höre beim Ersten auf!' Zuerst kamen also die zuletzt Eingestellten,&lt;br /&gt;09 und jeder von ihnen bekam den vollen Tageslohn.&lt;br /&gt;10 Jetzt meinten die anderen Arbeiter, sie würden mehr bekommen. Aber sie bekamen alle nur den vereinbarten Tageslohn.&lt;br /&gt;11 /12 Da fingen sie an zu schimpfen: 'Diese Leute haben nur eine Stunde gearbeitet, und du zahlst ihnen dasselbe wie uns. Dabei haben wir uns den ganzen Tag in der brennenden Sonne abgerackert!'&lt;br /&gt;13 'Mein Freund', entgegnete der Weinbauer, 'dir geschieht doch kein Unrecht! Haben wir uns nicht auf diesen Betrag geeinigt?&lt;br /&gt;14 Nimm dein Geld und geh! Ich will den anderen genausoviel zahlen wie dir.&lt;br /&gt;15 Schließlich darf ich doch wohl mit meinem Geld machen, was ich will! Oder ärgerst du dich, weil ich großzügig bin?'&lt;br /&gt;16 Ebenso werden die Letzten einmal die Ersten sein, und die Ersten die Letzten."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ersten werden die Letzten sein und die Letzten werden die Ersten sein – ein Sprichwort das ich immer wieder höre und auch selber gebrauche – bei allen möglichen und unmöglichen Situationen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wir wissen es – das ist keine allgemein gültige Regel. Im Leben ist es vielmehr so, dass die Ersten auch die Gewinner sind und die Letzten eben leer ausgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Gleichnis von Jesus ist also weltfremd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es ist unserer Welt und unserer Erfahrung noch fremder, wenn wir bedenken, was Jesus da noch weiter sagt. Will er gleicher Lohn für alle? Spricht er für die Faulen, die für wenig bis gar keine Arbeit Geld beziehen? Kaum.&lt;br /&gt;Was will denn Jesus wirklich mit diesem Gleichnis sagen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Weinbauer, der Besitzer der Reben, das ist Gott. Der Weinberg, die Reben, das sind (Kapitel 19 lesen!): Das Reich Gottes (V. 24), das Himmelreich (V. 23) – andere deutsche Übersetzungen brauchen hier „Königreich Gottes“, „Neue Welt Gottes“, „zu Gott kommen“, selig werden, gerettet werden (V. 25), ewiges Leben (V. 16), Nachfolge, mit Jesus gehen (V. 28).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist auch die Hauptrichtung des Gleichnisses – Jesus antwortet hier nämlich Menschen, die danach fragen, wie sie denn in das Himmelreich, in das Reich Gottes, in das ewige Leben kommen können.&lt;br /&gt;Nebenbei: Wer fragt denn das heute noch? Aber es ist/wäre die entscheidende Frage für jeden Menschen, um zu seiner Bestimmung, zu seinem Lebenssinn zu gelangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Es gibt viel Arbeit in den Reben. Der Weinbauer, Gott, braucht Arbeiter. Und er ruft sie, auf dem Markt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da stehen die Menschen auf dem Markt: Schauen, was es so gibt. Kaufen und verkaufen. Sehen und gesehen werden. Es wird gewogen und bewertet. Es ist der Markt der Möglichkeiten.&lt;br /&gt;Aber: das Leben ist nicht auf dem (Finanz-) Markt zu finden.&lt;br /&gt;So kommt der Weinbauer/Gott auf den Markt und ruft die Menschen in die Arbeit in seinen Weinberg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte heute nicht näher darauf eingehen – Tatsache ist aber, dass es Leute gibt, die nicht eingestellt werden und andere wollen nicht eingestellt werden.&lt;br /&gt;Konkret für Dich sage ich heute: Du bist heute berufen – von diesem Weingärtner Gott – er will dich einstellen in seine Arbeit!&lt;br /&gt;Was antwortest Du?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da gibt es also zuerst die, die am frühen Morgen, bei Sonnenaufgang eingestellt werden und mit der Arbeit beginnen. Sie haben einen 12-Std. Arbeitstag vor sich.&lt;br /&gt;Drei Stunden später die Nächsten – sie arbeiten 9 Std.&lt;br /&gt;Wieder drei Stunden später die Arbeiter, die 6. Std. arbeiten.&lt;br /&gt;Die vierte Gruppe arbeitet noch 3 Std.&lt;br /&gt;Und die letzten, die der Weinbauer noch auf dem Markt holt – arbeiten noch eine Stunde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ist Sonnenuntergang und Feierabend. Und es gibt den Lohn. Taglöhner erhalten den Lohn täglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt kommt in diesem Gleichnis von Jesus das Weltfremde – ja, da funktioniert es wirklich nicht so wie in der Welt!&lt;br /&gt;Alle Arbeiter erhalten den gleichen (übrigens angemessenen) Lohn.&lt;br /&gt;Gottes Reich und unser Weltenreich sind zwei verschiedene Wirklichkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus ist auf diese Welt – in diese Welt – hineingekommen, um Gottes Reich auszubreiten. Diese Wirklichkeit soll mehr und mehr bei uns herrschen.&lt;br /&gt;Dazu braucht er Arbeiter. Die arbeiten genau an dem: Gottes Reich ausbreiten – Gott soll mehr und weiter als König angebetet werden. Der Weingärtner oder anders gesagt, der König dieses Reiches, ist Gott selber. Er beruft, beauftragt, sendet, rüstet aus – gibt die Vorgaben wie dieses Reich aussehen soll. Und er zahlt den Lohn: Das ist das ewige Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dieser Lohn ist für alle gleich – ob sie nun schon lange an der Arbeit Gottes stehen, ob sie Pfarrer oder Hauswart sind, ob sie viel oder wenig in dieses Reich investieren können – der Lohn ist das ewige Leben: Das ewige Leben ist Gemeinschaft mit Gott, mit Gott zusammen sein, selig, glücklich sein. Es hat etwas mit dem hebräischen „shalom“ zu tun: Alles zwischen Gott und mir ist gut, die Rechnungen sind bezahlt, es ist ein Zustand des Friedens. Ewiges Leben heisst seiner ureigensten Bestimmung gerecht werden, bei Gott Heimat haben, bei ihm geborgen sein. Das am richtigen Ort gefunden haben, wonach ich mich zutiefst sehne: Ruhen – in Frieden ruhen.&lt;br /&gt;Und wenn das auch nach viel Jenseitigkeit und Zukunft tönt – stückweise dürfen wir das zusammen mit dem dreieinigen Gott schon jetzt erleben: Mein tiefstes Glück habe ich immer, wenn ich erfahre, dass da ein Stück Himmel auf Erden geworden ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Lohn von Gott ist gerecht. Im Gegensatz zum Lohn der Welt.&lt;br /&gt;Aber da ist auch ein Stachel: Unser Neid. Wie schnell vergleichen wir und sagen: Das ist ungerecht! Ich arbeite schon so lange im Reich Gottes. Ich gebe schon so lange und so viel in das Reich Gottes. Ich habe so viel Erfahrung. Ich bin so kompetent…. Und erhalte nur gleichviel wie der, der so spät dazukam, der so wenig gibt, der keine Ahnung hat…, der so anders ist als ich. Schon auf der tiefen Ebene der Kirchenmusik wird schnell der Lohn in Frage gestellt: Alte Choräle gegen Sakralpop… Wieviel mehr wird der Lohn in Fragen der Gottes- und Nächstenliebe, der Konfessionszugehörigkeit oder der Taufe in Zweifel gestellt (das sind nur Beispiele!).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist wie beim Gleichnis vom verlorenen Sohn. Als dieser Sohn zum Vater zurückkehrt, nachdem er das Leben „genossen“ hat und alles verspielt hat, wird er mit offenen Armen, voller Freude und mit einem grossen Fest empfangen. Interessant ist in unserem Zusammenhang jetzt aber, wie der zweite, ältere Sohn reagierte, der, der immer beim Vater gewesen war:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lukas 15, &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=42015025"&gt;25&lt;/a&gt; Inzwischen kam der ältere Sohn nach Hause. Er hatte auf dem Feld gearbeitet und hörte schon von weitem die Tanzmusik. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=42015026"&gt;26&lt;/a&gt; Erstaunt fragte er einen Knecht: 'Was wird denn hier gefeiert?' &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=42015027"&gt;27&lt;/a&gt; 'Dein Bruder ist wieder da', antwortete er ihm. 'Dein Vater hat sich darüber so gefreut, dass er das Mastkalb schlachten ließ. Jetzt feiern sie ein großes Fest.' &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=42015028"&gt;28&lt;/a&gt; Der ältere Bruder wurde wütend und wollte nicht ins Haus gehen. (Neid!) Da kam sein Vater zu ihm heraus und bat: 'Komm und freu dich mit uns!' &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=42015029"&gt;29&lt;/a&gt; Doch er entgegnete ihm bitter: 'All diese Jahre habe ich mich für dich geschunden. Alles habe ich getan, was du von mir verlangt hast. Aber nie hast du mir auch nur eine junge Ziege gegeben, damit ich mit meinen Freunden einmal richtig hätte feiern können. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=42015030"&gt;30&lt;/a&gt; Und jetzt, wo dein Sohn zurückkommt, der dein Geld mit Huren durchgebracht hat, jetzt lässt du sogar das Mastkalb schlachten!' &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=42015031"&gt;31&lt;/a&gt; Sein Vater redete ihm zu: 'Mein Sohn, du bist immer bei mir gewesen. Was ich habe, gehört auch dir. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=42015032"&gt;32&lt;/a&gt; Darum komm, wir haben allen Grund zu feiern. Denn dein Bruder war tot, jetzt hat er ein neues Leben begonnen. Er war verloren, jetzt ist er wiedergefunden!'"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da spricht der gütige, barmherzige vergebende Gott!&lt;br /&gt;Die Belehrung an uns ist: Lasst euch rufen, weg vom Markt, in die Arbeit Gottes. Lasst das Vergleichen, das den Neid hervorbringt. Freut euch vielmehr an jedem, der zum Vater zurückgekehrt ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-3067059284684742786?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/3067059284684742786/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=3067059284684742786' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/3067059284684742786'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/3067059284684742786'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2009/03/erste-und-letzte.html' title='Erste und Letzte'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-5915573538808281413</id><published>2009-02-26T11:43:00.004+01:00</published><updated>2009-02-26T11:52:58.588+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meditation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gebet'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heiliger Geist'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christ sein praktisch'/><title type='text'>Christliche Meditation</title><content type='html'>Der Begriff „Meditation“ lässt bei manchen gleich eine Warnlampe leuchten. Nicht zu unrecht. Denn gewöhnlich bringen wir diesen Begriff mit den Meditationspraktiken der östlichen Religionen und ihren esoterischen Ableitungen in Verbindung. Aber es gibt eine christliche Meditation, die keinen Bezug zu diesen fernöstlichen Praktiken hat. Deren Tradition ist schon so alt wie das Christentum selber.&lt;br /&gt;Biblisch gründet die christliche Meditation auf den Ermahnungen, ständig über dem Wort Gottes nachzusinnen (z.B. Psalm 1, Psalm 119 oder auch Jesus: „Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren“ Lk. 11,28). Dieses Nachsinnen ist nicht nur ein rein kopflastiger Vorgang, sondern erschliesst das Wort Gottes mit dem Herz (Ganzheit des Menschen), mit seiner Seele und mit seinem Verstand (Kopf, Hand und Herz). Das haben wir nötig, um sein Wort wirklich umfassend zu verstehen und in unserem Leben umzusetzen.&lt;br /&gt;Die christliche Meditation verbindet Gebet und Wort Gottes. Sie ermöglicht das Hören auf Gott.&lt;br /&gt;Praktisch kann die christliche Meditation so gestaltet werden:&lt;br /&gt;1. Offen, leer, frei werden – Ausatmen, hingeben – still werden – im Gebet lege ich ab, was mich hindert auf Gott zu hören. Manchen hilft ein entsprechender Ort. Wenn sie diesen Ort aufsuchen, sind sie sehr schnell hörend. Andere brauchen Atmungsübungen, körperliche Übungen. Für wieder andere ist die Tageszeit ausschlaggebend. Da soll auch keine Regel aufgestellt werden. Jeder wird mit der Zeit herausfinden, was er braucht.&lt;br /&gt;In diesem ersten Teil hilft vielen auch Gott mit Liedern und Gebeten (z.B. aufgeschriebene Gebete lesen) anzubeten. „In seine Gegenwart treten“ wird dann das genannt – was natürlich so nicht stimmt, denn er ist immer gegenwärtig – gemeint ist wohl vielmehr, dass ich gegenwärtig werde. Manche reden in diesem Bezug von „sich ausrichten auf Gott“.&lt;br /&gt;In diesen Teil gehört auch Sündenbekenntnis, Busse tun. Denn Sünde ist das grösste Hindernis um offen zu sein für Gottes Reden.&lt;br /&gt;„Herzensgebete“, „Jesusgebete“ haben hier ihren Platz – es sind einfache Gebete, die konzentriert gebetet mein Inneres auf Gott ausrichten. Zwei Beispiele solcher Gebete: „Jesus Christus, du Sohn Gottes, erbarme dich meiner.“ „Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, hab’ Erbarmen mit mir Sünder.“.&lt;br /&gt;In der klassischen „Stillen Zeit“, die in unseren Kreisen oft gelehrt wird, ist dieses Element des „leer Werdens von allem Störenden“ ebenfalls vorhanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Gottes Reden, sein Wort aufnehmen – hören auf ihn – mich von ihm berühren lassen – das Herz füllen – Einatmen.&lt;br /&gt;Hier wird jetzt der Unterschied zu den östlichen Meditationspraktiken klar und deutlich. Währenddem diese auch „leer werden“ füllen sie sich anschliessend mit irgendetwas (dass das Dämonen sein können, liegt auf der Hand) – die christliche Meditation lässt dagegen das offene Herz nun mit dem guten Samen des Wortes Gottes füllen.&lt;br /&gt;Bibelstellen lesen. Bibelstellen auswendig lernen. Bibelstellen „kauen und verdauen“. Hier wird die gute Nahrung aufgenommen und verdaut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Geht es dann darum, das, was da in mich hinein gelegt wurde zu pflegen, zu bewahren. Wenn wir die Meditation auf der Schiene des Aus- und Einatmens betrachten, ginge es hier nun darum, den aufgenommenen Sauerstoff zu brauchen. Das Wort Gottes soll wachsen. Konkret wird das heissen, dass wir es tun, weitersagen, umsetzen in unserem Leben. Und so wird ein sich rückkoppelnder, sich wechselwirkend beeinflussender Regelkreis des christlichen Lebens entstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Folgenden gebe ich hier, für den Punkt 2 der christlichen Meditation, einige Worte Gottes weiter:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angst: Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir! Hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Jes. 41,10&lt;br /&gt;Schwach: Ich mache dich stark, ja, ich stehe dir bei! Jes. 41,10&lt;br /&gt;Nacht, dunkel Ich bin in die Welt gekommen als Licht. Joh. 12,46&lt;br /&gt;Gefangen: Der Geist, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht. Rö. 8,2&lt;br /&gt;Sorgen: Alle eure Sorgen werfet auf ihn, denn er kümmert sich um euch. 1. Petrus 5,7&lt;br /&gt;Beladen: Kommt her zu mir, ich will euch erquicken, erfüllen, aufstellen Matth. 11,28&lt;br /&gt;Mangel: Bittet ihn und er wird es euch geben. Joh. 16,24&lt;br /&gt;Entscheidung: Du zeigst mir den Weg der zum Leben führt. Apg. 2,28&lt;br /&gt;Trauer: Du beschenkst mich mir Freude, denn du bist bei mir. Apg. 2,28&lt;br /&gt;Allein: Fürwahr, er ist nicht ferne von einem jeden unter uns. Apg. 2,28&lt;br /&gt;Angefochten: Herzlich lieb habe ich dich, Herr, meine Stärke! Herr, mein Fels, meine Burg, mein Erretter, mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Berg meines Heils und mein Schatz! Ps. 18,2-3&lt;br /&gt;Hilflos: Der Herr ist meine Stärke und mein Schild, auf ihn hofft mein Herz, und mir ist geholfen. Ps. 28,7&lt;br /&gt;Führung: Ich will dich mit meinen Augen leiten. Ps. 32,8&lt;br /&gt;Kummer: Bekümmert euch nicht; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke. Nehemia 8,10&lt;br /&gt;Veränderung: Gedenket nicht an das Alte, denn siehe, ich will ein Neues machen, ich bin der Herr, euer Erlöser. Aus Jes. 43&lt;br /&gt;Mutlos: Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht. Philipper 4,13&lt;br /&gt;Wirre Gedanken: Der Freide Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Gedanken bewahren in Christus Jesus. Philipper 4,7&lt;br /&gt;Lärm: Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilf. Psalm 62,2&lt;br /&gt;Durst, Sehnsucht: Bei dir, Herr, ist die Quelle des Lebens. Psalm 36,10&lt;br /&gt;Vor Grenzen, Mauern: Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. Lukas 1,37&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-5915573538808281413?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/5915573538808281413/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=5915573538808281413' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/5915573538808281413'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/5915573538808281413'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2009/02/christliche-mediation.html' title='Christliche Meditation'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-4927239523072477347</id><published>2009-02-26T11:35:00.003+01:00</published><updated>2009-02-26T11:58:27.920+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bibel'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Herz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bild'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Meditaton'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wort Gottes'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christ sein praktisch'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Denken'/><title type='text'>Der Sämann</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SaZxLtXPkLI/AAAAAAAAAD4/LAk_FN5msNw/s1600-h/scan0001.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5307053656872292530" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; WIDTH: 320px; CURSOR: hand; HEIGHT: 244px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SaZxLtXPkLI/AAAAAAAAAD4/LAk_FN5msNw/s320/scan0001.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bild von van Gogh:&lt;br /&gt;Zuerst sticht mir die goldene Sonne im Hintergrund ins Auge. Sie wirkt wie ein Heiligenschein über dem Sämann. Dieser arbetiet gebückt, konzentrier, eifrige, erdig aber auch als dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;Er sät auf guten, fruchtbaren Ackerboden.&lt;br /&gt;Der Baum aber macht einen Strich durch das Bild, einen Strich durch die Rechnung. Er steht im Weg.&lt;br /&gt;Er steht für:&lt;br /&gt;Den Weg, auf dem nichts wächst.&lt;br /&gt;Den felsigen Boden, auf dem heranwachsendes verdorrt.&lt;br /&gt;Die Dornen, die die Saat ersticken.&lt;br /&gt;Den Teufel, der versucht alles zunichte zu machen.&lt;br /&gt;Die Sorgen, die wie ein dunkler Schatten über dem Acker liegen.&lt;br /&gt;Und die Vögel warten im Geäst des Baumes, auf dass sie bald lospicken können.&lt;br /&gt;Der Baum hat wohl auch keine Wurzeln – er steht schief und er ist krank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Gleichnis gilt ganz sicher für die Andern: Die, die nicht auf das Evangelium hören, die, die nichts von Gott wissen wollen, denen alles andere wichtig ist, denen ich schon einiges von Jesus erzählt habe, aber der Same in ihrem Herzen ist nicht aufgegangen. Und wir finden in diesem Gleichnis irgendwie eine Erklärung dafür.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber zuerst und dann immer wieder geht dieses Gleichnis mich etwas an.&lt;br /&gt;Bei mir finde ich eben auch diesen „Weg“: Ich bin hart, baue eine Mauer, so dass das Wort Gottes nicht in mein Herz dringen und aufgehen kann.&lt;br /&gt;Der felsige Boden: Ja sicher, wenn ich in meinem Leben zurückschaue, ist das Wort Gottes durchaus aufgegangen – Zeiten der Begeisterung - aber dann ist es auch vertrocknet, saftlos wächst es nicht mehr weiter. Die Nachhaltigkeit fehlt. Die Wurzeln fehlen.&lt;br /&gt;Dornen/Disteln: Konkurrenz von Andern „Pflanzen“: Sorgen des Alltags, Verführung durch den Wohlstand, Jagd nach Freuden dieses Lebens – da wächst auch nichts mehr.&lt;br /&gt;Es gibt keine Frucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Information: Israels Ackerbau zu damaliger Zeit: Zuerst wurde gesät und erst dann gepflügt. Das erklärt, warum der Sämann auch auf Wege, auf nicht sichtbare Felsen und in das Unkraut der Disteln gesät hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was sollen wir denn tun?&lt;br /&gt;Sollen wir den Baum aus dem Bild entfernen? Das können wir nicht!&lt;br /&gt;Wir können beim Säen den Weg, den Felsen und die Dornen nicht erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wir können Gott vertrauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er sagt: Jesaja 55,8-11:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23055008"&gt;8&lt;/a&gt; Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR, &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23055009"&gt;9&lt;/a&gt; sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23055010"&gt;10&lt;/a&gt; Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23055011"&gt;11&lt;/a&gt; so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Wort kehrt nicht leer zurück.&lt;br /&gt;Denn Samen fällt auch auf guten Boden: Auf vorbereitete Herzen, auf fruchtbare, offene Menschen.&lt;br /&gt;Und da verwandeln sich diese wenigen Samenkörner in das Hundertfache an Frucht und Ertrag.&lt;br /&gt;Das geschah immer wieder – darum gibt es die Kirche immer noch. Und das geschieht auch heute, auch bei uns!&lt;br /&gt;Das ist eine Zusage Gottes, die heute und jetzt noch gilt und wahr ist. Wir müssen nicht auf den steinigen Boden unserer Umgebung fixiert sein.&lt;br /&gt;Wir dürfen teilhaben an der Frucht, die Gott schenkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wird die Frage nach der Effizienz unserer Evangelisations-Methoden wie zweitrangig. Es liegt nicht an uns – Gott macht die Frucht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben nur folgendes zu tun – das aber gründlich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Treu und grosszügig säen! – auch wenn nicht ganz klar ist, ob da jetzt fruchtbarer Boden vor uns liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und – das müssen wir voranstellen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hebräer 3,15: Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist der dreieinige Gott, der in mein Herz sprechen will. Ist es offen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lies den Artikel „christliche Meditation“ in diesem Blog. Hier führe ich näher aus, wie wir bei uns guten Ackerboden erhalten und diesen bebauen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tiefer:&lt;br /&gt;In diesem Gleichnis vom Sämann und dann besonders im Vers 10 lernen wir den notwendigen Prozess kennen, der für unser geistliches Leben so wichtig ist: Unser Sehen von Jesus muss zu einem inneren Erkennen werden. Unser Hören des Wortes Gottes muss zu einem inneren Verstehen werden. Dieser Vorgang wird durch die im Gleichnis beschriebenen Hindernisse gehemmt: Teufel, Anfechtung, Sorgen, Reichtum, Jagd nach Freuden des Lebens,… Darum reicht es nicht, das Wort Gottes zu sehen und zu hören – es muss noch dieses Herz vorfinden, das das Gleichnis mit dem guten Ackerboden meint. Das ist unser Herz, das offen ist, das nicht versteinert ist (Hesekiel 11,19), das lebt und schlägt, das durchblutet ist (im biblischen Denken ist im Blut das Leben), das voll Heiligen Geistes ist. Das ist der gute Boden, auf dem das Wort Gottes wachsen kann, Wurzeln schlagen kann, bewahrt wird und sich zu guter Frucht entwickeln kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum noch einmal - Lies den Artikel „christliche Meditation“ in diesem Blog. Hier führe ich näher aus, wie wir bei uns guten Ackerboden erhalten und diesen bebauen können.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-4927239523072477347?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/4927239523072477347/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=4927239523072477347' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/4927239523072477347'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/4927239523072477347'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2009/02/der-samann.html' title='Der Sämann'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SaZxLtXPkLI/AAAAAAAAAD4/LAk_FN5msNw/s72-c/scan0001.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-3399036044937359155</id><published>2008-10-21T11:54:00.002+02:00</published><updated>2008-10-21T12:11:08.398+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Denken'/><title type='text'>Wie denken wir?</title><content type='html'>Wir neigen auch im Denken zur Faulheit. Wir suchen auch da den Weg des geringsten Widerstandes. Gerne haben wir einfache Gedanken. Wir lieben’s weich und süffig, unterhaltsam – wenn’s unsere Ohren kitzelt, ist gerade gut. Vereinfachungen helfen zwar z verstehen. Aber Vereinfachungen sieben auch immer Aspekte aus, die eben eigentlich auch noch zu berücksichtigen wären um dem Ganzen gerecht zu werden. Sie klammern plötzlich auch Wahrheiten aus, Wahrheiten die Menschen in ihrem Leben treffen. Die fühlen sich dann nicht verstanden, sie werden ausgeschlossen, ihnen wird man dann eben nicht gerecht.&lt;br /&gt;Zwei Bilder, auf die ich in den vergangenen Tagen gestossen bin, zeigen mir zwei verschiedene Denkarten auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das einfache Schwarz-Weiss-Denken.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SP2najYxT1I/AAAAAAAAADY/Sp9VjnrZ1Tg/s1600-h/Figur+1.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5259544014456180562" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SP2najYxT1I/AAAAAAAAADY/Sp9VjnrZ1Tg/s320/Figur+1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Emil Zbinden, Holzschnitte zur Illustration von Gotthelfbüchern, ca. 1950:&lt;br /&gt;Schwarz-weiss, klare Linien, in Holz geschnitten, vervielfältigt durch den Druck, kein Hintergrund, die Figuren wenden sich zu, hören zu, gehen aufeinander ein.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das komplizierte Denken unserer Zeit.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SP2qSTfBQrI/AAAAAAAAADo/4o08M47DKJ4/s1600-h/Figur+11.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5259547171283354290" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" height="281" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SP2qSTfBQrI/AAAAAAAAADo/4o08M47DKJ4/s320/Figur+11.jpg" width="269" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Edward B. Gordon, Berlin, malt täglich ein Bild und stellt es ins Internet. Hier kann man es kaufen. &lt;a href="http://www.edwardbgordon.blogspot.com/"&gt;www.edwardbgordon.blogspot.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Farbig, verschwommene Flächen, digital aufbereitet, kann durchs Internet ersteigert werden, Figuren verschmelzen mit dem Hintergrund, sie sehen zum Hintergrund und wenden sich von sich ab, Figuren sind nicht klar zu erkennen z.B. Mann/Frau?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir wollen (und können wahrscheinlich auch nicht mehr) zum Schwarz-Weiss-Denken zurück. Wer anderes Denken einmal nur geschmeckt hat, hat das Schwarz-Weiss-Denken auch schon entlarvt: Er sieht darin die Naivität, die halben Wahrheiten, ja, der Versuch, das Leben gewaltsam zu regeln. Da erhält man Klarheit auf Kosten der Wahrheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die grosse Herausforderung ist nun aber im komplizierten Danken der Gegenwart nicht nur bestehen zu können, sondern sogar agieren zu können. Denn irgendwo in diesen unklaren, verschwommenen Flächen verbergen sich die geraden Linien Gottes. Denn natürlich gibt es das komplizierte Denken nur im Vorläufigen des hier und jetzt – auf dieser Welt. Bei Gott ist Klarheit. Bei Gott ist die Wahrheit. Bei Gott ist Schwarz-Weiss. Da gibt es die scharfe Trennung von Gut und Böse. Keine Grauzonen mehr. Kein unvollkommenes Suchen und Tasten mehr.&lt;br /&gt;Aber dass ich – ich – das hätte … das kann ich so nicht sagen. Mit Jesus – und soweit ich mich an Jesus hänge – gehe ich in der Wahrheit und habe Klarheit in den grossen Fragen des Woher, Wozu, Wohin. Aber noch sind die Details der Lebensfragen täglich zu leben – stümperhaft zu lernen, Fehler machend vorwärts zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss zuerst ein Ideal haben (und glücklich der, der das Ideal des dreieinigen Gottes hat!), um dann in der Alltagsrealität richtig entscheiden zu können. Und dieses Ideal wird Schwarz-Weiss sein.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-3399036044937359155?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/3399036044937359155/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=3399036044937359155' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/3399036044937359155'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/3399036044937359155'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2008/10/wie-denken-wir.html' title='Wie denken wir?'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SP2najYxT1I/AAAAAAAAADY/Sp9VjnrZ1Tg/s72-c/Figur+1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-4060501653222556677</id><published>2008-10-18T16:40:00.000+02:00</published><updated>2008-10-18T17:23:27.561+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Welt Liebe Erlöser'/><title type='text'>Liebt nicht diese Welt</title><content type='html'>Es gibt die irrige Ansicht, dass Liebe gleich Gott sei und Christ sein verwirklicht sei, wenn geliebt werde.&lt;br /&gt;Die Bibel differenziert da aber:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1.Johannes / Kapitel 2&lt;br /&gt;15 Liebt nicht diese Welt, die von Gott nichts wissen will. Hängt euer Herz nicht an sie, auch nicht an irgend etwas, das zu dieser Welt gehört. Denn wer die Welt liebt, kann nicht zugleich Gott, den Vater, lieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist nun ein provozierender Satz:&lt;br /&gt;In der Lutherübersetzung steht es noch genauer und anstössiger:&lt;br /&gt;15 Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist.&lt;br /&gt;Offenbar sollen wir nicht einfach alles beliebige lieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier kommt jetzt etwas Lernstoff:&lt;br /&gt;Unter Welt haben wir von der Bibel her folgendes zu verstehen:&lt;br /&gt;1. Ist Welt das, was Gott geschaffen hat. Seine Schöpfung. Daraus erhalten wir auch immer wieder die rechte Einstellung zur Welt: Wir verehren sie nicht – die Natur ist nicht heilig, sie ist nicht verehrenswürdig, sie ist ein Produkt des Schöpfers - Gott und der ist verehrenswürdig und anzubeten.&lt;br /&gt;Die zweite rechte Einstellung zur Welt ist: Sie ist von Gott geschaffen und gewollt und ist dementsprechend rücksichtsvoll und ehrfurchtsvoll (Albert Schweizer) zu behandeln. Stichwort Naturschutz. Es geht für uns nicht an, dass wir die Schöpfung ausbeuten. Wir haben den Auftrag sie als Geschenk wahrzunehmen und sie verantwortungsvoll zu bebauen, zu pflegen, zu verwalten.&lt;br /&gt;Das bedingt, dass wir in dieser Welt leben, uns engagieren, hineingeben und das kostet uns etwas. Stichworte: Diakonie, Umweltschutz, Politik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. ist Welt das, was als Reich von Satan bezeichnet werden kann. Es ist der Wirkungsort Satans. Die Welt ist nicht einfach neutral. Sie wird vom Bösen regiert, die Strukturen, die Zusammenhänge aber auch der Einzelne wird vom Bösen beeinflusst. Die Meinung, dass alles „Natürliche“ gut sei, göttlich sei, ist kein biblisches Denken. Der Christ weiss um die Macht des Bösen – auch in den vordergründig guten und schönen Formen. Und daraus ergibt sich ein Kampf. Im Epheserbrief (6,10-12) wird uns gesagt, wie dieser Kampf ist: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=49006011"&gt;11&lt;/a&gt; Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=49006012"&gt;12&lt;/a&gt; Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Welt braucht Erlösung. Sie ist gefangen im Netz des Bösen. Und die Erlösung, die Befreiung kommt durch den Erlöser Jesus Christus. Im Advent werden wir das wieder feiern: Der Erlöser ist gekommen, er kommt und er wird wiederkommen!&lt;br /&gt;Wir müssen nicht meinen, dass wir die Welt erlösen könnten. Wir können der Welt aber sagen, wo sie Erlösung findet: Bei Jesus Christus.&lt;br /&gt;Also die Welt ist durchaus auch Feindgebiet.&lt;br /&gt;Unsere Bewegung darf jetzt nicht sein, dass wir uns da zurückziehen – so machen es einige Glaubensgemeinschaften und Christen, sondern wir haben den Auftrag von Jesus, der stärker ist als alles Böse, da hineinzugehen:&lt;br /&gt;Matthäus 28&lt;br /&gt;18 Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden (Welt).&lt;br /&gt;19 Darum gehet hin (in die Welt) und machet zu Jüngern alle Völker (dann sagt er wie wir das machen sollen und schliesst:)&lt;br /&gt;20 Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also für uns heisst das: Kein Rückzug aus der Welt, sondern hineingehen – aktiv.&lt;br /&gt;Dann gibt es aber auch Christen – ja ganze Glaubensgemeinschaften, die geben sich ganz der Welt hin.&lt;br /&gt;Und hier gehört unser Wort aus 1. Johannes 2 hin:&lt;br /&gt;15 Liebt nicht diese Welt, die von Gott nichts wissen will. Hängt euer Herz nicht an sie, auch nicht an irgend etwas, das zu dieser Welt gehört. Denn wer die Welt liebt, kann nicht zugleich Gott, den Vater, lieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir können nicht zwei Herren dienen. Woran wir unser Herz hängen, das ist dann auch unser Herr. Das beherrscht uns dann auch. Dort sind wir dann verankert. Dort sind wir dann abhängig. Und wir sind gut beraten, wenn wir von Jesus abhängig sind, statt von irgendetwas anderem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt eine Grenze zwischen Gut und Böse. Es gibt diesen Dualismus in unserem Leben.&lt;br /&gt;Doch wo liegt die Grenze?&lt;br /&gt;Was ist weltlich? Was ist göttlich? Was ist teuflisch? Was geistlich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter in 1. Johannes 2:&lt;br /&gt;16 Was gehört nun zum Wesen dieser Welt? Menschliche Leidenschaften, die Gier nach Besitz und Macht, überhaupt ein Leben voller Selbstgefälligkeit und Hochmut. All dies kommt nicht von Gott, unserem Vater, sondern gehört zur Welt.&lt;br /&gt;17 Die Welt aber mit ihren Verführungen und Verlockungen wird vergehen. Nur wer den Willen Gottes tut, wird bleiben und ewig leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese biblischen Aussagen führen mich schon weiter. Gerade die „Gier nach Besitz und Macht“ werden in Anbetracht der aktuellen Finanzmarkt-Entwicklungen lebendig.&lt;br /&gt;Dennoch: Im Detail ist nicht geklärt, was nun wirklich weltlich und was geistlich ist. Das verändert sich auch ständig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor etwa 100 Jahren gehörte in bestimmten Kreisen die Eisenbahn (dieser dampfende, schnaubende Teufel), das Theater, der Sport zur Welt. Später wurde mancherorts als weltlich gesehen: Bubikopf, Jeans, Schmuck, Jassen, Tanz, Rock and Roll, Jazz, Armee, Fernseher, Kino, Kremation, Sexualkunde, Sozialdemokratie, Politik überhaupt, Aktien haben, Frauenstimmrecht, Frauen in Hosen, Frauen regieren, Palästinenser, Russen, Pflegefachfrauen ohne Hauben, Fussballmatch, für jedes Bobo zum Arzt gehen, …. vielleicht hast Du noch weitere Beispiele für „weltlich“? Dann schreib sie mir doch als Kommentar!&lt;br /&gt;Was ist weltlich?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-4060501653222556677?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/4060501653222556677/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=4060501653222556677' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/4060501653222556677'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/4060501653222556677'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2008/10/liebt-nicht-diese-welt.html' title='Liebt nicht diese Welt'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-7402219583214836693</id><published>2008-10-18T16:35:00.000+02:00</published><updated>2008-10-18T16:40:09.754+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='wachsen glauben'/><title type='text'>Wachsen im Glauben</title><content type='html'>Mir zeigt der Text aus 1.Johannes, Kapitel 2 ein Wachstum. Christ sein ist zwar ein Sein in Christus aber das heisst nicht, dass es statisch am Ort stehen bleibt. Denn Christus selber ist lebendig. Johannes schreibt:&lt;br /&gt;12 Ihr aber, meine geliebten Kinder, müßt nicht hilflos in der Finsternis umherirren; denn durch Jesus Christus ist eure Schuld vergeben.&lt;br /&gt;13 Euch Väter soll mein Brief im Glauben ermutigen; ihr kennt ja Christus, der schon immer, von aller Ewigkeit her, da ist. Ich schreibe aber auch euch, ihr jungen Leute; denn ihr habt den Bösen besiegt.&lt;br /&gt;14 Euch Kindern schreibe ich, weil ihr den Vater kennt. Ebenso habe ich euch Vätern geschrieben, weil ihr den kennt, der von allem Anfang an da war. Und euch, ihr jungen Leute, habe ich geschrieben, weil ihr in euerm Glauben stark geworden seid. Gottes Wort ist in euch lebendig, und ihr habt den Bösen besiegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Kindern, jungen Leuten und Vätern ist hier die Rede. Generationen – Generationen im Glauben sind damit gemeint.&lt;br /&gt;Es gibt wie im natürlichen Leben, auch im geistlichen Leben ein Wachsen, eine Entwicklung. Ich beginne als Kind. Und wer als Christ beginnt kann 12 jährig sein oder 40 jährig oder 80 jährig.&lt;br /&gt;Es gibt eine geistliche Geburt: Da wo ich mich ganz persönlich für Jesus entscheide. Wo ich mein Leben ihm abgebe. Wo er Herr über mein Herz – über mein ganzes Sein – wird.&lt;br /&gt;Und dann geschieht Wachstum. Ich durchlebe die Altersphasen der Generationen.&lt;br /&gt;In diesem Wachsen brauche ich Nahrung. Und diese Nahrung ist (1. Korinther 3,1-2; Hebräer 5,12-14) am Anfang noch Milch, keine schwere Nahrung.&lt;br /&gt;Diese geistliche Nahrung gibt Licht in der Finsternis – Wegweisung und Sicherheit. Ich erfahre, dass meine Sünden von Gott wirklich vergeben sind. Ich bekomme Sicherheit und kenne nun Gott den Vater. Grundlagen des christlichen Glaubens nehme ich auf und sie werden mir zu geistlichen Baustoffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wachse ich weiter. Und die Speise wird fester.&lt;br /&gt;In der Zeit des jungen Mannes lerne ich mich im Leben bewähren. Ich lerne kämpfen, ich lerne mit Sieg und Niederlagen umzugehen. Ich werde verletzt und erfahre Heilung. Ich trage Narben davon. Ich werde reifer. Meine Hörner stosse ich ab. Meine Kanten werden geschliffen. Ich werde als Baustein in den Tempel von Gott eingeschliffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da gibt es auch Wachstumsstörungen: Rückfall zur Muttermilch. Stagnation durch Nahrungsverweigerung. Füllen mit falscher Nahrung (fast food, nouvelle couisine, einseitiger Ernährung, usw…). Ausweichen, sich nicht den Anforderungen stellen, nicht lernen wollen – all das wirkt sich aus: Ich werde nicht reif.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens: Wir haben hier und jetzt keinen Nahrungsmangel – vielmehr ein Überangebot. Da mag es auch schwierig sein, die gute Nahrung zu finden. Aber die Klage, dass ich zuwenig Nahrung bekomme kann hier und jetzt ganz klar nicht am Angebot liegen – es liegt an mir, wenn ich nicht (prüfe und) nehme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann wachse ich weiter: Zur Vollendung als Vater: Dieser kennt Christus als der, der schon immer war und immer sein wird. Ganzes Vertrauen auf ihn ist jetzt vorhanden. Keine grundsätzlichen Zweifel mehr. Er kennt Gott. Er kennt Jesus. Und das wirklich tief. Sein Leben ist verankert in Gott. Er ist eins mit Gott.&lt;br /&gt;Ich schätze, dass ich da noch nicht ganz angekommen bin. Bei manchen reifen Christen kann ich solche Ansätze erkennen. Aber wirklich durch und durch in Gott ruhen – wer von uns kann das von sich sagen, dass er das erreicht hat? Aber es ist mein Ziel! Dahin wachse ich. Und ich gebe mich nicht mit weniger zufrieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wesentliche geistliche Nahrungsmittel sind: Das Wort Gottes in Form der Bibel, im Heiligen Geist, in Jesus (Johannes 1), im Abendmahl.&lt;br /&gt;Hier ist der Ort, wo ich Nahrung bekomme. Nahrung die mich geistlich wachsen lässt.&lt;br /&gt;Jesus sagt von sich: Ich bin das Brot des Lebens.&lt;br /&gt;Jesus sagt, wen da dürstet, der komme zu mir, ich gebe ihm Wasser, des ewigen Lebens.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-7402219583214836693?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/7402219583214836693/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=7402219583214836693' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/7402219583214836693'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/7402219583214836693'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2008/10/wachsen-im-glauben.html' title='Wachsen im Glauben'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-1775133344668461372</id><published>2008-09-15T21:35:00.001+02:00</published><updated>2008-09-15T22:05:19.343+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Trennung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kreuz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kirche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Heiliger Geist'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Manipulation'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einheit'/><title type='text'>Der Heilige Geist will Einheit</title><content type='html'>&lt;div&gt;Da ist eine christliche Gemeinde in der folgendes festzustellen ist:&lt;br /&gt;Die Gemeindeglieder überheben sich über andere. Sie sind unfreundlich. Sie sind ungeduldig. Sie haben wenig Liebe. Sie gehen nicht aufeinander zu. Unter ihnen ist Trennung, Scheidung, Zerbruch. Risse, Absonderung und Spaltungen.&lt;br /&gt;Das ist auch weiter nicht erstaunlich. Die Leute sind so verschieden:&lt;br /&gt;Reiche und Arme und dazwischen auch noch viele.&lt;br /&gt;Denker und Fühler.&lt;br /&gt;Schaffer und Faule.&lt;br /&gt;Arbeitnehmer und Arbeitgeber. – Madame Demeron in ihrer Überheblichkeit: „Sind si öpper oder empföhnd si Lohn?“&lt;br /&gt;Gesunde und Kranke.&lt;br /&gt;Offene und Verschlossene.&lt;br /&gt;Clevere und Dumme.&lt;br /&gt;Harte und Weiche.&lt;br /&gt;Männer und Frauen.&lt;br /&gt;Fortschrittliche und Rückständige.&lt;br /&gt;Optimisten und Pessimisten und beide wollen Realisten sein.&lt;br /&gt;Solche, die nahe am Herrn sind und solche die noch näher am Herrn sind.&lt;br /&gt;Die Liste kann beliebig weitergeführt werden...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Unterschiedlichkeit von uns Menschen ist der Konflikt vorprogrammiert. Und ohne Eingreifen würde es immer zu Trennung kommen müssen. Aber manches Eingreifen ist völlig daneben. Gleichschaltung, uniformieren wären falsch. Das Trennende verschweigen oder verdrängen ist ebenfalls keine Lösung.&lt;br /&gt;Der Missionar Paulus dagegen greift ein, indem er die Gemeinde ermahnt. Er bittet sie, er ermutigt sie, anders zu leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Epheser / Kapitel 4&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=49004001"&gt;1&lt;/a&gt; Vergesst nicht, dass ich für den Herrn im Gefängnis bin. Als sein Gefangener bitte ich euch: Lebt so, wie Gott es von denen erwartet, die er zu seinen Kindern berufen hat. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=49004002"&gt;2&lt;/a&gt; Überhebt euch nicht über andere, seid freundlich und geduldig! Geht in Liebe aufeinander ein! &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=49004003"&gt;3&lt;/a&gt; Setzt alles daran, dass die Einheit, wie sie der Geist Gottes schenkt, bestehen bleibt durch den Frieden, der euch verbindet. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=49004004"&gt;4&lt;/a&gt; Gott hat uns in seine Gemeinde berufen. Darum sind wir ein Leib. In uns wirkt ein Geist, und uns erfüllt ein und dieselbe Hoffnung. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=49004005"&gt;5&lt;/a&gt; Wir haben einen Herrn, einen Glauben und eine Taufe. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=49004006"&gt;6&lt;/a&gt; Und wir haben einen Gott. Er ist der Vater, der über uns allen steht, der durch uns alle und in uns allen wirkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und es gibt sogar solche, die offene Ohren haben und das hören. Und davon gibt es wiederum solche, die sich das zu Herzen nehmen. Und wer weiss, vielleicht gibt es auch noch solche, die es dann sogar noch tun. Und dieser setzt alles daran, dass die Trennung nicht kommt. Er überhebt sich nicht über die Andern. Er ist freundlich. Er ist geduldig. Er hat Liebe für den Andern. Er geht auf den Andern zu.&lt;br /&gt;Und wenn alle täten wie der tut, wäre alles gut. Das wäre das Ideal. So sieht das Ziel aus.&lt;br /&gt;Aber es ist nicht so. Wir finden oft nicht die Einheit in der Vielfalt.&lt;br /&gt;Es gibt immer wieder Trennung. Das ist tägliche Erfahrung.&lt;br /&gt;Als Kirche sind wir gespalten – und immer wieder gibt es Spaltungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nicht nur im Grossen, auch bei uns gibt es immer wieder Trennung:&lt;br /&gt;Gruppen trennen sich von der Gemeinde – weil sie einen besseren Weg sehen.&lt;br /&gt;Menschen trennen sich von der Gemeinde weil sie – enttäuscht sind, zuwenig bekommen haben, es ihnen einfach nicht passt, sie ungehorsam sind, sie ausgestossen wurden, sie sich nicht wohl fühlten,…&lt;br /&gt;Es gibt die Spaltung mitten durch den Leib Christi, die Kirche, die Gemeinde.&lt;br /&gt;Warum: Wegen unserer Sünde!&lt;br /&gt;Ursache der Trennung ist immer Sünde.&lt;br /&gt;Sünde ist Abspaltung, Trennung – sicher zuerst von Gott, dann aber auch mit Auswirkungen auf der menschlichen Ebene.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wir dagegen unternehmen ist zweifelhaftes Flickwerk: Wir organisieren – stellen Kirchenordnungen auf. Regeln die Sache mit Gesetzen. Wir reden, überzeugen, argumentieren. Wir erklären und wollen klären. Wir zwingen. Wir verweigern uns. Wir führen und fordern, verführen, manipulieren.&lt;br /&gt;Jüngstes Beispiel ist Michael Guglielmucci, der als Prediger Christen zusammen brachte. Sie feierten hinreissende Gottesdienste vermeintlich im Heiligen Geist. Er operierte mit einem angeblichen Krebsleiden und pries Jesus als Heiler, sang ihm Lieder, Predigte mit so genannter Vollmacht. Doch nun stellte sich alles als Lüge heraus. (Siehe unter youtube, Stichwort „Michael Guglielmucci Healer, on Today Tonight, HillsongTV“). Ich lerne daraus: Einheit kann nicht produziert werden. Und nicht alles, was als Einheit daherkommt, ist es auch. Auf solche billige Einheit will ich verzichten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt im Zusammenleben der Christen das Ringen nach Wahrheit, nach dem richtigen Weg. Meine Erfahrung dabei ist, dass da schnell Grenzen gezogen werden, die eng sind – man sagt dem dann „Klarheit“. Aber diese engen Grenzen spalten und trennen. Und der, der die Grenzen eng setzt hat genau gleich die Verantwortung für die Spaltung, wie der, der die Grenzen zu weit setzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das prophetisches Wort erhielt ich in einem Gottesdienst in der vergangenen Woche: „Dass etwas entsteht am Kreuz.“&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SM6_rUH1PTI/AAAAAAAAACo/RvrjXKIlB-c/s1600-h/gespaltene+Kirche+003.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5246341366790044978" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" height="343" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SM6_rUH1PTI/AAAAAAAAACo/RvrjXKIlB-c/s320/gespaltene+Kirche+003.jpg" width="262" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ja, am Kreuz muss etwas entstehen, wenn es etwas werden soll. Am Kreuz von Jesus Christus ist die Lösung für unser Problem. Das Kreuz verbindet. Das Kreuz bildet die Brücke.&lt;br /&gt;Gott will keine Trennung! Jesus ist gestorben,&lt;br /&gt;damit wir Menschen die Trennung zu Gott überbrückt haben, damit wir die Trennung untereinander überbrücken können. Es ist der Heilige Geist, der zusammenführt.&lt;br /&gt;Der Geist Gottes, der Heilige Geist schenkt (wie es im Epheser-Text heisst) die Einheit. Im dreieinigen Gott, am Kreuz finden wir zusammen, finden wir Einheit. Nicht Gleichschaltung – Echte Einheit in der Verschiedenartigkeit.&lt;br /&gt;Uns eint ein Herr: Jesus Christus.&lt;br /&gt;Wir sind ein Leib: Die Gemeinde.&lt;br /&gt;Uns eint eine Hoffnung: Dass Jesus uns vorangegangen ist ins ewige Leben und wir ihm nachfolgen dürfen und gerettet werden.&lt;br /&gt;Uns eint ein Glaube: Wir vertrauen auf Jesus.&lt;br /&gt;Uns eint eine Taufe: Die Taufe auf diesen dreieinigen Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wollen unsere Grenzen soweit öffnen und weiten, dass der Heilige Geist uns die Einheit schenken kann. Wir wollen dem Heiligen Geist nicht im Wege stehen, dass er diese Einheit nicht schaffen kann. Da sind wir alle gefordert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Spaltung gibt es nicht nur in der Kirche. Auch bei mir persönlich: Erfahrung mit Trennung, Spaltung, Zerrissenheit. Der Leib: Nicht ganz - verletzt. Der Geist: verwirrt, angefochten, verfinstert. Die Hoffnung: Zerbrochen. Die Liebe: Erkaltet. Der Glaube: Auf die Seite geschoben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch hier ruft Gott. Er ruft zu sich. Offenbarung 22,17 „Der Geist (Der Heilige Geist) und die Braut (die christliche Gemeinde), sie sagen, komm. Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.“&lt;br /&gt;Denn: &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=49004006"&gt;6&lt;/a&gt; Wir haben einen Gott. Er ist der Vater, der über uns allen steht, der durch uns alle und in uns allen wirkt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-1775133344668461372?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/1775133344668461372/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=1775133344668461372' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/1775133344668461372'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/1775133344668461372'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2008/09/der-heilige-geist-will-einheit.html' title='Der Heilige Geist will Einheit'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SM6_rUH1PTI/AAAAAAAAACo/RvrjXKIlB-c/s72-c/gespaltene+Kirche+003.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-640988509942107514</id><published>2008-09-03T16:51:00.000+02:00</published><updated>2008-09-03T16:59:22.191+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Taufe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='allgemeines Priestertum'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Identiät'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kirche'/><title type='text'>Ist deine Identität in Gott?</title><content type='html'>&lt;p&gt;Ich möchte mit einer weitreichenden Lebensfrage an einen Bibeltext gelangen, um von ihm die Antwort zu erfahren.&lt;br /&gt;Es ist die Frage nach der eigenen Identität, die Frage: „Wer bin ich?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Identitätsfrage ist die Frage: Mit wem oder was stimme ich überein, setzte ich mich gleich, bin ich verbunden, bilde ich eine Einheit, bin ich dabei, eingefügt, gehöre dazu, identifiziere ich mich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder Mensch identifiziert sich mit mehreren Bezugspunkten, Personen, Orten, Zugehörigkeiten: Z.B. Familie „Ich bin das Kind von…“, Beruf „Ich bin…“, Ort „Ich bin ein Schweizer, ein…“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf meiner ID sind noch andere Identifikationsmerkmale von mir aufgeführt: Jahrgang, Foto, Bürgerort,…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Leute, die haben noch gar nie bewusst nach ihrer Identität gefragt. Oft läuft das ja auch irgendwie und unbewusst.&lt;br /&gt;Aber dann gibt es diese Identitätskrisen – im Lebenslauf tauchen sie natürlicherweise auf: Vom Kind zum Erwachsenen (Pubertät), vom Berufstätigen zum Rentner.&lt;br /&gt;Da begibst Du dich neu auf die Suche nach deiner Identität.&lt;br /&gt;Und es gibt die Identitätskrisen, die dann entstehen, wenn du deine Identität auf etwas gebaut hast, das zerfallen kann: Wenn du dich voll und ganz als den Mechaniker, Krankenpfleger oder Prediger identifizierst – und dann arbeitslos wirst, fällt deine Identität wie ein Kartenhaus zusammen.&lt;br /&gt;Ich kenne einen jungen Mann, der hat sich mit einer rechtsextremen Gruppe identifiziert (ja, auch infiziert). Als die Gruppe auseinander fiel, fiel er aus allen Wolken, verlor den Halt, wusste er nicht mehr, wer er ist und wurde zum Psychiatriefall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo hast Du deine Identität?&lt;br /&gt;Auf was baust Du deine Antwort auf die Frage auf „Wer bin ich?“?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann uns der Bibeltext von heute zu dieser Frage weiterhelfen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Übersetzung: Hfa) 1. Petrus 2,&lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=60002001"&gt;1&lt;/a&gt; Hört auf mit aller Bosheit und allem Betrug! Heuchelei, Neid und Verleumdung darf es bei euch nicht länger geben. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=60002002"&gt;2&lt;/a&gt; Wie ein neugeborenes Kind nach Milch schreit, so sollt ihr nach der unverfälschten Lehre unseres Glaubens verlangen. Dann werdet ihr im Glauben wachsen und das Ziel, eure endgültige Rettung, erreichen. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=60002003"&gt;3&lt;/a&gt; Ihr habt ja selbst erfahren, wie gut der Herr ist. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=60002004"&gt;4&lt;/a&gt; Zu ihm dürft ihr kommen. Er ist der lebendige Stein, den die Menschen weggeworfen haben. Aber in Gottes Augen ist er wertvoll und kostbar. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=60002005"&gt;5&lt;/a&gt; Lasst auch ihr euch als lebendige Steine zu einem Haus aufbauen, das Gott gehört. Darin sollt ihr als seine Priester dienen, die ihm als Opfer ihr Leben zur Verfügung stellen. Um Jesu willen nimmt Gott diese Opfer an. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=60002006"&gt;6&lt;/a&gt; Es steht ja schon in der Heiligen Schrift: "Einen ausgewählten, kostbaren Grundstein werde ich in Jerusalem legen. Wer auf ihn baut und ihm vertraut, steht fest und sicher." &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=60002007"&gt;7&lt;/a&gt; Ihr habt durch euren Glauben erkannt, wie wertvoll dieser Grundstein ist. Für alle aber, die nicht glauben, gilt das Wort: "Der Stein, den die Bauleute wegwarfen, weil sie ihn für unbrauchbar hielten, ist zum Grundstein des ganzen Hauses geworden.2 &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=60002008"&gt;8&lt;/a&gt; Er ist ein Stein, an dem sich die Menschen stoßen, ja, der sie zu Fall bringt.3" Denn sie stoßen sich nur deshalb daran, weil sie nicht auf Gottes Botschaft hören. Gott selbst hat sie dazu bestimmt. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=60002009"&gt;9&lt;/a&gt; Ihr aber seid ein von Gott auserwähltes Volk, seine königlichen Priester, ihr gehört ganz zu ihm und seid sein Eigentum. Deshalb sollt ihr die großen Taten Gottes verkünden, der euch aus der Finsternis befreit und in sein wunderbares Licht geführt hat. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=60002010"&gt;10&lt;/a&gt; Früher habt ihr nicht zu Gottes Volk gehört. Aber jetzt seid ihr Gottes Volk! Früher kanntet ihr Gottes Barmherzigkeit nicht; doch jetzt habt ihr sie erfahren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Schwerpunkte möchte ich da jetzt näher ausführen.&lt;br /&gt;1. Ihr seid Gottes Volk&lt;br /&gt;2. Ihr seid Gottes Priester&lt;br /&gt;3. Ihr seid Gottes Bausteine&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Ihr seid Gottes Volk&lt;br /&gt;Früher gehörtet ihr nicht dazu. Zu Gott und seinem Volk (Gemeinde, Kirche, Reich Gottes).&lt;br /&gt;Jetzt aber schon.&lt;br /&gt;Ihr habt erfahren, wie gut der Herr ist. Da ist etwas mit euch geschehen.&lt;br /&gt;Ihr wurdet von Gott hinausgewählt aus dem alten Leben in ein neues Leben hinein - zusammen mit ihm.&lt;br /&gt;Jetzt gehört ihr ihm.&lt;br /&gt;Ihr habt eine neue Identität erhalten: Ihr gehört Gott. Ihr seid fest verbunden mit Gott.&lt;br /&gt;Wie? Indem ihr erfahren habt, dass Jesus für euch am Kreuz gestorben ist und danach auferstanden ist. Diese Erfahrung habt ihr an euch selber gemacht, indem ihr überwältigt wurdet durch die Kraft der Sündenvergebung und der Erfüllung vom Heiligen Geist.&lt;br /&gt;Das mag beim Einten oder Andern abgeflacht sein und die Erfahrung wie vergessen. Aber sie war kein Betrug – sie war Gottes Wirken.&lt;br /&gt;Und – schaut einmal genau hin: Auch jetzt – tagtäglich macht ihr die Erfahrung, dass der Herr gut ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Ihr seid Gottes Priester&lt;br /&gt;·      Priester&lt;br /&gt;·      Königlich (wir gehören dem Könige aller Könige)&lt;br /&gt;·      Wir gehören ganz ihm, sind für immer sein Eigentum – dieser Bund wird nie geschieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gottes Priester haben folgenden Auftrag: Sie sollen den Menschen geben, was Gott hat – Gottes Wohltaten verkünden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Priester helfen also den Andern Menschen, dass sie &lt;/p&gt;&lt;p&gt;- die Verbindung mit Gott erhalten und behalten können&lt;br /&gt;- viel Gutes von Gott erhalten&lt;br /&gt;&lt;span&gt;&lt;/span&gt;- Leben stiften – indem sie Leben fördern – dienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wir merken schon, dass wir als Priester nicht einfach ein paar Vorschriften und Rituale durchziehen können und dann wäre dann unser Auftrag erledigt – nein, unser Auftrag ist handfest im Alltag verankert&lt;br /&gt;·      dienen, diakonisch tatkräftig helfen&lt;br /&gt;·      Wort Gottes verkünden&lt;br /&gt;·      Vergebung geben, Frieden stiften&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also wo finden wir unsere Identität?&lt;br /&gt;In Gott!&lt;br /&gt;Da sind wir verankert.&lt;br /&gt;Da wird uns auch nicht der Boden entzogen und wir stehen plötzlich in einer existentiellen Identitätskrise. Nichts und niemand kann uns trennen von der Liebe Gottes, unseres Vaters!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher müssen wir unsere Identität auch auf den Gebieten von&lt;br /&gt;-  Beruf&lt;br /&gt;-  Beziehungen&lt;br /&gt;-  Orten&lt;br /&gt;-  Mann oder Frau sein&lt;br /&gt;finden.&lt;br /&gt;Aber unsere Hauptidentität ist in Gott. Und die ist fest. Und die hält.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Ihr seid Gottes Bausteine&lt;br /&gt;Zu Jesus kommen. Zu dem, der gut und freundlich&lt;br /&gt;ist. Das darfst du. Auch jetzt und heute.&lt;br /&gt;Er ist der lebendige Stein.&lt;br /&gt;Und da wird das Bild eines Gebäudes gebraucht: Ein Gebäude, das aus Steinen gebaut ist. Und dieses Gebäude ist die Gemeinde, die Kirche, das Gebäude das die Menschen bilden, die Jesus nachfolgen. Und hier ist nun Jesus der wichtigste Stein – der Eckstein. Der Grundstein. An ihm richtet sich das ganze Gebäude aus. Auf ihm werden alle andern Steine aufgebaut.&lt;br /&gt;Die meisten Menschen haben diesen wichtigen Stein nicht als solchen erkannt. Sie haben ihn vielmehr weggeworfen. Und jetzt versuchen sie ihre eigenen Gebäude zu errichten – auf Ecksteinen die viel versprechen aber dann früher oder später nicht tragen und erst noch falsch platziert sind.&lt;br /&gt;Gott sieht seinen Eckstein, seinen Sohn Jesus Christus als sehr wertvoll und kostbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=60002005"&gt;5&lt;/a&gt; Lasst auch ihr euch als lebendige Steine zu einem Haus aufbauen, das Gott gehört. Darin sollt ihr als seine Priester dienen, die ihm als Opfer ihr Leben zur Verfügung stellen. Um Jesu willen nimmt Gott diese Opfer an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So sind wir also auch so Steine. Wir sollen eingefügt sein in Gottes Bau und uns darin lebendig verhalten (uns verändern, wachsen, erbauen): Das ist die Kirche weltweit, die Gemeinde vor Ort, die Versammlung der an Jesus Glaubenden. Das ist das Reich Gottes. Das ist der Tempel – aus lebendigen Menschen geformt – tätig in dieser Welt.&lt;br /&gt;Immer ausgerichtet auf den Grundstein: Jesus Christus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Taufe&lt;br /&gt;Unser Text ist ein alter Tauftext – aber was hat der mit der Taufe zu tun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Aspekt der Taufe wird hier betont: Zugehörigkeit – Identität – zur Kirche, Gemeinschaft von Gläubigen Christen, Gottes Volk. Du als Baustein, eingefügt in den Bau Gottes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nicht dass die Taufe die Mitgliedschaft in der Kirche schafft – aber den Aspekt der Zugehörigkeit zeigt die Taufe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In unserem Text wird deutlich, was eben gerade in der Taufe auch wichtig ist: Jesus Christus zuerst. Ihm kommt die tragende Bedeutung für die Kirche zu. Die Identität in ihm.&lt;br /&gt;Dann wird auch deutlich, dass der einzelne Christ nicht einfach nur stiller Teilhaber, Zuschauer, Beobachter in der Kirche ist, sondern sich als Teil des Ganzen verstehen soll (Identifizierung mit der Gemeinde) und sich somit aktiv einbringt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die christliche Taufe ist nicht nur ein Geschehen zwischen Gott und einem einzelnen Menschen. Es geht die ganze Gemeinde an.&lt;br /&gt;Ein einzelner lebendiger Stein zeigt hier, wie er durch seine Hinwendung zu Jesus in den Bau Gottes eingefügt wird:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;·      Er ist seinem alten Leben gestorben – er hat dem abgesagt und auch die Schuld und Sünden dieses alten Lebens Jesus abgegeben – ins Wasser tauchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;·      Und ist auferstanden in ein neues Leben mit dem dreieinigen Gott zusammen. – aus dem Wasser auferstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist bei den Täuflingen in ihrem Herz geschehen. Durch die Taufe zeigen sie der Gemeinde und der Welt, dass sie „selber erfahren haben, wie gut der Herr ist“. Und in dieser Herzensbekehrung haben sie ihre neue Identität in Gott gefunden.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-640988509942107514?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/640988509942107514/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=640988509942107514' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/640988509942107514'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/640988509942107514'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2008/09/ist-deine-identitt-in-gott.html' title='Ist deine Identität in Gott?'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-5105261035909959592</id><published>2008-09-03T16:11:00.001+02:00</published><updated>2008-09-03T16:17:15.926+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geist'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Körper'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Thessalonicher'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Seele'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gewöhnung'/><title type='text'>Gott bewahre meinen Geist</title><content type='html'>„Gott bewahre meinen Geist“ Eine gar fromme Aussage. Sie setzt voraus, dass es einen Gott gibt, dass der sogar bewahren – also handeln – kann und dass ich einen Geist habe. Einen Geist im Sinn von „ich bin nicht nur Körper, sondern auch Geist“. Mein Geist der denkt, der mich lenkt, die Steuerungszentrale – der irgendwo im Hirn, in den Nervenbahnen, im Herz und im Bauch unsichtbar wirkt. Dessen Auswirkungen dann aber offenbar werden in: Taten, Lebensgestaltung, Aktionen, Reaktionen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geist, Seele, Körper&lt;br /&gt;Im 1. Thessalonicherbrief 5,23 steht der klassische Satz der Ganzheitlichkeit von uns Menschen: „Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch und bewahre euren Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres Herrn Jesus Christus.“ Der Beweis, dass Gott uns als ganze Menschen sieht: Bestehend aus Geist, Seele und Körper. Das ist nicht eine Sichtweise, die aus den fernöstlichen Religionen importiert wurde, auch nicht auf der esoterischen Welle reitet – das ist altes biblisches Denken – der Mensch als Einheit von Körper, Seele und Geist.&lt;br /&gt;Und in unserer materiellen Welt, wo Handfestes, Messbares, Geldbringendes, Berechenbares, Versicherbares, Zählbares so hoch im Kurs steht – sehe ich den Drittel „Körper“ der dieser Welt entspricht gegenüber den zwei Dritteln „Geist und Seele“. Das lässt zumindest erahnen, dass es da mehr gibt als Materielles.&lt;br /&gt;Ja, es gibt mehr als Körper! Und wenn wir schon von östlichen Religionen, Philosophien und esoterischen Wellen – der Dalai Lama haut voll in diese Kerbe – reden, dann merken wir, dass diese 2/3 des Menschen - Geist und Seele – auch an andere Mächte und Kräfte anvertraut werden können, die dann nicht so fürsorgerlich-liebend wie das Gott tut, sich ihrer annehmen.&lt;br /&gt;Oft wider besseren Wissens, verkaufen wir unsere Seele und unseren Geist an „Seelsorger“ die sich als „Seelenfänger“ herausstellen – leider meist sehr spät – zu spät um ohne Schaden davon zu kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schreiber des Briefes an die Christen in Thessalonich (Paulus) weiss davon. Am Anfang des Briefes lobt er diese Christen, diese Gemeinde: Sie haben sich beispielhaft, vorbildhaft verhalten, waren erfüllt vom Geist Gottes, von Gottes Wort, von der Predigt die Paulus und andere Prediger ihnen hielten. Sie waren in Hirn, Nerven, Herz und Bauch erfüllt vom Geist Gottes, vom Wort Gottes, von den Predigten und das hatte Auswirkungen in ihrem persönlichen und gemeinschaftlichen Leben: Sie taten Gutes und waren Licht in ihrer Umgebung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun am Schluss des Briefes ermahnt Paulus genau diese, zuerst so gelobte Gemeinde. Offenbar stehen auch sie in der Gefahr zu erlahmen.&lt;br /&gt;Es gibt im Christenleben plötzlich diese Zeit der Gewöhnung. Wie ein dunkler Schatten kommt sie über mich. Mein Hirn, Mein Herz, Mein Bauch scheinen vom Heiligen Geist und von Gottes Worten wie verlassen, „gereinigt“ zu sein. Da ist nur noch Leere. Und die Predigt berührt nicht mehr. Und meine Hände tun nicht mehr, was Licht wäre, was Hilfe wäre, was Segen wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gewöhnung an das Heilige betrübt nun den Heiligen Geist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christenleben wird zum religiösen Leerlauf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen jegliche Aussage in der Predigt bin ich immun. Geimpft gegen das Reden Gottes, höre ich ihn nicht mehr. Höchstens denke ich noch: „Ja, ja, hab ich auch schon gehört und - überlebt.“&lt;br /&gt;Nichts vom Heiligen Gottes bewegt mich noch.&lt;br /&gt;Aber was mich jetzt mehr und mehr bewegt ist:&lt;br /&gt;· Was in den Zeitungen steht&lt;br /&gt;· Was die Glotze täglich bringt&lt;br /&gt;· Wie meine Familie und ich selber den sozialen Status behalten und wenn möglich noch etwas ausbauen können&lt;br /&gt;· Wie ich im Beruf weiterkomme&lt;br /&gt;· Welche Schachzüge ich machen musst um zu mehr Geld zu kommen&lt;br /&gt;· Das Lied „immer mehr von Dir“ reduziert sich da auf das „immer mehr“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir kommt da die Geschichte in den Sinn, die Leo Tolstoi geschrieben hat:&lt;br /&gt;In einem unbedachten Moment spricht der Bauer: „Wenn ich soviel Land hätte, wie ich wollte, könnte mir niemand, auch nicht der Teufel etwas anhaben.“ Und der Teufel hört das und die Geschichte nimmt unter seiner Führung den Verlauf: Der Bauer bekommt – wie, das wird dann anschaulich erzählt und hat so viele Parallelen zu unseren Geschäftsmachenschaften – immer mehr Land. Zuletzt steht er vor einem riesigen Landstück. Der Besitzer sagt ihm, dass er soviel Land für tausend Rubel haben kann wie er will – nur eine Bedingung: Er muss in einem Tag dieses Land an seinen Grenzen abschreiten und bei Sonnenuntergang wieder am Ausgangspunkt sein. Viele Gedanken gehen da dem Bauern durch den Kopf: Z.B. Lieber einen Tag mich einsetzen und leiden, als ein Leben lang kümmerlich leben. Er träumt, wie er das viele Land sinnvoll braucht – auch die Armen sollen davon etwas haben – usw.&lt;br /&gt;Und er rennt los, die Grenzen abzuschreiten, soviel Land wie möglich einzunehmen. Er schafft es dann auch mit letzter Kraft. Der Verkäufer schreit: „Was für ein Mordskerl! Allerhand Land hat er an sich gebracht!“ Doch aus dem Mund des Bauern fliesst Blut – er ist tot.&lt;br /&gt;Habgier hat ihn umgebracht – der Teufel hat gesiegt.&lt;br /&gt;Leo Tolstoi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Äusserlich mag mein Leben noch recht gut in Bewegung sein. Aber die Motivation, der Antrieb kommt nicht mehr von Gott.&lt;br /&gt;Ich kann mich an das Heilige so gewöhnen, dass&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;· Das heilige Gebet mechanisch wird.&lt;br /&gt;· Die Bibellese zur reinen Routine wird.&lt;br /&gt;· Der Gottesdienstbesuch nur noch einer der Termine in der Woche ist.&lt;br /&gt;· Das Abendmahl – keine Ahnung – macht man halt so in der Kirche.&lt;br /&gt;Die Liebe zu Gott und den Nächsten erkaltet – nebenbei interessant – in dieser Situation kann die Liebe zu mir selber schön heiss werden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reifer Glaube sucht immer wieder den lebendigen, dreieinigen Gott in dem was ist. Und fragt ihn, bespricht es mit ihm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ganze Text von 1. Thessalonicher 5,14-24 zeigt mir zwei Schienen, wie ich geistlich auf Kurs bleiben, geistlich leidenschaftlicher werden und auf dem Weg mit Jesus bleiben kann – wie ich meine Seele, meinen Geist und meinen Körper nicht fremden, bösen, ungesunden Möchten überlassen muss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Schiene&lt;br /&gt;Tun was Gott will – den Ermahnungen folgen: V. 14-22&lt;br /&gt;· Bin ich unordentlich – werde ich ordentlich und lass mir dabei helfen&lt;br /&gt;· Bin ich kleinmütig – höre ich den Trost und die Mut machenden Worte&lt;br /&gt;· Bin ich schwach – lass ich mich tragen – bin ich stark trage ich und zeige nicht mit meinen Fingern auf den Schwachen&lt;br /&gt;· Wer hilft, soll geduldig sein.&lt;br /&gt;· Antworte ich dem Bösen nicht mit Bösem – vielmehr: So wie ich möchte, dass man mir begegnet, begegne ich dem Andern&lt;br /&gt;· Ich bin fröhlich – Fröhlichkeit genährt aus einer neuen Sicht für meine Lebenssituation – neue Sicht, weil es Gottes Sicht ist.&lt;br /&gt;· Und ich bete ohne Unterlass.&lt;br /&gt;Auf die Frage an einen Missionsarzt, wie es ihm gehe hat dieser geantwortet: „Es geht mir gut, in dem Mass, als ich bete.“&lt;br /&gt;· Ich bin dankbar in all dem - lasst euch genügen, was ihr habt, seht was ihr habt – so viel Gutes – denn weniger ist mehr – dafür habe ich auch Zeit für das alles zu danken…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zweite Schiene&lt;br /&gt;Dem Gott vertrauen, der das in mir bewirkt: Er ist der wahre Seelsorger. Er ist der, der Hirn, Nerven, Herzen und Bauch verändern kann. Er heilt. Und das tut er auch. Er ist der, der meinen Geist, meine Seele, meinen Körper bewahren kann.&lt;br /&gt;Wir sind sehr verletzlich, bedürftig, sensibel. Wir sagen schnell unbedacht etwas, das der Teufel gerne hört und brauchen kann. Wir entscheiden uns ohne Gott immer wieder falsch.&lt;br /&gt;Diesem Gott vertrauen – vertrauen, dass er diese Verheissungen auch erfüllt – das ist Glauben. Das ist Festhalten an seinen Verheissungen.&lt;br /&gt;V. 24. „Treu ist er, der euch ruft; er wird’s auch tun.“&lt;br /&gt;Ich will tun was er will. Und ich will, was er tut.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-5105261035909959592?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/5105261035909959592/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=5105261035909959592' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/5105261035909959592'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/5105261035909959592'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2008/09/gott-bewahre-meinen-geist.html' title='Gott bewahre meinen Geist'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-5601619732751028510</id><published>2008-03-05T10:20:00.004+01:00</published><updated>2009-02-24T09:14:59.479+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schweiz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Islam'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Christentum'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Minarette'/><title type='text'>Minarette verbieten?!</title><content type='html'>Aus aktuellem Anlass möchte ich hier einige Facts zu der Minarett-Diskussion weitergeben. Die Unterschriftensammlung hat dazu geführt, dass wir voraussichtlich im Herbst 09 über die Minarett-Verbotsinitiative abstimmen. Ich will weder für noch gegen die Initiative reden – sie wird auch in unseren Freikirchen unterschiedlich bewertet. Aber die Thematik betrifft uns so direkt, dass ich untenstehenden Vortrag in einer unserer „Bibelstunden“ gehalten habe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte heute unserer Meinungsbildung zu dieser Initative etwas Nährstoff geben. Es soll ein Beitrag sein, damit wir besser verstehen.&lt;br /&gt;Wichtig im Umgang mit solchen politischen Vorstössen ist mir immer wieder: Wie gehen wir damit um? Was sagt eigentlich Gott dazu? Wie möchte Jesus, dass wir hier leben?&lt;br /&gt;Unsere Diskussion bewegt sich zwischen zwei Polen: „Minarette/Religion“ einerseits und „verbieten/Staat“ anderseits.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A) Minarette (Religion)&lt;br /&gt;Minarette sind: Wachttürme an einer Moschee (Moscheen können ungestört seit Jahren in der Schweiz innerhalb des Baurechts gebaut und betrieben werden, davon gibt es auch schon sehr viele). Wie unsere Kirchtürme von den grundlegenden Schriften (Bibel) nicht gefordert oder erwähnt werden, werden auch Minarette von den grundlegenden Schriften (Koran) nicht gefordert oder erwähnt. Sie sind Zeichen: Der Macht. Sie sind also nicht nur Wachttürme sondern auch Machttürme. Z.B. wurde an die Hagia Sophia (ursprünglich christliche Kirche) in Istanbul (Konstantinopel) nach der Übernahme durch die Moslems vier Minarette gebaut: Zeichen des Islams! Erst 703n.Chr. entstanden die ersten Minarette – sie gehörten also nicht von Anfang an zum Islam.&lt;br /&gt;Die Minarette werden in den islamischen Ländern – aber z.B. auch in Jerusalem – als „Lautsprecher“ für die Gebetsaufrufe gebraucht. Folgendes wird gerufen:&lt;br /&gt;• Allahu akbar (Allah ist der Größte) - 4x&lt;br /&gt;• Aschhadu an la ilaha illAllah (Ich bezeuge, dass&lt;br /&gt;es keinen andern Gott gibt ausser Gott) - 2x&lt;br /&gt;• Aschhadu anna Muhammadan rasulAllah (Ich&lt;br /&gt;bezeuge, dass Muhammed der Gesandte Gottes&lt;br /&gt;(Allahs) ist) - 2x&lt;br /&gt;• Hayya 'ala al-salat (Kommt zum Gebet) - 2x&lt;br /&gt;• Hayya 'ala al-falah (Kommt zum Heil) - 2x&lt;br /&gt;• al-salatu khayrun min-a-naum (Das Gebet ist&lt;br /&gt;besser als Schlaf) - 2x (nur zum Morgengebet)&lt;br /&gt;• Allahu akbar (Allah ist der Größte) - 2x&lt;br /&gt;• La ilaha illAllah (Es gibt keinen anderen Gott&lt;br /&gt;außer Gott ) - 1x&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Schweiz werden die vier bestehenden Minarette (Zürich, Genf und Winterthur, seit Januar 09 auch bei Wangen/Olten) nicht für Gebetsaufrufe gebraucht. Und es wird von islamischer Seite auch gesagt, dass das auch zukünftig nicht vorgesehen ist…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zur Ausübung des islamischen Glaubens wird kein Minarett gebraucht. Übrigens ähnlich wie im Christentum keine Kirchtürme gebraucht werden, um Christen zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus kulturellen Gründen identifizieren sich aber viele Moslems mit den Minaretten. Der Islam ist eine bilderschwache Religion. Bilder sind fast gänzlich verboten. Umso wichtiger werden dann die wenigen Symbole, die bestehen. Ein Minarett kann ein solches Symbol sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Muslimisch Gläubige (mit den verschiedensten Richtungen, Abspaltungen und Praktiken) gibt es schätzungsweise 350'000 in der Schweiz.&lt;br /&gt;Sie stammen aus fast 150 Ländern. 12% von ihnen sind Schweizerbürger.&lt;br /&gt;Es gibt rund 300 muslimische Organisationen (Vereine) in der Schweiz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Islam kennt keine Trennung von Staat und Religion. Das gründet in seiner Geschichte und ist in seinen Schriften verankert. Der Islam (heisst „Unterwerfung“) teilt die Welt in zwei Gebiete auf: Haus des Krieges (ist noch nicht dem Islam unterworfen; die Schweiz gehört in dieses Haus) und Haus des Islam.&lt;br /&gt;Die sechste Pflicht/Säule (nach Glaubensbekenntnis, Gebet, Pilgerreise, Almosengabe, Fasten) ist der Dschihad. Dieser „heilige Krieg“ wird von den Islamisten als Rechtfertigung für ihre Gewalt gebraucht. Bei den meisten Moslems ist der Dschihad vorerst einmal die Unterwerfung, das rechte Leben nach dem Willen Allahs im Alltag. Im Christentum am ehesten vergleichbar mit der Heiligung. Im Islam gibt es aber keine lehrmässige Schranke den Dschihad auf Gewalt und Terror auszuweiten. Das ist auch einer der grossen Unterschiede zwischen Islam und Christentum: Der extreme/fundmentalistische Islam ist Gewalt und Terror – das extreme/fundamentalistische Christentum ist Feindesliebe. Studieren kann man diese Tatsache zum Beispiel gut, wenn man das Leben von Mohammed und Jesus vergleicht.&lt;br /&gt;Es gibt also alles: Vom radikalen islamischen Terroristen bis hin zum nicht praktizierenden „Namenmoslem“. Und der Wunsch oder die Forderung nach Minaretten ist ebenfalls lange nicht von allen Moslems gestellt. Aber ein Teil von ihnen hat dieses Bedürfnis.&lt;br /&gt;Tages Anzeiger vom 1.3.08. Interview mit dem Generalsekretär der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) zur Initiative des Minarettverbotes: „Wir wurden von Muslimen angegangen, die in der Schweiz leben und von diesem Verbot betroffen wären. Sie haben das Gefühl, ihr Recht der Glaubensausübung werde verletzt. Auch wir sind der Auffassung, dass diese Frage Grundrechte der Muslime in der Schweiz berührt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bibel sagt nichts gegen Minarette weil sie älter als der Islam ist. Aber es gibt mindestens sechs biblische Gedanken, die in dieser Angelegenheit richtungsweisend sind:&lt;br /&gt;1. Die Aufforderung nur einen Gott anzubeten und sich von allen andern Religionen zu distanzieren (v.a. im AT, Zehn Gebote). Dabei ist festzuhalten, dass der Gott der Juden und Christen nicht der Gott des Islams ist.&lt;br /&gt;2. Die Aufforderung zur Gastfreundlichkeit und Liebe zu den Fremden unter uns.&lt;br /&gt;3. Jesus ist der einzige Weg und die Wahrheit und das Leben.&lt;br /&gt;4. Die radikale Einstellung der Feindesliebe von Jesus.&lt;br /&gt;5. Die Tatsache, dass die Urgemeinden (in der Apostelgeschichte und den NT-Briefen beschrieben) in einer feindlich gesinnten Umgebung wuchs.&lt;br /&gt;6. Gott liebt alle Menschen und möchte, dass sie zu ihm finden – auch die Moslems.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf diesen – wenn sie so wollen „Pfeilern des christlichen Glaubens“ – suchen die meisten christlichen Kirchen und Organisationen den Weg der Begegnung, des Gesprächs, des Dialoges. Die Evangelische Allianz definiert noch näher, was denn „Dialog“ in dieser Beziehung heisst:&lt;br /&gt;Den anderen Menschen kennen lernen (z.B. Muslime lieben, sich für sie interessieren, sie kennen lernen, ihnen auf Augenhöhe mit der Liebe und der Botschaft des Evangeliums begegnen)&lt;br /&gt;gemeinsam Verantwortung tragen für den Aufbau des Staates, für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung (z.B. den friedlichen – angepassten, die Menschenrechte respektierender Islam akzeptieren und respektieren. Den beherrschenden, militanten Islam mit allen rechtsstaatlichen und legalen Mitteln verhindern. Verhindern, dass die Scharia eingeführt wird)&lt;br /&gt;den Menschen anderen Glaubens auf Jesus Christus hinweisen (Evangelisation)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist eine Tatsache und die lässt sich nicht rückgängig machen, dass wir in der Schweiz praktizierende Moslems haben. Für uns Christen muss das erste und höchste Anliegen gegenüber ihnen sein, dass sie Jesus kennen lernen. Das heisst für uns, dass wir ihnen begegnen sollen, sie lieben sollen. Denn wirklichen Frieden auf Erden gibt es nicht in der konsequenten Umsetzung der Menschenrechte (ist zwar schön, wenn wir das anstreben – aber das reicht nicht), sondern in der konsequenten Nachfolge in Jesus Christus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B) verbieten (Staat)&lt;br /&gt;Die Schweiz ist von ihrer Geschichte her christlich geprägt. Auch die Bundesverfassung ist ganz auf einem christlichen Nährboden entstanden. Als die Präambel entstand „im Namen Gottes“ haben wohl alle an den christlichen Gott gedacht.&lt;br /&gt;Als die Religionsfreiheit gesetzlich verankert wurde, hatte das christliche (Auseinandersetzung katholisch-reformiert), z.T. auch jüdische Hintergründe. Unsere Freikirchen wurden erst auf diesem Nährboden möglich. Eine Religion wie der Islam stand nicht im Blickfeld.&lt;br /&gt;Das hat sich aber seither verändert.&lt;br /&gt;Wir leben heute in einem säkularen Staat, der sich mit grossen Schritten zum laizistischen (keine Bindung an Religion) Staat entwickelt – Frankreich ist da vermutlich manchen leider das grosse Vorbild. Der Wertmassstab ist nicht mehr die christliche Ethik, sondern sind die Menschenrechte (die sicher auf christlicher Ethik gegründet sind und dieser auch nicht entgegenstehen – aber eben keinen Bezug mehr zu Jesus Christus herstellen).&lt;br /&gt;In unserer Diskussion steht der Artikel der Glaubens- und Gewissensfreiheit im Zentrum. Dieser ist zwingend, gut und hochzuhalten. Denn auch wir profitieren von ihm.&lt;br /&gt;Schweizerische Bundesverfassung&lt;br /&gt;Art. 15 Glaubens- und Gewissensfreiheit&lt;br /&gt;1. Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist gewährleistet.&lt;br /&gt;2. Jede Person hat das Recht, ihre Religion und ihre weltanschaulicheÜberzeugung frei zu wählen und allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen.&lt;br /&gt;3. Jede Person hat das Recht, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören und religiösem Unterricht zu folgen.&lt;br /&gt;4. Niemand darf gezwungen werden, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören, eine religiöse Handlung vorzunehmen oder religiösem Unterricht zu folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir können nicht mehr so einfach wie früher, christliche Werte in unsere staatliche Gesetzgebung verankern (Beispiel „Fristenlösung“). Fordern werden wir sie dennoch immer wieder. Unser Anliegen ist nach wie vor, christliche Werte in unserem Staat hochzuhalten. Denn diese Werte sind wirklich gut und führen zum Leben. Wir merken aber, dass wir da kaum noch eine Mehrheit sind.&lt;br /&gt;Welchen Weg, welche Art der Mission wollen wir also gehen? Was zeigt uns die Bibel? Ich meine, dass wir so etwas wie eine Opposition im Staat sind. In der Kirchengeschichte hat sich ja mehrfach gezeigt, dass, wenn die Christen Macht hatten, das nicht gut herauskam. Im Gegensatz zum Islam soll das Christentum keine Verbindung mit dem Staat (im Sinn von Staatsreligion, Gottesstaat) eingehen. Jesus: Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist und Gott was Gott ist.&lt;br /&gt;Das Schwert gehört dem Staat (und dem Islam) wir Christen haben ein geistliches Schwert: Das Wort Gottes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Initiative will die Bundesverfassung, also das höchste, übergeordnete Gesetz der Schweiz folgendermassen ändern:&lt;br /&gt;Bestehend: Art. 72 Kirche und Staat&lt;br /&gt;1 Für die Regelung des Verhältnisses zwischen Kirche und Staat sind die Kantone zuständig.&lt;br /&gt;2 Bund und Kantone können im Rahmen ihrer Zuständigkeit Massnahmen treffen zur Wahrung des öffentlichen Friedens zwischen den Angehörigen der verschiedenen Religionsgemeinschaften.&lt;br /&gt;Neu: 3 Der Bau von Minaretten ist verboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem der Initiative ist ein politisches: Können wir in unsere Bundesverfassung eine so einseitige Einschränkung für eine Religion festlegen? Wir machen da das Gleiche wie die islamischen Staaten, die keinen Kirchenbau gestatten. Dort ist es aber auf dem Hintergrund der Verbindung von Religion und Staat verständlicher. Bei uns aber nicht.&lt;br /&gt;Vielfach wird da auf das Argument des Gegenrechts verwiesen: Wenn keine Kirchen in islamischen Ländern gebaut werden dürfen (und das ist überall der Fall, wo der Islam Einfluss auf die Politik hat – nicht nur in den extremen islamischen Ländern wie Saudiarabien, sondern auch – aus eigener Anschauung kann ich das bezeugen – in der Türkei), dürfen die Moslems auch bei uns keine Moscheen/Minarette bauen. Der säkulare Staat Schweiz entgegnet da: Wir fallen nicht auf eine so niedere rechtsstaatliche Stufe zurück, wie sie in diesen Ländern herrscht – wir sind sozusagen weiter, gescheiter, menschenfreundlicher und auch stark genug, solches im Griff zu haben. Man vertraut also auf die Vernunft (Aufklärung!) der Bewohner, auf ihre Bildung und auf die Menschenrechte als Konvention. (Manche Kirchenleute sagen dann noch: die Liebe wird siegen). Solches Denken könnte sich aber als blauäugig erweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir Christen wollen keine Minarette. Wir möchten, dass die Moslems Jesus kennen lernen.&lt;br /&gt;Ist aber der politische, rechtliche Weg, den die Initiative geht, dafür geeignet?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-5601619732751028510?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/5601619732751028510/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=5601619732751028510' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/5601619732751028510'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/5601619732751028510'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2008/03/minarette-verbieten.html' title='Minarette verbieten?!'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-7286699022229271426</id><published>2008-03-05T08:22:00.000+01:00</published><updated>2008-03-05T08:23:54.092+01:00</updated><title type='text'>Gottes Zorn und seine Barmherzigkeit</title><content type='html'>Es ist entscheidend wichtig, wie ich von Gott denke. Denn das bewirkt in mir, ob mein Glaube mich krank oder gesund macht.&lt;br /&gt;Welches Bild prägt mich, wenn es um Gott geht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur nebenbei: Wenn jetzt jemandem das Gebot in den Sinn kommt, dass wir uns kein Bild von Gott machen sollen, sind da Standbilder für die Anbetung gemeint. Ein inneres Bild macht sich jeder Mensch von Gott, ob er will oder nicht.&lt;br /&gt;Unser Gottesbild ist nie fertig, abgeschlossen, unveränderbar. Gott ist immer grösser und oft eben wieder anders, als wir uns das gedacht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wichtig ist, von wo ich geprägt werde. Wer oder was gibt mir die Informationen über Gott?&lt;br /&gt;Beliebt ist, die Informationen aus den Erfahrungen (eigene oder anderer) zu holen: Wenn ich von Krankheit geheilt werde, ist Gott der Heilende. Wenn ich von Krankheit geplagt werde ist Gott der Strafende. Wenn ich die Schlüssel nicht finde, ist Gott der Zornige. Wenn ich die Schlüssel finde ist Gott der Barmherzige.&lt;br /&gt;Wer so denkt, wird verzweifeln.&lt;br /&gt;Die Informationen zu Gott müssen aus der Bibel stammen – aus dem Wort von Gott selber und zwar aus der ganzen Bibel, nicht nur selektiv.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich liebe die Bibel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will von Gott selber wissen, wie er wirklich ist und dazu lese ich die Bibel. Im folgenden Text sehe ich einen wesentlichen Teil davon, wie Gott ist – ich sehe sozusagen das Verhältnis vom strafenden zum vergebenden Gott:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesaja 54,&lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23054007"&gt;7&lt;/a&gt; Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen, aber mit großer Barmherzigkeit will ich dich sammeln. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23054008"&gt;8&lt;/a&gt; Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade will ich mich deiner erbarmen, spricht der HERR, dein Erlöser. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23054009"&gt;9&lt;/a&gt; Ich halte es wie zur Zeit Noahs, als ich schwor, dass die Wasser Noahs nicht mehr über die Erde gehen sollten. So habe ich geschworen, dass ich nicht mehr über dich zürnen und dich nicht mehr schelten will. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23054010"&gt;10&lt;/a&gt; Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ist also von Noah die Rede.&lt;br /&gt;Von der Sintflut. Von der Strafe Gottes.&lt;br /&gt;Und wenn ich das recht verstehen will, muss ich mir vergegenwärtigen, wie die Menschen damals waren: Sie waren böse, lebten nicht nach Gottes Willen, lebten untreu gegenüber Gott.&lt;br /&gt;Im gleichen Jesaja-Kapitel wird diese Untreue mit der Untreue des Ehepartners verglichen: Ich verstehe da, dass der betrogene Ehepartner „eine kurze Zeit“ – zornig wird.&lt;br /&gt;Gottes Liebe wurde enttäuscht, verletzt, missbraucht.&lt;br /&gt;Gott hat seine Menschen so geliebt und ihnen so viel geschenkt – und sie wollten einfach nichts wissen von ihm - links liegengelassen, eigene Wege gegangen. Ich kann Gottes Zorn nachvollziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So hat Gott die Menschen durch die Wasserflut gestraft. Und nur Noah mit seiner Familie überlebten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was hat dann Gott gesagt, als die Wassermassen wieder zurückgingen? War dann endlich die Menschheit gereinigt? Überlebten sozusagen nun die guten Gene? Gott sagt da:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Mose 8,21&lt;br /&gt;Ich will hinfort nicht mehr die Erde verfluchen um der Menschen willen; denn das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. Und ich will hinfort nicht mehr schlagen alles, was da lebt, wie ich getan habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Strafe der Flut soll nie mehr geschehen.&lt;br /&gt;Aber nicht weil die Menschen von da an besser gewesen wären – das menschliche Herz war weiterhin böse – nein, weil Gott barmherzig war und ist! Es gab und gibt im Menschen keine Besserung. Der Grund, dass wir Menschen leben ist Gottes Liebe, seine Barmherzigkeit.&lt;br /&gt;Wichtig ist das Verhältnis: Eine kurze Zeit war er zornig und strafte und eine Ewigkeit ist er barmherzig und vergibt. Diese Tatsache muss mein Gottesbild prägen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser kurze Zorn und die lange Barmherzigkeit Gottes hat sich immer wieder in der Geschichte von Israel wiederholt.&lt;br /&gt;Gott liebt uns Menschen weiter. Gott bleibt barmherzig.&lt;br /&gt;Ich sage nicht, dass keine Gefahr besteht. Es ist sogar lebensgefährlich ohne Gott durchs Leben zu gehen. Ohne Gott habe ich keine Chance zu überleben.&lt;br /&gt;„Berge werden weichen und Hügel hinfallen.“ Das ist keine normale Erdbewegung. Das ist auch mehr als eine uns bekannte Katastrophe. Da läuft das Matterhorn davon. Und Eiger, Mönch und Jungfrau geben sich die Hand und treten zur Seite.&lt;br /&gt;Wenn solches geschieht gibt es auch Gefahr für uns Menschen. Da passiert mehr als dass nur die Bilder von den Wänden fallen. Da gibt es mehr  Tote als Überlebende. Das kommt auf uns zu. Und das wird uns umwerfen, erschüttern, durcheinander bringen. Geschrei und Blut und Not und Schmerz…. Aber meine Gnade – das sagt Gott in diese Situation hinein – wird nicht weichen. Das was Gott mit mir abgemacht hat, sein Bund wird nicht hinfallen. Der bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich diesen Jesajatext kürzlich im Seniorenkreis las, kam nachher eine Frau auf mich zu und hat mir gesagt, dass dieser Vers &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23054010"&gt;10&lt;/a&gt; Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der HERR, dein Erbarmer.- ihr Konfirmationsspruch war. Und er hängt seither in ihrer Wohnung, so dass sie ihn täglich sieht. Und sie habe in ihrem Leben schon einige Male sozusagen „Berge weichen und Hügel fallen“ sehen – aber sie könne bezeugen, Gott war immer treu zu ihr, seine Gnade ist nie von ihr gewichen.&lt;br /&gt;Also auch meine „Mikro-Endzeitkatastrophen“, die ich schon hier und jetzt erfahren muss – haben diese Verheissung von Jesaja 54.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Spitze der Barmherzigkeit Gottes ist Jesus Christus. Jesus Christus ist Gottes Barmherzigkeit in Person. Wie war denn sein Leben? Auch Jesus war zornig: Einige Male als Kind – aber das nehme ich nur an. In der Bibel steht, wie zornig er war, als er die Händler aus dem Tempel trieb. Oder auch die Begegnungen mit den Pharisäern war manchmal nicht sehr barmherzig. Aber an Jesus können wir es sehen: sein Zorn war nur von kurzer Dauer, seine Barmherzigkeit aber prägte sein Leben.&lt;br /&gt;Gottes Zorn entlud sich, wegen unserer Sünden, an Jesus am Kreuz. Das dauerte nur Stunden, höchstens drei Tage. Dann sehen wir die Barmherzigkeit Gottes aufgehen – in der Auferstehung von Jesus. Von jetzt an ist die Zeit der Gnade, der Barmherzigkeit Gottes. Und die dauert mindestens 2000 Jahre wenn nicht ewig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Barmherzig ist, wer sich der Not Anderer öffnet.&lt;br /&gt;Und das tut Gott. Er sieht meine Not. Er sieht meine Sünden, meine Vergehen, meine Unzulänglichkeiten. Und er drückt nicht einfach ein oder zwei Augen zu. Nein, im Gegenteil. Er sieht hin – mitten in meine Not hinein. Und seine Barmherzigkeit lässt ihn tatkräftig helfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schau einmal genau hin. Hilft er mir nicht? Hat er mir nicht geholfen?&lt;br /&gt;Sicher manchmal stelle ich mir die Hilfe anders vor als mir geschieht. Aber ich will vertrauen und mich diesem Gott, Jesus Christus hingeben und sagen: Du hast versprochen, dass du hilfst und ich glaube und vertraue darauf, dass du hilfst. Und dann sehen, dass er hilft.&lt;br /&gt;Sicher wird er das mit mir zusammen machen. Und ganz sicher ist, dass er mir barmherzig begegnet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-7286699022229271426?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/7286699022229271426/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=7286699022229271426' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/7286699022229271426'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/7286699022229271426'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2008/03/gottes-zorn-und-seine-barmherzigkeit.html' title='Gottes Zorn und seine Barmherzigkeit'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-2376859023383371603</id><published>2008-02-06T16:12:00.000+01:00</published><updated>2008-02-06T16:14:04.194+01:00</updated><title type='text'>Fasten</title><content type='html'>Wir hätten ja gerne, dass&lt;br /&gt;·      Gottes Licht unsere Dunkelheit vertreibt&lt;br /&gt;·      Unsere Wunden in kurzer Zeit geheilt werden&lt;br /&gt;·      Unsere barmherzigen Taten, unsere Diakonie vor uns hergehen, so dass die Leute sehen, wie unser Herz voll Liebe ist&lt;br /&gt;·      Gottes Macht und Herrlichkeit uns erfüllt&lt;br /&gt;·      Gott auf unser Rufen und Fragen antwortet&lt;br /&gt;·      Gott uns hilft&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und oft tut es Gott ja auch an uns – ohne unser Verdienst, sogar ohne unser Bitten.&lt;br /&gt;Dennoch gibt es – nicht immer aber eben auch – einen Zusammenhang zwischen dem Handeln Gottes und meiner Lebensgestaltung. Wir werden das in unserem Text sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Zweites: Ich frage „Wie können wir als Christen gut in unserer postmodernen Gesellschaft leben?“ Eine der Antworten ist: Verzichte freiwillig, sage mehr „nein“ zu all den Angeboten, weniger ist mehr. Das hat wesentlich mit Fasten zu tun!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diese Situation hinein spricht Gott. Zuerst gibt er dem Propheten Jesaja Anweisung:&lt;br /&gt;Jesaja 58,&lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23058001"&gt;1&lt;/a&gt; «Ruf, so laut du kannst! Laß deine Stimme erklingen, mächtig wie eine Posaune! Halte meinem Volk seine Vergehen vor, zähl den Nachkommen Jakobs ihre Sünden auf!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott ermutigt hier Jesaja, dass er dem Volk Israel knallhart sagen soll, wie seine Lage ist.&lt;br /&gt;Und dann beginnt Jesaja im Auftrag von Gott zu Volk von Gott zu reden:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23058002"&gt;2&lt;/a&gt; Sie rufen Tag für Tag nach mir und fragen nach meinem Willen. Sie gehen gern zum Tempel, in meine Nähe. Weil sie sich für ein frommes Volk halten, das nach den Geboten seines Gottes lebt, darum fordern sie von mir auch ihre wohlverdienten Rechte. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23058003"&gt;3&lt;/a&gt; 'Warum siehst du es nicht, wenn wir fasten?' werfen sie mir vor. 'Wir plagen uns, aber du scheinst es nicht einmal zu merken!'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Haltung des Volkes Israel ist frech gegenüber Gott. Es hat im babylonischen Exil schnell vergessen, wie schlecht es gelebt hat. Es verdrängt seine Sünden. Sie fordern einen lieben Gott, einen vergebenden Gott, ein Gott, der ihnen ganz nah ist, zu ihnen steht, der sie sieht. Sie fasten und quälen ihren Körper und meinen, so Gott zwingen zu können, dass er tut was sie wollen.&lt;br /&gt;Wir betonen den nahen Gott. Gott steht zu uns. Gott liebt uns. Gott hat alles für uns getan. Und wir tun recht. Usw. Und das stimmt ja auch. Aber nicht nur. Es gibt auch die Gottesferne. Die Trennung zwischen Gott und dem Menschen. Es gibt die Sünde die trennt. Und Gott macht keine gute Mine zum bösen Spiel! Aber jedem reuigen Sünder gibt Gott sofort die Hand. Doch den Sündern, die für sich Recht fordern, die so tun, als wären sie keine Sünder, die Selbstgerechten, Blinden - denen gibt er die Hand nicht.&lt;br /&gt;Gott ist nicht verfügbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fasten:&lt;br /&gt;Im Mittelalter war das Fasten streng. Die katholische Kirche erlaubte nur ein paar Bissen Brot und etwas Wasser in der Fastenzeit vor Ostern. Es war dieses Leistungsdenken: Ich kann mir Gott herbeiwerkeln – ich muss nur recht tun, Gutes tun, leiden, dann bekomme ich vor Gott recht – stehe recht und gut vor ihm. Werksgerechtigkeit sagt man dem. Und die Reformation hat genau das hinterfragt und bekämpft. Wir werden nicht aus Werken gerecht, sondern aus dem Glauben an Jesus Christus. Und Fasten war eines dieser Werke. Der Reformator Zwingli und seine Anhänger in Zürich waren da recht radikal. 1522 gabs am ersten Sonntag der Fastenzeit beim Buchdrucker Froschauer ein grosses Wurstessen. Demonstrativ widersetzte man sich den Fastenvorschriften der katholischen Kirche.&lt;br /&gt;Heute frage ich mich: Haben sie nicht das Kind mit dem Bade ausgeschüttet? Sie haben das Fasten für einige Jahrhunderte im Lager der Reformierten und Protestanten abgeschafft. Und damit haben sie ein Teil des Gebets, der Gottesbeziehung, der biblischen Gestaltung eines christlichen Lebens abgeschafft.&lt;br /&gt;Denn Gott ist nicht gegen das Fasten.&lt;br /&gt;Auch unser Text aus dem Jesajabuch zeigt das. Jesus hat auch nicht gegen das Fasten gesprochen.&lt;br /&gt;Aber Gott und Jesaja und Jesus haben etwas gegen das falsche Fasten.&lt;br /&gt;Wie sieht das denn aus?&lt;br /&gt;Jesaja 58,3b:&lt;br /&gt;Darauf antworte ich: Wie verbringt ihr denn eure Fastentage? Ihr geht wie gewöhnlich euren Geschäften nach und treibt eure Arbeiter noch mehr an als sonst. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23058004"&gt;4&lt;/a&gt; Ihr fastet zwar, aber gleichzeitig zankt und streitet ihr und schlagt mit roher Faust zu. Wenn das ein Fasten sein soll, dann höre ich eure Gebete nicht! &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23058005"&gt;5&lt;/a&gt; Denkt ihr, mir einen Gefallen zu tun, wenn ihr euch selbst quält und nichts eßt und trinkt, wenn ihr den Kopf hängen laßt und euch in Trauerkleidern in die Asche setzt? Nennt ihr so etwas 'Fasten'? Ist das ein Tag, an dem ich, der Herr, Freude habe?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie fasten und gehen – als ob es nichts Wichtigeres im Leben gäbe, ihren Geschäften nach. Und die machen sie erst noch so, dass sie ihre Arbeiter, ihre Untergebenen unterdrücken und ausnutzen. Sie fasten und gleichzeitig streiten sie, haben böse Worte und sicher auch böse Gedanken, sie schlagen drein, werden gewalttätig, usw.&lt;br /&gt;… vielleicht sind wir ja ehrlicher geworden: Wir fasten wenigstens nicht mehr…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist eine grosse Heuchelei, wenn wir fromme Übungen praktizieren (Fasten ist da nur eine Möglichkeit – weitere: Beten, Gottesdienstbesuch, fromme Lieder singen, sozial-diakonisch arbeiten, Zehnter geben,…) und gottlos oder gottfremd leben.&lt;br /&gt;Genau das meint Jesus in der Bergpredigt auch:&lt;br /&gt;Matthäus 6,&lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=40006016"&gt;16&lt;/a&gt; «Fastet nicht wie die Heuchler! Sie setzen eine wehleidige Miene auf, damit jeder merkt, was ihnen ihr Glaube wert ist. Das ist dann auch der einzige Lohn, den sie je bekommen werden. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=40006017"&gt;17&lt;/a&gt; Wenn du fastest, dann pflege dein Äußeres so, &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=40006018"&gt;18&lt;/a&gt; daß keiner etwas von deinem Verzicht merkt außer deinem Vater im Himmel. Dein Vater, der jedes Geheimnis kennt, wird dich belohnen.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie sieht denn echtes Fasten aus? Ein Fasten, an dem Gott seinen Gefallen hat?&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23058006"&gt;6&lt;/a&gt; Nein - ein Fasten, das mir gefällt, sieht anders aus: Löst die Fesseln der Menschen, die ihr zu Unrecht gefangenhaltet, befreit sie vom drückenden Joch der Sklaverei, und gebt ihnen ihre Freiheit wieder! Schafft jede Art von Unterdrückung ab! &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23058007"&gt;7&lt;/a&gt; Gebt den Hungrigen zu essen, nehmt Obdachlose bei euch auf, und wenn ihr einem begegnet, der in Lumpen herumläuft, gebt ihm Kleider! Helft, wo ihr könnt, und verschließt eure Augen nicht vor den Nöten eurer Mitmenschen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lass die Menschen los, die du gefangen hältst&lt;br /&gt;– deine Arbeiter an der kurzen Leine,&lt;br /&gt;dein Ehepartner, den du ausnützend an dich bindest.&lt;br /&gt;Gib dem Hungrigen Brot –&lt;br /&gt;gib dem Obdachlosen ein Dach über dem Kopf – Kleide den Nackten.&lt;br /&gt;Offenbar gehört zum echten Fasten die Nächstenliebe in der tatkräftigen Hilfe.&lt;br /&gt;Beten und arbeiten!&lt;br /&gt;Könnte es sein, dass Gott da radikaler denkt? Dass wir lernen sollten zu hungern, damit die, die hungern zu essen haben…&lt;br /&gt;Ja, wenn wir solches tun, dann müssen wir echt fasten. Das geht an unsere Substanz. Da verzichten wir nicht nur, da geben wir sogar. Das kann wehtun.&lt;br /&gt;Echtes Fasten hat also sehr viel mit meiner Lebensgestaltung zu tun – damit, dass ich mich für den bedürftigen Nächsten einsetze, meinen Egoismus aufgebe – weg von mir, hin zum Andern.&lt;br /&gt;Das bedingt als Vorbereitung und als Begleitung auch mein Fasten, meinen Verzicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der postmoderne Geist sagt dir sofort: „Pass auf, du brennst aus und wirst krank. Du brauchst deine Erholung und deine Ruhe und deine Ernährung – du musst zu dir schauen.“&lt;br /&gt;Ja? – diese Stimme ist doch unerhört stark bei uns.&lt;br /&gt;Gottes Geist sagt: „Ich versorge dich, du wirst nicht zugrunde gehen, vertrau mir, ich gebe dir Kraft.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hinweise zum Fasten:&lt;br /&gt;Warum Fasten?&lt;br /&gt;Fasten gehört zum Leben mit Gott. Die Bibel geht wie selbstverständlich damit um, dass gefastet wird.&lt;br /&gt;Das ist heute bei uns fast ganz verloren gegangen.&lt;br /&gt;Aber es ist eine allgemeine Erkenntnis, dass Fasten dem Menschen leiblich und seelisch gut tut. Für eine Weile auf etwas verzichten, etwas reduzieren, sich bewusst etwas vorenthalten - das schadet nicht – das hilft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer ständig gesättigt ist, wird gefühllos für das Gute, das Schöne, das Geschenkte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist auf vielen Gebieten so: Essen, Kleider, Körperpflege, Gesundheit, Mobilität usw. Man stumpft ab, wenn man es immer hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fasten als Gebetsunterstützung: Fasten gehört in die Stille mit Gott. Nur du und Gott wissen darum. Du fastest mit ihm. Da ist keine Leistung, da ist Freude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23058008"&gt;8&lt;/a&gt; Dann wird mein Licht eure Dunkelheit vertreiben wie die Morgensonne, und in kurzer Zeit sind eure Wunden geheilt. Eure barmherzigen Taten gehen vor euch her, meine Macht und Herrlichkeit beschließt euren Zug. &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23058009"&gt;9&lt;/a&gt; Wenn ihr dann zu mir ruft, werde ich euch antworten. Wenn ihr um Hilfe schreit, werde ich sagen: 'Ja, hier bin ich.'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bedingung zu diesem Schulterschluss mit Gott ist in unserem Text wiederholt:&lt;br /&gt;Beseitigt jede Art von Unterdrückung! Hört auf, verächtlich mit dem Finger auf andere zu zeigen, macht Schluß mit aller Verleumdung! &lt;a href="http://www.bibleserver.com/act.php?text_ref=23058010"&gt;10&lt;/a&gt; Nehmt euch der Hungernden an, und gebt ihnen zu essen, versorgt die Notleidenden mit allem Nötigen! Dann wird mein Licht eure Finsternis durchbrechen. Die Nacht um euch her wird zum hellen Tag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn du&lt;br /&gt;·      Niemanden unterdrückst&lt;br /&gt;·      Nicht mit Fingern auf andere zeigst&lt;br /&gt;·      Nicht schlecht von Andern sprichst&lt;br /&gt;Sondern, wenn du&lt;br /&gt;·      Den Hungrigen zu essen gebt (mehrere tausend Kinder sterben pro Tag an Hunger!9&lt;br /&gt;·      Die Notleidenden versorgst&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„… Dann wird mein Licht eure Finsternis durchbrechen. Die Nacht um euch her wird zum hellen Tag. V. 11 Immer werde ich euch führen. Auch in der Wüste werde ich euch versorgen, ich gebe euch Gesundheit und Kraft. Ihr gleicht einem gut bewässerten Garten und einer Quelle, die nie versiegt.“&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-2376859023383371603?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/2376859023383371603/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=2376859023383371603' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/2376859023383371603'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/2376859023383371603'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2008/02/fasten.html' title='Fasten'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-232469397542894427</id><published>2007-12-11T17:00:00.000+01:00</published><updated>2007-12-11T17:06:38.569+01:00</updated><title type='text'>Dr Schacher Seppli</title><content type='html'>Crescendo schreibt auf ihrer Homepage:&lt;br /&gt;"Musik ist eine internationale Sprache, die über geografische Grenzen hinweg verstanden wird. Musiker sind, wie andere Künstler auch, oft Vorreiter neuer Kulturströmungen. Sie spielen eine wichtige Rolle in der Vermittlung von Werten…"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben uns in diesem Jahr aufgeregt über die Blödheit des Vampire-Songs von DJ Bobo. Ich meine zu recht. Sogar Unterschriften wurden dagegen gesammelt.&lt;br /&gt;DJ Bobo singt da unter anderem, dass du deine Seele verkaufen sollst, vom Himmel zur Hölle gehen sollst und Ähnliches.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun hat die deutschschweizer Fernsehgemeinde den grössten Schweizerhit gewählt. Und was wurde gewählt: Dr Schacher Seppli von Ruedi Rymann.&lt;br /&gt;Ein Zitat aus einer Zeitung:&lt;br /&gt;«Der Text wirkt wie ein Gebet. Viele Leute müssen beim Zuhören weinen, weil es sie so berührt.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den ersten Blick mag dieses Lied ja rührend sein und so etwas wie ein Gefühl von „zurück zu unseren Wurzeln“ bewirken. Es mag Heimatgefühle wecken.&lt;br /&gt;Nebenbei: Dass dieses Lied gewählt wurde, ist einer von vielen Hinweisen darauf, dass wir eine Gegenbewegung zur Globalisierung suchen. Wenn sich auch mein Umfeld global öffnet, suche ich Halt, Geborgenheit, Heimat im Traditionellen, im gut Schweizerischen (z.B. das Schweizerkreuz wird zu einem Top-Symbol).&lt;br /&gt;Aber wenn wir den Text des Schacher Seppli anschauen, dann ist dieser gefährlicher als der Vampire-Song von DJ Bobo. Der war so weltfremd, dass er schnell vergessen war. Er hatte praktisch keine Wirkung auf unser Denken, unsere Werte oder unsere Einstellung. Kaum jemand hat den ernst genommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim Schacher Seppli ist das aber anders.&lt;br /&gt;Kein Wunschkonzert, kein Nachtexpress in denen nicht der Schacher Seppli gespielt wird. Letzte Strophe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Und chom i de vor d'Himmelstür. stoht bereits de Petrus da.Er rüeft mer zue "Hei sali Sepp besch du jetzt au scho daChum nume ine, chum und leg dis Himmelsgwändli a.Die arme und verlass'ne Lüt müend's schön im Hemmel ha.“&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Da steht eine Theologie, ein Weltbild, ein Gottesbild und auch ein Lebensentwurf dahinter, den ich nicht selten bei Zeitgenossen antreffe: Der Himmel mit einer Tür und als Türsteher der Petrus. Und dann kommt der Verstorbene vor diese Himmelstüre – und natürlich, der Schacher Seppli wird von Petrus kollegial begrüsst und hereingebeten. „Alle, alle kommen in den Himmel.“ – vor allem ich. Und der Grund, dass es klar ist, dass der Schacher Seppli in den Himmel kommt, ist, dass er arm und verlassen ist. Klar, dass sich die Mehrheit der Schweizer angesprochen fühlt…&lt;br /&gt;Das ist kein volkstümliches Lied, das ist ein volkdümmliches Lied.&lt;br /&gt;Es steht die Theologie des lieben Gottes dahinter, der es gut meint mit mir und mir meine Wünsche erfüllen soll und mich schlussendlich rettet und es völlig wurscht ist, wie ich lebe und was ich ihm nachfrage. „Tue recht (was immer das dann auch heisst) und scheue niemanden (vor allem Gott nicht).“&lt;br /&gt;Das ist Betäubung des Volkes. Solche Ansichten sind eine Verblendung der Menschen, durch solchen Irrglaube gehen die Menschen verloren. Es ist eine Narkose – und ich habe etwas gegen Narkosen, die nicht da sind um zu operieren!&lt;br /&gt;Dem halte ich die biblischen Aussagen entgegen. Diese sagen, wie es wirklich ist. Der Schacher Seppli wird sehrwahrscheinlich nicht in den Himmel kommen! Er hat (1. Strophe) nur nach seiner Gesundheit gestrebt: "Gsundheit isch alls wasd bruuchsch."&lt;br /&gt;Früher ein "flottes Bürschchen" – da wäre ja auch noch zu fragen, was das denn war – jetzt ein "Vagant" (Landstreicher). "Schläft im Stroh." Und er ist zufrieden, wenn er seinen Schnaps hat – also ein Alkoholiker.&lt;br /&gt;Da wird etwas idealisiert, das eigentlich himmeltraurig ist.&lt;br /&gt;Jesus sagt (zur Gemeinde in Philadelphia in Offenbarung 3,7-13): Ich habe deine Werke gesehen. Ich sehe wie du bist. Du hast an meinem Wort festgehalten – das etwa heisst: Nur mit mir zusammen, wirst du gerettet und kommst in den Himmel. Jesus allein hat den Schlüssel zum Heil. Wo er aufschliesst, da kann niemand zuschliessen und wo er zuschliesst, kann niemand anderes aufschleissen. An Jesus liegt es – und nicht an einem vermeintlich guten Leben oder einem Petrus an der Himmelstüre oder der Gesundheit oder dem arm sein. Und die Gemeinde in Philadelphia hat sich zu Jesus bekannt, stand zu ihm, hat von ihm gesprochen, ist vor den Leuten zu ihm gestanden.&lt;br /&gt;Das ist sozusagen ein „himmelweiter“ Unterschied zum selbstgefälligen Schacher Seppli.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-232469397542894427?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/232469397542894427/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=232469397542894427' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/232469397542894427'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/232469397542894427'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2007/12/dr-schacher-seppli.html' title='Dr Schacher Seppli'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-4654396503843947009</id><published>2007-12-01T15:24:00.000+01:00</published><updated>2007-12-01T15:26:21.645+01:00</updated><title type='text'>Allezeit beten</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Jesus sagt mir, dass ich „allezeit beten soll“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lukas 18,&lt;a href="http://www.bibelserver.com/act.php?text_ref=42018001"&gt;1&lt;/a&gt; Er sagte ihnen aber ein Gleichnis darüber, dass sie allezeit beten und nicht nachlassen sollten, &lt;a href="http://www.bibelserver.com/act.php?text_ref=42018002"&gt;2&lt;/a&gt; und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der fürchtete sich nicht vor Gott und scheute sich vor keinem Menschen. &lt;a href="http://www.bibelserver.com/act.php?text_ref=42018003"&gt;3&lt;/a&gt; Es war aber eine Witwe in derselben Stadt, die kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht gegen meinen Widersacher! &lt;a href="http://www.bibelserver.com/act.php?text_ref=42018004"&gt;4&lt;/a&gt; Und er wollte lange nicht. Danach aber dachte er bei sich selbst: Wenn ich mich schon vor Gott nicht fürchte noch vor keinem Menschen scheue, &lt;a href="http://www.bibelserver.com/act.php?text_ref=42018005"&gt;5&lt;/a&gt; will ich doch dieser Witwe, weil sie mir so viel Mühe macht, Recht schaffen, damit sie nicht zuletzt komme und mir ins Gesicht schlage. &lt;a href="http://www.bibelserver.com/act.php?text_ref=42018006"&gt;6&lt;/a&gt; Da sprach der Herr: Hört, was der ungerechte Richter sagt! &lt;a href="http://www.bibelserver.com/act.php?text_ref=42018007"&gt;7&lt;/a&gt; Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserwählten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er's bei ihnen lange hinziehen? &lt;a href="http://www.bibelserver.com/act.php?text_ref=42018008"&gt;8&lt;/a&gt; Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in Kürze. Doch wenn der Menschensohn kommen wird, meinst du, er werde Glauben finden auf Erden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Aussage des Gleichnisses ist:&lt;br /&gt;Bleibe hartnäckig und beständig im Gebet dran. Höre nicht auf zu beten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und: Mehr sagt dieses Gleichnis nicht. Jesus braucht hier ein Gleichnis, ein Bild, einen Vergleich. Und das heisst immer auch: Vorsichtig sein mit der Auslegung und Übertragung: Nicht alles von einem Bild ist dazu da, gleich in mein Leben übertragen zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Richter ist eben gerade nicht wie Gott.&lt;br /&gt;· Gott ist nicht „gottlos“&lt;br /&gt;· Gott ist nicht gleichgültig&lt;br /&gt;· Gott reagiert nicht erst auf Zwang und Druck von mir.&lt;br /&gt;· Gott ist nicht träge im Helfen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Witwe ist nicht wie wir Christen&lt;br /&gt;· Sie ist rechtlos, erbt nichts, hat niemanden&lt;br /&gt;· Wir aber sind Kinder Gottes&lt;br /&gt;· Mit allen Rechten des Himmelreichs&lt;br /&gt;· Königskinder&lt;br /&gt;· Königliche Priesterschaft (1. Petrus 2,9)&lt;br /&gt;· Wir erben das Himmelreich&lt;br /&gt;· Wir haben Gott zum Vater&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus zeigt mir hier nicht eine „Gebetstechnik“ die mir helfen könnte um bei Gott besser ankommen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus sagt nur: „Betet ohne nachzulassen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was dazu noch aus dem Gleichnis übertragen werden könnte, ist:&lt;br /&gt;Die Witwe war in grosser, existentieller Not. Sie hatte gar keine andere Möglichkeit, als zu diesem Richter zu gehen.&lt;br /&gt;Das ist eine Anfrage an mich: Wo ist denn meine Not, die mich zu Gott, ins Gebet treibt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;O.k. Manchmal habe auch ich existentielle Probleme und Nöte. Doch: Bete ich dann?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was soll ich denn eigentlich beten? Ausser eben die momentanen persönlichen Nöte? Ausser für „unser tägliches Brot“ zu beten?&lt;br /&gt;· Danken!&lt;br /&gt;· Anbeten!&lt;br /&gt;Das wäre ja schon genügend „Stoff“ um allezeit zu beten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das „Vaterunser“ gibt uns da ein Leitlinie:&lt;br /&gt;Dass Gottes Wille geschehe&lt;br /&gt;Dass sein Reich komme&lt;br /&gt;Dass sein Name geheiligt werde&lt;br /&gt;Dass wir unsere Schulden sehen und zu Jesus bringen und sie ablegen&lt;br /&gt;Dass wir selber andern vergeben können – dafür beten!&lt;br /&gt;Dass wir nicht in Versuchung des Bösen kommen.&lt;br /&gt;Dass wir Menschen erlöst werden vom Bösen&lt;br /&gt;Dass Menschen zum Glauben an Jesus Christus kommen.&lt;br /&gt;Fürbitte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus sagt mir, dass ich allezeit beten soll.&lt;br /&gt;Wie soll das gehen?&lt;br /&gt;Ich kann doch nicht 24 h am Tag beten.&lt;br /&gt;Sogar die Mönche „beteten und arbeiteten“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es besteht die Gefahr, die Tendenz ist, dass mich der „Deckel der Arbeit“ zudeckt. Dann bin ich frustriert, krank, gelangweilt, enttäuscht und sicher nicht auf dem Weg mit Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gestalte ich mein Leben?&lt;br /&gt;Den Tagesrhythmus, den Wochenrhythmus, den Jahresrhythmus, mein ganzes Leben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst empfangen! Wie beim römischen Brunnen: Das Wasser (der Heilige Geist, Gottes Wort, Gottes Gedanken, Gottes Prägung, seine Kraft) fliesst vom oberen Gefäss in das untere. Und es fliesst dauernd.&lt;br /&gt;Zuerst oben empfangen! Erst dann kann ich weitergeben.&lt;br /&gt;Und dieses oberste Gefäss des römischen Brunnens steht für Stille, Gebet, Bibellesen, Zeit mit Gott. Da lasse ich mich stärken. Da habe ich Sonntag (auch am Werktag), da ist Sabbat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich versuche auch verschiedene Gestaltungsformen aus. Z.B. das liturgisches Gebet am Mittag:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herr unser Schöpfer&lt;br /&gt;Auf der Höhe unseres Tages kommen wir zu dir&lt;br /&gt;Wir gehören nicht der Arbeit&lt;br /&gt;Wir gehören nicht den Menschen&lt;br /&gt;Wir gehören nicht uns selbst&lt;br /&gt;Wir gehören Dir!&lt;br /&gt;Unsere Zeit steht in Deinen Händen. Amen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freies Gebet&lt;br /&gt;Gebet lesen&lt;br /&gt;„Sich in der Sonne Gottes baden“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so prägt mein Gebet meinen Arbeitstag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Beispiel „Kamel“:&lt;br /&gt;In 10 Min. nimmt ein Kamel 100 lt Wasser auf und geht dann wochenlang durch die Wüste.&lt;br /&gt;Ich bin kein Kamel!&lt;br /&gt;Ich brauche täglich, immerfort frisches Wasser. Und das gibt Gott auch.&lt;br /&gt;Allezeit beten – heisst darum auch – allezeit von Gott bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie also gestalte ich mein Leben?&lt;br /&gt;Der Tag 24 h: 10 Std. Arbeit; 8 Std. Schlaf; 6 Std. ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Woche: biblisch: 7 Tage, davon 6 Tage arbeiten, 1 Tag ruhen. Heute bei uns meist: 5 Tage arbeiten: 2 Tage ?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Jahr: Israel machte Wallfahrten, Wochenfeste um die Gottesbeziehung und die Gemeinschaft zu pflegen. Und wir mit unseren Ferien?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Leben: Was steht auf meinem Grabstein? „Sein Leben war Arbeit“? Oder „sein Leben war Gebet?“&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-4654396503843947009?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/4654396503843947009/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=4654396503843947009' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/4654396503843947009'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/4654396503843947009'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2007/12/jesus-sagt-mir-dass-ich-allezeit-beten.html' title='Allezeit beten'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-3371577996819328777</id><published>2007-11-10T15:48:00.000+01:00</published><updated>2007-11-10T15:49:14.182+01:00</updated><title type='text'>Mensch, es ist dir gesagt, was gut ist</title><content type='html'>Ich will das Thema „Anbetung“ weiter verfolgen.&lt;br /&gt;Ich meine, dass ich auf der Schiene „Anbetung“ mein ganzes Christsein durchleuchten kann. Denn es geht immer um Gott und wie ich zu ihm stehe, wie ich mit ihm lebe, wie mein Verhältnis zu Gott ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Reich von Gott wird anbetend gebaut – oder es wird nicht gebaut, respektive ich baue dann an etwas anderem.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn ich das so sage, dann merke ich: Anbetung ist umfassend – echte Anbetung umfasst mein ganzes Leben, mein ganzes Sein und Wollen, mein ganzes Tun und Lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bete als ganzer Mensch an: Kopf, Hand und Herz.&lt;br /&gt;Und so werden „gute“ Gottesdienste für den ganzen Menschen sein. Da werde ich sehen, hören, schmecken, singen, essen, fühlen, geben, reden, schweigen, denken, träumen, entscheiden,…&lt;br /&gt;Oder am Beispiel des Bibelwortes: Das Wort – das Wort Gottes – kommt zu mir als intellektuelles Gebilde und als Körper in Fleisch und Blut – Jesus – als Person und als Tat – dort wo es bewegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Exkurs:&lt;br /&gt;Wort Gottes und Heiliger Geist sind nicht zu trennen. Sie sind identisch. Sie arbeiten Hand in Hand. „Der Buchstabe tötet“ – ja, er tötet unser altes Leben, unsere Sünden, indem er sie durch das Gesetz aufzeigt, er tötet das Böse und Gottlose. „Der Geist macht lebendig“ – ja, indem er dem neuen Leben Atem gibt, indem das Göttliche in uns, das uns geschenkt wurde und wird, sich entfaltet und entwickelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anbetung ist: „Ich will mich ausstrecken zu dir und sagen, ich lieb dich.“&lt;br /&gt;Man betet nur das an, was man liebt.&lt;br /&gt;Gott lieben… Liebe ich Gott?&lt;br /&gt;Die grundlegende Frage immer wieder: Hast du mich lieb? Jesus hat den Petrus das dreimal gefragt bevor er einen Auftrag erhielt. Liebe ich Gott? Lieben wir als Gemeinde Gott?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im alten Israel ist die „Anbetung Gottes“ auch irgendwie aus dem Ruder gelaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Micha 6,1-5 zählt Gott seine Liebestaten an Israel auf – Befreiung aus der Sklaverei, Führung durch die Wüste, Versorgung in jeder Lage, gelobtes Land,…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das ist auch immer wieder meine Grundlage um zu leben, als Christ zu leben, als Anbetender zu leben, um Gott lieben zu können: Seine tatkräftige Liebe zu mir. Die Opferung Jesu am Kreuz ist die Spitze dieser Liebestat zu mir. Was kann man mehr, als sein Leben geben – für seine Feinde?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf diesem Hintergrund fragt sich das sündige, von Gott abgefallene Israel nun in Micha 6,6-7: Was können wir da noch tun? Wie können wir da Gott begegnen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist die Frage der Anbetung: Wie kann ich dir, Gott, begegnen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da führt mein menschliches Suchen in viele Sackgassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Israeliten versuchten es mit Tieropfern: „Sollen wir einjährige Rinder als Opfer für ihn verbrennen, wenn wir ihn anbeten wollen?“&lt;br /&gt;Also das Gute, das Beste geben. Dieses Ritual des Bezahlens, des Begleichens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Israeliten versuchten es mit Pflanzenopfern: „Olivenöl in Strömen darbringen.“&lt;br /&gt;Sie versuchen es mit Menschenopfern – wenigstens in ihren Gedanken (und sie hatten ja durchaus Vorbilder in dieser Sache in den umliegenden Völkern). „Die ältesten Söhne opfern.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, ich bin schnell geneigt, zu sagen, dass das daneben sei. Aber ich meine, dass sie, im Gegensatz zu manchen von uns, immerhin gefragt haben: „Wie kann ich dir, Gott, begegnen?“ „Wie bete ich wahrhaftig an?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir meinen, wir beten richtig an, wir begegnen Gott umfassend und sozusagen wie geschmiert/geölt (…) – in unseren Lobpreiszeiten, in unseren stillen Zeiten, in unseren Gebetsstunden – dann geht das in das gleiche Kapitel wie Micha 6.&lt;br /&gt;Rituale der Anbetung sind die Antwort auf die Frage: „Wie kann ich dir begegnen?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will das nicht kleinreden. Auch diese Rituale haben ihren Sinn und Platz. Die Opferrituale des alten Testaments waren ja auch zuerst von Gott eingesetzt worden.&lt;br /&gt;Sie geben immer wieder die Chance, um aus einer Erstarrung in der Gottesbeziehung loszukommen, oder um aus dem Schlaf der Gerechten zu erwachen, um sich zu sammeln und sich zu besinnen.&lt;br /&gt;Aber sie sind meist eine zu billige Antwort. Es muss weitergehen – das kann nie die Fülle der Anbetung oder gar das Ende der Anbetung sein. Sie sind in der richtigen Relation und Gewichtung zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Römer 12 gibt da die Leitlinie: Gott möchte nicht unsere Opfer – er möchte uns selber!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage bleibt: Wie kann ich Gott begegnen – wie bete ich richtig an? Wie gebe ich mich ihm hin? Es ist die gleiche Frage wie: „Wie kann ich dich, Gott, lieben – meine Liebe dir zeigen?“&lt;br /&gt;Und da stehe ich nicht im luftleeren Raum der tausend Möglichkeiten.&lt;br /&gt;Micha 6,8 gibt darauf die Antwort: Es ist dir gesagt, wie dein Leben aussehen soll, was gut ist:&lt;br /&gt;• Recht tun&lt;br /&gt;• Liebe üben&lt;br /&gt;• Aufmerksam mit Gott gehen (das ist die genauere Übersetzung. Statt: „Gott fürchten“, „demütig sein vor Gott“)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So geschieht Anbetung Gottes.&lt;br /&gt;So geschieht Gottes und Nächstenliebe.&lt;br /&gt;Darin ist meine Hingabe gefragt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Recht tun (Luther: Gottes Wort halten)&lt;br /&gt;Sind wohl zuerst einfache Dinge wie:&lt;br /&gt;Nicht lügen&lt;br /&gt;Nicht stehlen&lt;br /&gt;Nicht bschisse&lt;br /&gt;Aber hier ist noch mehr gemeint.&lt;br /&gt;Recht tun meint vor allem auch, Recht als Recht in unserer Gesellschaft verankern – also dem Andern Recht verschaffen – das hat ganz klar mit den Schwachen unserer Gesellschaft zu tun. Da werde ich schnell einmal politisch, sozialpolitisch und unsere Meinungen zu den Lösungen der Probleme driften auseinander. Ich will mich aber solchen Diskussionen nicht verschliessen. Sie sind zwar manchmal unangenehm aber nötig. Meine Bestrebungen der Förderung des sozial-diakonischen Handelns hat konkret mit solchen Überlegungen zu tun. Ich wäre glücklich, wenn sich da viele Christen um mich vermehrt Gedanken machen würden.&lt;br /&gt;Recht tun hat etwas mit Mission zu tun. Wenn unsere UBS und unsere CS Milliarden von Franken in den Sudan pumpen, unterstützen sie die militante Regierung, die Islamisten, den Völkermord und die gewaltsame Ausbreitung des Islams. Das hat durchaus auch etwas mit mir zu tun. Ich frage mich, ob wir unser Bankengesetz nicht ändern sollten, z.B. das Bankgeheimnis aufheben?&lt;br /&gt;Anbetung Gottes heisst: Recht tun!&lt;br /&gt;Wenn wir nicht Heuchler sein wollen, dann haben wir uns eben auch mit solchen Zusammenhängen zu befassen. In einem Land wir der Schweiz nützt das manchmal auch etwas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe üben&lt;br /&gt;Da übe ich in meinen Beziehungen: Ich frage, sind meine Beziehungen gut? Bereinigt? Freundlich? Gütig? Tragfähig? Gepflegt?&lt;br /&gt;Denn, wer vergibt, die Hand reicht, grosszügig ist – der betet Gott an!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aufmerksam mit Gott gehen&lt;br /&gt;Mit Gott durch dieses Leben hier und jetzt gehen.&lt;br /&gt;Aufmerksam: Wach, horchend, fragend, offen, prüfend. Aufgeweckt. Das ist Anbetung Gottes!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In all dem merke ich: Alle Anbetung zielt von mir weg - es geht gar nicht mehr um mich – es geht um Gott und den Andern, den Nächsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da liegt es auf der Hand: Anbetung wird weniger in speziellen gottesdienstlichen Anlässen praktiziert, als im Alltag. Römer 12,1-3 spricht vom „wahren Gottesdienst“. Das ist die Anbetung im Alltag:&lt;br /&gt;• Mit Leib und Leben für Gott da sein.&lt;br /&gt;• Selber ein lebendiges, heiliges Opfer sein.&lt;br /&gt;• Nicht nach den Massstäben der Welt leben.&lt;br /&gt;• Sondern an Gottes Massstäben sich orientieren.&lt;br /&gt;• In dieser Praktizierung merke ich&lt;br /&gt;o Was Gottes Wille ist&lt;br /&gt;o Was gut ist&lt;br /&gt;o Was Gott gefällt&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-3371577996819328777?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/3371577996819328777/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=3371577996819328777' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/3371577996819328777'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/3371577996819328777'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2007/11/mensch-es-ist-dir-gesagt-was-gut-ist.html' title='Mensch, es ist dir gesagt, was gut ist'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-6675157746866017897</id><published>2007-09-20T17:49:00.000+02:00</published><updated>2007-09-20T17:53:21.450+02:00</updated><title type='text'>Glaube nicht an deinen Glauben</title><content type='html'>Lukas 17,&lt;a href="http://www.bibelserver.com/act.php?text_ref=42017005"&gt;5&lt;/a&gt; Und die Apostel sprachen zu dem Herrn: Stärke uns den Glauben! &lt;a href="http://www.bibelserver.com/act.php?text_ref=42017006"&gt;6&lt;/a&gt; Der Herr aber sprach: Wenn ihr Glauben hättet so groß wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und versetze dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen. (Im Matthäusevangelium steht anstelle des Maulbeerbaumes „Berg versetzen“)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erste Wort, das mir nach dem Lesen dieses Bibeltextes in den Sinn kam war „Büroklammer“!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Büroklammer musste bei Adrian Plass im Tagebuch eines frommen Chaoten für das Experiment „Berge versetzen“ hinhalten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Montag, 6. Januar Machte auf dem Heimweg von der Arbeit einen Abstecher in den christlichen Buchladen.All diese Bücher!Gerald sagt, erbauliche Taschenbücher sind wie chinesisches Essen. Zunächst sehr sättigend, aber es dauert nichtlang, bis man wieder was braucht.Erwischte aber diesmal ein wirklich gutes Buch über den Glauben. Es heisst: “Du liebe Güte - was in aller Welt tun wir in Gottes Namen um Himmels willen?”Finde den Titel sehr originell.Es geht darum, wie Christen durch den Glauben Berge versetzen können, wenn sie wirklich im Einklang mit Gott sind. Sehr inspirierend.Wartete, bis keiner in der Nähe war und begann, mit einer Büroklammer zu üben. Legte sie auf den Schreibtisch, blickte sie gebieterisch an und wollte, dass sie sich bewegt. Nichts! Versuchte, es ihr mit lauter Stimme zu befehlen.In diesem Moment kam Gerald herein und fragte: “Warum schreist du so rum, Papa?”Konnte ihm schlecht erklären, dass ich einer Büroklammer Kommandos gab!Sagte, ich übe Stimm-Projektion.Er fragte: “Was ist denn das?”Ich sagte: “Weiss ich selber nicht.” Fühlte mich wirklich belämmert… &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Dienstag, 7.Januar… Am Abend ein weiteres Rendezvous mit der Büroklammer. Nahm diesmal wirklich Vollmacht über sie in Anspruch. Rührte sich keinen Millimeter vom Fleck.Sagte Gott, ich würde alles aufgeben, was er von mir verlangt, wenn er sie dazu bringen würde, sich wenigstens drei Zentimeter zu bewegen.Nichts!Alles ziemlich besorgniserregend. Wenn man bloß den Glauben von der Größe eines Senfkorns braucht, um einen ganzen Berg zu versetzen, wieviel Hoffnung gibt’s dann für mich, wo ich nicht mal eine Büroklammer motivieren kann, zu machen, was man ihr sagt!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist dieser zu einfache und oberflächliche Umgang mit biblischen Aussagen, die uns immer wieder auf solche Irrwege bringen und uns Christen auch lächerlich machen.&lt;br /&gt;Die einfache Auslegung dieses Textes aus dem Lukasevangelium würde etwa so lauten:&lt;br /&gt;Ich muss mehr glauben, dann kann ich auch mehr bewirken. Und dann kann ich auch Übernatürliches wie Berge oder Maulbeerbäume versetzen, bewirken. Respektive in Verbindung zu andern ausgewählten Bibelstellen: Ich kann das tun, was Jesus tat und noch viel mehr – Heilen, befreien, binden und lösen, Menschen verändern, Wunder tun.&lt;br /&gt;Ich muss also mehr glauben.&lt;br /&gt;Gott wirkt aber gerade auch durch die Realität des Alltags. Und die sagt mir immer wieder: Ich kann nicht mehr glauben. Glauben ist nicht machbar. Ich kann Gott darum bitten. Sicher. Aber meine Erfahrung ist: Glauben bleibt ein Geschenk Gottes und nicht immer ist die Zeit der Geschenke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich möchte den Text noch aus einer anderen Sicht betrachten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zuerst frage ich: Warum bitten die Apostel um eine Stärkung des Glaubens?&lt;br /&gt;Jesus sagt ihnen vorher: Wenn jemand siebenmal (also immer wieder) an dir sündigt und er kommt siebenmal (also immer wieder) zu dir und bittet dich um Vergebung – so sollst du ihm vergeben. Grenzenlose Vergebung ist gefordert.&lt;br /&gt;Eine krasse Forderung. Menschlich gesehen kaum durchführbar – denn auch dem grossherzigsten und gutmütigsten Menschen jagt es einmal den Nuggi raus - hat er früher oder später die Nase voll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da merken die Apostel: Da fehlt uns was, um das zu erfüllen. Da fehlt uns der Glaube, der Unmögliches möglich macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich selber habe immer wieder solche Situationen: Ich sehe die Anforderung als Christ zu leben, ich höre die Forderung Gottes und gleichzeitig ist die Sicht da - ich kann das nicht, ich bring das nicht, ich habe zuwenig.&lt;br /&gt;Wir tun gut daran, wenn wir es gleich machen wie die Jünger. Sie gehen mit ihrer Bitte zu Jesus.&lt;br /&gt;Selber können wir Menschen nicht Glauben „bringen“ oder „machen“. Jesus ist die richtige Adresse in Sachen Glauben. Und er hilft auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch in unserem Text antwortet Jesus seltsam: „Wenn ihr glauben hättet, so gross wie ein Senfkorn….“ Er stärkt ihren Glauben nicht – oder nicht so, wie die Jünger das erwartet haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus macht hier keinen Vorwurf! Er macht eine realistische Feststellung. Der Glaube der Menschen ist zu klein.&lt;br /&gt;Und: Berge und Maulbeerbäume müssen wir ja auch nicht versetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;· An den Bergen schauen wir hoch und fragen „Woher kommt mir Hilfe“ und wir antworten „die Hilfe kommt vom Herrn“. Psalm 121&lt;br /&gt;· Was ins Meer gehört sind unsere Sünden und nicht Maulbeerbäume. Micha 7,19&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Auftrag ist, den Knechtsdienst auszuführen. Gleich anschliessend an unseren Text wird uns das gesagt (Lukas 17,7-10): Für unseren Herrn pflügen, zum Vieh schauen, den Herrn bedienen, gastfreundlich sein und keinen Dank erwarten. Wenn wir alles getan haben, was uns Gott gesagt hat, sollen wir einfach sagen: Wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.&lt;br /&gt;Darin spielt der Glaube an unseren guten Gott eine zentrale Rolle – ohne diesen Glauben wäre unser Tun hoffnungslose Sklavenarbeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Der biblische Glaube löst vom Menschlichen und macht den Menschen klein – auch seinen Glauben – und macht Gott gross.&lt;br /&gt;Wegsehen von mir – aufsehen zu Gott. Er wird es vollbringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für uns gilt: Ganz auf unseren Vater im Himmel vertrauen, der uns teilhaben lässt an seiner unbegrenzten göttlichen Macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht hilft auch folgende Aussage weiter: Unser Glaube ist keine passive Hingabe an unser Schicksal, sondern unser Glaube ist eine aktive Hingabe an unseren Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer am Dank- Buss und Bettag dankt, büsst und betet, der glaubt. Es ist noch nicht klar gesagt, an was er glaubt – aber er hat eine Zuversicht, eine Hoffnung (Hebräer 11,19),&lt;br /&gt;· dass da mindestens eine höhere Macht etwas gegeben hat, wofür er danken kann&lt;br /&gt;· und eine höhere Macht, die die Schuld vergeben kann&lt;br /&gt;· und zu der er beten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer hat einmal gesagt, dass die Leute an gar nichts mehr glauben, wenn sie aufhören, an Gott zu glauben. Ein Anderer hat darauf erwidert: Es ist noch schlimmer. Wenn sie aufhören an Gott zu glauben, glauben sie alles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Hebräerbrief (Kapitel 11) sagt: Der Glaube ist eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.&lt;br /&gt;Man kann nun auf vieles hoffen und vieles noch nicht sehen… An dieser Stelle definiert der Hebräerbrief das noch nicht.&lt;br /&gt;Er führt dann Menschen auf, die genau so gelebt haben: Die in ihrem Leben Glaubensschritte gemacht haben – auf Hoffnung hin.&lt;br /&gt;Und wir sehen da, dass die Hoffnung und das was man nicht sieht, Gott selber ist. Auf Gott hoffen sie und setzen ihre Zuversicht auf ihn. Ihre Hoffnung war ein „besseres Vaterland, nämlich ein himmlisches Vaterland“ zu bekommen. Dem sagen wir heute „Reich Gottes“, „Himmelreich“.&lt;br /&gt;Danach sehnten sie sich, darauf gingen sie zu, darauf hofften sie und sie zweifelten nicht, dass das kommen wird.&lt;br /&gt;Das ist das Alte Testament. Da war noch nicht alles geschehen, was Gott vorhatte. Wir sehen heute mehr. Und der Hebräerbrief führt uns da auch weiter: im 12. Kapitel wird zum christlichen Glauben gesagt: Lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens,…&lt;br /&gt;Glaube wird da zweifach definiert:&lt;br /&gt;· Es ist ein Kampf, den wir geduldig zu führen haben und&lt;br /&gt;· es ist ein Aufsehen auf Jesus, der diesen Glauben gestiftet hat und ihn auch vollendet hat.&lt;br /&gt;Also ist christlicher Glaube keine Fähigkeit von mir, kein „Haben“.&lt;br /&gt;Der Glaube wird an mich herangetragen, von Gott geschenkt.&lt;br /&gt;Der Glaube ist ein „Sein“ in Jesus.&lt;br /&gt;Der Glaube ist eine feste Verbindung mit Gott, eine bleibende Abhängigkeit von Jesus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist eine falsche Vorstellung, dass ich Glauben „tanken“ könnte. Sozusagen an die Tankstelle gehen und mich mit Glauben auffüllen lassen. So auf Vorrat (z.B. am Sonntagmorgen im Gottesdienst).&lt;br /&gt;Eine bessere Vorstellung ist die Quelle: Da sprudelt der Glaube immerzu, frisch in mein Leben. Nicht auf Vorrat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch ein anderes Bild das zeigen will, wie Glauben in meinem Leben wirkt:&lt;br /&gt;Die Hängebrücke. Es gibt feste Seile, die tragen durch mein Leben. Die reissen auch nicht. Da kann ich mich festhalten. Sie geben der Brücke Stabilität. Auch wenn die Brücke schwankt. Sie zerbricht nicht.&lt;br /&gt;Diese Seile sind die Zusagen von Gott an mich: Ich halte dich, ich lasse dich nicht los. Ich führe dich. Du bist mein wertvoller, geliebter Mensch. Mein Glaube ist: Ich vertraue auf diese „Seile“. Und das hält mein Leben lang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hängebrücke hat aber noch Trittbretter. Schritt für Schritt gehe ich über diese „Lebensbrücke“ und mein Glaube ist, dass diese Bretter jetzt, in dem Moment, wenn ich darauf trete, halten. Da geht’s um die täglichen Situationen. Um die täglichen Fragen – hält mich da Gott auch?&lt;br /&gt;Und ich finde, dass manche Trittbretter recht unsicher aussehen. Dann sehe ich die tiefe Schlucht und weit unten den Wildwasserbach. Und mir wird Angst.&lt;br /&gt;Dann aber:&lt;br /&gt;Mein Glaubensweg lässt mich erfahren, dass Gott meinen Fuss nicht gleiten lässt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht nicht um einen kleinen oder grossen Glauben. Es geht um mein Vertrauen auf Jesus. Traue ich ihm zu, dass er&lt;br /&gt;· hält?&lt;br /&gt;· Verändert?&lt;br /&gt;· Eine Sicht in die Aussichtslosigkeit gibt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann das jetzt aus seelsorgerlichen Gründen nicht näher beschreiben, aber ich hatte in den vergangenen Wochen mehr als eine Begegnung mit Menschen, die total am Boden liegen. Auch jetzt gerade: Ehebruch, Scheidung, Schulden, okkulte Verstrickungen, gefangen in einem Lügennetz, voller Hass und Verzweiflung, alleine – ganz alleine – die Andern gehen aus dem Weg. Arbeitslos, keine rechte Ausbildung, hilflos im Behörden und Sozialtschungel, keine Perspektive.&lt;br /&gt;Versteinert schauen sie zum Fenster raus – es fehlt sogar die Kraft, der Antrieb sich das Leben zu nehmen.&lt;br /&gt;Die Frage an mich ist da: Kann ich da an meinen starken Gott glauben, der auch solche Situationen ändern kann, zum Guten wenden kann?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es bleibt zu tun, was die Jünger taten: Zu Jesus zu gehen und zu bitten – gib mir mehr Glauben, hilf meinem Kleinglauben. Du Jesus, kannst alles wenden.&lt;br /&gt;Gib mir ein festes Herz, mach es fest in Dir.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-6675157746866017897?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/6675157746866017897/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=6675157746866017897' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/6675157746866017897'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/6675157746866017897'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2007/09/glaube-nicht-deinen-glauben.html' title='Glaube nicht an deinen Glauben'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-1250398089487865954</id><published>2007-09-12T11:37:00.000+02:00</published><updated>2007-09-12T11:39:37.845+02:00</updated><title type='text'>Öffne mir die Augen!</title><content type='html'>Markus 8,&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=41008022"&gt;22&lt;/a&gt; In Bethsaida brachten die Leute einen Blinden zu Jesus. Sie baten ihn, den Mann zu heilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fischershausen – Jesus heilt&lt;br /&gt;Bethsaida: „Fischershausen“. Im Norden des Sees Genezareth. Ein Dorf, das Jesus als Prediger und Heiland erlebt hatte aber ihn nicht aufnahmen, ihn nicht sahen. Darum die Weherufe von Jesus über diese (und andere) Dorf: Matthäus 11,21.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Leute brachten einen Blinden zu Jesus. Das ist der richtige Ort, die richtige Person, wenn man blind ist. Auch wir sind manchmal darauf angewiesen, dass uns jemand führt, zu Jesus bringt. Und sie baten Jesus den Mann zu heilen. Das können wir: Jesus um Heilung bitten. Machen wir das? Das Angebot – zusammen Jesus um Heilung bitten, dafür beten – das besteht auf jeden Fall.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter in Markus 8,&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=41008023"&gt;23&lt;/a&gt; Jesus nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn zum Dorf hinaus. Dann strich er etwas Speichel auf seine Augen, legte ihm die Hände auf und fragte: «Kannst du etwas sehen?» &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=41008024"&gt;24&lt;/a&gt; Der Mann blickte auf. «Ja», sagte er, «ich sehe Menschen herumlaufen. Aber ich kann sie nicht klar erkennen. Es könnten genausogut Bäume sein.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus nimmt den Blinden an die Hand. Er kommt ihm ganz nah. Und dann streicht er ihm Speichel auf seine Augen – warum auch immer – und legt ihm die Hände auf. Zum Heilen gehört Handeln.  Und dann fragt er ihn, ob er etwas sehe.&lt;br /&gt;Ja, ja, ich sehe Menschen herumlaufen – aber ich sehe sie nicht deutlich – es könnten auch Bäume sein.&lt;br /&gt;Das ist eine alte Erfahrung: Wenn ich aus dem Dunkel komme, kann ich erst noch nicht deutlich sehen. Und ich sehe die Bäume, das Starke. Ich sehe undeutlich. Da braucht es noch eine Zeit, einen Weg der Heilung. Wer aus der Dunkelheit geführt wird, kann die Wahrheit, das Licht (und das ist Jesus) oft vorerst gar nicht sehen, nicht alles ertragen. Es braucht Zeit, es braucht eine schrittweise Einführung in das neue, „sehende“ Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus legt dem Mann noch einmal die Hände auf – und jetzt sah er ganz deutlich. Er war geheilt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=41008026"&gt;26&lt;/a&gt; Aber Jesus befahl ihm: «Geh nicht erst in das Dorf zurück, sondern gehe gleich nach Hause!»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht wohl nicht darum, dass diese Blindenheilung ein grossartiges Zeugnis für Jesus war: Keine Evangelisationsveranstaltung mit Heilungszeugnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Dorf hinaus&lt;br /&gt;Nun über Krankenheilung haben wir uns schon oft Gedanken gemacht – mir ist beim Lesen dieses Bibelabschnittes etwas ganz anderes ins Auge gestochen (wenn ich das im Zusammenhang mit Blindheit so nennen darf…).&lt;br /&gt;Da steht zuerst &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=41008023"&gt;23&lt;/a&gt; Jesus nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn zum Dorf hinaus.&lt;br /&gt;Und dann am Schluss sagt Jesus: «Geh nicht erst in das Dorf zurück,“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war nötig, dass der Blinde aus seiner Umgebung, seinen Beziehungen im Dorf, dem Altbekannten, den Mustern die da täglich abliefen – herauskam.&lt;br /&gt;Und damit die Heilung sich festigen konnte, anhielt, sollte er auch nicht wieder in das Dorf zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sehe ich doch einen starken Hinweis auf unser Leben:&lt;br /&gt;Ich muss manchmal das Althergebrachte verlassen, das Dorf verlassen, damit mir die Augen aufgehen.&lt;br /&gt;·      Wie mancher musste sein Dorf, seine Familie, seine Beziehungen verlassen – hinausgehen – um sein Leben Jesus anzuvertrauen. Da steht er dann alleine, ausserhalb des Dorfes mit seiner Bekehrung.&lt;br /&gt;·      Es kann sein, wenn du Jesus ganz nachfolgst, dass du plötzlich ausserhalb des Dorfes stehst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da gibt es neben dem Kirchendistanzierten plötzlich auch den Dorfdistanzierten…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt ja viele gute soziale Beziehungen in einem Dorf. Manche von ihnen tragen und helfen. Aber es gibt auch die andere Seite des Dorfes: Schubladisiert, abgestempelt, kannst du dich nicht verändern. Die feste Hand des Dorfes hält dich gefangen.&lt;br /&gt;Wie eine starke Klammer, wie eine schwere Decke, wie Nebel wird meine Sicht verdeckt. Wehe, wenn ich da nicht zum Dorf hinauskomme.&lt;br /&gt;Ein Dorf kann mich so einengen, einbinden, vereinnahmen, dass ich gar nicht mehr richtig sehen kann. Ich sehe die Wirklichkeit nicht.&lt;br /&gt;Wie mancher vertraut sein Leben wegen „des Dorfes“ nicht Jesus an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit ich sehend werde muss ich zum Rahmen hinaus. Jesus führt mich da raus! Und er will auch nicht, dass ich in das Alte zurückgehe, zurückfalle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber bin ich denn blind?&lt;br /&gt;Ja, ich und wir alle sind blind. Z.B. kann ich blind sein für die Schönheit der Schöpfung, der Natur. Oder ich kann blind sein für den Nächsten. Oder ich bin blind für geistliche Wahrheiten.&lt;br /&gt;Ich möchte hier noch in einer anderen Art aufzeigen, dass wir Menschen blind sind: Das Johari-Fenster. Es zeigt, dass wir alle blinde Flecken haben und dass es in unserem Leben auch unbewusstes Wissen gibt. Wissen, das nur Gott weiss.&lt;br /&gt;(Siehe unter: wikipedia.org/wiki/Johari-Fenster)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/7/71/Johari.jpg"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Jesus will dir die Augen öffnen für seine Wirklichkeit.&lt;br /&gt;Mancher von uns meint, so wie er es sieht, sei es auch. Und dann führt dich Jesus hinaus – und plötzlich sieht alles ganz anders aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will bereit sein, dass mich Jesus hinausführen kann. Damit er mir seine Sicht zeigen kann. Los vom Alten hin zum Neuen.&lt;br /&gt;Seine Sicht heisst „Reich Gottes“. Da funktioniert manches ganz anders als in der Welt. Da regiert Gott und nicht wir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Und geh nicht wieder zurück!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spiritualität&lt;br /&gt;Für mich ist das ein klarer Hinweis: Hinausgeführt werden von Jesus aus dem Dorf, aus den Beziehungen. Vor Gott stehen – blind – und mir die Augen von Jesus öffnen lassen! Jesus berührt mich.&lt;br /&gt;Das ist Spiritualität pur – ein Begriff, der modern daherkommt und oft von nichtchristlichen Geistern missbraucht wird. Z.B. ist Spiritualität in der Esoterik ein fester Bestandteil – aber diese Spiritualität hat einen andern Geist als den Heiligen Geist! Es gibt aber eine christliche Spiritualität. Und die gibt es schon seit Beginn des Christentums. Wir finden sie in der Bibel. Spiritualität meint geistliches Leben – unser Thema.&lt;br /&gt;In unserem Text sieht man das sehr schön: Menschen brachten den Blinden zu Jesus. Dann aber tat Jesus das Entscheidende – er führte weiter und heilte.&lt;br /&gt;Entscheidend ist also: Du und Jesus zusammen – draussen, ausserhalb des Dorfes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Ausdruck von christlicher Spiritualität ist zum Beispiel: Du kommst in den Gottesdienst und willst auftanken für die kommende Woche. Ein berechtigtes spirituelles/geistliches Bedürfnis. Aber deine Einstellung/Haltung wäre falsch, wenn du jetzt meinst, dass das automatisch vor sich geht. Da braucht es dein Gebet vor dem Gottesdienst: „Herr hilf mir, ich brauche dein Reden.“ Eine offene Haltung: „Herr füll du mich, ich bin schwach.“ Da braucht es Vorbereitung: Den Bibeltext der Predigt schon zu Hause lesen. Da braucht es eine gelassene, freudige Erwartung: „Auch in diesem Gottesdienst hat mir Gott etwas zu sagen. Führe du mich Jesus hinaus aus meinen Vorstellungen und hinein in deine Wahrheit.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer aber im Gottesdienst sitzt und die Frisur der Vorderfrau begutachtet, sich über die schmutzigen Fenster ärgert oder dem die Musik zu laut oder zu leise oder zu richtig oder zu falsch ist, der immer wieder auf die Uhr schaut oder von irgendetwas träumt…Der kann nichts von Gott erwarten. Da kannst du lange um mehr geistliches Leben lechzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie willst du in der Welt bestehen, wenn dein geistliches Leben nicht stimmt? Wenn deine Beziehung zu Gott dermassen abgeflacht ist, dass du schon Wochen nicht mehr mit ihm gesprochen hast? Und dann gehst du an das Turnfest, an die Modellflugshow, an den Tag der offenen Türe auf dem Flughafen oder einfach auch nur irgendwo einkaufen – meinst du, dass du da als Christ, als Jesusnachfolger bestehen kannst, wenn du irgendwie gar nicht mehr so sicher bist, dass er da ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe nichts gegen all die Angebote um uns. Wir haben sogar einen Auftrag da hineinzuwirken! Aber wehe, wenn wir da hinein wollen und unser geistliches Leben ist nicht ok. Das geht schief.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die christlich-spirituelle Bewegung wird immer gleich sein:&lt;br /&gt;·      Kapitulieren vor Gott: Einsehen, dass ich ein Sünder bin. Einsehen, dass ich blind bin. Einsehen, dass ich bedürftig bin.&lt;br /&gt;·      Ablegen, loswerden aller Last und allem was dem Gespräch mit Gott im Wege steht.&lt;br /&gt;·      Sein Reden aufnehmen – hören - er fragt dich „siehst du etwas?“, sein Wort die Bibel lesen.&lt;br /&gt;·      Darüber nachdenken, was du gelesen hast, was er dich fragt.&lt;br /&gt;·      Ihm antworten, die Antwort ist meist eine Tat.&lt;br /&gt;·      Und dann, tun, was du hörst, dass du tun sollst – im Vertrauen an Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beten und arbeiten – das waren noch immer die beiden Antriebsräder des christlich-geistlichen Lebens.&lt;br /&gt;Das ist Spiritualität im christlichen Sinn.&lt;br /&gt;Zuerst steht beten. Das kommt nicht von ungefähr. Mit Gebet beginnt die spirituelle Bewegung:&lt;br /&gt;Jesaja 30,15:&lt;br /&gt;In Umkehr und Ruhe liegt euer Heil; in Stillehalten und Vertrauen besteht eure Stärke!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-1250398089487865954?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/1250398089487865954/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=1250398089487865954' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/1250398089487865954'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/1250398089487865954'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2007/09/ffne-mir-die-augen.html' title='Öffne mir die Augen!'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-8530743060881629423</id><published>2007-08-16T08:58:00.000+02:00</published><updated>2007-08-16T09:49:31.812+02:00</updated><title type='text'>Das Reich Gottes</title><content type='html'>Jesus spricht auffällig viel vom „Reich Gottes“ oder wie er auch sagt, vom „Himmelreich“.&lt;br /&gt;Ich muss auch den andern Städten das Evangelium predigen vom Reich Gottes; denn dazu bin ich gesandt. (Lukas 4,43) Es ist geradezu seine Bestimmung vom Reich Gottes zu predigen, das Reich Gottes aufzubauen.&lt;br /&gt;Nebenbei: „Evangelium“ ist also mehr als die Rechtfertigungslehre. Evangelium ist auch frohe Botschaft für den Körper und die Seele, nicht nur für meinen Geist.&lt;br /&gt;Jesus spricht vor allem, wie wir Menschen in das Reich Gottes kommen. Zuerst einmal hineinkommen! Das ist Voraussetzung.&lt;br /&gt;·      Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als dass ein Reicher ins Reich Gottes komme. (Matthäus 19,24)&lt;br /&gt;·      Die Zöllner und Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr (die Hohenpriester und Aeltesten). (Matthäus 21,31)&lt;br /&gt;·      Wenn dich dein Auge zum Abfall verführt, so wirf’s von dir! Es ist besser für dich, dass du einäugig in das Reich Gottes gehst, als dass du zwei Augen hast und wirst in die Hölle geworfen. (Markus 9,47)&lt;br /&gt;·      Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht ; denn solchen gehört das Reich Gottes. (Markus 10,14)&lt;br /&gt;·      Und es werden kommen von Osten und von Westen, von Norden und von Süden, die zu Tisch sitzen werden im Reich Gottes. (Lukas 13,29)&lt;br /&gt;·      Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen. (Johannes 3,3)&lt;br /&gt;Von neuem geboren werden! Nach der natürlichen Geburt muss eine zweite Geburt stattfinden. In der christlichen Taufe wird das nachempfunden: Dem alten Leben sterben und in das neue Leben aufstehen, geboren werden.&lt;br /&gt;Wie geschieht das? Wiederum Jesus:&lt;br /&gt;·      Tut Busse, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! (Matthäus 4,17)&lt;br /&gt;·      Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. (Matthäus 5,3)&lt;br /&gt;·      Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich. (Matthäus 5,10)&lt;br /&gt;Und dann seine Anweisungen, wie wir im Reich Gottes leben sollen:&lt;br /&gt;·      Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. (Lukas 9,62)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist das Reich Gottes?&lt;br /&gt;Schon aus den Aussagen Jesu, die wir jetzt gerade gehört haben, lässt sich dazu etwas sagen:&lt;br /&gt;·      Im Reich Gottes werden Menschen aufgenommen, die in der Welt nicht sehr viel gelten: Kinder, Ausländer, Zöllner, Huren, Arme (Lukas 6,20), geistlich Arme, Verfolgte …&lt;br /&gt;·      Menschen werden in das Reich Gottes aufgenommen, indem sie von neuem geboren werden. Menschen, die Busse getan haben vor Gott.&lt;br /&gt;·      Reiche werden da ganz dünn gesät sein. Menschen, die nicht von neuem geboren wurden, werden gar nicht da sein.&lt;br /&gt;·      Und mancher, von denen, die jetzt so sicher sind, dass sie im Reich Gottes sein werden, wird Jesus sagen: „Es werden nicht alle, die zum mir sagen: Herr, Herr! In das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“ (Matthäus 7,21)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wir können aus der Bibel noch mehr lernen, was das Reich Gottes ist:&lt;br /&gt;·      In diesem Reich ist Gott der König, der Herrscher.&lt;br /&gt;·      Es herrscht Gerechtigkeit und Friede – nicht Essen und Trinken (Römer 14,17). Also nicht die Befriedigung meiner Bedürfnispyramide nach Maslow (siehe unter: www.wikipedia.org Maslowsche Bedürfnispyramide) steht im Vordergrund, sondern Gerechtigkeit und Friede. Übrigens immer wieder Voraussetzungen, damit Menschen Essen und Trinken haben!&lt;br /&gt;·      Es kommt und ist schon da – es ist mitten unter uns aber nicht einfach messbar (Lukas 17,20-21) es ist lebbar aber nicht käuflich. Das Reich Gottes „ist schon“ und „ist noch nicht“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;·      Es ist mit Jesus angebrochen und wird durch den wiederkommenden Jesus vollendet.&lt;br /&gt;·      Es ist kein „Gottesstaat“. Jesus will kein Weltreich im Vergleich z.B. zu Mohammed. In der Kirchengeschichte sehen wir, dass es immer wieder gutmeinende Christen gab, die ein solches Reich aufrichten wollten – das ging nie gut.&lt;br /&gt;·      Die Kirche ist auch nicht gleich Reich Gottes. Aber die Kirche hat Teil am Reich Gottes. Immer dort, wo Menschen durch Jesus erneuert mit ihm zusammen leben.&lt;br /&gt;·      Dass die Kirche/Gemeinde Reich Gottes wäre, fehlen: Völlige Unterwerfung Satans (Off. 20,10); Israel tut Busse (Rö. 9-119; Drangsal und Endgericht (2. Tim. 4,1-8) und es zeigt sich darin, dass wir immer noch verstrickt in das Reich dieser Welt sind. Auch Jesus erwartete das vollkommene Reich Gottes erst noch (Abschiedsreden).&lt;br /&gt;·      Je mehr Menschen mit Jesus leben, umso grösser ist das Reich Gottes.&lt;br /&gt;·      Das Reich Gottes ereignet (!) sich da, wo Menschen durch das Evangelium aus ihrer Selbstherrschaft befreit sind und sich ganz unter die gute Herrschaft Gottes stellen. Konkret wird das heissen: Hören auf Gott, von ihm geführt werden – Geistesleitung!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Reich dieser Welt&lt;br /&gt;Ob es diesen Dualismus gibt, wird ja heute stark in Frage gestellt. Aber das biblische Denken kennt diese Poole: Gut und Böse. Licht und Finsternis. Gott und Satan.&lt;br /&gt;Kolosser 1,13: Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis (das ist das Reich der gefallenen Welt) und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes (das ist das Reich Gottes).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;·      Dieses Reich der Welt (Luthers Zweireiche-Lehre) hat als Mittel Gewalt zur Verfügung. Demgegenüber hat das Reich Gottes das Wort. Darum wird im Epheserbrief das Wort als Schwert bezeichnet.&lt;br /&gt;·      Jesus sagt: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, dass ich den Juden nicht überantwortet würde; nun aber ist mein Reich nicht von dieser Welt. (Johannes 18,36)&lt;br /&gt;·      Das Reich dieser Welt wird von Geld, Macht, Lügen, Menschen – von Sünde – regiert. Wichtig sind Lustbefriedigung und „Bedürfnisse befriedigen“.&lt;br /&gt;·      Psalm 73,12: Merkmal der Gottlosen und damit dem Weltreich sind Geld und Macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus sagt: Ihr könnt nicht zwei Herren dienen. Ihr könnt nicht Gott und dem Geld dienen. (Matthäus 6,24)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es braucht eine Entscheidung für eines dieser Reiche. Wer sich nicht entscheidet ist natürlicherweise im Reich der Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber bedenkt: Was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und dabei aber sein Leben, seine Seele verliert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichnisse&lt;br /&gt;Jesus spricht in einigen Gleichnissen zu den Menschen um ihnen das Reich Gottes zu erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schatz im Acker&lt;br /&gt;Matthäus 13,44: Das Himmelreich gleicht einem Schatz , verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Mensch hat das eingesehen: Es gibt nichts Wertvolleres als das Reich Gottes. Da lohnt es sich, alles herzugeben, zu verkaufen um das Himmelreich zu erwerben!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Nebenaussage dieses Gleichnisses: Dieser Mensch hat den Acker in Kauf genommen. Der Acker steht für „Bodenhaftung“, für Arbeit und Mühe, für Schmutz und Unsicherheit. Wenn wir das Reich Gottes erlangen, dann bekommen wir gleichzeitig auch einen Acker!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kostbare Perle&lt;br /&gt;Matthäus 13, 45-46: Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch hier, dieser Kaufmann gibt alles hin – vieles was ihm bis dahin so wertvoll erschien – um das Wertvollste zu bekommen – die Perle – das Reich Gottes.&lt;br /&gt;Ein Kaufmann weiss wie das geht mit Kaufen und Verkaufen. Und unsere Kaufmänner würden nicht alles auf eine Karte/Perle setzen. Es gibt ja viele Perlen. Auch in Kunst und Philosphie, in der Natur wie in der Wissenschaft. Aber es gibt nur eine Perle, die alles übertrifft, die die schönste ist, die echteste, die reinste: Das Reich Gottes! Und hier lohnt es sich, entgegen jedem Kaufmannswissen, alles zu investieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus sagt dazu: Wer sein Leben erhalten will, wird es verlieren – wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen (Matthäus 10,39)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum&lt;br /&gt;Jesus: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, dann wird euch alles andere zufallen. (Matthäus 6,33)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum beten wir im „Vater unser“:&lt;br /&gt;Dein Reich komme.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-8530743060881629423?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/8530743060881629423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=8530743060881629423' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/8530743060881629423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/8530743060881629423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2007/08/das-reich-gottes.html' title='Das Reich Gottes'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-1747611160939583355</id><published>2007-04-11T18:15:00.000+02:00</published><updated>2007-04-11T18:16:02.392+02:00</updated><title type='text'>Ostern - Jesus lebt!</title><content type='html'>Jesus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Karfreitag war alles trostlos. Jesus gestorben. Finsternis. Grab.&lt;br /&gt;Die Zeit zwischen Karfreitag und Ostern ist für mich wie ein Modell unserer Zeit. Wir leben als Christen auch in dieser Spannung, in der wir wissen, dass es vollbracht ist durch Jesus Christus, dass Gott alles getan hat für uns. Aber wir noch nicht alles sehen. Wir leben in einer Zeit des noch nicht Sehens. Es ist die Zeit des Glaubens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute an Ostern dürfen wir ein Stück mehr sehen: Jesus sagt mir heute: „Warum weinst du? Ich bin auferstanden! Ich lebe!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie war das damals, als Jesus auferstand? Maria von Magdala hat es auf ihre Weise erlebt. Im Johannesevangelium, Kapitel 20 steht folgendes:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43020011"&gt;11&lt;/a&gt; Inzwischen war auch Maria zurückgekehrt und blieb voll Trauer vor dem Grab stehen.&lt;br /&gt;Diese Maria, es gab ja noch einige andere, war eine der Jüngerinnen, die Jesus nachfolgten – im Lukasevangelium ist folgendes über sie zu lesen: 8,1 Jesus zog durch Städte und Dörfer und predigte und verkündigte das Evangelium vom Reich Gottes; und die Zwölf waren mit ihm, dazu einige Frauen, die er gesund gemacht hatte von bösen Geistern und Krankheiten, nämlich Maria, genannt Magdalena, von der sieben böse Geister ausgefahren waren.&lt;br /&gt;Diese Maria also, die so viel mit Jesus erlebt hatte, stand jetzt da am Grab und jetzt war ihr Herr nicht nur gestorben, sondern man hatte offenbar auch noch Grabschändung betrieben und seinen Leichnam gestohlen. Sie weinte nur noch. All ihre Hoffnung war dahin. Alles, worauf sie ihr neues Leben gebaut hatte, ist da am Kreuz und im Grab zusammengebrochen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weinend schaute sie in die Kammer&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43020012"&gt;12&lt;/a&gt; und sah plötzlich zwei weißgekleidete Engel an der Stelle sitzen, an der Jesus gelegen hatte; einen am Kopfende, den anderen am Fußende.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43020013"&gt;13&lt;/a&gt; «Warum weinst du?» fragten die Engel.&lt;br /&gt;In ihrer Trauer erschrickt Maria offensichtlich nicht vor den Lichtgestalten. Engelsbegegnungen lösen sonst Erschrecken, Angst, grosse Freude – also überwältigende Gefühle aus. Marias Gefühle waren besetzt von Trauer. Und die Aufgabe der Engel war nur zur fragen „Warum weinst du?“ Sie können nicht trösten.&lt;br /&gt;Maria antwortet:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«Weil sie meinen Herrn weggenommen haben. Und ich weiß nicht, wo sie ihn hingebracht haben», antwortete Maria Magdalena.&lt;br /&gt;Das ist ja auch eine menschlich gesehen logische Schlussfolgerung. Wenn der Leichnam nicht da ist, hat ihn eben jemand weggetragen. Die Frage ist da nur noch: Wohin?&lt;br /&gt;Es gibt ja verschiedene Theorien, um die Auferstehung von Jesus erklären zu wollen, respektive zu sagen, dass er nicht wirklich auferstanden sei.&lt;br /&gt;Der Islam sagt zum Beispiel, Jesus sei gar nicht am Kreuz gestorben und ein Anderer, z.B. einer der Verbrecher, der mit Jesus gekreuzigt wurde, sei in dieses Grab gelegt worden.&lt;br /&gt;Bezeichnend auch der Artikel in der neusten Coop-Zeitung: Da will uns einer, der Physik, Mathematik, Astronomie und Theologie studiert hat, weismachen, dass die Auferstehung Jesu eben nicht leiblich zu verstehen sei, dass das ein Bild sei und dieses Bild geistlich zu deuten sei. Es geht dann in seiner Theorie alles in allem auf – der Hinduismus (Brahma) lässt grüssen.&lt;br /&gt;Auch der Roman „DaVinciCode“ fährt eine solche Schiene: Da wurden dann Jesus und Maria ein Paar, hatten ein Kind und lebten in Frankreich. Und die Hauptperson des Romans ist dann eben – welch wundersame Entdeckung – ein Nachkomme von Jesus und Maria.&lt;br /&gt;Wenn ihr Zeit habt, kannst Du ja mal all diesen Theorien nachgehen, Du musst aber nicht, ich kann Dir schon jetzt sagen: Sie sind alle nicht schlüssig und können die Tatsache der Auferstehung von Jesus nicht widerlegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43020014"&gt;14&lt;/a&gt; Als Maria sich umdrehte, sah sie Jesus vor sich stehen. Aber sie erkannte ihn nicht.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43020015"&gt;15&lt;/a&gt; «Warum weinst du?» fragte er sie.&lt;br /&gt;«Und wen suchst du?» Maria hielt Jesus für den Gärtner und fragte deshalb: «Hast du ihn weggenommen? Dann sage mir doch, wohin du ihn gebracht hast. Ich will ihn holen.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und hier endet auch für Maria Karfreitag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43020016"&gt;16&lt;/a&gt; «Maria!» sagte Jesus nun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da fuhr sie zusammen und erkannte ihn. «Rabbuni!» rief sie (das ist Hebräisch und heißt: Mein Meister).&lt;br /&gt;Jesus begegnet Maria ganz persönlich. Er ruft sie beim Namen. Und nur ein Wort von Jesus liess Maria erkennen, dass es ihr Herr ist. Nicht seine Gestalt – Äusseres kann täuschen – sein Wort lässt ihn erkennen. Jesus sagte einmal: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben und ssie werden nimmermehr umkommen und niemand wird sie aus meiner Hand reissen.“(Joh. 10,27f) Da ist der gute Hirte, der sein Leben für die Schafe gibt. Da ist Gott, der Maria bei ihrem Namen ruft. Sie ist sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maria erkennt ihren Hirten, Jesus. Und was ist natürlicher, als dass sie sich an ihn klammert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43020017"&gt;17&lt;/a&gt; Doch Jesus wehrte ab: „Halte mich nicht länger fest! Denn ich bin noch nicht zu meinem Vater zurückgekehrt.“&lt;br /&gt;Jesus ist noch nicht am Ziel angelangt. Er wird noch über 500 Menschen begegnen. Er muss noch zu seinem Vater zurückkehren. Und Maria muss lernen, dass ihr guter Hirte bald nicht mehr körperlich anwesend ist. Sie muss lernen zu glauben ohne zu sehen. Jesus wird bald den Tröster, den Heiligen Geist (Johannes 15,26) zu ihr senden, der wird sie weiter begleiten.&lt;br /&gt;Und Jesus hat einen Auftrag an Maria:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Gehe aber zu meinen Brüdern und sage ihnen:&lt;br /&gt;Ich gehe zurück zu meinem Vater und zu euerm Vater, zu meinem Gott und zu euerm Gott!“&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43020018"&gt;18&lt;/a&gt; Maria Magdalena lief nun zu den Jüngern und berichtete ihnen: „Ich habe den Herrn gesehen!“ Und sie erzählte alles, was ihr Jesus gesagt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maria hat den Herrn gesehen. Sicher, die Jünger glaubten ihr vorerst nicht so recht. Glaubst Du Maria Magdala, dass sie den Herrn gesehen hat?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kannst Du dir vorstellen, dass dich Jesus auch beim Namen ruft? Ja, das tut er! Und du hörst seine Stimme? Und du antwortest: Ja, Herr, rede – ich höre…?&lt;br /&gt;Jesus ist auferstanden und lebt! Er möchte dir auch so begegnen, ganz persönlich, wie er Maria begegnet ist. Und er möchte dich mitnehmen in seinen Auftrag, sein Reich hier zu bauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum sage ich: Jesus ist auferstanden!&lt;br /&gt;Und seine Gemeinde antwortet: Er ist wahrhaftig auferstanden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-1747611160939583355?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/1747611160939583355/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=1747611160939583355' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/1747611160939583355'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/1747611160939583355'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2007/04/ostern-jesus-lebt.html' title='Ostern - Jesus lebt!'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-9191455325390689382</id><published>2007-04-11T08:53:00.000+02:00</published><updated>2007-04-11T08:54:31.122+02:00</updated><title type='text'>Karfreitag - Jesus hat getan</title><content type='html'>Jesus sagte: Denkt daran, was ich für euch getan habe.&lt;br /&gt;Das Wichtigste, was er für mich getan hat, ist an Karfreitag geschehen. Was hat er an Karfreitag für mich getan?&lt;br /&gt;Die Sätze aus der Bibel, die ich jetzt näher betrachte sind alle aus dem Matthäusevangelium, Kapitel 27.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027033"&gt;33&lt;/a&gt; So zogen sie aus der Stadt hinaus nach Golgatha, was «Schädelstätte» heißt.&lt;br /&gt;Der Kreuzesweg, der Leidensweg von Jesus. Er musste das Kreuz durch die gaffende und schreiende Menschenmenge tragen. Die Soldaten mit ihren Peitschen um sich. Der Film „The passion“ zeigt das sehr realistisch. Aus der Stadt hinaus zum Hügel Golgatha. „Schädelstätte“ weil der Hügel die Form eines Schädels hat. Er ist noch heute nicht weit vom Damaskustor entfernt zu sehen.&lt;br /&gt;Übrigens gleich an der Conrad Schick-Strasse. Conrad Schick war Mechaniker und ging dann im 19. Jahrhundert nach St. Chrischona zur Ausbildung. Er wurde als Chrischonabruder, als Pilgermissionar ausgesandt und verbrachte viele Jahre in Jerusalem. Dort vermass er viele wichtige Städte und machte sogar archäologische Grabungen. Er fertigte haargenaue Pläne von Jerusalem und dem Tempelberg an und baute dann aus Holz massstabgetreue Modelle. Das Modell vom Tempelberg wurde vor einigen Jahren in einem Lager von Chrischona entdeckt, restauriert und kann heute besichtigt werden.&lt;br /&gt;Conrad Schick hinterliess so wertvolle Arbeit, dass eine Strasse in Jerusalem seinen Namen erhielt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, Jesus wurde zu dieser Hinrichtungsstätte namens Golgatha geführt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027034"&gt;34&lt;/a&gt; Dort gaben ihm die Soldaten Wein, der ihn betäuben sollte. Als Jesus das merkte, wollte er ihn nicht trinken.&lt;br /&gt;Es war damals üblich, dass die Verurteilten so ein betäubendes Getränk bekamen. Das erleichterte die furchtbaren Qualen, die ein Kreuzestod beinhaltete. Aber Jesus wollte nicht, er wollte bei vollem Bewusstsein diese Marter erleiden.&lt;br /&gt;Dann schlugen sie ihn mit langen Nägeln ans Kreuz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027035"&gt;35&lt;/a&gt; Nachdem sie ihn ans Kreuz geschlagen hatten, verlosten die Soldaten seine Kleider. Dadurch erfüllte sich, was durch den Propheten vorausgesagt wurde: «Meine Kleider haben sie unter sich geteilt und mein Gewand verlost.»&lt;br /&gt;Diese Worte stehen in Psalm 22,19. Viele Jahrhunderte vor dem Tod von Jesus geschrieben.&lt;br /&gt;Das taten die Soldaten, weil es so Brauch war. Das war sozusagen ihr Lohn für die Dreckarbeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027036"&gt;36&lt;/a&gt; Sie setzten sich neben das Kreuz und bewachten Jesus.&lt;br /&gt;Es gab in der ganzen Kirchengeschichte bis heute immer wieder Menschen, die sich neben das Kreuz setzen und Jesus bewachen… Aber das ist lächerlich. Jesus muss nicht bewacht werden. Er ist stärker als alles andere. Er hat alle Möglichkeiten. Aber er macht nicht alles, wovon wir denken, dass es jetzt gut wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027037"&gt;37&lt;/a&gt; Über seinem Kopf nagelten sie ein Schild an, auf dem stand, weshalb man ihn gekreuzigt hatte: «Das ist Jesus, der König der Juden!»&lt;br /&gt;Das ärgerte sozusagen alle. König der Juden! Die, die ihn als König am Palmsonntag empfangen haben, sehen hier keinen König mehr. Die Römer ärgert es, denn sie haben nur einen König und der ist in Rom. Die Anhänger und Verwandten von Jesus ärgerte es, weil sie Jesus nicht als König kennen. Und die Juden ärgert es, weil sie das eben gerade nicht wollten, Jesus als König.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027038"&gt;38&lt;/a&gt; Zur gleichen Zeit wurden zwei Verbrecher gekreuzigt, der eine rechts, der andere links von ihm.&lt;br /&gt;Eine weitere Schmach für Jesus – mit schuldigen Schwerverbrechern hingerichtet zu werden. Er, der unschuldig war sein ganzes Leben lang. Der Gottessohn!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027039"&gt;39&lt;/a&gt; Die Leute, die vorbeigingen, beschimpften und verspotteten Jesus: &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027040"&gt;40&lt;/a&gt; «Du also wolltest den Tempel zerstören und in drei Tagen wieder aufbauen! Dann rette dich doch jetzt selbst! Komm vom Kreuz herunter, wenn du wirklich der Sohn Gottes bist!»&lt;br /&gt;Da haben wir sie wieder, die, die beim Kreuz stehen und wissen, wie es eigentlich gehen müsste.&lt;br /&gt;Hier begegnen ich einem wichtigen Lehrstück: Das Reich Gottes ist nicht dieser Welt gleich. Das bezieht sich auch auf mein Denken, mein Wollen mein Wissen. Gott kann ganz anders handeln, als dass ich denke, dass er müsste.&lt;br /&gt;Aber man war für solche tieferen Einsichten nicht zu haben. Es geschah etwas Interessantes dort auf dem Hügel Golgatha, man ging schauen und wollte auch mitreden und gute Sprüche klopfen. Das war’s.&lt;br /&gt;Mich ärgert diese Gleichgültigkeit, diese Oberflächlichkeit, dieses Fun haben und sich bald zu anderem Fun hinwenden, dieses Haschen nach Wind. Das ich auch heute bei vielen Menschen beobachten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027041"&gt;41&lt;/a&gt; Auch die Priester, Gesetzeslehrer und die Führer des Volkes machten sich über ihn lustig: &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027042"&gt;42&lt;/a&gt; «Anderen hat er geholfen, aber sich selber kann er nicht helfen. Wenn er wirklich der König Israels ist, soll er doch vom Kreuz heruntersteigen. Dann wollen wir an ihn glauben! &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027043"&gt;43&lt;/a&gt; Er hat sich doch immer auf Gott verlassen; jetzt wollen wir sehen, ob Gott sich zu ihm bekennt und ihm hilft. Hat er nicht gesagt: 'Ich bin Gottes Sohn'?»&lt;br /&gt;So kurzsichtig redet man oft daher.&lt;br /&gt;Aber auch: Welch ein gutes Zeugnis für Jesus, das hier die Priester und Lehrer und Führer ausstellen: Er hat geholfen, er hat sich immer auf Gott verlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027044"&gt;44&lt;/a&gt; Ebenso beschimpften ihn die beiden, die mit ihm gekreuzigt worden waren.&lt;br /&gt;Wir wissen aus den andern Evangelien, dass einer dieser Verbrecher noch am Kreuz, Jesus als Gottessohn erkannte und ihn um Hilfe bat – und Jesus hat noch im Sterben diesem Verbrecher geholfen.&lt;br /&gt;Er hat sich im Todeskampf noch gewandelt, bekehrt, zu Jesus hin und wurde gerettet. Der Andere starb wohl in seinen Flüchen und Schimpfereien.&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027045"&gt;45&lt;/a&gt; Um die Mittagszeit dieses Tages wurde es plötzlich im ganzen Land dunkel. Diese Finsternis dauerte drei Stunden.&lt;br /&gt;Am Mittag drei Stunden Dunkelheit. Man hat das zurückgerechnet und ist zum Schluss gekommen, dass es keine Sonnenfinsternis in dem Sinne war, die wir kennen. Für mich ein Hinweis, dass da wirklich weltbewegendes geschah. Die Finsternis nahm überhand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027046"&gt;46&lt;/a&gt; Gegen drei Uhr rief Jesus laut: «Eli, Eli, lama sabachthani?» Das heißt: «Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?»&lt;br /&gt;Ebenfalls ein Zitat aus dem Psalm 22. Jesus von seinem Vater verlassen! Jesus getrennt von Gott. Jesus beladen mit Sünde. Jesus voll mit aller Sünde dieser Welt. Da gibt es keine Gemeinschaft mit Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027047"&gt;47&lt;/a&gt; Einige von den Herumstehenden hatten ihn aber falsch verstanden. Sie meinten, er rufe den Propheten Elia. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027048"&gt;48&lt;/a&gt; Einer von ihnen holte schnell einen Schwamm, tauchte ihn in Essig, steckte ihn auf einen Stab und wollte Jesus trinken lassen. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027049"&gt;49&lt;/a&gt; Aber die anderen sagten: «Laß doch! Wir wollen sehen, ob Elia kommt und ihm hilft.»&lt;br /&gt;Dieses Nichtverstehen. Dieses menschliche Geplänkel und Ausprobieren. Es zeigt einen tiefen Graben zwischen dem was Jesus da gerade vollbringt und dem Verständnis der Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027050"&gt;50&lt;/a&gt; Da schrie Jesus noch einmal laut auf und starb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Dinge sind dann direkt mit und nach dem Tod Jesu geschehen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027051"&gt;51&lt;/a&gt; Im selben Augenblick zerriß der Vorhang, der im Tempel das Allerheiligste abschloß, von oben bis unten. Die Erde bebte, und die Felsen zerbrachen.&lt;br /&gt;Dieser Vorhang im Tempel, der bis dahin die Menschen vor dem Allerheiligen, vor Gott trennte, zerriss jetzt – ein klares Zeichen, dass nun der Weg zu Gott frei ist. Wir haben jetzt Zugang zu Gott!&lt;br /&gt;Und die ersten Felsen zerbrachen, danach zerbrach noch manch steinernes Herz, wurde weich und nahm Gottes Heiligen Geist auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027052"&gt;52&lt;/a&gt; Gräber öffneten sich, und viele, die Gottes Willen getan hatten und schon gestorben waren, erwachten vom Tod &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027053"&gt;53&lt;/a&gt; und verließen ihre Gräber. Nach der Auferstehung Jesu gingen sie in die Stadt und erschienen dort vielen Leuten.&lt;br /&gt;Und die ersten Menschen, die Gott kannten, die seinen Willen getan hatten, wurden wieder lebendig. Hier ein grosses Geheimnis, das wir nicht durch theologische Erklärungsversuche verunstalten sollten. Es war einmalig dieses Geschehen am Kreuz und so auch diese Auferstehungswunder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40027054"&gt;54&lt;/a&gt; Der Hauptmann und die Soldaten, die den gekreuzigten Jesus bewachten, erschraken sehr bei diesem Erdbeben und allem, was sich sonst ereignete. Sie sagten: «Dieser Mann ist wirklich Gottes Sohn gewesen!»&lt;br /&gt;Sehen ich das auch so? Ich meine nicht nur dieses Für-wahr-halten, dieses kopflastige Zustimmen. Sondern wirklich auch dieses heilige Erschrecken, dass da etwas geschehen ist, das ausserhalb meines Horizontes liegt und mich ganz existentiell betrifft. Ja, es trifft mich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hat diese Kreuzigung von Jesus mit mir noch etwas zu tun?&lt;br /&gt;Erstens. Ich kann die Kreuzigung von Jesus nicht wirklich verstehen. Ich kann sie aber sehen, wahrnehmen und auf mich übertragen.&lt;br /&gt;Dort am Kreuz ist Jesus gestorben und mit seinem Tod ist meine Schuld bei Gott beglichen worden.&lt;br /&gt;Johannes 3,16: Also hat Gott die Welt geliebt, auf dass er seinen einzigen Sohn, Jesus Christus gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.&lt;br /&gt;Zweitens. 1. Johannes 3,16: Daran haben wir die Liebe erkannt, dass er (Jesus) sein Leben für uns gelassen hat; und wir sollen auch das Leben für die Brüder lassen.&lt;br /&gt;Jesus hat mir da einen Weg vorgespurt, den ich auch (wenn auch sicher milder) zu gehen habe: Auftrag hier auf dieser Erde tun, allein leiden und sterben und zu ihm auferstehen. Ich stelle mich auf diesen Weg ein – für mich ist das gut so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich weiss, dass ich da doch nicht ganz alleine bin. Ihr Christen seid bei mir und der Herr ist bei mir – bis ans Ende!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-9191455325390689382?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/9191455325390689382/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=9191455325390689382' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/9191455325390689382'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/9191455325390689382'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2007/04/karfreitag-jesus-hat-getan.html' title='Karfreitag - Jesus hat getan'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-1504790171560186220</id><published>2007-04-11T08:31:00.000+02:00</published><updated>2007-04-11T08:32:06.669+02:00</updated><title type='text'>Palmsonntag - Jesus erkennen</title><content type='html'>Ich sehe das Bild von Jesus, wie er am Palmsonntag in Jerusalem einzieht. Als umjubelter König. Das Volk ganz begeistert. Und ich weiss gleichzeitig auch, dass sie sich getäuscht haben. So war Jesus nicht. Bald danach schrieen sie denn auch „Ans Kreuz mit ihm!“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Täusche ich mich auch? Er ist doch König? Wo ist seine Herrlichkeit?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe da einen Bibelabschnitt entdeckt, der mir wieder ganz neu klarmacht: Gott ist da, Gott hat mich erkannt, Gott liebt mich, Gott trägt mich.&lt;br /&gt;Und das viel mehr als diese Indizien, die wir auch ab und zu hervorziehen um uns zu vergewissern, dass Gott da ist:&lt;br /&gt;·      Wo Liebe ist, ist Gott – aber das kann täuschen, denn wir haben ein verzerrtes Bild von echter Liebe – da wo wir es gut haben, Gefühle, Erotik, Sympathien,… Echte, göttliche Liebe ist anders, ist mehr.&lt;br /&gt;·      Wo Heilung ist, ist Gott – aber auch das kann täuschen, denn sogar der Teufel kann Heilung vortäuschen – ich denke da an die Geistheiler mit ihren okkulten Praktiken. Da ist Gott nicht!&lt;br /&gt;·      Da wo Segen fliesst, da ist Gott. Und dann definieren wir Segen mit viel Geld, schönen Autos oder Häusle bauen. Aber das kann täuschen. Die Bibel warnt mir genug vor Reichtum, als dass ich da blindlings von diesen materiellen Dingen auf den Segen Gottes schliesse. Vielleicht entpuppt sich das alles auch als Fluch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was gibt mir wirklich Sicherheit, dass Gott da ist. Bei mir ist. Und mich liebt und mich heilt und mich segnet?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist dieses Wort hier:&lt;br /&gt;Johannes 17,&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43017001"&gt;1&lt;/a&gt; Jesus sah zum Himmel auf und betete: «Vater, die Stunde ist da! Laß jetzt die Herrlichkeit deines Sohnes erkennbar werden, damit dein Sohn dich verherrlicht. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43017002"&gt;2&lt;/a&gt; Du hast ihm Macht über die Menschen gegeben, so daß durch ihn alle zum ewigen Leben gelangen, die du ihm anvertraut hast. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43017003"&gt;3&lt;/a&gt; Und das allein ist ewiges Leben: Dich, den einen wahren Gott, zu erkennen und an Jesus Christus zu glauben, den du gesandt hast. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43017004"&gt;4&lt;/a&gt; Ich habe hier auf der Erde den Menschen gezeigt, wie herrlich du bist. Ich habe den Auftrag erfüllt, den du mir gegeben hast. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43017005"&gt;5&lt;/a&gt; Und nun, Vater, zeige an mir die Herrlichkeit, die ich bereits mit dir teilte, bevor die Welt erschaffen wurde. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43017006"&gt;6&lt;/a&gt; Ich habe den Menschen gezeigt, wer du bist, und zwar allen, die du aus der Welt herausgerufen und mir anvertraut hast. Dir gehörten sie schon immer, und deswegen hast du sie mir gegeben. Sie haben deinem Wort geglaubt und leben danach. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43017007"&gt;7&lt;/a&gt; Jetzt wissen sie, daß alles, was ich habe, von dir gekommen ist. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43017008"&gt;8&lt;/a&gt; Denn was du mir gesagt hast, habe ich ihnen weitergegeben. Sie haben dein Wort angenommen und erkannt, daß ich von dir herkomme; sie glauben daran, daß du mich gesandt hast.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich merke, dass das zuerst einmal gar nichts mit mir zu tun hat. Da geschieht etwas zwischen Jesus und dem himmlischen Vater.&lt;br /&gt;Eine innige Verbindung vom Vater zum Sohn und vom Sohn zum Vater kommt da zum Ausdruck. Beide sehen sich an und sagen „Jetzt ist die Stunde da um unsere Macht zu zeigen.“ Und Jesus sagt: „Ja, Vater, das will ich.“ Und er wird es kurz darauf tun: Sich der Menschenmeute aussetzen, angespieen und angepöbelt zu werden. Sich ans Kreuz nageln lassen und da noch um Menschen ringend zu sterben. Dann wird Jesus sagen „es ist vollbracht!“. Was denn? Diese Machdemonstration, diese Demonstration der Herrlichkeit Gottes – Sieg über den Teufel und alles Böse – alle Anschuldigungen an uns Menschen mit ins Grab gerissen – und dem Tod entronnen – auferstanden zum ewigen Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wurde mir der Weg freigemacht, mit Gott Gemeinschaft zu haben. Da wurde alles aus dem Weg geräumt, was mich hindert bei Gott zu sein. Bei Gott sein – das ist ewiges Leben.&lt;br /&gt;Das Wort „erkennen“ ist in der Bibel viel mehr als einfach etwas sehen. Es ist etwas wahrnehmen, erfahren. Ich bin dann gefangen, eingenommen von dem was ich erkenne, es ist ein Verhältnis voller Vertrauen da, Gemeinschaft, Liebe.&lt;br /&gt;Gott offenbart sich – er zeigt sich in Jesus. Und ich sehe ihn dort auf Erden, dort wie er auf einem Esel als König umjubelt in Jerusalem einzieht, dort in den Gassen Jerusalems, dort am Kreuz, dort als Auferstandener – ihn erkennen. Denn das sind nicht alte Geschichten, das ist Offenbarung Gottes – so zeigt sich Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Johannes-Text gibt Gott etwas an Jesus und Jesus gibt uns Menschen und wir Menschen reagieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;·      Gott der Vater gibt seinem Sohn Jesus die Jünger. Jesus kämpft und überredet und wirbt nicht um seine Jünger – sie werden ihm vom Vater gegeben. Er sagt einem Petrus einfach: „Folge mir nach!“ Und der Petrus lässt sein Fischernetz liegen und folgt Jesus nach.&lt;br /&gt;·      Und dann gibt Jesus seinen Jüngern zwei Sachen: Den Namen Gottes und das Wort Gottes. Was ist das anderes als sich selber. Er gibt sich selber den Jüngern hin und dient ihnen.&lt;br /&gt;·      Und was tun die Jünger: Erstens nehmen sie den Namen Gottes an, das Wort an, Jesus an. Zweitens erkennen sie Gott in Jesus und Drittens glauben sie an ihn und seine Sendung. Genau in dieser Reihenfolge. Jesus annehmen, Jesus erkennen, an Jesus glauben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus habe ich angenommen.&lt;br /&gt;Aber ich bin immer noch daran ihn wirklich zu erkennen. Im Sinn von oben: ihn erfahren, ihn wahrnehmen, ihn anschauen, er nimmt mich gefangen im positivsten Sinn, ich habe ein Verhältnis mit ihm, Gemeinschaft mit ihm.&lt;br /&gt;Und dann ihm vertrauen. Auch da bin ich immer wieder am üben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Johannes-Text ist ein Gebet von Jesus. Dieses Gebet von Jesus, das Hohepriesterliche Gebet geht noch weiter. Jesus steht da für die Seinen, für seine Jünger vor Gott ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vertraue ich dem, der so betet – auch für mich betet?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er betet: Vater, ich bitte für sie, denn sie sind dein. Vater, sie sind in der Welt, erhalte sie in deinem Namen – bei dir. Keiner von ihnen ist verloren. Bewahre sie vor dem Bösen. Heilige sie in der Wahrheit. Du hast mich gesendet, ich sende sie. Sie sollen in uns, Vater, sein. Ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien. Vater ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast. Gerechter Vater, die Welt kennt dich nicht; ich aber kenne dich, und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vertraue ich ihm?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hat sein Leben für mich gegeben. Er steht beim Vater für mich ein.&lt;br /&gt;Da ist Sicherheit, dass Gott mich liebt, mich heilt, mich segnet!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-1504790171560186220?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/1504790171560186220/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=1504790171560186220' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/1504790171560186220'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/1504790171560186220'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2007/04/palmsonntag-jesus-erkennen.html' title='Palmsonntag - Jesus erkennen'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-5561949388464050007</id><published>2007-02-21T10:40:00.000+01:00</published><updated>2007-02-21T10:41:10.788+01:00</updated><title type='text'>Nach frischen Wasser lechzen</title><content type='html'>Psalm 42&lt;br /&gt;2 Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir.&lt;br /&gt;3 Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott.&lt;br /&gt;Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue?&lt;br /&gt;4 Meine Tränen sind meine Speise Tag und Nacht, weil man täglich zu mir sagt: Wo ist nun dein Gott?&lt;br /&gt;5 Daran will ich denken und ausschütten mein Herz bei mir selbst: Wie ich einherzog in grosser Schar, mit ihnen zu wallen zum Hause Gottes mit Frohlocken und Danken in der Schar derer, die da feiern.&lt;br /&gt;6 Was betrübst du dich, meine Seele und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott: Denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Psalmsänger singt von einer Sehnsucht, die in allen Menschen ist, die Gott suchen.&lt;br /&gt;Es gibt daneben noch die grosse Schar der Menschen, denen Gott egal ist, die Gott ablehnen.&lt;br /&gt;Aber hier singt einer, der Gott kennen gelernt hat: Er war schon unterwegs in der grossen Schar, die zum Hause Gottes zogen, bei den Wallfahrern, die zum Tempel in Jerusalem zogen um Gott anzubeten, fröhlich und dankbar ihn zu feiern.&lt;br /&gt;Das hat er alles erlebt und wie nah war ihm da Gott: Spürbar, erfahrbar hatte er da Gemeinschaft mit dem allmächtigen Gott. Da war alles gut – sozusagen am Ziel. Was wollte er noch mehr? Das Höchste und Beste das ein Mensch erreichen kann – Gemeinschaft mit Gott – hatte er erreicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es blieb nicht dabei. Gott selber war es wohl, der ihn wieder hinaus in die Welt schickte. Er hatte noch ein Leben hier auf Erden zu leben. Und das war alles andere als „frohlocken und danken und feiern“.&lt;br /&gt;Er stand da wie ein Hirsch der nach frischem Wasser lechzt – und es sind vermutlich nur schmutzige Pfützen um ihn – wenn nicht gar völlige Trockenheit.&lt;br /&gt;Das Leben hier bietet kein frisches Wasser.&lt;br /&gt;Das Leben hier auf Erden löscht den Durst der Seele nicht.&lt;br /&gt;Im Gegenteil – eher frisst ihn dieses Leben auf. Es fordert Kraft und ist mühsam. Es bringt Leiden und die Finsternis wirft immer wieder ihre Schatten über ihn.&lt;br /&gt;Da gibt es nur noch eine Speise: Tränen - die eigenen Tränen.&lt;br /&gt;Die Tränen aber löschen seinen Durst nicht, sie nähren nicht, es ist keine wirkliche Speise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fühle da mit, ich habe auch diese Sehnsucht: Gottes Angesicht zu schauen (übrigens nicht zu haben, ohne zu sterben…).&lt;br /&gt;Wer hat da nicht auch diese Sehnsucht nach dem frischen Wasser?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Psalmist spricht jetzt mit seiner eigenen Seele. Es ist eigentlich der Heilige Geist, der zu seiner Seele spricht und seel-sorgerlich auf etwas aufmerksam macht:&lt;br /&gt;Seele, du musst nicht Trübsal blasen – warte auf Gott – zu seiner Zeit wird er eingreifen, helfen und dir zeigen, dass er Herr von dir ist, Gott ist. Und es wird wieder die Zeit kommen, da wirst du danken!&lt;br /&gt;Hoffnung! Hoffnung, die ich, solange ich auf dieser Erde bin, immer wieder hören muss – sonst ertrinke ich in meinen Tränen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der gute Hirte wird mich zur frischen Quelle führen, er wird mir die saftige, nahrhafte Speise geben.&lt;br /&gt;Und der gute Hirte ist Jesus Christus. Er sagt: Ich bin der gute Hirte – ich bin das Brot des Lebens.&lt;br /&gt;Er sagt (Johannes 7,37-38): Aber am letzten Tag des Laubhüttenfestes, der der höchste war (Und hier wird gesagt, dass in Jesus mehr ist als die Feste, die von Gott zur Erinnerung, zur Anbetung und zur Freude eingesetzt wurden), trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fliessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lebe in einer spannungsvollen Situation: Es ist mit Jesus anders geworden als zur Zeit des Psalmisten – mit Jesus ist dieses Harren auf Gott zu Ende – er ist gekommen und meine Seele muss nicht mehr unruhig sein.&lt;br /&gt;Aber oh weh – er ist zu mir in meine Tränenwelt gekommen und lässt mich vorläufig hier – wenn auch nicht alleine. Es ist aber doch so, dass ich vorläufig das Angesicht Gottes noch nicht schauen kann und trotzdem zu danken habe.&lt;br /&gt;So bekommt meine Seele durch Jesus, den Heiligen Geist in und bei mir, frisches Wasser zu trinken – immer wieder. Und es braucht mich nicht mehr zu dürsten – das Wasser ist da!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-5561949388464050007?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/5561949388464050007/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=5561949388464050007' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/5561949388464050007'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/5561949388464050007'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2007/02/nach-frischen-wasser-lechzen.html' title='Nach frischen Wasser lechzen'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-169775402490537966</id><published>2007-02-17T23:14:00.000+01:00</published><updated>2007-02-17T23:16:13.553+01:00</updated><title type='text'>Jesus schafft Neues</title><content type='html'>Lukas 18,&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018031"&gt;31&lt;/a&gt; Er nahm aber zu sich die Zwölf und sprach zu ihnen: Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018032"&gt;32&lt;/a&gt; Denn er wird überantwortet werden den Heiden, und er wird verspottet und misshandelt und angespien werden, &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018033"&gt;33&lt;/a&gt; und sie werden ihn geißeln und töten; und am dritten Tage wird er auferstehen. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018034"&gt;34&lt;/a&gt; Sie aber begriffen nichts davon, und der Sinn der Rede war ihnen verborgen, und sie verstanden nicht, was damit gesagt war. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018035"&gt;35&lt;/a&gt; Es begab sich aber, als er in die Nähe von Jericho kam, dass ein Blinder am Wege saß und bettelte. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018036"&gt;36&lt;/a&gt; Als er aber die Menge hörte, die vorbeiging, forschte er, was das wäre. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018037"&gt;37&lt;/a&gt; Da berichteten sie ihm, Jesus von Nazareth gehe vorbei. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018038"&gt;38&lt;/a&gt; Und er rief: Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018039"&gt;39&lt;/a&gt; Die aber vornean gingen, fuhren ihn an, er solle schweigen. Er aber schrie noch viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich meiner! &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018040"&gt;40&lt;/a&gt; Jesus aber blieb stehen und ließ ihn zu sich führen. Als er aber näher kam, fragte er ihn: &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018041"&gt;41&lt;/a&gt; Was willst du, dass ich für dich tun soll? Er sprach: Herr, dass ich sehen kann. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018042"&gt;42&lt;/a&gt; Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! Dein Glaube hat dir geholfen. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018043"&gt;43&lt;/a&gt; Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm nach und pries Gott. Und alles Volk, das es sah, lobte Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Text in der Bibel gehört zur Gattung „interessant aber nicht wichtig“. Ich habe den auch schon gelesen. Aber es scheint mir doch rätselhaft, was das mit mir, heute, zu tun haben sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch: Was gibt mir eigentlich das Recht zu sagen, dass es wichtigere und unwichtigere Texte in der Bibel gibt? Ich habe mir ein Lehrgebäude aufgebaut – sicher nicht unbegründet und mit einigen Überlegungen – und danach ordne ich die Bibeltexte nach ihrer Wichtigkeit. Ich schubladisiere sozusagen die Texte in die Kommode meiner Bibellehre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade habe ich an einem Vortrag folgendes gehört: „Unser Problem ist nicht nur, dass wir zuwenig Bibel lesen, sondern auch, dass wir immer das Gleiche herauslesen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das machen wir alle. Das gibt uns Sicherheit und gibt oft auch Antworten. Vieles geht dann auf. Dennoch – damit versperren wir uns manchmal auch neue Sichtweisen, neue Aussagen die dahinter stehen – eigentlich verschliessen wir dann ein Stück weit unsere Ohren für Gottes Reden.&lt;br /&gt;Darum wage ich mich jetzt an diesen Text heran – ich möchte ihn verstehen! Ich möchte Dich Gott mehr verstehen – dich hören!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018031"&gt;31&lt;/a&gt; Er nahm aber zu sich die Zwölf und sprach zu ihnen: Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist durch die Propheten von dem Menschensohn. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018032"&gt;32&lt;/a&gt; Denn er wird überantwortet werden den Heiden, und er wird verspottet und misshandelt und angespien werden, &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018033"&gt;33&lt;/a&gt; und sie werden ihn geißeln und töten; und am dritten Tage wird er auferstehen. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018034"&gt;34&lt;/a&gt; Sie aber begriffen nichts davon, und der Sinn der Rede war ihnen verborgen, und sie verstanden nicht, was damit gesagt war.&lt;br /&gt;Jesus ist da auf dem Weg nach Jerusalem zur Vollendung seines Auftrages als Gottessohn in Gestalt des Menschensohnes. Von den alten Propheten seines Volkes vorausgesagt, in der Bibel nachzulesen.&lt;br /&gt;Was er ihnen da sagt, ist das Zentrale an der biblischen Botschaft, ist der Kern der christlichen Religion: Der Gottessohn als Menschensohn wird verachtet, getötet und er steht am dritten Tag aus dem Grab auf.&lt;br /&gt;An diesem Kern der biblischen Botschaft scheiden sich die Geister.&lt;br /&gt;Beispiel: Christen und Moslems glauben eben nicht an den gleichen Gott.&lt;br /&gt;Der Islam kennt Jesus als Propheten – das teilt er aber mit tausend anderen Propheten.&lt;br /&gt;Der Islam kennt Jesus als Gesandter Gottes – auch diese Sendung teilt er mit acht anderen Gesandten.&lt;br /&gt;Und der Islam kennt Jesus als Offenbarungsträger – und teilt das mit Mose und Mohammed.&lt;br /&gt;Aber der Islam lehnt diesen Weg, den Jesus da geht – den Leidensweg, den Tod am Kreuz und seine Auferstehung ab.&lt;br /&gt;Dieser Weg ist auch nicht sofort einleuchtend und auch nicht logisch: Gott der Schwache, Gott der sich opfert, Gott der stirbt,…&lt;br /&gt;Und doch ist er die Wahrheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus nicht erkennen – das ist gut möglich. Denn er ist anders. Er ist gegen das menschliche Bild von Gott – Gott der Starke, Allmächtige. Gott spricht leise. Gott wirbt liebend um die Menschenherzen. Gott kennt auch da keine Gewalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus spricht mit seinen Jüngern. Mit denen, die ihn kennen, die schon viel mit ihm erlebt haben. Und nicht das erste Mal (Lukas 9,21-22; 9,43-45) sagt er ihnen hier, dass er leiden, sterben und am dritten Tag auferstehen wird.&lt;br /&gt;Ist es das Reden in der dritten Person: „Der Menschensohn“, dass die Jünger nicht kapieren konnten?&lt;br /&gt;Jesus spricht für die Jünger in Rätseln.&lt;br /&gt;Und sie fragen nicht. Fragen hätte sie weitergebracht. Die rabbinische Schule hätte sie gelehrt zu fragen. Aber die Jünger waren nicht in dieser Schule. Sie waren in der Schule des Rabbis Jesu. Und der lehrt anders: Indem er mit ihnen einen Weg geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Vers 34 wird dreimal betont, dass die Jünger nichts verstanden haben:&lt;br /&gt;· Begreifen nichts&lt;br /&gt;· Sinn ist ihnen verborgen&lt;br /&gt;· Verstehen nicht&lt;br /&gt;Später als all das geschehen war, verstanden sie dann schon. Ich kann da wohl besser verstehen, da ich zurückschauen kann. Doch etwas lässt mich schon nachdenklich werden: So ist Jesus eben auch – nicht immer klar und deutlich – für unseren Verstand zu gross – anstössig auch. Ich hätte auch nicht mehr verstanden als die Jünger damals. Und heute – verstehe ich? Wenn es zum Beispiel um zukünftige Dinge geht: Was wird geschehen, wann wird Jesus wiederkommen, wie wird er kommen, wie wird das Gericht sein, was wird mit meinen Angehörigen werden, was geschieht mit den Ungläubigen?&lt;br /&gt;Ich möchte da nicht soweit gehen und sagen, dass ich nicht sicher bin, was mit mir geschieht – ich vertraue da ganz auf Gottes Wort, das mir sagt, dass mich Gott gerettet hat und ich gerettet bin. Und sein Heiliger Geist macht mich darin gewiss.&lt;br /&gt;Aber wie viel verstehe ich nicht – von dem was um mich geschieht und auch von dem, was gesagt ist, was geschrieben steht, was ich zwar lesen, buchstabieren, einordnen kann – und trotzdem verstehe ich es in den Augen von Gott nicht.&lt;br /&gt;Gottes Gedanken sind grösser und nicht erforschbar, begreifbar.&lt;br /&gt;Welcher der Jünger hätte denn in dem Moment mit der Katastrophe gerechnet, dass Jesus leiden und sterben wird? Das war jenseits ihres Horizontes.&lt;br /&gt;Ich frage mich, wie eng ist mein Horizont?&lt;br /&gt;Wenn Gott in unserer Jahreslosung sagt „ich will ein Neues schaffen“ – wie eng sehe ich dieses Neue? Darf das Neue aus meinem Horizont fallen? Darf das Neue meine Ordnung sprengen? Darf das Neue in mein Gerüst eingreifen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus weiss um mich und er wird mich nicht irre gehen lassen – das ist meine Hoffnung und mein Gebet an ihn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Weg dort nach Jerusalem, die Zerreissprobe vor ihm, Leiden und Tod vor ihm, weltverändernde Geschehnisse vor Augen,&lt;br /&gt;sieht Jesus den bettelnden Blinden – nimmt sich seiner an, ruft ihn zu sich, spricht mit ihm, fragt ihn, was er wolle, was er brauche, hört ihm zu und erhört ihn – heilt ihn.&lt;br /&gt;Das ist Jesus!&lt;br /&gt;Zwei Seiten von Jesus lerne ich hier kennen: Der Sohn Gottes als Menschensohn – bewegt sich bewusst, erfüllt mit dem göttlichen Auftrag, auf seine Hinrichtungsstätte zu, damit die Welt gerettet würde.&lt;br /&gt;Und auf diesem Weg ist Jesus ganz nah beim Blinden – nur für ihn da.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018035"&gt;35&lt;/a&gt; Es begab sich aber, als er in die Nähe von Jericho kam, dass ein Blinder am Wege saß und bettelte. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018036"&gt;36&lt;/a&gt; Als er aber die Menge hörte, die vorbeiging, forschte er, was das wäre. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018037"&gt;37&lt;/a&gt; Da berichteten sie ihm, Jesus von Nazareth gehe vorbei. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018038"&gt;38&lt;/a&gt; Und er rief: Jesus, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018039"&gt;39&lt;/a&gt; Die aber vornean gingen, fuhren ihn an, er solle schweigen. Er aber schrie noch viel mehr: Du Sohn Davids, erbarme dich meiner! &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018040"&gt;40&lt;/a&gt; Jesus aber blieb stehen und ließ ihn zu sich führen. Als er aber näher kam, fragte er ihn: &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018041"&gt;41&lt;/a&gt; Was willst du, dass ich für dich tun soll? Er sprach: Herr, dass ich sehen kann. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018042"&gt;42&lt;/a&gt; Und Jesus sprach zu ihm: Sei sehend! Dein Glaube hat dir geholfen. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42018043"&gt;43&lt;/a&gt; Und sogleich wurde er sehend und folgte ihm nach und pries Gott. Und alles Volk, das es sah, lobte Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hätte da ja noch gerne mit dem gesprochen, der seit Geburt an blind ist und ihn gefragt, wie er mit solchen Bibelstellen umgehe, was ihm da so für Gedanken und Gefühle hochsteigen und es hätte mich auch wunder genommen, was seine Mitchristen so alles mit ihm anstellen – ich meine so in Richtung: Richtig beten, Speichel auf die Augen streichen, fasten und beten, Dämonen austreiben,…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige Beobachtungen zu diesem Abschnitt:&lt;br /&gt;Im Gegensatz zu den Jüngern vorhin, forscht – also fragt der Blinde – und kommt in seinem Leben weiter. Die Leute klären ihn auf, geben ihm Informationen.&lt;br /&gt;Er hatte wohl schon von Jesus gehört – so kann er ihn als „Sohn Davids“ einordnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vers 39: „die vornean gingen“ wiesen den Blinden ab. Das ist immer wieder die grosse Gefahr der Kirche: Verantwortliche weisen die vermeintlich Störenden, Schwachen, Kranken, Hilfsbedürftigen ab. Sie tun das nicht böswillig. Sie haben eine andere Sicht – Jesus muss durch dieses Gedränge vorwärts kommen – das Grosse muss vorwärts gehen – hier Jesus auf dem Weg. Doch das Neue, das Gott schafft ist nicht einklemmbar in menschliche Strukturen. Jesus hält auf seinem Weg an und heilt den Blinden! Ich will mir das zu Herzen nehmen! Ich will mich immer wieder auf meinem Weg stören lassen und mich um Bedürftige kümmern. Manchmal „geht“ nichts, weil Jesus gerade bei einem Menschen stehen bleibt. Aber dann „geht“ wirklich was!&lt;br /&gt;Das ist die eine Seite – die andere ist auch da: Jesus ist weitergegangen und die anderen Blinden, die ganz sicher auch noch in der Nähe von Jericho waren, hat er nicht angerührt.&lt;br /&gt;Das ist das, was ich am Anfang gemeint habe mit: Jesus ist oft anders als ich meine – anstössig, nicht schubladisierbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich merke hier auch – ich bin nicht Jesus. Er ist zwar mein Vorbild, ihm wende ich mich zu, ihm folge ich nach, von ihm lerne ich. Aber oft kann ich nicht, was er kann. Hier: Diesen schweren Weg gehen und gleichzeitig den Blinden heilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den „Blindeheilungsbibelstellen“ ist oft die gängige Auslegung etwa so: „Der Blinde, das sind wir alle in unserer geistlichen Blindheit.“ Das geht! Und da gibt es auch Heilung.&lt;br /&gt;Aber ich möchte das jetzt einmal auf die Diskussion über unser sozial-diakonisches Handeln übertragen – der Blinde ist der Hilfsbedürftige:&lt;br /&gt;1. Also den gilt es zu sehen. Auch wenn sich andere dagegen sträuben – z.B. die, die vorangehen.&lt;br /&gt;2. Der Hilfsbedürftige ist oft, nach meiner Erfahrung blind für seine Situation. Er sieht sie nicht aus Distanz, sondern er sieht sich als Opfer, als Aermster und ist blind in seinem Selbstmitleid.&lt;br /&gt;3. Die Hilfsbedürftigen stehen sich oft selber im Weg, dass ihnen geholfen wird.&lt;br /&gt;a. Sie fragen nicht – oft auch nicht nach Jesus&lt;br /&gt;b. Sie glauben nicht – das erkennt man daran, dass sie nicht wissen, was Jesus an ihnen tun soll.&lt;br /&gt;c. Sie sitzen am Wege und betteln V. 35.&lt;br /&gt;4. Und der Text lässt mich fragen: Bekommt der Hilfe, der am lautesten schreit?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist dieser Jesus, der damals von Jericho nach Jerusalem hinauf ging, in den Tod und in die Auferstehung – der helfen kann, der heilen kann, der Neues schaffen kann.&lt;br /&gt;Und er sagt: „Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s nicht?“ Jesaja 43,19&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-169775402490537966?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/169775402490537966/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=169775402490537966' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/169775402490537966'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/169775402490537966'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2007/02/jesus-schafft-neues.html' title='Jesus schafft Neues'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-4725747213157263463</id><published>2007-02-03T17:22:00.001+01:00</published><updated>2007-02-03T17:22:57.701+01:00</updated><title type='text'>Unterwegs als Wachsender</title><content type='html'>Das Wort „Liebe“ ist so ein Allerweltswort unter dem alle und keine Bedeutungen sich tummeln können.&lt;br /&gt;Spontan kommt mir gleich folgendes in den Sinn, wenn ich „Liebe“ höre:&lt;br /&gt;·      Romantischer Sternenhimmel&lt;br /&gt;·      der Vater, der seinen verlorenen Sohn in die Arme schliesst&lt;br /&gt;·      Liebe machen – Bettgeschichten&lt;br /&gt;·      Wen der Vater liebt, den züchtigt er&lt;br /&gt;·      All you need is Love, rattädädädäm…&lt;br /&gt;·      Liebet zuallererst die Brüder&lt;br /&gt;·      Liebe deinen Nächsten wie dich selbst&lt;br /&gt;·      Das erste Gebot ist Gott lieben&lt;br /&gt;·      Korinther 13 sagt, was Liebe alles beinhaltet&lt;br /&gt;·      Eros, Agape, Philia&lt;br /&gt;Das alles und noch viel mhr wird in dieses Wort „Liebe“ verpackt. Im folgenden Text aber ist Liebe noch etwas anders gemeint: Epheser 4,15 „Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der da Haupt ist, Christus.“&lt;br /&gt;In diesem Text steht, dass ich „wahrhaftig“ sein soll in der Liebe. Dieses wahrhaftig meint „die Wahrheit sagen“, die Wahrheit leben, wahr sein. Und hier steht „wahrhaftig Liebe leben“ im Gegensatz zum vorher Gesagten: V. 14 – wer unmündig ist und sich von jedem Wind einer Lehre bewegen lässt (hinter denen ein trügerisches Spiel von Menschen steht, die uns arglistig verführen wollen), der lebt nicht in dieser Liebe.&lt;br /&gt;So lässt sich umgekehrt sagen, dass, wer fest in der Lehre des Evangeliums steht und sich nicht ständig von Wellen und Winden umhertreiben lässt, der lebt in dieser Liebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese wahrhaftige Liebe ist die „erste Liebe“. Gott hat uns zuerst geliebt. Er hat seine Liebe uns gezeigt, indem er seinen Sohn Jesus Christus zu uns sandte - für uns sterben liess und er ihn für uns auferweckte.&lt;br /&gt;Und wenn ich das für mich entdecke, dann erfahre ich – seine Liebe. Gottes Liebe zu mir.&lt;br /&gt;Diese erste Liebe soll ich nicht verlassen. Treu sein soll ich ihr. Dabei bleiben. Da ist die Wahrheit, da ist Leben und da ist mein Weg – in Jesus Christus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und in dieser Liebe leben heisst auch, diese Liebe erwidern – ich darf dem dreieinigen Gott – Vater, Jesus und Heiliger Geist sagen, dass ich ihn liebe:&lt;br /&gt;„Ich lieb dich Herr, Herr ich lieb dich so sehr, ich singe dir ein Liebeslied,….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;…und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus.&lt;br /&gt;Wachsen in allen Stücken, in jeder Hinsicht – in der Beziehung zu Jesus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Leben eines Christen ist ein Wachsen. Er beginnt klein als Wiedergeborener und wächst zu einem starken Mann – eine Zeder des Libanons -heran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, wachsen geschieht eigentlich von alleine. Ich kann mich nicht wachsen…&lt;br /&gt;Ich kann mich aber wachsen lassen oder aber dem Wachstum im Wege stehen.&lt;br /&gt;In erster Linie beinhaltet dieses Wachsen die Beziehung zwischen mir und dem dreieinigen Gott.&lt;br /&gt;Darum ist dieses Wachsen eine Beziehungspflege.&lt;br /&gt;Zentrale Mittel dazu sind Bibellesen, Beten und Gemeinschaft mit andern Christen haben.&lt;br /&gt;Diese Beziehungspflege ist kein mechanischer, schematischer, intellektueller, abgehobener Zwang oder gar ein pflichtmässiges Ritual – Beziehungspflege mit Jesus geschieht im Alltag bei meinem täglichen Tun und Lassen, Reden und Schweigen, Denken und Fragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Jesus, was würdest Du jetzt tun, in dieser Situation?&lt;br /&gt;Jesus, du siehst mein Verlust, mein Unglück, meine Not – was meinst du dazu?&lt;br /&gt;Jesus, dieser Himmel, mit diesen Wolken – du hast das wunderbar gemacht!&lt;br /&gt;Danke Jesus, dass es mich hier nicht getroffen hat!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin manchmal ziemlich doof: Als Hand am Körper, bei dem Jesus das Haupt ist, händle ich selber etwas, ohne Jesus zu fragen.&lt;br /&gt;Oder als Ellbogen am Körper, bei dem Jesus das Haupt ist, ellbögle ich mich selber durch.&lt;br /&gt;Ohne das Haupt zu fragen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderes Wort für Wachsen ist in diesem Zusammenhang „Lernen“. Als Christ bin ich Lernender, Schüler des Rabbis Jesus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und weil Wachsen zu Jesus hin viel mit Beziehung zu tun hat, ist eben mein Lernen mehr als Auswendig lernen, den Kopf voll stopfen und die richtigen Antworten auf Abruf bereit halten. Lernen ist ganzheitlich: Kopf, Hand und Herz.&lt;br /&gt;Wie lernten die Jünger? Die Bibel kannten sie zuwenig gut auswendig – sonst wären sie nicht Fischer geworden. Jesus lernte sie auch nicht Bibelwissen (obschon die Jünger das gleich auch mitbekamen). Jesus lebte mit ihnen zusammen, er machte ihnen vor, sie machten nach, sie fragten, er antwortete, sie sprachen miteinander, probierten aus, machten Fehler, halfen einander. Wie lernten die Jünger: Sie entdeckten Schritt für Schritt mit Jesus zusammen. Sie erlebten – ihn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Jesus hin wachsen ist lernen.&lt;br /&gt;1. Geistlich reifer werden – immer mehr mich und meine Umwelt mit geistlichen Augen sehen – sozusagen dahinter sehen.&lt;br /&gt;2. Lernen heisst hier immer mehr anbetend leben – ich lebe für Gott, alles was ich tue, tue ich aus Dankbarkeit gegenüber ihm, denn er hat mich zuerst geliebt, er hat mir so viel gegeben – ihm gehört mein Leben als Anbetung.&lt;br /&gt;3. Dieses Wachsen im Glauben, dieses Lernen, beinhaltet auch immer mehr zu lernen von meinen Glauben zu reden – sinnvoll zu reden, zeugnishaft zu reden, glaubwürdig, echt, wahr zu reden.&lt;br /&gt;4. Dieses Lernen heisst in der Gemeinschaft der Ortsgemeinde zu tragen. Lernen wie ich meine Gaben sinnvoll, massvoll, rücksichtsvoll, effizient, in Liebe einbringen kann. Ein Lernprozess. Die geistlichen Gaben sind eingeordnet und zugeteilt im Leib der Gemeinde.&lt;br /&gt;5. Und Wachsen heisst lernen, dass ich nicht aus Pflichtbewusstsein, aus Druck heraus, auf Befehl hin diene – in der Gemeinde diene, den Menschen diene, dem Nachbarn diene – sondern aus Liebe. Liebe von Gott vorgemacht und mir nun gegeben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und in all dem Wachsen und Lernen geschieht so viel Neues. Ich entdecke Möglichkeiten. Ich verändere mich.&lt;br /&gt;Und in all dem Wachsen und Lernen ist auch Leiden, Rückschläge, Frust, Zweifel, Angst enthalten.&lt;br /&gt;Weil wir Menschen sind. Und wir vergleichen. Und dann sehe ich, dass der Andere etwas kann, was ich nicht kann und ich möchte es doch auch können. Ja, hier beginnt der wichtige Teil meines Lernens: Die Veränderung meines Charakters.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gestehe mir das zu, dass ich nicht vollkommen bin, dass ich Fehler mache, dass ich mich am Verändern bin, dass ich Wachse, dass ich Lerne,…&lt;br /&gt;Weil er an mich glaubt: Jesus!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit all meinen Rückschlägen, meinem Versagen, meinem Ungenügen, meinen Verletzungen kann ich zu dir Jesus kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wie der verlorene Sohn in die offenen Arme seines Vaters.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und er sagt: „Ich halte dich, ich traue dir, ich glaube an dich, ich bin für dich da.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und er lädt mich an seinen Tisch ein: „Komm, wir essen zusammen, und dann sagst du mir, was dich beschäftigt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hat gute Worte für mich – aber zuletzt sagt er mir: „Hier, ich schenke mich dir – was mein ist, ist auch dein – jetzt bist du nicht allein, ich bin mit dir.“&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-4725747213157263463?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/4725747213157263463/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=4725747213157263463' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/4725747213157263463'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/4725747213157263463'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2007/02/unterwegs-als-wachsender.html' title='Unterwegs als Wachsender'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-116931109426774072</id><published>2007-01-20T17:34:00.000+01:00</published><updated>2007-01-20T17:38:14.560+01:00</updated><title type='text'>Als Zeuge unterwegs</title><content type='html'>&lt;strong&gt;Fragen aus der Gemeinde vom 7. Januar 2007&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich habe vor 14 Tagen gesagt, dass, wer fragt, lebt. Fragen sind wesentlich um zu lernen, zu wachsen, weiterzukommen.&lt;br /&gt;So habe ich mich ausserordentlich gefreut, dass die Gottesdienstbesucher nahezu 150 Fragen abgaben.&lt;br /&gt;Es gibt fünf Schwerpunkte der Fragen:&lt;br /&gt;1. Fragen, die die Sorge um Familienangehörige, vor allem hinsichtlich Rettung und auf dem Weg bleiben, darstellen. Hier wiederum vor allem Fragen um Krankheit, Not, Leid. Warum hilft Gott meiner Frau nicht aus der Depression? Wie verhalte ich mich gegenüber meinen Kindern, die nicht mehr (oft) in die Gemeinde kommen? Warum sind wir so sehr mit unserem Wohl und dem der Familie und Gemeinde beschäftigt und ringsum wissen die Leute nicht um einen tieferen Sinn im Leben, verdursten in ihren Problemen?&lt;br /&gt;2. Dann der Fragenkreis „Warum geschieht so wenig?“. Ich bete und glaube und doch geschieht nichts. Bete schon viele Jahre für Menschen um Heilung und Veränderung - geschieht da nichts? Sehe ich das Neue nicht? Wann heilst du meinen Patenjungen? Du hast es doch versprochen.&lt;br /&gt;3. Wahrscheinlich die meisten Fragen betreffen die Lebensgestaltung: Finanzen, Zeit, Leistung, Mitarbeit in der Gemeinde, Verhalten gegenüber der Welt. Dazu gehören die Fragen zur Heiligung – einige Male wurde gefragt: Warum sündige ich immer noch am gleichen Ort? Warum leben wir in einem totalen Luxus und sind doch so unzufrieden, depressiv, unmotiviert? Wie kann der Spagat Familie, Ehe, Beruf gelingen? Ich möchte die Christen radikaler erleben.  Kann man in der Gemeinde auch einfach „sein“ – angenommen SEIN?&lt;br /&gt;4. Auch konkrete Einzelfragen gab es. Da vor allem zur Bibel. Warum wird anhand von Josephs Stammbaum (Matthäus 1,1-17) Jesu Abstammung von König David erklärt, wenn Joseph gar nicht Jesu Vater war? Aber auch das Thema „alternative Heilmethoden“ beschäftigt.&lt;br /&gt;5. Fragen zur Vorherbestimmung, freier Wille, Prädestination scheint doch auch einige zu beschäftigen. Können wir an unserem Schicksal noch etwas ändern? War es Judas vorherbestimmt, Verräter zu sein? (Um die Heilsgeschichte zu erfüllen)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich danke herzlich für diese Fragen. Ich werde sie in nächster Zeit in die Lehre und Verkündigung einbauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele der Fragen provozieren mich zu Rückfragen: Warum diese Frage? Was ist dahinter?&lt;br /&gt;Ich möchte auf jeden Fall mit euch im Gespräch sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zwei Rettungssysteme die mich beschäftigen&lt;/strong&gt;:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A) Mein System&lt;br /&gt;1. Sündenerkenntnis, Erkenntnis der Verlorenheit, rettungsbedürftig&lt;br /&gt;2. Erkenntnis der Liebe Gottes&lt;br /&gt;3. Annahme Jesu, Bekehrung, Hinwendung zu Gott, Ergreifen der Rettung im Glauben&lt;br /&gt;4. Heiligung durch Sündenerkenntnis und Liebe Gottes&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B) Pfarrers System&lt;br /&gt;1. Liebe Gottes, Erkenntnis dieser Liebe&lt;br /&gt;2. Ergreifen dieser Liebe im Glauben&lt;br /&gt;3. Heiligung durch Sündenerkenntnis und Liebe Gottes&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gnade spielt in beiden Systemen eine grundlegende Rolle.&lt;br /&gt;Beide Systeme haben aber unterschiedliche Konsequenzen.&lt;br /&gt;System B) legt Gewicht auf Gott, der alles tut, der am Anfang war und auch am Ende ist, Rettung geschieht unabhängig von den Menschen, Allversöhnung ist sehr wahrscheinlich. Bevor ein Mensch nicht die Liebe Gottes erkannt hat, kann er auch nicht sündigen. Die Sünde kommt erst in der Heiligung ins Spiel. Da wird sie erkannt und dann gleich behandelt wie in System A).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;System A) legt Gewicht auf Errettung aus einem alten in ein neues Leben, ein Herrschaftswechsel, ein Sterben und Auferstehen, eine Neugeburt. Die Sünde ist hier vor allem ein Beziehungsbegriff: Getrennt sein von Gott, ein gottloses Leben leben.&lt;br /&gt;Der Mensch ist von Anfang an im Spiel: Zuerst als Sünder aber geliebt von Gott, dann als wollender, sich für Gott öffnender Sünder, dann als neugeborener Teilhaber an Gottes Reich, als Geretteter, als Kind von Gott. Sünde wird auch jetzt noch eine Rolle spielen – aber immer, wie in System B) als Teil der Heiligung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Praktische Konsequenz ist, dass es in B) keine Bekehrung braucht. Alles Tun und Lassen des Menschen ist ausgeschlossen. Alle Forderungen sind ausgeschlossen. Missionarische Predigt bedeutet in B) die gute Nachricht der Liebe Gottes zu uns Menschen zu verbreiten. Es gibt dabei keine schlechte Nachricht. Es wird nur vom Licht gesprochen. Vom lichtlosen Raum wird nicht gesprochen, vom Schatten auch nicht. Es wird nur vom liebenden Gott gesprochen, der Teufel wird nicht genannt und geht wohl vergessen. Der strafende, eifersüchtige, gerechte Gott wird nicht verkündigt. Ihn gibt es auch im System B) aber erst als etwas Zukünftiges, eben auch nicht mich betreffendes.&lt;br /&gt;In B) ist dieser Gott der, der immer anders ist, nie fassbar, fern und konsequenterweise nichts mit uns Menschen gemeinsam hat.&lt;br /&gt;In A) dagegen wird Gott zum Verbündeten des Menschen. Ganz nah, menschlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;B) hat den Vorteil, dass kein Druck entstehen kann. Es entspricht unserer toleranten Zeit, deren eine der obersten Maxime ist, dass nichts und niemand in mein Leben zu reden hat. Ich bin sozusagen von Anfang an in Gottes Hand und brauche keine Verantwortung für meinen Glauben zu übernehmen. Die Gefahr liegt aber in dem Phänomen, das wir in unserer reformierten Landeskirche deutlich sehen: Das Konzept braucht keine Menschen, höchstens Theologen. Es braucht keine Entscheidung, vermeidet jede Bindung und sieht in jedem Menschen ein Kind Gottes. Es ist schlecht einzusehen, warum ich Gott brauche – er liebt mich ja auf alle Fälle. Es ist frei von Angst eines göttlichen Gerichts. Die Angst liegt hier höchstens in der Ahnung, dass das alles knapp neben der Wahrheit liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A) entspricht mehr der Realität des sündhaftigen Lebens ohne Gott. Es macht die Glaubenssache ernst. Es geht wirklich um Rettung vom Tod zum Leben. Menschen können verloren gehen. Der geistliche Kampf in der unsichtbaren Welt wird ernst genommen. Die Gefahr des Drucks, des missionarischen Übereifers, des Aktivismuses, des lieblosen Einteilens, in schwarz und weiss, der Gesetzlichkeit, ja gar der Angstmacherei (Drohbotschaft statt Frohbotschaft) ist in diesem System angelegt. Solche Auswüchse müssen wachsam beobachtet und wenn vorhanden beseitigt werden.&lt;br /&gt;Es braucht eine Entscheidung für Jesus. Und die nimmt Gott ernst. Die gilt und das gibt Sicherheit in der Frage des Glaubens. Der Bekehrte kann sicher sein, dass er gerettet ist in Jesus Christus. Das ist Befreiung von Angst und lässt Aufatmen und leben. Auch Bindungen an Mächte und Gewalten werden da gelöst – eine neue Bindung an Jesus ist das neue Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beide Systeme lassen sich biblisch begründen. Beide Systeme haben eine ganze Traube von Theologen hinter sich (System A wird aber von den schweizerischen theologischen Fakultäten geschnitten).&lt;br /&gt;Ich bin für das System A)&lt;br /&gt;·      weil es realistischer, erdiger, menschlicher ist – und Gott ist uns in Jesus nahe gekommen.&lt;br /&gt;·      Weil es meiner Lebensgeschichte entspricht – ich habe es erlebt.&lt;br /&gt;·      Weil ich sehe, dass es sich bei andern Menschen bewährt – durch ihr Sterben hindurch.&lt;br /&gt;·      Weil es in der praktischen Mission/Evangelisation einleuchtender vermittelbar ist und so echte Hilfe ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sage nicht, dass B) nicht stimmt – mein Erkennen ist Stückwerk und es hat sogar äusserst reizvolle und meiner Bequemlichkeit entgegenkommende Aussagen – aber ich ahne, dass das mehr Verblendung und Irrung ist, als es das ganze Evangelium ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Zeuge sein&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Nicht jeder der Jesus nachfolgt ist ein Evangelist. Aber ein Zeuge. Denn ich lebe mit Jesus und damit bin ich ein Zeuge für dieses Leben mit Jesus. Auch wenn ich nichts sage, gebe ich ein Zeugnis ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Petrus 2,9: Ihr aber seid das von Gott auserwählte Volk, seine königlichen Priester, Menschen, die ihm gehorchen und sein Eigentum sind. Deshalb sollt ihr die grossen Taten Gottes verkündigen, der euch aus der Finsternis befreit und in sein wunderbares Licht geführt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Petrus spricht hier zu Christen. Er gibt ihnen einen hohen Rang: königliche Priester! Da dürfen sie mit erhobenem Haupt durch die Welt stolzieren! Auserwählt von Gott! Sie gehorchen Gott und wissen, dass sie zu Gott gehören.&lt;br /&gt;Das ist die eine Seite der Medaille: Königliche Priester! Die andere Seite ist – wie es Petrus weiter sagt: Ihr wisst, dass ihr in dieser Welt Fremde seid, nur auf der Durchreise. (1. Petrus 2,11)&lt;br /&gt;Petrus sagt dann auch, wie wir als eben diese königlichen Priester, Fremde und Pilger Zeugen sein sollen (1. Petrus 2,11-12): Gebt den Wünschen und Verlockungen dieser Welt nicht nach, die euren Glauben gefährden. Führt statt dessen einen untadeligen Lebenswandel, der sich vom Leben der Nichtglaubenden abhebt. Durch euer Verhalten sollen auch die überzeugt werden, die euch so bösartig verleumden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Überzeugt werden: Mein Zeugnis soll überzeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Zeuge sein kann sehr vielfältig aussehen. Wir sind auch sehr verschieden.&lt;br /&gt;Etwas Entscheidendes ist wohl, dass ich ehrlich bin. Auch als Zeuge für Jesus habe ich Freude und Leid, bin ich gut drauf und dann wieder nicht. Dazu darf ich auch stehen.&lt;br /&gt;Etwas das den Zeugen Jesu ausmacht ist, dass er auf Jesus sieht. Die Verbindung mit Jesus pflegt. Und daraus ergeben sich auch ganz konkrete Situationen, in denen ich anders handle oder rede als andere. Dieses Handeln und Reden ist von Gottes Liebe geprägt. Ein Zeuge Jesu kann auch mal auf etwas verzichten, was ihm zustehen würde. Ein Zeuge Jesu kann vergeben und Versöhnung suchen. Ein Zeuge Jesu fragt: Kann ich helfen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann eines Tages werde ich nach meinem Glauben, nach Gott, nach Jesus gefragt. Da gilt: Wer mich vor den Menschen bekennt, zu dem stehe ich. Da ist es angebracht zu reden… Und ich werde das Richtige sagen, weil Jesus, der Heilige Geist, mir dabei hilft.&lt;br /&gt;Also keine Angst. Aber auch keine falschen Hemmungen. Ich habe etwas mit Jesus erlebt – und das ist meine ganz persönliche Geschichte. Die ist auch einmalig. Und die kann ich weitersagen.&lt;br /&gt;Dieses Zeugnis hat etwa folgenden Aufbau:&lt;br /&gt;1. Wie mein Leben war, bevor ich Jesus kennen lernte.&lt;br /&gt;2. Wie ich bemerkte, dass ich Jesus brauche&lt;br /&gt;3. Wie ich mein Leben Gott anvertraute&lt;br /&gt;4. Wie mein Leben durch den Heiligen Geist verändert wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist mein Zeugnis wie ich zum Glauben gekommen bin.&lt;br /&gt;Aber dann habe ich auch einiges mit Jesus erlebt.&lt;br /&gt;Ich stelle fest, dass ich zwar solche Erlebnisse hatte und auch habe, dass ich die aber sehr gründlich und schnell vergesse. Dagegen hilft aufschreiben. Ich schreibe mir jetzt vermehrt Erlebnisse und Gebetserhörungen auf. Denn das hat etwas mit der Jahreslosung zu tun: Gott spricht: Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s nicht? (Jesaja 43,19).&lt;br /&gt;Da muss ich ran, dass ich’s vermehrt erkenne – das Neue, das Gott schafft. Damit ich es als Zeuge für Jesus weitersagen kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-116931109426774072?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/116931109426774072/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=116931109426774072' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/116931109426774072'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/116931109426774072'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2007/01/als-zeuge-unterwegs.html' title='Als Zeuge unterwegs'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-116879034475309072</id><published>2007-01-14T16:58:00.000+01:00</published><updated>2007-01-14T16:59:05.076+01:00</updated><title type='text'>Gehet hin</title><content type='html'>Fussball ist nur ein Teil der Welt in der wir leben – aber er steht mir heute exemplarisch für die Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Positive am Fussball:&lt;br /&gt;·      Menschen kommen sich näher.&lt;br /&gt;·      Aufstieg aus den Slums zum Millionär ist möglich.&lt;br /&gt;·      Freundschaften werden geschlossen.&lt;br /&gt;·      Männer lernen mit ihrem Körper umzugehen.&lt;br /&gt;·      Spielfreude ist echte Freude.&lt;br /&gt;·      Fussballregeln helfen die Lebensregeln zu verstehen.&lt;br /&gt;·      Fussball als Lebensschule: Miteinander erreichen wir ein Ziel, Regeln beachten lohnt sich, wir tragen einander durch Hoch und Tiefs, wir haben ein Ziel, Verletzungen heilen, persönliche Grenzen werden gesprengt,…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Negative am Fussball:&lt;br /&gt;·      Brot und Spiele!&lt;br /&gt;·      Stars und Fans.&lt;br /&gt;·      Schnell hochgejubelt, schnell abgestürzt.&lt;br /&gt;·      Menschen werden fallengelassen und vergessen.&lt;br /&gt;·      Wenig Aktive, viele Passive.&lt;br /&gt;·      Männer vor dem Bidlschirm auf der Flucht, einsame Frauen.&lt;br /&gt;·      Geld regiert die Welt.&lt;br /&gt;·      Welcher Geist begeistert hier?&lt;br /&gt;·      Sinnfindung im Unsinn.&lt;br /&gt;·      Irrwege: Fussball bringt den Weltfrieden – Adolf Ogi lässt grüssen. Womit dann Freude herrscht.&lt;br /&gt;·      Der Stärkere gewinnt.&lt;br /&gt;·      Leistung zählt, nichts als Leistung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fussballwelt exemplarisch für die Welt, in der ich bin!&lt;br /&gt;Und in diese Welt bin ich gesandt. Dahin muss ich immer wieder gehen, auch wenn es mich in den Himmel zieht.&lt;br /&gt;Denn wer mit Jesus lebt ist nicht von dieser Welt – nur noch in dieser Welt.&lt;br /&gt;Jesus sagt in Matthäus 28, 18 „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40028019"&gt;19&lt;/a&gt; Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40028020"&gt;20&lt;/a&gt; und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“&lt;br /&gt;Jesus sagt in allen vier Evangelien und in der Apostelgeschichte zu seinen Jüngern, Schülern, Nachfolgern – denen er vorher gesagt hat „kommt her zu mir“: „Ihr seid von mir gesendet. In die Welt. Um zu predigen. Das heisst um mich, das Evangelium, das Wort Gottes zu sagen.“&lt;br /&gt;Das ist der Inhalt meiner Sendung, meiner Mission in dieser Welt.&lt;br /&gt;Und diese Welt heisst sowohl „mein Dorf“, wie auch „Global Village“, Afrika, Asien,….&lt;br /&gt;In dieser Mission predigen beinhaltet sicher mehr als einfach Bibelstellen und fromme Worte in die Welt hinauszusagen – ich soll mit all meinem Verstand, von ganzem Herzen, mit Weisheit, Mitgefühl, Einfühlungsvermögen predigen. Es beinhaltet absichtsfreie Begegnungen, Freundschaften pflegen,  sich unter die Menschen zu begeben, gastfreundschaftlich zu sein, den Menschen dienen, Diakonie,  vorbildlicher Lebensstil, in der Welt sein und wissen, dass da mehr geschieht, als ich tun kann, warten, bis der Andere fragt, Liebe üben – so dass die Andern sehen, wie gut ich es habe.&lt;br /&gt;Ein Erlebnis, ein Bild, eine Erfahrung kann ebenfalls zur Predigt werden.&lt;br /&gt;Aber all das kommt nicht ohne das konkrete, biblische, göttliche Wort aus. Einmal muss es kommen. Es muss gesagt sein – es muss gehört werden.&lt;br /&gt;Römer 10,13: Denn wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll gerettet werden. 14 Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger?&lt;br /&gt;17 So kommt der Glaube aus der Predigt (aus dem Hören), das Predigen (Hören) aber durch das Wort Christi.&lt;br /&gt;Und hier finde ich es ganz entscheidend, dass ich nicht delegiere. Jeder und Jede, die Jesus nachfolgt, kann eine solche Predigt halten oder mindestens zur Predigt führen (z.B. in einen Alphalive Kurs einladen).&lt;br /&gt;Christen machen Sterbebegleitung, Spitalseelsorge, Sozialdiakonie, bildende Kunst, Musik, Nachbarschaftshilfe, Entwicklungshilfe, schreiben Bücher oder schauen mit Andern zusammen einen Fussballmatch. Immer häufiger betonen sie, dass sie nicht missionieren.&lt;br /&gt;Das geht nicht! Wir können nicht Christen sein und nicht missionieren. Wir sind gesendet, wir sind Botschafter und wenn wir uns da weigern sind wir gegenüber Gott ungehorsam. Sicher über die Art und Weise haben wir zu reden und kritisch zu sein. Aber ohne die Predigt vom Evangelium, von der Erlösungstat Jesu, geht es nicht.&lt;br /&gt;Der Inhalt dieser Predigt, die zum Glauben führt, ist einfach:&lt;br /&gt;1. Du bist ein Sünder.&lt;br /&gt;2. Sünde ist die Trennung von Gott, dein gottloses Leben. Dass du seine Gesetze und Gebote nicht hältst.&lt;br /&gt;3. Gott liebt dich. Er liebt dich so sehr, dass er seinen Sohn Jesus Christus für dich opferte.&lt;br /&gt;4. Dieses Opfer ist am Kreuz geschehen – es bezahlt deine Schuld, die du bei Gott durch dein sündiges Leben hast.&lt;br /&gt;5. Die normale Reaktion eines Menschen auf eine solche Predigt ist entweder Ablehnung oder Gleichgültigkeit oder ein Erschrecken in der Erkenntnis seiner Verlorenheit. Da folgt die Frage: Was muss ich tun? Und die Antwort lautet nicht: Nichts! Sondern „Tu Busse und kehre um zu Gott, zu Jesus.“&lt;br /&gt;6. Denn Jesus ist auferstanden und lebt – und er hat denen den Heiligen Geist als Begleiter versprochen, die Busse taten und umkehrten.&lt;br /&gt;7. Busse tun besteht aus der Einsicht, dass ich schuldig bin und es mir leid tut und ich das Jesus klage und ihn bitte, dass er mir diese Schuld abnimmt.&lt;br /&gt;8. Umkehren heisst: Den neuen Weg wählen, das Geschenk Gottes annehmen, dein Herz für Jesus öffnen, das alte Leben sein lassen und das neue Leben beginnen.&lt;br /&gt;Das alles ist doch nicht so schwer. Wer das selber erlebt hat, kann das auch selber weitersagen. Es müssen ja nicht genau diese Worte und Sätze sein. Aber das Evangelium, die gute Nachricht, ist diese Tatsache der Rettung des Sünders durch den Kreuzestod Jesu.&lt;br /&gt;Und doch ist es oft unendlich schwer dieses Wort, das Evangelium meinen Nachbarn, meiner Umgebung zu sagen.&lt;br /&gt;Warum?&lt;br /&gt;Weil ich Angst habe. Menschenfurcht.&lt;br /&gt;Weil ich die Erfahrung oder mindestens die Ahnung habe, dass ich abgelehnt werde.&lt;br /&gt;Weil ich als Exot, Extremist oder Fundamentalist schubladisiert werden könnte.&lt;br /&gt;Ich bin dann nicht mehr einer von ihnen. (Aber das war ich schon vorher nicht!)&lt;br /&gt;Da ist auch die Angst vor Versagen. (Auch das wird geschehen)&lt;br /&gt;Es ist Gegenwind zu erwarten. (Ganz sicher)&lt;br /&gt;Es wird unbequem werden.&lt;br /&gt;Und es gibt viele – auch verführerisch gute Argumente – gegen den Glauben an Jesus (Ein Müsterchen davon steht in der neusten Ausgabe des Tages Anzeiger Magazins von diesem Wochenende – Seitenlang werden da Aktivisten für den Atheismus vorgestellt) und die musst du einordnen, verkraften, verarbeiten, ertragen.&lt;br /&gt;Dieser Missionsauftrag könnte man auch als Druck empfinden, als schweres Joch, als grosse Last. Darum ist dazu ein Zweites zu bedenken:&lt;br /&gt;Ich muss wissen, dass ich dabei nicht allein bin. Der Herr, der versprochen hat, bei mir zu sein bis an das Ende der Welt, ist genau dann auch dabei. Wesentlich dabei.&lt;br /&gt;Der dreieinige Gott – Gott Vater, sein Sohn Jesus Christus der Auferstandene und der Heilige Geist, der Tröster, Wegbereiter, Führer, Weisheit und Kraft, ist bei dir.&lt;br /&gt;Dann ist der da, der sagt „mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden“.&lt;br /&gt;Dann ist der da, der sagt: „Kommet her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid. Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.“ Matthäus 11,28 und 30.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-116879034475309072?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/116879034475309072/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=116879034475309072' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/116879034475309072'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/116879034475309072'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2007/01/gehet-hin.html' title='Gehet hin'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-116853242423010557</id><published>2007-01-11T17:13:00.000+01:00</published><updated>2007-01-11T17:20:24.533+01:00</updated><title type='text'>Neues wächst auf</title><content type='html'>Über dem Jahr 2007 steht folgender Bibelvers: Gott spricht: „Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?“&lt;br /&gt;Jesaja 43,19&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erkenn ich’s denn nicht?&lt;br /&gt;Was? Was soll ich erkennen? Nein, ich sehe nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es muss etwas Neues sein. Etwas das wächst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welche Vorstellung vom Neuen schwirrt denn an diesem Jahresanfang herum?&lt;br /&gt;Mehr Erfolg, mehr Geld, bessere Prognosen.&lt;br /&gt;Ist das das Neue?&lt;br /&gt;Es soll mir besser gehen im kommenden Jahr.&lt;br /&gt;Ist das das Neue?&lt;br /&gt;Meine guten Vorsätze sollen verwirklicht werden.&lt;br /&gt;Ist das das Neue?&lt;br /&gt;Endlich die Beziehung geklärt mit dem…&lt;br /&gt;Ist das das Neue?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Neue wächst. Ich kann es nur begleiten, beobachten und anerkennen. Die Kraft des Wachsens liegt ausserhalb von mir. Denn es ist Gott der es schafft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es hat etwas mit dem zu tun, der sagt: „Siehe, ich mache alles neu!“ Mit Jesus Christus. Mit ihm ist das Neue in die Welt gekommen.&lt;br /&gt;Das wirklich Neue ist, dass ich in Jesus sein kann - engste Verbindung mit dem Gottessohn haben kann.&lt;br /&gt;Es ist die Rebe im Weinstock, es ist die schwache Rebe im starken Weinstock. (2. Kor. 5,17; Joh. 10,4ff). Das hat es vor Weihnachten noch nicht gegeben. Keine Religion bietet das.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dieses Neue – Jesus - muss wachsen!&lt;br /&gt;Wie hat Johannes der Täufer gesagt: „Ich muss abnehmen, er aber muss wachsen.“ Das sage auch ich.&lt;br /&gt;Und er wächst. Sein Leib, das ist die Gemeinde, wächst.&lt;br /&gt;Das gilt es zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, ich erkenn es eben oft nicht – das Wachsen, das Neue, Jesus in seinem Handeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das mag manche Gründe haben – einer ist das Phänomen, das ich bei meinen Kindern beobachten kann: Weil ich täglich mit ihnen zusammen bin, erkenne ich nicht, wie sie wachsen. Wenn aber irgendjemand nach längerer Zeit meine Kinder trifft, ist wohl das Erste das sie sagen: „Die sind aber gewachsen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So ist das auch in meiner Gemeinde. Dieses Phänomen, dass Besucher kommen und sagen: „Wie ihr gewachsen seid!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erkenn es oft nicht. Was hilft mir da?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besser sehen, besser hören, besser wahrnehmen! Das ist lernen. Und ein wichtiger Bestandteil des Lernens ist: Fragen stellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Beispiel Fragen nach der Wirklichkeit. Was ist wirklich? Selten ist ja die Oberfläche und Fassade die Wirklichkeit. Fragen, die dahinter führen sind da hilfreich und bringen mich weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Fragen stellen, muss nicht immer so akademisch, wohlformuliert sein – bei Gott und hoffentlich auch bei seinem Bodenpersonal, darf ich auch mal schreien, ausrufen, klagen, reklamieren – das sind durchaus Fragen, die da in einer etwas anderen Form daherkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habe ich Fragen? Habe ich noch Fragen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn es ist ein Indiz für Stillstand im Wachstum, wenn ich keine Fragen mehr habe. Wenn mir alles klar ist, bin ich zu Glas erstarrt.&lt;br /&gt;Wenn ich sage, dass ich keine Fragen habe, sage ich damit, dass ich schon alles weiss und erkannt habe. Das ist aber nicht wahr.&lt;br /&gt;Wenn ich Gott erklären, beantworten kann, bin ich auf einem Irrweg erstarrt.&lt;br /&gt;Ich kann mich Gott immer nur nähern, nie ihn fassen. Und dieses Nähern geschieht bestens durch fragen.&lt;br /&gt;Dazu ist aber noch zu bedenken, dass ich, um gut zu leben, alles habe in Jesus Christus. Es ist die Erkenntnis, dass ich nicht Gott sein muss um gut leben zu können. Ich muss abnehmen (an Macht, an Bestimmung, an Hoheit, an Anspruch, an Willen) er aber muss wachsen – auch gerade in mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin immer noch in diesem Veränderungsprozess: „Jesus ähnlicher werden“. Es ist noch nicht alles so, wie es sein sollte … Obschon, wenn ich mit Jesus lebe, alles gut wird!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Spannung ist manchmal fast unerträglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ist es so ähnlich wie beim Untergang der Titanic: Ich bin noch rechtzeitig von der sinkenden Titanic in das Rettungsboot umgestiegen. Ich werde gerettet. Aber noch ist Nacht, kein Schiff da, das mich aufnehmen wird und es gilt, diese eiskalte Nacht durchzustehen. Und da ist es besser, wenn ich das nicht untätig über mich ergehen lasse – erstarrt im Rettungsboot. Es ist besser, wenn ich tätig helfe – denn Gott hat einen Auftrag für mich: Sorge dich für die Andern im Boot und für die im Wasser!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott spricht: Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?&lt;br /&gt;Jesaja 43,19&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses neue Jahr hat Gott geschaffen.&lt;br /&gt;Dieser neue Tag ist von Gott gegeben.&lt;br /&gt;Gott gibt mir heute neue Kraft, neuen Mut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe mich zu Jesus gewendet, ich bin neu geworden!&lt;br /&gt;Ich habe ein neues Herz!&lt;br /&gt;Ich habe einen neuen Geist!&lt;br /&gt;Ich habe einen neuen Herrn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott spricht: Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?&lt;br /&gt;Jesaja 43,19&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Gott spricht, dann geschieht es auch. Daran halte ich fest. Wenn er sagt, dass er Neues schafft, dann halte ich daran fest.&lt;br /&gt;Wenn er sagt, dass dieses Neue jetzt wächst, dann will ich es suchen und sehen.&lt;br /&gt;Wenn Gott mich fragt, ob ich’s denn nicht erkenne, will ich ehrlich sein und antworten: Herr, viel zu wenig erkenne ich, was du schaffst, was du gibst, mir schenkst. Hilf meiner Blindheit und meiner Taubheit, lass mich neu nach deinem Handeln suchen und fragen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott spricht: Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?&lt;br /&gt;Jesaja 43,19&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses 43te Kapitel des Jesajabuches zeigt den fürsorgerlichen Gott. Gott spricht da zu den Seinen, zu seinen geliebten Menschen, seinem Volk. Diese waren damals am Boden, im fremden Babylon, manche haben sich dort wohlig eingerichtet und dennoch haben sie Heimweh, Sehnsucht nach ihrer Heimat Jerusalem, Sehnsucht nach Freiheit. Anderen ging es miserabel. Schmerzen, die alles überschatten. Menschen, die nicht mehr weitersehen. Schuldig, belastet, krank, verzweifelt, deprimiert…..&lt;br /&gt;Zuerst sagt Gott in diesem Kapitel zu seinem Volk: Vers 1 „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“&lt;br /&gt;Gott hat mich erlöst und herausgerufen, befreit und ich bin sein Eigentum, sein Kind, sein Geliebter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das muss man noch in den Zusammenhang mit den folgenden Versen und Abschnitten bringen. Diese sagen, dass dieser Gott, der so spricht der Herr ist, der der Macht hat. So sagt er in Vers 13: „Ich bin, ehe denn ein Tag war, und niemand ist da, der aus meiner Hand erretten kann. Ich wirke; wer will’s wenden?“ So spricht der Herr mein Erlöser – vollmächtig!&lt;br /&gt;Dann Vers 18: „Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige!“&lt;br /&gt;Das sind meine Erfahrungen, das ist mein Erlebtes, das ist meine Geschichte. Und da kann viel Negatives prägen. Schlechte Erfahrungen, Enttäuschungen, Gebete werden nicht erhört, Kranke werden nicht heil, Altes bleibt alt. Das prägt – aber es ist nicht das letzte Wort. Vielmehr soll ich es ablegen, abgeben, davon befreit werden, damit ich frei werde für das was jetzt kommt:&lt;br /&gt;„Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.“ Jesaja 43,19&lt;br /&gt;Das soll meine geistliche Sicht in diesem neuen Jahr sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Vers 24 spricht Gott das aus, was ihm an Israel und auch an uns nicht gefällt: „Mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden und hast mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir haben viele Probleme und Belastungen. Die möchte ich auch nicht klein reden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber unser wesentliches Problem – aus Gottes Sicht – sind unsere Sünden und Missetaten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die habe ich ernst zu nehmen.&lt;br /&gt;Ich bitte Gott, dass er mein Herz prüft. Ich frage Gott, was zwischen mir und ihm steht. Ist die Beziehung ok? Ich muss nicht grübeln. Aber ehrlich sein. Ich kann auch zu schnell sagen: „Zwischen mir und Gott ist alles in Ordnung.“ Ich will aus meinem Versteck vor Gott hervorkommen. Ich will vor ihn treten und ihm mein Leben zeigen, meine Worte, meine Taten, mein Denken, mein Wollen, mein Herz.&lt;br /&gt;Und Gott sagt Vers 25: „Ich, ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und gedenke deiner Sünden nicht.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, um seinetwillen befreit er mich. Dafür ist Jesus am Kreuz gestorben. Dafür ist Jesus auferstanden. Um Gottes Willen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-116853242423010557?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/116853242423010557/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=116853242423010557' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/116853242423010557'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/116853242423010557'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2007/01/neues-wchst-auf.html' title='Neues wächst auf'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-116703821984329959</id><published>2006-12-25T10:07:00.000+01:00</published><updated>2006-12-25T10:17:00.530+01:00</updated><title type='text'>Der Tag X</title><content type='html'>Stille Nacht, heilige Nacht.&lt;br /&gt;Rettende Stund…Christ in deiner Geburt.&lt;br /&gt;Das Weihnachtslied klingt mir noch in den Ohren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie still war denn diese Nacht damals, als Jesus geboren wurde?&lt;br /&gt;Warum sollte das die rettende Stund sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da war dieser mühsame Weg nach Bethlehem. Zu Fuss, mit einem Esel. Da war Bethlehem: Lärmig, überfüllt, überfordert mit Gästen. Da war Markt und waren schreiende Händler. Da waren römische Soldaten und lange Schlangen vor dem buchführenden Beamten.&lt;br /&gt;Stille Nacht? Rettende Stund?&lt;br /&gt;Unsere Weihnachtsaufführungen stellen das ja oft dar. Im Zentrum solcher Krippenspiele – der Name sagt es schon – steht die Krippe.&lt;br /&gt;Wenn ich etwas von dieser stillen Nacht, dieser rettenden Stund begreifen will, muss ich an dieser Krippe anknüpfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier konzentriert sich die Geschichte.&lt;br /&gt;Nur schon im Äussern dieser Krippe, liegt viel Bedeutendes verborgen.&lt;br /&gt;Ich schaue ihr auf die Beine…&lt;br /&gt;Dieses X das da die Krippenbeine bildet, ist für mich zum Weihnachtssymbol geworden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weihnachten vor 2000 Jahren – der Geburtstag von Jesus Christus war der „Tag X“ in der Menschheitsgeschichte und in der Heilsgeschichte.&lt;br /&gt;Dieses X stellt die Geschichte Gottes mit uns Menschen dar. Unten begann sie – oben endet sie.&lt;br /&gt;In der Mitte, im Schnittpunkt des X, ist das entscheidende Geschehen: Christi Geburt, sein kurzes Leben hier als Mensch auf Erden, sein Leiden und Tod am Kreuz und seine Auferstehung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geschichte Gottes, die wir im Alten Testament lesen können hat eine Bewegung: Sie spitzt sich immer mehr auf diesen Tag X, auf die Geburt Jesu zu.&lt;br /&gt;Viele alttestamentliche Prophezeiungen sagen das Kommen des Messias, des Retters, des Heilandes voraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Prophet Hesekiel, der fast 600 Jahre vor dem Tag X gelebt hat, schrieb folgendes:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hesekiel 37,&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=26037024"&gt;24&lt;/a&gt; Alle Israeliten werden einen gemeinsamen Hirten haben, einen König, der wie mein Diener David ist. Dann richten sie sich wieder nach meinen Geboten, sie achten auf meine Weisungen und leben danach. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=26037025"&gt;25&lt;/a&gt; Das Land, das ich früher meinem Diener Jakob gegeben habe, nehmen sie erneut in Besitz. Schon ihre Vorfahren haben dort gelebt, und nun werden sie und ihre Nachkommen sich für immer dort niederlassen. Ihr König wird über sie herrschen wie einst mein Diener David. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=26037026"&gt;26&lt;/a&gt; Ich schließe mit ihnen einen Bund und verspreche ihnen ewigen Frieden. Zu einem großen Volk lasse ich sie werden, und mein Heiligtum soll für alle Zeiten in ihrem Land stehen. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=26037027"&gt;27&lt;/a&gt; Ich wohne bei ihnen, ich bin ihr Gott, und sie sind mein Volk. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=26037028"&gt;28&lt;/a&gt; Mein Tempel soll für immer in ihrem Land bleiben; dann werden die anderen Völker erkennen, daß ich, der Herr, Israel als mein Volk erwählt habe.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgendes aus diesem Text trifft auf Jesus zu, der in dieser Krippe lag:&lt;br /&gt;·      Jesus war aus dem Geschlecht, der Familie Davids (Lukas 1,32)&lt;br /&gt;·      „Alle Israeliten werden einen gemeinsamen Hirten haben“  - Jesus sagt: Ich bin der Hirte.&lt;br /&gt;·      „Dann richten sie sich wieder nach meinen Geboten, sie achten auf meine Weisungen und leben danach“. Jesus: Ich bin nicht gekommen das Gesetz aufzulösen, sondern es zu erfüllen.&lt;br /&gt;·      „Ihr König wird über sie herrschen wie einst mein Diener David.“  Jesus ist König aber sein Reich ist nicht von dieser Welt.&lt;br /&gt;·      &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=26037026"&gt;26&lt;/a&gt; „Ich schließe mit ihnen einen Bund und verspreche ihnen ewigen Frieden.“ – Der ewige Bund ist in Jesu Blut (Abendmahl) Geschlossen. (Hebräer 13,20). Jesus ist der Friedefürst.&lt;br /&gt;·      „Zu einem großen Volk lasse ich sie werden,“ - Jesus erhält die Kirche und ist der Herr der Mission – die Kirche wächst.&lt;br /&gt;·      &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=26037027"&gt;27&lt;/a&gt; „Ich wohne bei ihnen, ich bin ihr Gott, und sie sind mein Volk.“ - Jesus kam auf die Welt und wohnte unter uns. In Jesus wohnt Gott bei uns. (Johannes 1)&lt;br /&gt;·      &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=26037028"&gt;28&lt;/a&gt; „Mein Tempel soll für immer in ihrem Land bleiben“ - Paulus stellt den Bezug her: „Wir aber (die Christen) sind der Tempel des lebendigen Gottes.“ (2. Korinther 6,16) Der Tempel des Heiligen Geistes ist immer unter uns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zum X.&lt;br /&gt;Hier an diesem Schnittpunkt gehen diese Prophezeiungen mit der Geburt von Jesus Christus in Erfüllung.&lt;br /&gt;Es ist der Tag X. Griechisch heisst ein solcher Zeitpunkt „Kairos“ – der göttliche Zeitpunkt – der rechte Zeitpunkt – der passende, entscheidende Zeitpunkt. Der Grieche verstand darin sogar den rechten Ort. „Zur richtigen Zeit, am rechten Ort.“&lt;br /&gt;Damals in Bethlehem, in der Geburt von Jesus war dieser Kairos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lukas 1,11: „Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus (der Messias, der Gesalbte), der Herr, in der Stadt Davids.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dieser Christus ist die Antwort Gottes auf das lange Suchen nach Frieden, ist die Erlösung Gottes für die gefangenen Menschen, ist die Erfüllung der Versprechen Gottes.&lt;br /&gt;Alles Suchen, Rennen, Kämpfen, alle Tränen, Verirrungen, Sünden und Leiden, alle Weisheiten, Überlegungen und alles Dichten und Trachten, konzentrieren sich hier in diesem Schnittpunkt, in dem Kairos, im Tag X, in der Geburt Jesu Christi.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier wird Gott Mensch. Und damit erhalten wir Menschen die Möglichkeit Gott kennen zu lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum: Stille Nacht. Heilige Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stelle mir das so vor, wie bei einer grossen Expedition: Die Leute haben lange vorbereitet, haben gearbeitet, gerechnet, gelitten, den Weg gesucht, resignierten und machten sich wieder Mut.&lt;br /&gt;Und plötzlich: Springt die Tür auf, fällt das letzte Hindernis, wird die Mauer durchbrochen.&lt;br /&gt;Und ein riesiger Schatz liegt vor ihren Augen.&lt;br /&gt;Das Glitzern und Blinken und Funkeln und Leuchten erfüllt den ganzen Raum. Sie ahnen in diesem Augenblick: Von jetzt an wird alles anders sein.&lt;br /&gt;So ist diese Stunde Null, dieser Tag X, diese Stille Nacht – alles steht still, alles steht da, alles staunt, alles ist überwältigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, und jetzt hier – öffnet sich der Himmel. Die Freiheit tut sich auf. Freude ist da. Jetzt beginnt ein neues Leben!&lt;br /&gt;Die Menschen werden in die Weite geführt. Der Horizont weitet sich. Möglichkeiten eröffnen sich. Der Schatz Gottes liegt da und die Menschen können und dürfen ihn ergreifen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das deutet der obere Teil des Krippen - X’s an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und genau das darf bei jedem Menschen passieren. Gott führt mich zu meinem Kairos, zu meinem Zeitpunkt. Und hier darf sich die Türe öffnen und ich stehe vor einem neuen Leben mit Gott, mit Jesus, mit dem Heiligen Geist zusammen.&lt;br /&gt;Vorher stand ich (meist) mit beiden Beinen auf dem Boden, bei Sturm die Beine gegrätscht und war dabei auf mich selber angewiesen. Jetzt aber darf ich – wie dieses X sein: Mit beiden Beinen auf dem Boden und meine Arme erhoben – offen nach oben – empfangsbereit für all das, was mir Gott schenken möchte. Ich lasse mich von oben füllten!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgendes hat auch noch mit meinem X zu tun: X ist im griechischen Alphabet auch ein Buchstabe – er heisst dort Chi. Und Christus auf griechisch geschrieben, beginnt eben genau mit diesem Chi – mit diesem X. Darum haben die ersten Christen neben dem bekannten Fischlein oft auch das X als Erkennungszeichen gebraucht. Ein altes, berühmtes Christusmonogramm ist die Übereinanderlegung der beiden ersten Buchstaben von Christus: Chi und Roh (X P).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Christus ist schon in der Krippe in diesem Bein-X angedeutet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dieser Stillen Nacht ist es dann wieder lauter geworden. Jesus ist herangewachsen. Er hat gepredigt und geheilt und gelehrt und erfahren, wie das Leben hier ist. Er starb etwa dreissig Jahre später am Kreuz und drei Tage danach ist er aus dem Grab auferstanden als lebendiger Herr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier öffnet sich das X. (Der obere Teil des X ist ein V - steht das für Victori?)&lt;br /&gt;·      Die Apostelgeschichte in der Bibel erzählt davon.&lt;br /&gt;·      Menschen folgten Jesus nach.&lt;br /&gt;·      Kirche entsteht.&lt;br /&gt;·      Briefe werden geschrieben.&lt;br /&gt;·      Kirchenväter formen und formulieren.&lt;br /&gt;·      Mönche arbeiten: Ora et labora – auch in meinem X zu finden – beten ist offen sein nach oben, arbeiten ist mit beiden Beinen auf dem Boden stehen.&lt;br /&gt;·      Menschen suchen als Nachfolger ihres Herrn Jesus, die Kirche zu gestalten.&lt;br /&gt;·      Fehler werden gemacht.&lt;br /&gt;·      Gutes wird getan.&lt;br /&gt;·      Es wird gelernt und wieder leichtfertig dahingegeben.&lt;br /&gt;·      Und immer ist da die grosse Erwartung auf die Wiederkunft des Herrn.&lt;br /&gt;So steht auch die Kirche als grosses X da: Fest auf dem Boden dieser Welt mit einem Auftrag und gleichzeitig nach oben offen, den wiederkommenden Herrn Jesus erwartend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Englischen wird ja oft für Weihnachten nicht Christmas geschrieben, sondern X-mas.&lt;br /&gt;Es ist wohl ein Irrtum, wenn wir diese Schreibweise als unchristlich abtun würden – so im Sinn: „X steht für x-beliebig – da kannst du einsetzen was du willst.“&lt;br /&gt;Nein, X steht auch hier für Christus.&lt;br /&gt;Erstens erklärt sich das mit dem griechischen X-Buchstaben für Christus und&lt;br /&gt;zweitens ist das eine Schreibweise die nicht erst in unserem multireligiösen Zeitalter erfunden wurde. Sie ist heute so beliebt, weil sie schneller geht. (&lt;a href="http://www.englisch-hilfen.de/texte/xmas.htm"&gt;www.englisch-hilfen.de/texte/xmas.htm&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;Ich weiss jetzt, dass es eine dritte Erklärung gibt: Die Krippe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-116703821984329959?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/116703821984329959/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=116703821984329959' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/116703821984329959'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/116703821984329959'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2006/12/der-tag-x.html' title='Der Tag X'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-116629880761272495</id><published>2006-12-16T20:44:00.000+01:00</published><updated>2006-12-16T20:53:32.290+01:00</updated><title type='text'>Das Wort Gottes kommt zu mir</title><content type='html'>Ich lebe im hier und jetzt und vielleicht auch manchmal noch etwas in der Zukunft. Wenn ich mich aber zurückbesinne, bin ich schnell bei meinen Zeitgenossen ein altmodischer Kirchengeschichtler oder ein untröstlicher Weltenflüchter.&lt;br /&gt;Das Lied „Macht hoch die Tür“, das jetzt in der Adventszeit wieder gesungen wird – es ist vor 300 Jahren geschrieben worden…&lt;br /&gt;300 Jahre sind eine lange Zeit. Was war schon vor 300 Jahren? Da hatten sie noch nichts. Die wussten wohl auch nichts. Vielleicht war da noch was mit Kriegen, Pfeilbogenschützen und Rittern – ich weiss auch nicht so genau… Auf jeden Fall muss ich morgen noch das neue&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"LG KU800&lt;br /&gt;Mehr Leistung: Das LG Chocolate jetzt auch mit UMTS!&lt;br /&gt;Technik, die verführt: Von außen kaum zu unterscheiden ist das KU800 das "UMTS" unter den Chocolates. Wie bei allen Handys der Chocolate Familie ist ein Touchpad zum Navigieren integriert. Und auch die inneren Werte können sich sehen lassen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;kaufen gehen. Das ist doch unsere Welt – die täglichen Geschäfte…&lt;br /&gt;Dieses Jahr haben wir noch weniger Zeit bis wir alles beieinander haben - die Weihnachtseinkäufe getätigt haben - weil der 4. Advent ausgerechnet auf den 24. Dezember zu liegen kommt -  der Stress ist da.&lt;br /&gt;Ich frage mich jedes Jahr wieder das Gleiche in dieser Zeit: Muss das wirklich sein? Wie kann ich da ausbrechen? Und es gelingt mir nur stückweise und dort wo es mir gelingt – schaffe ich mir auch schon feindlich gesinnte Mitmenschen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei habe ich doch etwas ganz Wesentliches, das mich völlig legitimiert, dieses Geschenkemachenmüssen, respektive dieses Freudemachenmüssen beiseite zu lassen: Das Wort Gottes.&lt;br /&gt;Ich erwarte das Wort Gottes. Kommt es zu mir? Ist es da?&lt;br /&gt;Das kann ich nicht machen und einpacken. Ja, das kann ich nicht kaufen!&lt;br /&gt;Das wird mir geschenkt – oder eben nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Einzige was ich dabei tun kann, ist warten. Sicher: Bittend, offen, erwartungsvoll warten. Wach warten. Hoffend warten.&lt;br /&gt;Das braucht: Stille, Ruhe, Hören, Geduld.&lt;br /&gt;Nur so kommt das Geschenk Gottes, das Wort Gottes zu mir – geheimnisvoll.&lt;br /&gt;Mich prägt da ganz stark Johannes 1: „&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43001001"&gt;1&lt;/a&gt; Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43001002"&gt;2&lt;/a&gt; Dasselbe war im Anfang bei Gott. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43001003"&gt;3&lt;/a&gt; Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.1 &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43001004"&gt;4&lt;/a&gt; In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43001005"&gt;5&lt;/a&gt; Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht ergriffen. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43001006"&gt;6&lt;/a&gt; Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43001007"&gt;7&lt;/a&gt; Der kam zum Zeugnis, um von dem Licht zu zeugen, damit sie alle durch ihn glaubten. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43001008"&gt;8&lt;/a&gt; Er war nicht das Licht, sondern er sollte zeugen von dem Licht. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43001009"&gt;9&lt;/a&gt; Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43001010"&gt;10&lt;/a&gt; Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43001011"&gt;11&lt;/a&gt; Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43001012"&gt;12&lt;/a&gt; Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43001013"&gt;13&lt;/a&gt; die nicht aus dem Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43001014"&gt;14&lt;/a&gt; Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43001015"&gt;15&lt;/a&gt; Johannes gibt Zeugnis von ihm und ruft: Dieser war es, von dem ich gesagt habe: Nach mir wird kommen, der vor mir gewesen ist; denn er war eher als ich. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=43001016"&gt;16&lt;/a&gt; Und von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als diese Worte geschrieben wurden, waren auch 300 Jahre vergangen. 300 Jahre in denen nichts von diesem Wort Gottes zu vernehmen war. Sicher man erzählte sich noch die alten Geschichten&lt;br /&gt;-        Wie Gott die Welt erschuf&lt;br /&gt;-        Wie er das Volk aus Aegypten befreite&lt;br /&gt;-        Wie Israel mit seinem Gott Siege feierte&lt;br /&gt;-        Und wie der David dem Goliath es zeigte&lt;br /&gt;Aber seit mehr als 300 Jahren war da nichts mehr los.&lt;br /&gt;Alles was mit diesem Gott noch etwas zu tun hatte, wurde mit Füssen getreten. Grosse Herrscher hatten das Land und die Menschen fest im Griff. Und hätte man jemanden auf der Strasse gefragt: „Wo ist denn Gott?“ Er hätte geantwortet: „Gott? Aus welchem Friedhof bist du denn entwichen?“&lt;br /&gt;Und wenn du weiter gefragt hättest: „Was gibt dir denn Sinn und Halt in deinem Leben?“ Hätte er gesagt: „Ach, die politische Struktur unserer Gesellschaft ist jetzt so ausgefeilt, dass sie genügend Halt und Ordnung gibt. Und für religiöse Bedürfnisse haben wir ja noch eine ganze Palette von Göttern, Kulten, Ritualen, Übungen, Beratungen, Schriften und Orten mit starken Kräften.“&lt;br /&gt;Da glich die Zeit doch wesentlich der unsrigen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gab zwar noch einige Unverbesserliche. Bei denen hatte man zumindest den Eindruck, dass sie etwas mehr haben als die Andern und immer wieder zu diesem einzigen und wahren Gott beten würden – wie sie sagten. Sie unterhielten auch noch diese altmodischen Gottesdienste mit Priester und so… Und sie sagten, dass ihr Herr – damit meinten sie wohl Gott – zu ihnen kommt. Sie haben auf ihn gewartet!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich merke hier die Parallele unserer Zeit mit jener Zeit - der Zeit kurz vor der Geburt Jesu. Sie hatte viele ähnliche Gegebenheiten, wie wir sie heute haben.&lt;br /&gt;Der Grossteil der Bevölkerung war damit beschäftigt „zu essen, zu trinken, zu heiraten“ (Matthäus 24,38).&lt;br /&gt;Und nur ein kleiner Teil der Bevölkerung sah erwartungsvoll zum Himmel hinauf, ob Gott nicht doch endlich kommen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer, der so nach oben schaute, war Zacharias. Er war Priester und er war alt. Wohl sein Leben lang hatte er auf ein Zeichen, ein Wunder, ein Wort, eine Tat, ein Eingreifen von Gott gewartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine meiner grossen Anfechtungen / Verführungen ist, dass ich nicht mehr warten kann. Auch wenn ich noch wollte, ich werde gezwungen zu hetzen, zu tun, Resultate zu liefern, Jahresabschlüsse zu präsentieren, Boni einzusacken und schon das nächste Jahr zu verplanen.&lt;br /&gt;Zacharias hat gewartet. Ein Leben lang hat er turnusgemäss den Dienst im Tempel getan. Immer gleich, ohne ein spezielles Ergebnis.&lt;br /&gt;Es war aber nicht die falsche Methode, die Insuffizienz seines Dienstes, die mangelnde Bereitschaft auch Neues zu wagen – ich denke, dass Zacharias ganz stark verwurzelt war in der biblischen Weisheit: „Das Warten der Gerechten wird Freude werden; aber der Gottlosen Hoffnung wird verloren sein.“ (Sprüche 10,28) Von ihm und seiner Frau Elisabeth ist geschrieben, wie sie in diesem Warten gelebt haben: „Fromm vor Gott, in allen Geboten und Anweisungen Gottes untadelig.“ (Matthäus 1,6).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann geschieht etwas plötzlich, unerwartet, während seinem routinemässigen Dienst im Tempel: Ein Engel begegnet ihm und spricht mit ihm! Und dieser Engel sagt ihm, was jetzt dann weiter mit ihm geschehen wir – er wird einen Sohn bekommen und dem soll er den Namen Johannes geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zacharias heisst aus dem Hebräischen übersetzt denn auch: „Jahwe hat sich erinnert“. Nach mehr als 300 Jahren…!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das hat dem Zacharias die Sprache verschlagen – nein, dass er jetzt nicht mehr sprechen konnte, war eine kleine Strafe des Gottesboten namens Gabriel, weil er diesem Engel nicht gleich geglaubt hat. Zacharias konnte jetzt nichts mehr sagen. Und das neun Monate lang nicht: Stille, Ruhe, Schluss mit eigenen Worten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wurde sein Sohn, der Johannes, der später der Täufer ist, geboren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt kann der Zacharias wieder reden – und er plappert nichts von Grösse, Gewicht und Augenfarben, sondern, es bricht ein Loblied aus ihm heraus, von Gott eingegeben, durch den Heiligen Geist bewirkt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lukas 1,&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42001067"&gt;67&lt;/a&gt; Und sein (Johannes) Vater Zacharias wurde vom Heiligen Geist erfüllt, weissagte und sprach: &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42001068"&gt;68&lt;/a&gt; Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42001069"&gt;69&lt;/a&gt; und hat uns aufgerichtet eine Macht des Heils im Hause seines Dieners David &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42001070"&gt;70&lt;/a&gt; - wie er vorzeiten geredet hat durch den Mund seiner heiligen Propheten -, &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42001071"&gt;71&lt;/a&gt; dass er uns errettete von unsern Feinden und aus der Hand aller, die uns hassen, &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42001072"&gt;72&lt;/a&gt; und Barmherzigkeit erzeigte unsern Vätern und gedächte an seinen heiligen Bund &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42001073"&gt;73&lt;/a&gt; und an den Eid, den er geschworen hat unserm Vater Abraham, uns zu geben, &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42001074"&gt;74&lt;/a&gt; dass wir, erlöst aus der Hand unsrer Feinde, &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42001075"&gt;75&lt;/a&gt; ihm dienten ohne Furcht unser Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigkeit vor seinen Augen. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42001076"&gt;76&lt;/a&gt; Und du, Kindlein, wirst ein Prophet des Höchsten heißen. Denn du wirst dem Herrn vorangehen, dass du seinen Weg bereitest &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42001077"&gt;77&lt;/a&gt; und Erkenntnis des Heils gebest seinem Volk in der Vergebung ihrer Sünden, &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42001078"&gt;78&lt;/a&gt; durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes, durch die uns besuchen wird das aufgehende Licht aus der Höhe, &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42001079"&gt;79&lt;/a&gt; damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42001080"&gt;80&lt;/a&gt; Und das Kindlein wuchs und wurde stark im Geist. Und er war in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er vor das Volk Israel treten sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt, nach so langem Warten, bricht eine Freudenzeit an! Da gibt es keine theologischen Abhandlungen – da ist ein Freudenlied, ein Danklied, Jubel dran!&lt;br /&gt;Diese Jubelzeit wird kurze Zeit später vollkommen gemacht, mit der Geburt von Jesus Christus.&lt;br /&gt;Aber schon die Geburt des Wegbereiters ist ein Ereignis über alle Erwartungen und alle Überlegungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche sagen: Wenn du nichts erwartest, bekommst du auch nichts von Gott. Wenn du viel erwartest, bekommst du auch viel.&lt;br /&gt;Diese Regel muss ich in zweifacher Weise relativieren: 1. Die Erwartungen müssen sich mit der Bibel decken, respektive aus ihr genommen, begründet sein.&lt;br /&gt;Und 2.: Die Erwartung wird hier durchbrochen. Es geschieht hier Grösseres als die Juden damals in ihrer Messiaserwartung gehofft haben. Niemand hat sich das vorher ausgedacht. Die Menschen in ihrem Elend wurden überrascht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zacharias sieht hier mit Hilfe des Heiligen Geistes: In Jesus Christus wird das göttliche Licht in die finstere Welt – in den Schatten des Todes - kommen, zu uns kommen und wird leuchten und scheinen. Den Menschen wird ein Licht aufgehen: Die Erkenntnis des Heils, indem ihnen die Sünden vergeben werden.&lt;br /&gt;Das Licht, das Jesus heisst, beleuchtet von nun an unsere Leben. Ich kann in diesem Licht vor allem zwei Dinge sehen: Meine Sünden und Gottes herzliche Barmherzigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42001068"&gt;68&lt;/a&gt; Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Denn er hat besucht und erlöst sein Volk.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-116629880761272495?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/116629880761272495/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=116629880761272495' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/116629880761272495'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/116629880761272495'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2006/12/das-wort-gottes-kommt-zu-mir.html' title='Das Wort Gottes kommt zu mir'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-116327107935517155</id><published>2006-11-11T19:51:00.000+01:00</published><updated>2006-12-17T15:46:02.140+01:00</updated><title type='text'>Glücklich sind die Verfolgten...</title><content type='html'>Matthäus 5,&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40005013"&gt;13&lt;/a&gt; Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sagt Jesus zu seinen Nachfolgern. Auch zu mir.&lt;br /&gt;Ich bin Salz in dieser Welt.&lt;br /&gt;Was heisst das aber? Wie bin ich denn, wenn ich Salz bin? Sicher schön weiss… aber das ist nicht das Entscheidende.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich in der Welt Salz bin, bin ich sozusagen in der Suppe „Welt“ aufgelöst. Das ist ja schrecklich! Dann gibt es mich gar nicht mehr. So ist das wohl nicht gemeint – aber so ähnlich…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Salzsein wird durch die Seligpreisungen, die diesem Bibelvers vorangehen, konkretisiert.&lt;br /&gt;Salz sein, aufgelöst in der Suppe, bringt grösstes Leiden mit sich! Menschlich gesehen muss ich da unglücklich werden – so aufgelöst...&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40005003"&gt;3&lt;/a&gt; Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40005004"&gt;4&lt;/a&gt; Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40005005"&gt;5&lt;/a&gt; Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40005006"&gt;6&lt;/a&gt; Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40005007"&gt;7&lt;/a&gt; Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40005008"&gt;8&lt;/a&gt; Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40005009"&gt;9&lt;/a&gt; Selig sind die Friedfertigen;1 denn sie werden Gottes Kinder heißen. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40005010"&gt;10&lt;/a&gt; Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40005011"&gt;11&lt;/a&gt; Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, wenn sie damit lügen. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=40005012"&gt;12&lt;/a&gt; Seid fröhlich und getrost; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Seligpreisungen sagen mir, dass ich in dieser Weltsuppe&lt;br /&gt;· Schmähungen, Verfolgungen, üble Nachrede zu ertragen habe (um Jesu willen! – Schmähung, Verfolgung und üble Nachrede kann mich auch aus andern Gründen treffen, dann aber kann ich die Seligpreisung nicht in Anspruch nehmen)&lt;br /&gt;· Friedensstifter im Unfrieden dieser Welt bin.&lt;br /&gt;· Mit einem reinen Herz in einer unreinen Welt lebe.&lt;br /&gt;· Barmherzigkeit in einer unbarmherzigen Welt übe.&lt;br /&gt;· In einer ungerechten Welt mit Lügen und Gewalt nach Gerechtigkeit strebe.&lt;br /&gt;· Sanftmütig in einer knallharten Welt bin.&lt;br /&gt;· Leid tragend bin.&lt;br /&gt;· Und hätte das alles nicht schon gereicht, bin ich auch noch arm. (Vers 3 kann auf zwei Arten verstanden werden: Geistlich arm sein – Sehen, dass ich Gott nichts zu bringen habe. Hoffnung für alle: Glücklich sind, die erkennen, wie arm sie vor Gott sind. Oder „geistlich gesehen arm sein.“ Dazu Johann Christoph Blumhardt: „Die er selig preist, sollen mithin arm sein, ob sie etwas haben, also sonst reich heissen in dieser Welt, oder ob sie nichts haben, also wirklich arm sind. Nichts in dieser Welt darf einen Wert für sie haben, dass sie sich, wenn sie’s haben, über seinem Besitze glücklich und befriedigt fühlen, oder dass sie wenn sie es nicht haben, sich darob unglücklich fühlen, es nicht zu haben.“).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum das? Warum soll ich als Salz in der Suppe wirken?&lt;br /&gt;Damit die Welt verändert wird! Gott möchte dass es den Menschen gut geht. Und da lässt er es mich etwas schlechter gehen, damit es den andern gut geht. Und ich kann es ertragen, dass es mir etwas schlechter geht. Denn das ist vorübergehend. Petrus sagt, dass das nur eine kurze Zeit so ist. (1.Petr. 5,10f) Ich kann das, weil ich eine grossartige Verheissung habe: Seligkeit.&lt;br /&gt;Selig sein heisst glücklich sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus verspricht mir hier, dass ich glücklich bin, wenn ich so, als Salz in dieser Welt, lebe.&lt;br /&gt;Jesus verheisst mir hier in diesen Worten,&lt;br /&gt;dass mir das Himmelreich gehört&lt;br /&gt;dass ich von Gott getröstet werde&lt;br /&gt;dass ich satt sein werde an Gerechtigkeit&lt;br /&gt;dass ich Barmherzigkeit erfahre&lt;br /&gt;dass ich Gott schaue&lt;br /&gt;dass ich Gottes Kind bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon jetzt und hier ein kleines Stück – und dann vollkommen und ganz in naher Zukunft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Salz dieser Welt sein heisst also: Mich hineingeben in diese Welt, dadurch viel Unangenehmes erleben müssen aber glücklich sein, gerade auch in dem Unangenehmen, weil Gott selber mir viel Grösseres zusagt, als ich je auf dieser Welt erreichen könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Sicht, ja, diese Sicht will ich heute wieder neu festmachen und hinausnehmen in den Alltag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage stellt sich mir: Für was bin ich da? Was tue ich hier in dieser Gesellschaft?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss wenigstens ein klein wenig verstehen, in was für einem Umfeld, in was für einer Suppe, ich lebe.&lt;br /&gt;Auch mein Dorf ist zu einer städtischen Kultur geworden. Wir sind Teil des globalen Dorfes. Die Massenmedien prägen uns. In den vergangenen dreissig Jahren hat sich auch unsere Umgebung massiv verändert. Uns gehen die Afrikaner, die Asiaten, die vom Balkan und die von Amerika heute viel mehr etwas an, als früher. Wir sind, ob wir das wollen oder nicht, ihre Nächsten! Ich bin ihr Nächster!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit dem zweiten Weltkrieg nimmt unser Wohlstand zu und gleichzeitig haben wir eine zunehmende Sinn- und Hoffnungskrise.&lt;br /&gt;Die Frage ist: Was tue ich da?&lt;br /&gt;· Kann ich da Hoffnungsträger sein? Ich meine ja!&lt;br /&gt;· Kann ich da Sinnstifter sein? Ich meine ja!&lt;br /&gt;· Kann ich da von meinem Wohlstand etwas abgeben? Ich meine ja!&lt;br /&gt;Ich bin, mit andern Christen zusammen, verantwortlich dafür, dass viele, eigentlich alle Menschen, Hoffnung und Sinn in ihrem Leben verankern können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier liegt auch die Antwort auf die heimliche Frage, die sich ein paar von uns im Stillen stellen: Müssen wir als Gemeinde wirklich wachsen? Müssen wir missionieren (Botschafter sein)?&lt;br /&gt;Ja, wir müssen wachsen, zahlenmässig und in die Tiefe! Weil es da draussen Menschen gibt, die langsam sterben in ihrem Wohlstand und in ihrer Hoffnungs- und Sinnkrise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiss, dass wir das nicht immer so geschickt organisieren und verwalten. Aber ich bin dran. Ich gebe mir Mühe. Ich will als Hoffnungsträger, Nachfolger, als Botschafter Gottes seinen Auftrag ausführen. Ich will das Leben in meinem Umfeld aktiv gestalten und mich nicht zurückziehen und mich warm und bequem einrichten (auch wenn die Jahreszeit dies mir nahe legt…).&lt;br /&gt;Hier greift die Aussage von Römer 12,2 in meinem Leben: Stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes.&lt;br /&gt;Ich soll meinen Sinn verändern, hin zur Hoffnung, zu den Verheissungen Jesu, zum Auftrag an dieser Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich suche das nicht, aber es ist wahrscheinlich, dass wir so zu verfolgten Christen, zur verfolgten Kirche werden. Denn die Welt hat anderes im Sinn. Es muss früher oder später zu einem Zusammenstoss der beiden Sinne kommen. Ich bereite mich darauf vor, auch zu diesen Verfolgten zu gehören.&lt;br /&gt;Ich denke es wird eine Zeit kommen, da werde ich unter Tränen, auf den Knien, flehend, weinend diese Seligpreisungen beten.&lt;br /&gt;Jesus hat mir kein Leben ohne Schmerzen, Verfolgung, Anfeindungen, usw. versprochen. Schön, wenn ich jetzt gerade ein Leben ohne solche Schmerzen habe – ich darf es wohl auch geniessen. Aber ich darf nicht der Illusion verfallen, dass das normal ist – das gibt bittere Enttäuschungen.&lt;br /&gt;Ich bin als Nachfolger Jesu in einen Kampf gestellt. Ich nehme ihn an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Seligpreisungen sind Worte an Verfolgte. Heute denke ich besonders an die verfolgten Christen weltweit.&lt;br /&gt;Und da müssen Menschen Folter, Verletzungen bis hin zu Mord und Totschlag erleiden – wegen ihrem Glauben an Jesus Christus.&lt;br /&gt;Etwa 90'000 Christen bezahlen jährlich ihr Bekenntnis zum Glauben an Jesus mit dem Leben.&lt;br /&gt;Etwa jedes zehnte Kirchenmitglied weltweit wird wegen des Glaubens verfolgt oder benachteiligt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verfolgte Christen sind mir ein grosses Vorbild. Hier zeigt sich, dass der Glaube an Jesus nicht nur ein psychologischer Trick oder ein menschliches Hirnprodukt ist – hier zeigt sich der lebendige Gott, der sich im einzelnen Menschen mit seiner ganzen Liebe, Hilfe und Kraft investiert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-116327107935517155?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/116327107935517155/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=116327107935517155' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/116327107935517155'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/116327107935517155'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2006/11/glcklich-sind-die-verfolgten.html' title='Glücklich sind die Verfolgten...'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-116210345746512868</id><published>2006-10-29T07:29:00.000+01:00</published><updated>2006-10-29T07:43:59.186+01:00</updated><title type='text'>Meine Blickrichtung</title><content type='html'>Denn das Wesen dieser Welt vergeht.&lt;br /&gt;Denn unser Herr kommt bald.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt ein „Zu Jesus kommen“ und ein „Bei Jesus bleiben“. Ich wünsche mir, dass der wiederkommende Herr mich bei der richtigen Arbeit antrifft.&lt;br /&gt;Dass Menschen zu Jesus finden ist ein grosses Wunder. Aber dass Menschen bei Jesus bleiben ist zum grossen Teil in unsere Verantwortung gestellt. Das wird doch oft einfach durch Nachlässigkeit, Müdigkeit, Langeweile, Disziplinlosigkeit oder auch Unachtsamkeit gefährdet.&lt;br /&gt;„Es geht mir ja gut so. Respektive, etwas mehr hätte ich schon gerne, nämlich –„ und dann beginne ich selber (!) zu definieren was: Oft ist dann das mehr Action, mehr Gefühle, etwas Erleben, mehr Gewinn, mehr Ohrenkitzel, mehr Unterhaltung, weniger Schmerzen, mehr Gemeinschaft, mehr Zeit, … was auch immer. Wenn ich selber bestimme was das sein soll, dann flacht mein Leben ab und wird belanglos, sinnlos, kraftlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Analyse unserer Zeit von Prof. Lutz Simon trifft schon zu: „Christsein ist in Europa zu einem gefühlsduseligen, human angehauchten Lebensideal geworden, das den Anforderungen des täglichen Lebens nicht gewachsen ist und darum vernachlässigt werden kann.“&lt;br /&gt;Wenn ich die Bibel lese, begegne ich da einem ganz anderen Christsein. Paulus als Beispiel, lebt etwas ganz anderes: Radikal, unkonventionell, widerständig, besitzlos, mit einem Ziel vor Augen.&lt;br /&gt;Paulus lehrt mich da ganz andere Werte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Korinther 7,&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=46007029"&gt;29&lt;/a&gt; Denn eins steht fest, Brüder: Wir haben nicht mehr viel Zeit, für den Herrn zu arbeiten. Deshalb sollen sich jetzt auch die Verheirateten so für den Herrn einsetzen, als wären sie nicht verheiratet. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=46007030"&gt;30&lt;/a&gt; Weder Trauer noch Freude sollen uns daran hindern, Gott zu dienen. Was wir besitzen, sollte uns nicht davon abhalten, mit anderen zu teilen.6 &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=46007031"&gt;31&lt;/a&gt; Verliert euch nicht an diese Welt, auch wenn ihr in ihr lebt. Denn diese Welt mit allem, was wir haben, wird bald vergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erste und wichtigste ist seine Sicht. Wie eine Klammer steht sie um diesen Text: „Wir haben nicht mehr viel Zeit …. Denn diese Welt mit allem, was wir haben, wird bald vergehen.“&lt;br /&gt;Das neue Testament, besonders seine Briefe, haben eine alles dominierende Grundstimmung: Unser Herr kommt bald!&lt;br /&gt;Wann habe ich diese Grundstimmung? Höchstens dann, wenn es mir besonders schlecht geht, wenn ich erlöst sein möchte von etwas Unangenehmen. Wenn Andere sagen: „Jetzt könnte ich im Boden versinken“ oder „jetzt möchte ich auf einer einsamen Insel sein“ oder „ich möchte lieber sterben“ – denke ich dafür: „Ach, Herr komm bald!“. Aber wenn alles einigermassen läuft und das Auto gewaschen ist, der Kontostand stimmt und ich keine Beziehungslämpen habe, kommt mir das kaum in den Sinn: „Herr komm bald…“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher es macht die Sache nicht einfach, wenn ich sehe, dass diese Naherwartung sich nun schon 2000 Jahre dahin zieht. Haben sich die Schreiber damals geirrt? Ist die Erklärung, dass bei Gott ein Tag wie tausend Jahre ist – dass Gott ganz andere Zeitmassstäbe hat als ich – Erklärung genug? Es ist zwar eine richtige Aussage und bietet dennoch wenig Lebenshilfe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall war diese Naherwartung damals bei den ersten Christen eine starke Triebfeder, dass das Evangelium verbreitet wurde. Heute bin ich eher wie der müde Wanderer, der sich auch mal eine Pause gönnt, wer weiss, wie lange das noch geht, und überhaupt: Pausen müssen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich von diesem unguten Gefühl nicht loskomme, das mir da sagt, dass bei uns etwas faul ist. Etwas stimmt einfach nicht. Und das ist schon länger so. Schon einige Generationen – ich vermute seit es uns wirtschaftlich besser geht.&lt;br /&gt;Christian Friedrich Spittler hat das wahrscheinlich auch so irgendwie empfunden – auf jeden Fall hat er den kernigen Satz gesagt:&lt;br /&gt;„Was hilft’s, wenn wir beim warmen Ofen und einer Pfeife Tabak die Notstände der Zeit bejammern? Hand anlegen müssen wir, und sei es auch ganz im Kleinen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas stimmt einfach nicht: Es sterben täglich zehntausende von Menschen an Hunger und wir verdrängen das - regen uns über Kleinigkeiten auf: Über das Haar in der Suppe.&lt;br /&gt;Unsere Relationen sind einfach nicht mehr im Lot: Es gibt Leute, die ärgern sich, wenn sie mich nicht sofort erreichen – wenn ich nicht im Büro bin, wenn sie anrufen, wenn der Telefonbeantworter kommt, wenn ich das Handy nicht abnehme,…. Aber fünf Milliarden (nicht Millionen, Milliarden!) Menschen haben noch gar nie telefoniert – auch nicht mit Festnetzanschluss oder in einer Telefonkabine oder beim Nachbarn.&lt;br /&gt;Das ist doch nicht normal! Unsere Ansprüche sind nicht normal! Wir leben Werte, die nichts mehr mit dem Glauben an Jesus Christus zu tun haben.&lt;br /&gt;Ein wichtiger Wert ist: Unser Herr kommt bald! Diese Welt, mit allem, was wir haben, wird bald vergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Bereiche, die mein Leben wesentlich in Anspruch nehmen, spricht Paulus in unserem Text an:&lt;br /&gt;Ehe, Trauer, Freude, Besitz.&lt;br /&gt;In allen vier Bereichen kann ich mich verlieren.&lt;br /&gt;Wahrscheinlich gibt es noch mehr Bereiche, in die ich mich verlieren kann – aber die vier sollen als Beispiel genügen.&lt;br /&gt;Paulus spricht nicht davon, dass ich Ehe, Gefühle, Besitz nicht haben darf – im Gegenteil, er weiss sehr wohl, dass das wichtige Bestandteile meines Lebens sind. Diese Verse können nicht so ausgelegt werden, dass sie gegen die Ehe gebraucht werden oder gegen Trauer oder Freude oder Besitz.&lt;br /&gt;Aber Paulus weiss es und ich ahne es: Ich kann mich in solchen Dingen verlieren. Ich habe selber schon viele – auch sehr engagierte und eifrige Christen erlebt, die vom Glauben Distanz nahmen, weil sie sich an die Welt verloren.&lt;br /&gt;Da wird die Aussage von Jesus lebendig:&lt;br /&gt;Wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s erhalten. Denn welchen Nutzen hätte der Mensch, wenn er die ganze Welt gewönne und verlöre sich selbst oder nähme Schaden an sich selbst? (Lukas 9,24.25)&lt;br /&gt;Zur Ehe nur soviel: In der heutigen Zeit müssen wir nicht noch sagen, kümmert euch weniger um die Ehe. Wir sagen ja zur Ehe und fördern sie. Sie ist eine gottgegebene, gute Einrichtung. Sie dient zum Leben. Und doch gibt es Menschen und Paare, die verlieren sich regelrecht in der Ehe. Ein junges Paar heiratet, der Prediger empfiehlt noch, dass sie sich ein Jahr lang nicht in der Gemeinde engagieren sollen (Sabbatjahr). Dann waren sie weg und auch nach Jahren wurden sie seither in der Gemeinde nicht mehr gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch in der Trauer kann man sich verlieren – Trauer gehört zum Leben und wenn z.B. jemand stirbt muss diese Trauer auch durchlebt werden – das ist gesund, das ist gut. Aber man kann sich verlieren darin – eine Opferrolle übernehmen – „ich bin ja der Ärmste – wer solches durchmachen muss – usw.“ Da wird die Trauer zum Gefängnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Freude kann man sich verlieren – da gehören Spiele, Sport, Kunst, Garten, Beruf – einfach alles, was Freude bereitet – dazu. Wiederum: Freude gehört zum Leben. Aber im Horizont des wiederkommenden Herrn ist das zweitrangig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja und dann der Besitz. Dass ich mich an meinen Besitz verlieren kann, muss ich eigentlich nicht ausführen. Erschreckend aber ist, dass immer die Andern sich in ihren Besitz verloren haben und nicht ich…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solche Fesseln aber hindern mich Jesus zu dienen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt schon von den Kirchenvätern Ausführungen zu diesem Thema. Ein Gedanke von Augustin sinngemäss: Anstatt die Welt zu benutzen und Gott zu geniessen, geniessen wir die Welt und benutzen Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder noch die Geschichte des Touristen, der auf seiner Reise in einem Kloster übernachtet. Er ist erstaunt, wie karg die Zellen der Mönche ausgestattet sind. Und er fragt einen Mönch: „Wo haben sie denn ihre Möbel?“ Der Mönch fragt zurück. „Ja, wo haben sie denn ihre?“ „Meine?“ fragt der Tourist „ich bin ja nur auf der Durchreise hier!“ – „Sehen sie“, antwortet da der Mönch, „das sind wir auch.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie würde ich jetzt eigentlich weiterleben, wenn ich plötzlich nichts mehr hätte? Das ist natürlich utopisch, schliesslich habe ich noch eine Versicherung…&lt;br /&gt;Aber wenn der Herr wiederkommt, habe ich keinen Besitz mehr – oder kann ich mit einem Rucksack zum Himmel fahren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber da merke ich – ich sage: „Der Herr kommt bald“ und denke: „Der Herr kommt nicht“.&lt;br /&gt;Manfred Siebald hat das in seinem Lied „Wir haben es uns gut hier eingerichtet“ schön gesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich frage mich: Denke ich so: „Die Zeit drängt, denn der Herr kommt bald?“ So dachten die ersten Christen und nach ihnen viele. Und es hat gestimmt. Sie haben die Zeit ausgenutzt und Reich Gottes gebaut und sind tatsächlich schnell gestorben. Der Herr ist all die Jahrhunderte so gekommen, dass die Christen zu ihm gingen. Schon diese Tatsache sollte mich die Sache ernst nehmen lassen. Und dazu kommt: Noch nie waren wir so nah an der Wiederkunft Christi wie heute.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-116210345746512868?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/116210345746512868/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=116210345746512868' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/116210345746512868'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/116210345746512868'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2006/10/meine-blickrichtung.html' title='Meine Blickrichtung'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-116205279681765212</id><published>2006-10-28T18:25:00.000+02:00</published><updated>2006-10-28T18:26:37.503+02:00</updated><title type='text'>Mich nicht an diese Welt verlieren</title><content type='html'>Denn das Wesen dieser Welt vergeht.&lt;br /&gt;Denn unser Herr kommt bald.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gibt ein „Zu Jesus kommen“ und ein „Bei Jesus bleiben“. 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Wenn ich selber bestimme was das sein soll, dann flacht mein Leben ab und wird belanglos, sinnlos, kraftlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Analyse unserer Zeit von Prof. Lutz Simon trifft schon zu: „Christsein ist in Europa zu einem gefühlsduseligen, human angehauchten Lebensideal geworden, das den Anforderungen des täglichen Lebens nicht gewachsen ist und darum vernachlässigt werden kann.“&lt;br /&gt;Wenn ich die Bibel lese, begegne ich da einem ganz anderen Christsein. Paulus als Beispiel, lebt etwas ganz anderes: Radikal, unkonventionell, widerständig, besitzlos, mit einem Ziel vor Augen.&lt;br /&gt;Paulus lehrt mich da ganz andere Werte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Korinther 7,&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=46007029"&gt;29&lt;/a&gt; Denn eins steht fest, Brüder: Wir haben nicht mehr viel Zeit, für den Herrn zu arbeiten. Deshalb sollen sich jetzt auch die Verheirateten so für den Herrn einsetzen, als wären sie nicht verheiratet. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=46007030"&gt;30&lt;/a&gt; Weder Trauer noch Freude sollen uns daran hindern, Gott zu dienen. Was wir besitzen, sollte uns nicht davon abhalten, mit anderen zu teilen.6 &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=46007031"&gt;31&lt;/a&gt; Verliert euch nicht an diese Welt, auch wenn ihr in ihr lebt. Denn diese Welt mit allem, was wir haben, wird bald vergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das erste und wichtigste ist seine Sicht. Wie eine Klammer steht sie um diesen Text: „Wir haben nicht mehr viel Zeit …. Denn diese Welt mit allem, was wir haben, wird bald vergehen.“&lt;br /&gt;Das neue Testament, besonders seine Briefe, haben eine alles dominierende Grundstimmung: Unser Herr kommt bald!&lt;br /&gt;Wann habe ich diese Grundstimmung? Höchstens dann, wenn es mir besonders schlecht geht, wenn ich erlöst sein möchte von etwas Unangenehmen. Wenn Andere sagen: „Jetzt könnte ich im Boden versinken“ oder „jetzt möchte ich auf einer einsamen Insel sein“ oder „ich möchte lieber sterben“ – denke ich dafür: „Ach, Herr komm bald!“. Aber wenn alles einigermassen läuft und das Auto gewaschen ist, der Kontostand stimmt und ich keine Beziehungslämpen habe, kommt mir das kaum in den Sinn: „Herr komm bald…“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher es macht die Sache nicht einfach, wenn ich sehe, dass diese Naherwartung sich nun schon 2000 Jahre dahin zieht. Haben sich die Schreiber damals geirrt? Ist die Erklärung, dass bei Gott ein Tag wie tausend Jahre ist – dass Gott ganz andere Zeitmassstäbe hat als ich – Erklärung genug? Es ist zwar eine richtige Aussage und bietet dennoch wenig Lebenshilfe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall war diese Naherwartung damals bei den ersten Christen eine starke Triebfeder, dass das Evangelium verbreitet wurde. Heute bin ich eher wie der müde Wanderer, der sich auch mal eine Pause gönnt, wer weiss, wie lange das noch geht, und überhaupt: Pausen müssen sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich von diesem unguten Gefühl nicht loskomme, das mir da sagt, dass bei uns etwas faul ist. Etwas stimmt einfach nicht. Und das ist schon länger so. Schon einige Generationen – ich vermute seit es uns wirtschaftlich besser geht.&lt;br /&gt;Christian Friedrich Spittler hat das wahrscheinlich auch so irgendwie empfunden – auf jeden Fall hat er den kernigen Satz gesagt:&lt;br /&gt;„Was hilft’s, wenn wir beim warmen Ofen und einer Pfeife Tabak die Notstände der Zeit bejammern? 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Diese Welt, mit allem, was wir haben, wird bald vergehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Bereiche, die mein Leben wesentlich in Anspruch nehmen, spricht Paulus in unserem Text an:&lt;br /&gt;Ehe, Trauer, Freude, Besitz.&lt;br /&gt;In allen vier Bereichen kann ich mich verlieren.&lt;br /&gt;Wahrscheinlich gibt es noch mehr Bereiche, in die ich mich verlieren kann – aber die vier sollen als Beispiel genügen.&lt;br /&gt;Paulus spricht nicht davon, dass ich Ehe, Gefühle, Besitz nicht haben darf – im Gegenteil, er weiss sehr wohl, dass das wichtige Bestandteile meines Lebens sind. Diese Verse können nicht so ausgelegt werden, dass sie gegen die Ehe gebraucht werden oder gegen Trauer oder Freude oder Besitz.&lt;br /&gt;Aber Paulus weiss es und ich ahne es: Ich kann mich in solchen Dingen verlieren. 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Und dazu kommt: Noch nie waren wir so nah an der Wiederkunft Christi wie heute.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-116205279681765212?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/116205279681765212/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=116205279681765212' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/116205279681765212'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/116205279681765212'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2006/10/mich-nicht-diese-welt-verlieren.html' title='Mich nicht an diese Welt verlieren'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-116022619178809846</id><published>2006-10-07T15:02:00.000+02:00</published><updated>2006-10-07T15:03:12.590+02:00</updated><title type='text'>"seht an, seht an,...!"</title><content type='html'>Ich bin sehr dankbar, dass mein Herz für Jesus schlagen darf, dass er mich aus dem alten Leben herausgerettet hat, dass er mit mir zusammen leben will,…&lt;br /&gt;Aber ich bin nicht gerettet um nun ein Leben zu führen, als hätte es diese Rettung nie gegeben. Als Geretteter sehe ich das Leben mit anderen Augen: Was mir früher wichtig war, tritt nun in den Hintergrund. Anderes, Göttliches, Gottes Willen, die Führung meines Retters wird wichtig. Ich hange jetzt ihm an.&lt;br /&gt;Hier nun meine kritische Frage: Ist das wirklich so? Oder habe ich das grosse Geschenk von Gott schon vergessen? Ist es in den vielen anderen Dingen untergegangen? Trägt mich anderes als meine Dankbarkeit gegenüber meinem Retter?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Aspekt betreffen meine Augen: Ich sehe tagtäglich viel. Aber es ist nicht gleich, was ich mit dem Gesehenen anfange. Es geht dabei um mein Glaubensleben!&lt;br /&gt;Was sehe ich? Was will ich nicht sehen? Worauf achte ich? Was sind meine Kriterien?&lt;br /&gt;Wenn ich einen Menschen ansehe – wie sehe ich ihn? Wunschbild? Vorurteil? – Oder bin ich beriet, meine Sicht von Gott ändern zu lassen, auf dass ich Gottes Sicht mehr und mehr bekomme?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Lutherbibel 84) Jakobus 2&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=59002001"&gt;1&lt;/a&gt; Liebe Brüder, haltet den Glauben an Jesus Christus, unsern Herrn der Herrlichkeit, frei von allem Ansehen der Person. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=59002002"&gt;2&lt;/a&gt; Denn wenn in eure Versammlung ein Mann käme mit einem goldenen Ring und in herrlicher Kleidung, es käme aber auch ein Armer in unsauberer Kleidung, &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=59002003"&gt;3&lt;/a&gt; und ihr sähet auf den, der herrlich gekleidet ist, und sprächet zu ihm: Setze du dich hierher auf den guten Platz!, und sprächet zu dem Armen: Stell du dich dorthin!, oder: Setze dich unten zu meinen Füßen!, &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=59002004"&gt;4&lt;/a&gt; ist's recht, dass ihr solche Unterschiede bei euch macht und urteilt mit bösen Gedanken? &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=59002005"&gt;5&lt;/a&gt; Hört zu, meine lieben Brüder! Hat nicht Gott erwählt die Armen in der Welt, die im Glauben reich sind und Erben des Reichs, das er verheißen hat denen, die ihn lieb haben? &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=59002006"&gt;6&lt;/a&gt; Ihr aber habt dem Armen Unehre angetan. Sind es nicht die Reichen, die Gewalt gegen euch üben und euch vor Gericht ziehen? &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=59002007"&gt;7&lt;/a&gt; Verlästern sie nicht den guten Namen, der über euch genannt ist? &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=59002008"&gt;8&lt;/a&gt; Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift (3.Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht; &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=59002009"&gt;9&lt;/a&gt; wenn ihr aber die Person anseht, tut ihr Sünde und werdet überführt vom Gesetz als Übertreter. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=59002010"&gt;10&lt;/a&gt; Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=59002011"&gt;11&lt;/a&gt; Denn der gesagt hat (2.Mose 20,13-14): »Du sollst nicht ehebrechen«, der hat auch gesagt: »Du sollst nicht töten.« Wenn du nun nicht die Ehe brichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=59002012"&gt;12&lt;/a&gt; Redet so und handelt so wie Leute, die durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=59002013"&gt;13&lt;/a&gt; Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Jakobusbrief hat ein Thema: „Seid Täter des Wortes, und nicht Hörer allein.“ (Kapitel 1,22) Glaube ohne Taten ist kein Glaube. Darum kann man nach Jakobus nur gerettet werden, wenn Taten da sind – weil man nicht ohne Taten Glauben kann.&lt;br /&gt;Ein Zeichen, dass es mit mir nicht zum Besten steht, wäre: Ich mache „in der Tat“ Unterschiede in der Gemeinde. Mit manchen Leuten könnte ich mein ganzes Leben verbringen - andern aber weiche ich aus. Sicher, da spielt viel Geschichte, Erfahrung, Symphatie und Antipathie mit. Aber Parteilichkeit in der Gemeinde ist Sünde.&lt;br /&gt;Es gibt zum Beispiel in unseren Gemeinden die Parteilichkeit der Familie. Da kann es sein, dass ein Familienclan die Gemeinde regiert. Das ist verhängnisvoll. Ich habe das erlebt: Am Küchentisch einer Familie wurden die Entscheide über die Gemeinde gefällt. Die Gemeindeleitung war dann noch eine „Kopfnickgruppe“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Das hat Gott gesagt, das hat Mose gesagt, das hat Jesus gesagt, das sagt hier Jakobus und das sagt uns der Heilige Geist.&lt;br /&gt;Diese Aufforderung darf nicht in der Nebenfrage enden „Liebe ich mich denn wirklich?“ sondern ist eine Aufforderung zu Taten. Nächstenliebe ist eine Tat, ein Zeichen von Glauben. Glauben gebiert die Nächstenliebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann lange meiner Ehefrau sagen „ich liebe dich“ – wenn meine Taten, meine Lebensweise, dieser Aussage nicht entsprechen, sind das leere Worte, niemand glaubt mir – auch sie nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jakobus schrieb diesen Brief Christen, die unter Verfolgung litten. Anfechtung nennt er das. Da war Bedrängnis überall und die Christen mussten um ihr Leben fürchten. Mit guten Sprüchen und Argumenten, mit frommen Worten ernteten sie wohl nur Spott und noch mehr Verfolgung.&lt;br /&gt;Darum legt Jakobus so grossen Wert auf die guten, dem Glauben entsprechenden Taten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Glaube an Jesus Christus muss frei gehalten werden vom Ansehen der Personen:&lt;br /&gt;Gottfried Kellers „Kleider machen Leute“ ist ein gutes Beispiel – Äusserlichkeiten täuschen. Äusserlichkeiten lügen. Wer sieht schon in den Menschen hinein, in sein Herz und weiss wie er es meint? Und sieht wer er wirklich ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stelle in unseren frommen Kreisen immer wieder dieses Ansehen der Person fest:&lt;br /&gt;·      Z.B. die Prediger – da gibt es Starprediger, solche die das Wort so „unverfälscht und klar“ bringen können, oder so gut, so hilfreich, so anschaulich, so ohrenkitzelnd... Es heisst dann: „Den sollten sie einmal hören. Den müssten wir haben.“&lt;br /&gt;·      Und dann gibt es Prediger, die es einfach nicht bringen. Die überhaupt in ihrem ganzen Umgang mit den Leuten und der Gemeinde fehl am Platz sind. Die nicht wissen, wie man sich anzieht. Die mir einfach nicht passen.&lt;br /&gt;Das aber ist fromme Auslese. Da achte ich den Einen höher als den Andern. Respektive: Ich verachte den Einen mehr als den Andern!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Christen können brutal in ihren Beurteilungen sein und es sind meist nicht wirklich geistliche Kriterien die herangezogen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zum Jakobus: In dieser Verfolgungssituation machten die Christen auch die Erfahrung, dass gerade die, die Geld hatten, die Reichen, ihnen am meisten Schwierigkeiten machten. Die Reichen haben in der Welt Macht und bestimmen – auch heute – zu stark, wo’s langgeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft wird gesagt „Geld regiert die Welt“. „Wer zahlt befiehlt.“ Jakobus – und nicht nur er – warnt vor Reichtum. Denn im Reich Gottes, in der Gemeinde darf es nicht so sein.&lt;br /&gt;Frage: Kann ich Geld, vielleicht viel Geld, in die Gemeinde geben und gleichzeitig nichts von ihr fordern? Der Gemeindeleitung gehorsam sein? Ja vielleicht sogar auf mein Lieblingslied verzichten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da kann ein Armer in die Gemeinde kommen, vielleicht hat er sogar Ansichten, die ich überhaupt nicht teile – und er ist im Glauben viel weiter und reicher als ich.&lt;br /&gt;Oder dann kommt ein Reicher in unsere Gemeinde und gibt ordentlich Geld. Aber sein Leben ist nicht besser als der Durchschnitt….&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott hat die Armen in der Welt erwählt: Die Sklaven in den Lehmgruben Aegyptens. Er ist in Jesus Christus selber arm geworden. Arm in der Welt sein, kann auch heissen: Niemand sein, unangesehen sein in der Welt – Geld ist nicht einziges Armutskriterium. Arm kann auch heissen: Nicht aus einer angesehenen Familie kommen, keine „rechte“ Ausbildung gemacht haben, nicht schön sein – geistlich arm sein …&lt;br /&gt;Aber dafür: Im Glauben reich sein, einzig auf Gott vertrauen, Erben des Reiches Gottes sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor Gott sind wir alle gleich. Ihm ist es vorerst und dann noch ziemlich lange wurst, wie ich äusserlich so dastehe. Bei ihm gibt es kein Ansehen der Person. Frauen, Männer, Kinder, Ausländer, Asylanten, Kriminelle, Steuerhinterzieher, Intellektuelle, Arbeiter, Arbeitslose, Unternehmer, Unterlasser, Rentner, Schmarotzer, Kranke, Starke und Schwache,…&lt;br /&gt;Gott hat jeden Menschen gemacht und will ihn - Gott liebt jeden Menschen. Darum sind die Menschen und auch ich liebenswert. Wertvoll. Von Gott angesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es stimmt dann aber auch, dass er uns aus diesen Rollen, die Gefängnissen gleichen, diesem Sklavenleben, befreien möchte – eben weil er uns liebt. Er sieht mich an, sieht hinter diese Kulissen in mein Herz. Er sieht wie ich es meine. Er möchte mich von dieser Sicht, der Welt, die mich verleitet den Mitmenschen zu genügen und ihnen etwas vorzuspielen – befreien!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Jakobus fährt da scharf ein: Er nennt es Sünde, wenn ich die Person ansehe – eine Auswahl treffe, manche vorziehe, andere hinten anstelle, jemanden bewundere, einige be- und verurteile.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus ist der Herr der Herrlichkeit wie kein Mensch. Ihn solle ich ansehen, verherrlichen, anbeten, den besten Platz geben, meine Gedanken an ihn verschwenden, …&lt;br /&gt;Wenn ich Menschen ansehe, steht da unweigerlich etwas zwischen mir und Jesus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-116022619178809846?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/116022619178809846/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=116022619178809846' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/116022619178809846'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/116022619178809846'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2006/10/seht-seht.html' title='&quot;seht an, seht an,...!&quot;'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-115780833185559426</id><published>2006-09-09T15:17:00.000+02:00</published><updated>2006-10-13T14:12:20.836+02:00</updated><title type='text'>Erntedank</title><content type='html'>Erntedank – Zeit der Ernte - ich nehme das zum Anlass um darüber selbstkritisch nachzudenken: Ernte, Dank, meine Selbstverständlichkeit meinen Magen füllen zu können.&lt;br /&gt;Erntedank - Was unterscheidet mich als Christ eigentlich von der übrigen Bevölkerung? Bin ich noch dankbar für die Ernte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mache mir kaum Gedanken, dass ich nichts mehr zu Essen haben könnte – meine Probleme liegen in der Art des Essens – wie viel kostets, was bringts mir, Kalorien, Eiweisse, Kohlenhydrate, Hilfsstoffe, Ergänzungsstoffe, Geschmacksverstärker,…&lt;br /&gt;Ich kann es mir ja leisten. Ich habe ja genug von allem. Es ist doch selbstverständlich, dass ich jeden Tag zu Essen habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ernte&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Dass mein Essen noch etwas mit Ernte zu tun haben könnte, ist für mich schon eher weit weg.&lt;br /&gt;Ich habe nicht mehr dieselbe Beziehung zur Ernte wie die Landwirte. Die wissen noch was Ernte ist. Manche Leute haben noch einen Garten oder zumindest, wie unsere Nachbarin, einen Zwetschgenbaum. Da kann man auch noch etwas von Ernte erfahren.&lt;br /&gt;Vor ein paar Tagen hat meine Nachbarin unter der Last der Ernte gestöhnt, weil dieser Baum so viele Zwetschgen habe und sie wisse gar nicht was damit anfangen. Kuchen machen, habe ich ihr vorgeschlagen. Aber sie könne nicht so viel Kuchen essen, so gerne habe sie den doch auch nicht.&lt;br /&gt;Heute ist oft das Leiden unter der Ernte grösser als dass freudig und dankbar geerntet wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ernte – ist die Gewinnung von Früchten in die vorher investiert wurde, damit sie wachsen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So gesehen kann auch der Geld-Lohn für Arbeit, Ernte sein. Wenn jemand im Büro, in der Werkstatt, im Krankenzimmer,… arbeitet, investiert er dort Zeit und Fähigkeiten. Ernte wäre dann Geld, vielleicht sogar Befriedigung an der getanen Arbeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber da wird es irgendwie auch schwierig. Mancher arbeitet fast für zwei und bekommt einen Lohn für einen halben Mann. Für Andere besteht die Hauptarbeit darin, den Lohn (ich meine das irgendwie erhaltene Geld) gewinnbringend anzulegen. Da wird für mich der Vergleich mit der Ernte zusehends abstrakter…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie auch immer. Ich gehe davon aus, dass wir alle irgendwie ernten. Wir können davon profitieren, dass wir Dinge zum Leben bekommen, in die wir zwar investiert haben, deren Wachsen und Gedeihen aber dann nur sehr geringfügig in unserer Hand gelegen ist.&lt;br /&gt;Ich vergesse zu schnell, dass ich weder Kartoffeln noch Zwetschgen machen kann. Und ich kann auch meinen Lohn nicht machen – die, die plötzlich arbeitslos sind, können davon etwas erzählen.&lt;br /&gt;Ich habe eben weniger im Griff, als dass ich mir vormache. Vieles ist weit weniger selbstverständlich, als ich es mir eingerichtet habe.&lt;br /&gt;Schnell kann auch unsere industrielle Ernte oder unsere Dienstleistungs-Ernte ausfallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Dank&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Aus der Bibel: 1.Thessalonicher 5,18: „Seid dankbar in allen Dingen.“&lt;br /&gt;Psalm 106,1: „Danket dem Herrn; denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kann ich dankbarer sein für die Ernte, im Speziellen nun auch für’s Essen, für das viele Gute, das ich immer wieder erhalte?&lt;br /&gt;Vorschläge an mich: Danken in Gebeten – beim Einkaufen, beim Zubereiten, am Tisch.&lt;br /&gt;Und dabei geht es immer auch darum, dass ich nicht einem leeren Ritual verfalle („Hauptsache ein Gebet ist gesprochen“), sondern dass ich innerlich mit diesem Dank auch mitgehe – es so meine.&lt;br /&gt;·      Tischgebetskartei&lt;br /&gt;·      Oder wenn ich den Lohn auf meinem Konto habe, Gott dafür danken&lt;br /&gt;Dank zeigt sich nicht nur in Gebeten. Wenn ich wirklich dankbar gegenüber Gott bin, dann drückt sich das in meinem Lebensstil aus:&lt;br /&gt;·      Vermehrt geben statt nehmen&lt;br /&gt;·      Vermehrt schenken&lt;br /&gt;·      Haushälterisch mit den Mitteln umgehen, die ich habe&lt;br /&gt;·      Dankbarkeit zeigt sich im Umgang mit dem Essen: Wer schnäderfrässig tut, zeigt wenig Dankbarkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus der Bibel: 2.Korinther 10,31 „Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Gottes Ehre essen und trinken! Was heisst das? Gott ehren – indem ich anerkenne, dass er der Geber des Essens und Trinkens ist. Ihm gehört Dank. Und Gott ehren, verbietet&lt;br /&gt;·      mit dem Essen verschwenderisch umzugehen&lt;br /&gt;·      verbietet zu nörgeln&lt;br /&gt;·      verbietet es, dass ich selbstverständlich alles bekomme, was mein Herz begehrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Es gibt auch eine geistliche Ernte.&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Gibt es eigentlich Parallelen zwischen dem Umgang mit geistlicher Nahrung und der Nahrung für unsere Mägen. Könnte es sein, dass ich mit der geistlichen Nahrung so umgehe, wie ich mit der körperlichen Nahrung umgehe? Im Sinn von: „Zeig mir wie du isst und mit der Nahrung umgehst und ich sage dir, wie du mit den Predigten umgehst.“&lt;br /&gt;Z.B.&lt;br /&gt;·      Einfach schlucken, was so daherkommt? – „Meine Frau wird ja schon wissen, was gut ist für mich – mein Prediger auch“.&lt;br /&gt;·      Schnäderfrässig tun. Heikel tun.&lt;br /&gt;·      Nörgeln und doch essen.&lt;br /&gt;·      Alles, was mir nicht passt: Wegschmeissen. (Ist nicht gerade das Gesunde oft nicht so ausgesprochen schmackhaft…?)&lt;br /&gt;·      Keinen Wert auf das Essen legen.&lt;br /&gt;·      Freudlos die Sache hinter mich bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier gilt besonders die biblische Aussage: Was ich säe, das ernte ich auch.&lt;br /&gt;Wer Unkraut gesät hat, der erntet Unkraut.&lt;br /&gt;Wer Gutes gesät hat, der erntet Gutes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Gott in seiner Güte ist da noch liebender, als ich mir das denken könnte: Auch wenn ich ein Leben lang Unkraut gesät habe und jetzt reuig mein Werk ansehe und zu ihm gehe und sage: „Das war falsch, es tut mir leid, ich bitte dich, dass du mir vergibst und von jetzt an mir beim Säen hilfst“, dann sagt er mir: „Ich vergebe Dir! Ich freue mich, dass du als verlorener Sohn zu mir zurückgekommen bist!“&lt;br /&gt;Dafür ist Jesus gestorben, dass ich solche Vergebung erfahren darf.&lt;br /&gt;Es ist Zeit zu Ernten. Das heisst, Gott sammelt seine Menschen, seine Kinder ein. Er hat viel in uns investiert – hat uns gepflegt, gestützt, gedüngt, geschnitten, (in die Baumschule genommen) – jetzt ist die Zeit der Ernte. Er will mich von meinen weltlichen Wurzeln abschneiden und mir ein neues Leben mit ihm zusammen geben.&lt;br /&gt;In der Ernte wird auch gestorben. Da ist die Zeit des Blühens vorbei. Da kommt der Schnitter. Da gilt es ernst. Da werden die Früchte begutachtet. Da wird sortiert und ausgelesen.&lt;br /&gt;Wie werde ich in dieser Ernte beurteilt? Als gute Frucht? Menschlich gesehen, ist niemand eine gute Frucht. Aber durch Jesus bin ich von Gott angenommen.&lt;br /&gt;Wie werde ich in dieser Ernte beurteilt? Ein Mensch mit guten Früchten? Da ist mein Mass nicht voll und faule Früchte habe ich auch vorzuweisen. Aber durch Jesus bin ich von Gott angenommen.&lt;br /&gt;Christlicher Glaube heisst, diesem Jesus Christus vertrauen. Vertrauen, dass er es gut macht. Darum vertraue ich ihm und lege mein Leben ganz in seine Hand.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-115780833185559426?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/115780833185559426/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=115780833185559426' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/115780833185559426'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/115780833185559426'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2006/09/erntedank.html' title='Erntedank'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-115719126717636398</id><published>2006-09-02T11:59:00.000+02:00</published><updated>2006-09-02T12:18:57.916+02:00</updated><title type='text'>Gelähmte stehen auf die Beine</title><content type='html'>Während eines Evangelisationseinsatzes in der Ukraine besuchten wir in kleinen Gruppen Menschen in den nahen Dörfern.&lt;br /&gt;Ich war mit einem Studenten aus dem 1. Jahrgang und einem Übersetzer unterwegs. Dieser führte uns in einem Dorf in eine „Bruchbude“. Dort lag eine Frau (schätzungsweise 50 jährig) in einem Bett. Sie konnte kaum noch atmen. Essen auch nicht. Sie hatte einen riesengrossen Kropf oder Tumor am Hals. Kein Geld für ärztliche Behandlung. Etwas Pflege durch die Angehörigen, etwas Beistand durch die Freikirche. Einziges Medikament: Narkoseäther und irgendein Oel das sie zusammenmischte und inhalierte.&lt;br /&gt;Meine medizinischen Weisheiten sagten mir: Wenn das so weiter geht, lebt sie nicht mehr lange.&lt;br /&gt;Was hatten wir zu bringen: Einige Esswaren aus dem Hilfsgütertransport, uns als Besuch aus dem Westen (das ist für solche Leute eine grosse Ehre) und Jesus. Wir lasen etwas aus der Bibel vor, beteten mehr schwach und hilflos als vollmächtig und stark und gingen niedergeschlagen weg.&lt;br /&gt;Zwei Jahre später war ich wieder in dieser Gegend und ich fragte nach dieser Frau. Sofort sagten die Leute der Kirche, dass wir sie besuchen gehen können. Als ich wieder dieses Zimmer betrat, stand die Frau freudenstrahlend, gesund und lebensfroh vor mir. Sie hatte unterdessen keine andern „Behandlungsmethoden“ gehabt. Sie wurde von Jesus geheilt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine andere Heilung geschah in Jerusalem:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Apostelgeschichte 3,&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=44003001"&gt;1&lt;/a&gt; Petrus aber und Johannes gingen hinauf in den Tempel um die neunte Stunde, zur Gebetszeit. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=44003002"&gt;2&lt;/a&gt; Und es wurde ein Mann herbeigetragen, lahm von Mutterleibe; den setzte man täglich vor die Tür des Tempels, die da heißt die Schöne, damit er um Almosen bettelte bei denen, die in den Tempel gingen. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=44003003"&gt;3&lt;/a&gt; Als er nun Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel hineingehen wollten, bat er um ein Almosen. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=44003004"&gt;4&lt;/a&gt; Petrus aber blickte ihn an mit Johannes und sprach: Sieh uns an! &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=44003005"&gt;5&lt;/a&gt; Und er sah sie an und wartete darauf, dass er etwas von ihnen empfinge. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=44003006"&gt;6&lt;/a&gt; Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher! &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=44003007"&gt;7&lt;/a&gt; Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich wurden seine Füße und Knöchel fest, &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=44003008"&gt;8&lt;/a&gt; er sprang auf, konnte gehen und stehen und ging mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=44003009"&gt;9&lt;/a&gt; Und es sah ihn alles Volk umhergehen und Gott loben. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=44003010"&gt;10&lt;/a&gt; Sie erkannten ihn auch, dass er es war, der vor der Schönen Tür des Tempels gesessen und um Almosen gebettelt hatte; und Verwunderung und Entsetzen erfüllte sie über das, was ihm widerfahren war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist die Zeit nach Pfingsten: Jesus ist gestorben und auferstanden, den Jüngern noch einmal begegnet und dann aufgefahren in den Himmel. Petrus und Johannes, beides Jünger von Jesu leben nun hier in Jerusalem, gehen regelmässig zum Tempel um zu beten.&lt;br /&gt;Vor der Tempeltür hockt jeden Tag dieser Gelähmte. Man kennt ihn. Er ist seit Geburt lahm.&lt;br /&gt;Und ich will da nicht blauäugig sein: Seine Krankheit wird ausgenützt. Man kann von Krankheit und Kranken auch profitieren. Es ist kaum pure Nächstenliebe, dass die Leute den Lahmen jeden Tag zum Tempeltor tragen, damit er betteln könne. Der Lahme ist voll abhängig von diesen „Trägern“. Und es ist wahrscheinlich, dass diese sein erbetteltes Geld nehmen. Sicher „versorgen“ sie ihn auch mit dem Nötigsten. Aber mehr nicht.&lt;br /&gt;Ausnützung von Schwachen und Kranken gibt es heute nach wie vor. Stichworte: Verdingkinder, Pflegekinder. Da gab und gibt es immer wieder Leute die absahnen. Oder: Ein Teil unserer Gesundheitskosten ist unter dem Kapitel Ausnützung der Notsituation zu verbuchen.&lt;br /&gt;Unser Gesundheitswesen ist ein riesiger Wirtschaftszweig geworden. So gib es schweizweit mehr Arbeitsplätze im Gesundheitswesen als in der Metallindustrie.&lt;br /&gt;Ich habe in Israel mit einem Bettler gesprochen, der einen riesigen Bruch im Unterleib hatte. Auf die Frage, warum er das nicht operieren lasse, antwortete er, dass er nicht wolle (nicht: nicht könne, z.B. aus Geldmangel!). Er hatte keinen Beruf, respektive Betteln war sein einträglicher Beruf.&lt;br /&gt;Und Petrus und Johannes gehen an diesem Kranken nicht vorbei. Beten im Tempel könnte ihnen ja wichtiger sein. Aber vielleicht erinnern sich die beiden an die Geschichte die ihnen Jesus erzählt hatte: Der barmherzige Samariter (Lukas 10,30-37).&lt;br /&gt;Wichtig dann: Petrus und Johannes sahen den Kranken und der Kranke sah sie.&lt;br /&gt;Wie oft schaue ich weg!&lt;br /&gt;Mit Wegschauen kann ich mich recht gut von Forderungen, Ausnutzung, mühsamen Taten fernhalten. Aber Gott will, dass ich hinschaue, den Andern sehe – und das gilt sowohl für mich als den (potenziellen) Helfer wie auch für mich den Kranken, den Hilfsbedürftigen.&lt;br /&gt;Dann das Zentrum unseres Textes: V. 6 „Petrus aber sprach: Silber und Gold habe ich nicht; was ich aber habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher!“&lt;br /&gt;Was du erwartest habe ich nicht. Aber was ich habe, das gebe ich dir. Petrus und Johannes haben – Jesus.&lt;br /&gt;Und wenn Petrus da sagt „Im Namen Jesu Christi von Nazareth“, dann bedeutet das, dass diese Heilung ganz in der Anwesenheit von Jesus geschieht. Jesus heilt hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus ist auch anwesend, wenn &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; in seinem Namen für Heilung bete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weiter sehe ich noch in diesem Text: Der Geheilte lobte Gott. Er war dankbar – das ist die einzige und richtige Reaktion.&lt;br /&gt;Diese Heilung war ein Zeugnis für die Menschen für das Volk. Anschliessend an diese Heilung predigte Petrus dann diesen Leuten. Hier sehen ich den Zusammenhang von Predigen und Heilen.&lt;br /&gt;So kommen Menschen zum Glauben an Jesus.&lt;br /&gt;Und das ist auch mein Auftrag heute: Predigen und heilen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hauptaussage sehe ich darin: „Was ich habe, das gebe ich dir.“&lt;br /&gt;Doch da setzt auch meine Selbstkritik ein: Ich/wir haben Silber und Gold – geschehen darum bei mir/uns recht wenig übernatürliche Heilungen?&lt;br /&gt;Silber und Gold könnten sein: Aerztedichte, Pharmaindustrie, medizinisch ist vieles machbar und bei uns sogar bezahlbar…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gehe ich damit um?&lt;br /&gt;Bei Krankheit den Arzt aufsuchen – das will ich hier nicht weiter ausführen – auf diese Idee komme ich schnell und ich wurde ja genügend darauf trainiert.&lt;br /&gt;Bei Krankheit: Gott suchen – ich darf ihn vorerst auch nach dem Warum und dem Wozu fragen (oft gibt er da aber nicht sofort bis gar nie Antwort).&lt;br /&gt;Es gibt selbstverschuldete Krankheiten – da wäre zuerst etwas bei mir zu ändern.&lt;br /&gt;Also Gott fragen – sozusagen eine „Fremdbeurteilung“ durch Gott durchführen lassen. (Sünde? Schuld?)&lt;br /&gt;Erfahrungsgemäss ist das aber weniger die Ursache von Krankheiten. Wobei, rein theoretisch, Krankheit sehr oft aufgrund von Sünde entstanden ist. Anders gesagt: Krankheit hat ihren Platz nur im Umfeld von Sünde – im Paradies, im Himmel gibt es keine Sünde mehr und auch keine Krankheit. Manche von uns müssen Krankheiten erleiden, weil sie in einem sündigen Umfeld leben – sie können gar nichts dafür, müssen aber unter den Sünden von andern leiden.&lt;br /&gt;Beispiel: Asthmakinder – Asthma nimmt extrem zu. Warum? Es gibt mehrere Faktoren – aber der der Luftverschmutzung ist sicher da. Wir verschmutzen unverantwortlich die Luft – das ist Sünde.&lt;br /&gt;Ich meine, dass man sehr sorgfältig hinschauen soll und nicht über andere urteilen soll. Aber ich bin gefragt, mich selber zu beurteilen – mit Gottes Hilfe. Nur Gott sieht die Wahrheit ganz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber dann gibt es oft auch Krankheiten, da sieht niemand den Grund, noch den Sinn, noch eine Lösung, noch eine Heilung. Und dann…?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus heilte sehr viele Menschen. Aber es gab um Jesus auch viele kranke Menschen, die er nicht heilte. Es ist eine verhängnisvolle Vereinfachung biblischer Aussagen, wenn du sagst, dass Gott keine Krankheit will und wenn ich nur recht mit ihm zusammen bin auch keine habe. Wenn ich an ihn glaube - dann halt eben richtig glaube (oft heisst das dann in deinem Sinn, nach deiner Form glaube), meine Krankheit geheilt wird und ich nicht krank werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wesentlicher Aspekt meines Christseins und damit auch unseres Gemeindeseins ist, Krankheiten zu tragen, zu erleiden. Das heisst auch, sie zuzulassen – sie zu sehen. Kranke sollen bei mir nicht Aussenseiter sein. Sie sollen keine Ausgestossenen sein – etwa so wie im Mittelalter, als die „Siechen“ ausserhalb der Stadt leben mussten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum waren es die Christen, die der Krankenpflege ihren Stellenwert gaben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gleichzeitig habe ich als Christ die Aufgabe für die Kranken zu beten. Um Heilung zu beten. So wie Petrus und Johannes dem Lahmen begegnet sind, soll auch ich den Kranken begegnen:&lt;br /&gt;· Ihnen geben, was ich habe – sie pflegen&lt;br /&gt;· Und sie bei der rechten Hand nehmen, sie aufrichten und auf Gott vertrauen, dass er heilt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich spüre die Spannung, die aus diesen beiden Aufträgen: pflegen und heilen – entsteht.&lt;br /&gt;Wann ist was dran?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da will ich ehrlich eingestehen – ich weiss das nicht, ich haben keine Regeln dazu. Ich lasse mich führen durch den dreieinigen Gott!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Praktisch heisst das, dass ich immer wieder in der Situation bin, dass ich um Heilung bete, die dann nicht eintritt. Oder dass ich Wunden pflege, über denen ich ein Gebet um Heilung hätte sprechen sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Praktisch heisst das für mich, dass ich beides tue.&lt;br /&gt;Und dann Gott sage: ok. Es ist gut so. Dein Wille geschehe. Das gibt mir dann auch wieder eine gewisse Gelassenheit – ich kann es Gott überlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die andere Reaktion wäre: Suchen und mich hinterfragen, ob ich doch zuwenig gebetet und geglaubt habe (das habe ich immer! – auch wenn eine Heilung eintrat). Aber das entspricht nicht meinem gnädigen Gott, der ohne meine Leistung mich immer wieder überrascht und beschenkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe ist: Wenn die Pflegenden mutig mehr um Heilung bitten und die Heilenden mutig mehr pflegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch ein anderer Gedanke zu diesem Text: Wir sind alle Gelähmte – im übertragenen Sinn. In jedem unserer Leben gibt es Lähmungen. Da und da bin ich nicht frei, bin ich wie gelähmt: Durch Vorstellungen wie es ist, wie es sein könnte, wie der und der ist. Gefangen in Erwartungen, Erfahrungen, Vorurteilen, gefärbten Brillen.&lt;br /&gt;Oft merke ich das gar nicht. Oft bin ich sogar noch gerne in dieser Situation – ich profitiere davon ja auch.&lt;br /&gt;Aber Gott möchte mich befreien. Möchte diese Lähmungen in meinem Leben, durch die ich nicht gehen, stehen, tanzen und Gott loben kann, wegnehmen.&lt;br /&gt;Jesus selber sagt mir: „Sieh mich an! Was ich habe, das gebe ich dir! Ich habe ein neues Leben für dich! Ergreif meine rechte Hand, die ich dir schon lange hinstrecke. Steh auf aus deinem alten Leben. Geh mit mir zusammen.“&lt;br /&gt;Wenn ich diese Hand ergreife, heisst das hier im Leben gehen und stehen können (das kann durchaus auch mit körperlichen oder psychischen Behinderungen einhergehen). Gott loben. In den Tempel (das ist heute die christliche Gemeinde am Ort) gehen. Frei werden, damit ich ein Leben mit Gott zusammen leben kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesus fragte die Kranken oft, bevor er sie heilte: „Willst du das?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht schwierig. Es braucht keine grossen Glaubenstechniken, spirituelle Übungen oder spezielles Wissen.&lt;br /&gt;Es braucht diesen kindlichen Glauben – dieses Vertrauen auf den dreieinigen Gott: Du bist da, du liebst mich, du führst mich gut, dein Wille ist gut und darum wird es auch gut.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-115719126717636398?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/115719126717636398/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=115719126717636398' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/115719126717636398'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/115719126717636398'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2006/09/gelhmte-stehen-auf-die-beine.html' title='Gelähmte stehen auf die Beine'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-115599330315000275</id><published>2006-08-19T15:14:00.000+02:00</published><updated>2006-08-19T15:15:03.526+02:00</updated><title type='text'>Das Ziel vor Augen</title><content type='html'>Ein Bild: Ein langer Wanderweg, den Berg hinauf, dort das Ziel: Der Gipfel – wunderbar. Auf dem Weg aber viele Hindernisse, Rückschläge, Müdigkeit, Irrwege, Strecken auf denen ich das Ziel gar nicht sehe.&lt;br /&gt;Ich als Christ, als Jesusnachfolger, bin auf einem solchen Weg. Und auch Israel, das Volk von Gott, ist auf einem solchen Weg.&lt;br /&gt;Der nachfolgende Text lässt mich auf diesen Weg und das Ziel blicken. Das Ziel ist „der Himmel“ – der Ort oder der Zustand, in dem ich ewig leben werde, ausserordentlich gut leben werde und zusammen mit Gott sein werde. In der Bibel wird in diesem Zusammenhang oft von einem neuen Jerusalem, einem himmlischen Jerusalem gesprochen – die Stadt des Friedens, des Heils – Gott wird es zu seiner Zeit aufrichten. Ich werde dieses Ziel (mit Hilfe) erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Text als kleiner Zwischenhalt auf der Wanderung:&lt;br /&gt;Jesaja 62 (Hoffnung für alle)&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=23062006"&gt;6&lt;/a&gt; Jerusalem, ich habe Wächter auf deine Mauern gestellt, die den Herrn Tag und Nacht an sein Versprechen erinnern sollen. Ihr Wächter, hört nicht auf zu beten - nicht einen Augenblick -, gönnt euch keine Ruhe! &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=23062007"&gt;7&lt;/a&gt; Laßt auch dem Herrn keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufgebaut hat und die Stadt auf der ganzen Erde bewundert wird. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=23062008"&gt;8-9&lt;/a&gt; Der Herr hat geschworen: «Nie mehr werde ich zulassen, daß die Feinde euer Korn verzehren oder daß Fremde den Wein trinken, für den ihr so hart gearbeitet habt. Ihr, die ihr die Ernte einbringt, sollt auch davon leben. Und wer die Trauben liest, soll auch den Wein trinken. Dafür bürge ich, der starke Gott. Ihr werdet essen und trinken im Vorhof meines heiligen Tempels und mich dabei loben. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=23062010"&gt;10&lt;/a&gt; Zieht ein durch die Tore der Stadt, zieht ein! Ebnet einen Weg für das Volk, das unterwegs ist zur Stadt. Baut eine Straße, räumt die Steine aus dem Weg! Stellt ein Feldzeichen auf, das alle Völker sehen können!» &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=23062011"&gt;11&lt;/a&gt; Hört, was der Herr verkündet! Seine Stimme dringt bis zum Ende der Erde: «Sagt den Einwohnern Jerusalems: Der Herr kommt, euer Retter! Den Lohn für seine Mühe bringt er mit: sein Volk, das er sich erworben hat; es geht vor ihm her. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=23062012"&gt;12&lt;/a&gt; Man wird es 'das heilige Volk' nennen und 'das Volk, das der Herr erlöst hat'. Und du, Jerusalem, heißt dann 'die Begehrte' und 'die Stadt, die nie verlassen wird'.»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Text verstehen&lt;br /&gt;Es ist die Zeit der Rückkehr Israels aus dem babylonischen Exil (etwa 500 Jahre vor Christus).&lt;br /&gt;Jerusalem ist zerstört. Wächter stehen auf den Trümmern der Stadtmauer.&lt;br /&gt;Jerusalem ist da eine ungeschützte Stadt. Dessen Bewachung und Verteidigung kann „nicht durch Heer oder Kraft“  geschehen, sondern nur durch den Geist Gottes.&lt;br /&gt;Die Wächter haben die Aufgabe zu Beten – Gott zu bitten, ja, ihn an seine Verheissungen zu erinnern. Diese Wächter dürfen sich keine Ruhe gönnen. Tag und Nacht beten sie.&lt;br /&gt;Unsere Bergwanderung:&lt;br /&gt;Auf diesem Weg zum himmlischen Ziel gilt es zu Beten, zu Wachen, treu dran zu bleiben. Auch wenn ich bloss auf Trümmern stehe und weit und breit keine goldene Stadt, kein Himmel und keine Kristalle oder Edelsteine…(Offenbarung 21) sehe – Wachet und betet!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jerusalem steht hier für Israel, das Volk Gottes – dieses soll zum Lobpreis der Völker werden: Dass alle Völker sehen, wie gut und gross Gott ist.&lt;br /&gt;Unsere Bergwanderung:&lt;br /&gt;Auf diesem Weg zum himmlischen Ziel soll auch ich leuchten, Salz sein, Steine aus dem Weg räumen - damit viele Menschen sehen, wie gut und gross mein Gott ist. Es gilt den Weg für andere zu ebnen (Vers 10).&lt;br /&gt;Es gilt, dass ich nicht nur die Ernte geniesse, Gottesdienst feire und zu Hause sitze – Lobpreis und Anbetung Gottes hat immer auch viel mit mühsamen Handreichungen gegenüber dem Nächsten zu tun, hat mit Zeit und Geld für Mitmenschen investieren zu tun, hat mit teilen, loslassen, Veränderungen, usw. zu tun.&lt;br /&gt;Es geht nicht so sehr um den Mauerbau, um den Schutz – auf der Wanderung geht es Schritt für Schritt voran – wichtiger ist mein sichtbares Zeugnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prophezeiungen in der Bibel: wann gehen sie in Erfüllung? Oft mehrmals.&lt;br /&gt;So in unserem Text: Aufbau des Tempels ist danach geschehen, Jesus ist gekommen (Vers 11!), Israel ist zurückgekehrt 1948, Zukunft…&lt;br /&gt;Es ist auf dieser Bergwanderung immer wieder so, dass ich einen Blick zum Gipfel erhalte, zum Ziel: Ein Stück Himmel sehe ich da, ein Stück Himmel erfahre ich da – dennoch bin ich noch nicht ganz da. Dennoch ist noch vieles nicht vollkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Israel aktuell:&lt;br /&gt;1. Meine Zurückhaltung&lt;br /&gt;·      Was wir Christen den Juden angetan haben: Verfolgung, Ausgrenzung, Zweitklassmenschen, Witze, Sprüche – Vor etwa 70 Jahren: Deutschland mit der Judenvernichtung. Im Tages Anzeiger vom 19. August 2006 eine kleine Notiz: Im vergangenen Jahr waren die meisten Verstösse gegen das schweizerische Antirassismusgesetz gegen Juden gerichtet.&lt;br /&gt;·      Israel hier und wir Christen eingepfropft: Römer 11,17-18 – da habe ich nichts zu rühmen.&lt;br /&gt;·      Gottes Augapfel: Sacharja 2,12. – Wer Israel antastet, tastet Gott an.&lt;br /&gt;·      Bedenken wir auch, dass gerade in der Schweiz zur Zeit einseitig gegen Israel informiert wird – da wird Israel oft ungerecht behandelt.&lt;br /&gt;·      Israel hat die biblischen Verheissungen: Volk Gottes zu sein, das Ziel zu erreichen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Dennoch: Das heisst nicht, dass ich unkritisch bis blind das aktuelle Handeln von Israel betrachten soll.&lt;br /&gt;      Mein Wanderweg:&lt;br /&gt;Wirkliches Wachsen, stark werden, vorbereitet werden auf das himmlische Jerusalem, heisst auch, dass ich (aufbauende) Kritik entgegennehmen muss. Die hilft mir.&lt;br /&gt;Und so ist es auch bei Israel. Israel ist auch nicht vollkommen:&lt;br /&gt;Israel denkt und handelt eben immer noch alttestamentlich: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich sehe in der Bibel, dass mit Jesus auch in dieser Beziehung etwas völlig Neues gekommen ist:&lt;br /&gt;Matthäus 5,25: Vertrage dich mit deinem Gegner sogleich, solange du noch mit ihm auf dem Weg bist,..&lt;br /&gt;Matthäus 5,38: Ihr habt gehört, dass gesagt ist: „Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar.&lt;br /&gt;Matthäus 5,43: Ihr habt gehört, dass gesagt ist: „Du sollst deinen Nächsten lieben“ und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: „Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wäre der Massstab auch für Israel, für das Volk von Gott. Und ich sehe: Auch Israel braucht Jesus als Erlöser, Retter und Herr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe: Auch Israel ist auf diesem Weg, dieser Bergwanderung. Das Ziel ist noch nicht erreicht. Und auf diesem beschwerlichen Weg räume ich Hindernisse allzu gerne nach meinem Ermessen aus dem Weg – vor allem dann, wenn ich der Stärkere bin. Das aber ist in Gottes Augen Sünde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man kann als Volk von Gott nicht einfach tun und lassen was man will. Gottes Willen ist Massstab. Und Israel hält diesen Massstab eben oft auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wir Christen können nicht einfach tun und lassen, wie es uns gefällt. Und auch wir halten diesen göttlichen Massstab oft nicht…&lt;br /&gt;Zur Gewalt:&lt;br /&gt;Ich meine nicht, dass man sich nicht auch wehren darf. Israel muss sich verteidigen gegen die Islamisten, die Hisbollah, die islamischen Drahtzieher denen es nicht um das Land geht, sondern um die Vernichtung der Juden. Die Frage ist nur wie sich Israel wehren soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jungscharlager ist ein Punkt, der gelernt werden muss, dass man nicht einfach dreinschlägt, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt, wenn man eine schlechte Laune hat oder vielleicht auch nur Aufmerksamkeit erhaschen will.&lt;br /&gt;Gewalt ist keine wirkliche Lösung. Zu schnell gerät man in eine Gewaltspirale. Realität ist (und das bleibt vorläufig auch so), dass es Gewalt gibt. Und es gibt Situationen in denen Gewalt nur noch mit Gegengewalt in Schach gehalten werden kann. Diese Situationen sollten aber lange nicht eintreten, alles andere muss vorher versucht werden: Reden, darüber schlafen, Hilfe holen, nachgeben, vergeben,…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einmal werden ich dort oben, am Ziel sein. Da wird es keine Gewalt mehr geben. Da wird Friede, shalom sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür ist Jesus auf diese Welt gekommen. Mitten in diese schreiende, kämpfende, unruhige, unfriedliche Welt hinein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er sagt: Friede mit euch! Kommt, Folgt mir nach!&lt;br /&gt;Ich bin der gute Hirte. Der Tisch ist für dich gedeckt (Psalm 23). Frisches Wasser, Früchte, genug zu Essen. Und eine enge Beziehung zu Gott, zum Schöpfer, zum himmlischen Vater bekommst du durch mich!&lt;br /&gt;Der Himmel, das Himmelreich ist nahe!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Jesus findest Du shalom. Friede in deinem Herzen, Friede weil alle Schuld bezahlt wurde, Friede, weil dir vergeben ist und dann auch äusseren Frieden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Jesus habe ich den besten Begleiter auf dem Bergweg. Er führt mich sicher und gut ans Ziel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses himmlische Ziel vor Augen ist die beste Voraussetzung um im Alltag bestehen zu können. Auch in der kommenden Woche werde ich wieder herausgefordert in den unterschiedlichsten Situationen bestehen zu können, richtig und gut zu reagieren, die rechten Worte zu haben, Liebe zu üben und Gott anbetend, gehorsam für ihn zu leben.&lt;br /&gt;Da kann es helfen, ab und zu hinaufzuschauen, zum Ziel, zum Himmel, zum himmlischen Jerusalem. Und zu beten: Jesus geh voran!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-115599330315000275?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/115599330315000275/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=115599330315000275' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/115599330315000275'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/115599330315000275'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2006/08/das-ziel-vor-augen.html' title='Das Ziel vor Augen'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-115297288489860663</id><published>2006-07-15T16:03:00.000+02:00</published><updated>2006-07-15T16:14:45.180+02:00</updated><title type='text'>Unterwegs im Auftrag des Herrn</title><content type='html'>Ich erinnere mich an den Film „Blues brothers“: Schwarzer Anzug, schwarze Krawatte, weisses Hemd, schwarzer Hut, Sonnenbrille und das mal zwei. Sie kommen aus dem Gefängnis und ihr Waisenhaus, indem sie aufgewachsen sind, steht vor der Schliessung. Ein paar tausend Dollar fehlen. In der Kirche dann das Licht und die Eingebung: Von nun an sind sie „Im Auftrag des Herrn unterwegs“. Das Waisenhaus muss gerettet werden und das Geld dazu muss beschafft werden. Wie? Sie stellen ihre alte Band wieder auf die Beine. Dafür fliegen etliche Polizeiautos von ihren Rädern. Es gibt einige Schwierigkeiten – aber schlussendlich haben sie das Geld zusammen, zahlen es ein und werden verhaftet.&lt;br /&gt;Es ist kein christlicher Film. Aber so etwas wie eine Allegorie, ein Bild, ein Gleichnis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Bibel sind viele Menschen „unterwegs im Auftrag des Herrn“ – so auch Abram:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Mose 12,1 Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=1012002"&gt;2&lt;/a&gt; Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=1012003"&gt;3&lt;/a&gt; Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=1012004"&gt;4&lt;/a&gt; Da zog Abram aus, wie der HERR zu ihm gesagt hatte, und Lot zog mit ihm. Abram aber war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Haran zog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott der beruft&lt;br /&gt;Da war also ein Mensch – einer unter vielen und nicht besonders qualifiziert, mit Namen Abram. Nicht qualifiziert: Das ist natürlich mein Urteil. Ich sehe nichts, das Abram von andern Menschen unterscheidet. Er lebte wie viele damals. Etwas aber lässt aufhorchen – er bekam keine Kinder. Damals so etwas wie ein Fluch. Häufig interpretiert als Strafe. Sicher aber war er dadurch in der Gesellschaft minderwertig, in seiner Verwandtschaft zweitrangig, in seinem Vaterland eben der, ohne Kinder… Abstellgleis, Auftrag nicht erfüllt, sinnlos, …&lt;br /&gt;Hier trifft der Psalm 68,20 voll in’s Schwarze: „Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch.“&lt;br /&gt;Und Gott hilft hier beim Abram aussergewöhnlich – er schiesst sozusagen über das Ziel hinaus: Er verheisst dem 75jährigen Abram, dass er nicht nur ein oder zwei Kinder bekommt, sondern dass er der Vater eines grossen Volkes wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abram aber wird aufgefordert wegzugehen von seiner Familie, seiner Verwandtschaft, seinem Vaterland. Er wird aufgefordert seine Bindungen aufzulösen, zu verlassen. Ins unbekannte Land, „ein Land, das ich dir zeigen will“, zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und er bekommt die Verheissung von Gott, dass er gesegnet wird und ein Segen sein wird. Segen hat immer eine Geschichte. Zum Segen gehören immer Handlungen, Taten, Schritte – bis hin zu Opfern. Segen geschieht nicht einfach in einem „luftleeren Raum“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sehe ich: Segen und Gehorsam gehören zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abram – und das ist ja das Eindrückliche hier bei seiner Berufungsgeschichte – gehorcht (meines Wissens) ohne zu zögern, zu fragen, sich abzusichern, ohne „wenn und aber“. Doch Angst, Fragen, Unsicherheit, schlaflose Nächte usw. wird er wohl auch durchgemacht haben. Denn dieses Land, das Gott ihm dann zeigen will, kennt er nicht. Es geht in die Fremde.&lt;br /&gt;Er geht nicht allein – zusammen mit Gott. Denn Gottes Berufung ist immer ein Ruf zu ihm hin. Weg von allem andern.&lt;br /&gt;Auch in der Fremde wird Abram ein Zuhause haben – bei Gott sein, ist sein Zuhause (Siehe Post Thema „Ein Zuhause“).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott hat immer wieder Menschen berufen:&lt;br /&gt;Propheten, Apostel – um nur je eine Gruppe aus dem alten und dem neuen Testament zu nennen.&lt;br /&gt;In der Kirchengeschichte: Franz von Assisi, Reformatoren, Missionare&lt;br /&gt;Bei uns:&lt;br /&gt;Jeder der sich zu Jesus Christus bekehrt hat, ist Gottes Ruf gefolgt, ist von Gott berufen ihm nachzufolgen, Jüngerschaft zu leben, Reich Gottes zu bauen, als Kind von Gott weiterzuleben.&lt;br /&gt;Zu lernen, zu verkündigen, zu integrieren – er ist berufen zum Dienst, zum Gottesdienst!&lt;br /&gt;Und auch in dieser Berufung ist es gleich wie beim Abram: Gottes Ruf hören, Gottes Verheissung hören, gehorchen, Altes loslassen, Bindungen aufgeben, aufbrechen, neue Schritte wagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Berufung zu Jesus hin: Ein Weg, rechts davon eine Mauer, links davon Häuser, Autos, Leben. Eine innere, werbende Stimme: „Komm. Ich rufe dich.“ Meine Antwort immer wieder: „Ja aber – was sagen die Menschen? Was geschieht mit mir? Was verliere ich nicht alles! Verliere ich etwas? Was bringt’s?“ Und dann wieder die innere Stimme: „Ich bin Jesus – komm zu mir.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mir dabei bei Abram auffällt: Diese ganze Berufung, das Losgehen, sein Gehorchen geschieht in einer grossen Stille, einer Nüchternheit, fast gefühlslos (wenigstens ist es uns so überliefert und das wohl nicht ohne Grund). Seine Person und sein Auftrag wird nicht als etwas Besonderes beschrieben.&lt;br /&gt;Hier ist ein grosser Unterschied zu den Blues brothers!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also: Auch wir Zeitgenossen sind oder werden von Gott berufen.&lt;br /&gt;Dazu einige Beobachtungen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da ist der Mensch, der mindestens in zwei Richtungen falsch mit dieser Berufung umgehen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er kann sagen: „Ich bin nicht berufen“.&lt;br /&gt;Dem ist nicht so – wenn du seinen Ruf hörst folge ihm. Gott ruft dich zu sich – jetzt!&lt;br /&gt;Dann sind manche von uns diesem Ruf gefolgt. Aber jetzt:&lt;br /&gt;Wenn mein Tag so dahinläuft – wenn ich mich mit Spraydosen, Steckdosen, Blechdosen, Medikamentendosen, Rosen, losen Hosen,…&lt;br /&gt;beschäftige, kommt bald einmal so dieses Gefühl, dieser Gedanke: Ja, wo ist denn meine Berufung von Gott geblieben? Da sollte jetzt doch etwas von diesem Abraham aufleuchten: Wunder geschehen, Kinder kommen auf die Welt wenn es niemand gedacht hat, Reichtum stellt sich ein, Kontakt zum Königshaus von Aegypten, einige Abenteuer, Gottesbegegnungen, Bundesschluss mit Gott, …&lt;br /&gt;Aber nichts dergleichen geschieht – also bin ich nicht berufen?&lt;br /&gt;Ob ich berufen bin oder nicht hängt nicht von mir oder den Umständen ab. Einzig nach meiner Hingabe an Gott werde ich gefragt. Die Berufung kommt von Gott. Und Gott hat mich berufen ihm nachzufolgen. Das steht fest in Jesus Christus.&lt;br /&gt;Unterwegs im Auftrag des Herrn heisst nicht, dass ich ständig so auf Achse bin wie die Blues brothers… Ich bin nicht zu Abenteuern oder aussergewöhnlichen Erlebnissen berufen – ab und zu können die sich zwar auch einstellen – aber meine Berufung ist: Jesus treu nachzufolgen.&lt;br /&gt;Auch wenn mein Alltag eben Alltag ist, bin ich berufen. Und es gilt – diese Berufung gerade auch hier zu leben.&lt;br /&gt;Vielleicht hilft hier die Jahreslosung – auf jeden Fall war sie Josua eine Stärkung damit er seiner Berufung nachkommen konnte: Jos. 1,5 „Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.“&lt;br /&gt;Das ist die Zusage an alle Berufene, an alle, die im Auftrag des Herrn unterwegs sind.&lt;br /&gt;Das ist das Grösste und Beste, was mir geschehen kann: von Gott berufen zu sein und als Berufener zu leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kann mir auf meine Berufung auch etwas einbilden:&lt;br /&gt;„Ich bin berufen, also gehe ich über Leichen“&lt;br /&gt;Das ist die andere Seite des Pferdes auf die ich runterfallen kann.&lt;br /&gt;Es gibt Menschen die so was wie einen Wahn der Berufung entwickeln.&lt;br /&gt;Merkmale dieser Christen sind beispielsweise: Sie lassen sich nicht kritisieren, sie haben immer recht, denn sie sind ja die Berufenen. Und Kritik ist dann immer gleich ein Geist der Kritik dem man widerstehen muss.&lt;br /&gt;Sie führen ihre Berufung auch immer wieder ins Feld, sagen, dass sie berufen sind und wie gut das ist – und ich stehe da immer so klein daneben und erkenne was sie mir eigentlich sagen: „Ich bin mehr als du.“ Das artet dann in Machtspiele aus.&lt;br /&gt;Dagegen unser Vorbild Abram: Seine stille, väterliche Art. Seine hörende Haltung.&lt;br /&gt;„Was wollen wir streiten? Lot, wenn du zur Linken gehen willst, dann gehe ich zur Rechten oder auch umgekehrt.“ 1. Mose 13.&lt;br /&gt;Der Wahn der Berufung kann dann auch in schwere psychische Krisen führen. Denn im Laufe des Lebens wird es Situationen geben, die dann nicht mehr zu dieser Art der Berufung passen.&lt;br /&gt;·      Abraham als Berufener war in Aegypten feige und stand nicht zu seiner Frau.&lt;br /&gt;·      Abraham erhielt als Berufener den Auftrag seinen Sohn zu töten.&lt;br /&gt;In solchen Lebenskrisen kommt das wahre Motiv zum Vorschein. Da brechen Welten zusammen, wehe wenn da nicht auf ehrlichen Grund gebaut wurde. Wehe wenn da etwas gespielt wurde – denn spätestens in solchen Situationen wird sich zeigen, auf was für ein Fundament ich gebaut hast.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abram hat nie geschwärmt von seiner Berufung. Wahrscheinlich war sie ihm zu oft auch eine grosse Last. Aber er hat sich gehorsam in diese Berufung hineingegeben und geglaubt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gilt also ein Gleichgewicht zwischen Verleugnung und Verehrung meiner Berufung zu finden. Dass das schwankt sehen wir aus der Lebensgeschichte von Abram. Dass Gott darin immer wieder der ist, der trägt, der gibt, der neu beginnt, sehen ich ebenfalls hier bei Abram.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So kann ich unterwegs sein – wie Abram - im Auftrag des Herrn.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-115297288489860663?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/115297288489860663/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=115297288489860663' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/115297288489860663'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/115297288489860663'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/2006/07/unterwegs-im-auftrag-des-herrn.html' title='Unterwegs im Auftrag des Herrn'/><author><name>Martin Flütsch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/16609584279526604583</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='28' height='32' src='http://4.bp.blogspot.com/_D3EH9dH-cVM/SOYo8M9vprI/AAAAAAAAADA/m59Q-UIhER0/S220/martin.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-24710444.post-115228611371623481</id><published>2006-07-07T17:20:00.000+02:00</published><updated>2006-07-07T17:28:35.153+02:00</updated><title type='text'>Ein Zuhause</title><content type='html'>Zur Gottesdienstvorbereitung bin ich mit den Acht, die bei uns dieses Jahr den kirchlichen Unterricht abschliessen, zusammen gesessen und wir haben nach einem Thema für diesen Gottesdienst gesucht: Es freut mich nun sehr, dass wir das Thema „äs dihei“ – ein Zuhause - gewählt haben, denn, mit diesem Begriff „äs dihei“, sprechen wir etwas ganz Zentrales für uns Menschen an: Wer nicht zu Hause ist, dem fehlt etwas. Sicher, man kann auch unterwegs zuhause sein – fragt einmal einen Wohnmobilbesitzer… Aber der Mensch braucht ein Nest, einen Ort, wo er sich zurückziehen kann, Schutz bekommt, auftanken kann, sich erholen kann, sein kann wie er ist, einen Ort, wo er gerne ist und gerne isst, eine Basis um dann auch wieder raus zu gehen, tätig zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr Acht, die ihr den Unterricht heute abschliesst, seid in solchen Nestern gross geworden. Zu Hause – meist ist das immer noch eine Familie (zum Glück!)  - seid ihr für das Leben vorbereitet worden und jetzt seid ihr auf dem Sprung auszufliegen. Das muss auch so sein – Vater und Mutter verlassen und ein eigenes Zuhause aufbauen wird euer kommender Weg bringen. Hotel Mama schliesst Zimmer um Zimmer… Jeder geht da auf seine Weise – aber in dieser Zeit des Schulabschlusses, der Berufsausbildung, der Partnersuche, weitet sich eure Welt. Und ich kann euch sagen, dass ihr viele Möglichkeiten offen habt. Ihr müsst sie nur ergreifen, packen. Ihr seid jetzt dran, Land einzunehmen. Tut das auch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch gerade in der Gemeinde sollt ihr das packen können. Wir wollen euch Raum geben, damit ihr euren Glauben an Jesus leben könnt. Meine Hoffnung ist da stets: Dass die Gemeinde euch „äs dihei“ ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ihr noch schnell zurückblickt: Da hat es Menschen gegeben, die haben in euch investiert, euch viel gegeben – allen voran eure Eltern. Und da ist es dran, ihnen zu danken – ich weiss, dass das manchmal schwer fällt, darum mache ich das mal für euch und sage in eurem Namen euren Eltern: Danke für all das Gute, das ihr euren Kindern gegeben habt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Intakte Familien gibt es immer weniger. Und viele Kinder wachsen ohne ein wirkliches Zuhause auf. Das ist Realität. Dabei sollten wir uns hüten, diese so genannten Alternativen zur Familie als gleichwertig oder gar höherwertig in unser Denken einzupflanzen. Das stimmt einfach nicht. Patchworkfamilien, Scheidungsfamilien, Pflegefamilien, Einelternfamilien, Heime, Wohngemeinschaften,… hinken einer Familie mit Vater, Mutter, Grosseltern, Geschwistern, Verwandtschaft und Freunden immer irgendwie hinterher. Natürlich können auch solche Familien ein Zuhause bieten. Aber für die Beteiligten ist es eine grössere Herausforderung, wenn es recht geschehen soll. Und zu oft geschieht es eben nicht recht. Wir sehen zu viele Kinder auf der Strasse, Schlüsselkinder, Kinder ohne Strukturen, unerzogene Kinder, vernachlässigte Kinder – Kinder ohne „äs dihei“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott und du&lt;br /&gt;Unsere Acht haben die Bühne gestaltet:&lt;br /&gt;Meine Interpretation dazu:&lt;br /&gt;Rechts ist Gottes Hause – das Kreuz, die Gemeinde, der Himmel, die Musik.&lt;br /&gt;Links ist euer Zuhause – Polstergruppe, TV, Computer, Bilder, Kaffeetassen.&lt;br /&gt;Für mich ist da immer wieder die Frage: Wie kommen diese beiden Welten zusammen?&lt;br /&gt;Gottes Reich und dein Zuhause?&lt;br /&gt;Es muss möglich sein, dass beides eins wird. Es ist ein völliger Blödsinn, wenn du das trennst. Du bist erst wirklich zu Hause, wenn du bei Gott bist. Und da meine ich jetzt nicht, wenn du dann einmal tot bist, sondern hier auf dieser Welt schon.&lt;br /&gt;Zusammen sein mit Gott, heisst wirklich zu Hause sein.&lt;br /&gt;Und wenn du wegziehen musst, vielleicht wegen deiner Berufsausbildung und du bei Gott zu Hause bist, bist du überall auf der Welt zu Hause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jemand von den Acht hat dieses Bild da aufgehängt: "Shit happens".&lt;br /&gt;Eine Werbekampagne einer Versicherung…&lt;br /&gt;Shit ist Fäkaliensprache und meint die festen Bestandteile, die du auf der Toilette rauslässt wenn du nicht erbrichst…. Frei übersetzt heisst das: Mist geschieht, Abfall wird produziert, es passiert Unliebsames. Es geht etwas in die Hose.&lt;br /&gt;Und das ist so. Bei allen von uns.&lt;br /&gt;Manchmal sind wir daran selber schuld – aber manchmal geschieht es uns auch einfach.&lt;br /&gt;In unseren Leben passieren immer wieder unerfreuliche Dinge. Vor allem unerfreulich, wenn wir sie mit dem Licht von Gott beleuchten. Da merken wir, das geht nicht zusammen: Gott und Gewalt, Gott und Fluchen, Gott und Pornografie, Gott und Sucht, Gott und Lügen, Gott und Stehlen,….&lt;br /&gt;Du kannst Dir zwar ein solches Zuhause einrichten. Oft ist es zuerst auch gemütlich, schön, gediegen, wohlig, … Aber Gott ist da nicht dabei – er ist auf der andern Seite.&lt;br /&gt;Wenn "Shit happens" ist und du (vielleicht schon verzweifelt) siehst, dass das nicht recht ist und du es gerne anders haben möchtest - dann geh mit dem zu Gott! Sag ihm was du da erlebt hast, getan hast, gedacht hast – leg es bei ihm ab.&lt;br /&gt;Und weißt du was? Er hört dich, er kennt das und er hat dich trotzdem lieb! Das Kreuz da – sein Kreuz – an dem er gestorben ist für alle "Shit happens" – für alle Sünden – ist der Ort, wo er dir seine Liebe extrem zeigt: Jesus leidet für dich, betet für dich, schwitzt für dich, blutet für dich, hat gute Worte, ein guter Blick für dich und stirbt für dich.&lt;br /&gt;Du kannst ihm diesen Mist bringen, abgeben, hinlegen.&lt;br /&gt;Und dann bitte ihn, dass er in deine Wohnung kommen kann – lass ihn rein, lass ihn bei dir wohnen, in jedem Zimmer, in jeder Ecke, lass ihn bei dir zu Hause sein.&lt;br /&gt;Und dann wirst du etwas Neues bekommen – ein wirkliches, ewiges Zu Hause – mit Gott zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der verlorene Sohn: Lukas 15,11&lt;br /&gt; «Ein Mann hatte zwei Söhne», erzählte Jesus. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015012"&gt;12&lt;/a&gt; «Eines Tages sagte der Jüngere zu ihm: 'Vater, ich will jetzt schon meinen Anteil am Erbe ausbezahlt haben.' Da teilte der Vater sein Vermögen unter ihnen auf. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015013"&gt;13&lt;/a&gt; Nur wenige Tage später packte der jüngere Sohn alles zusammen, verließ seinen Vater und reiste ins Ausland. Endlich konnte er sein Leben in vollen Zügen genießen. Er leistete sich, was er wollte, &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015014"&gt;14&lt;/a&gt; bis er schließlich keinen Pfennig mehr besaß. Zu allem Unglück brach in dieser Zeit eine große Hungersnot aus. Es ging ihm sehr schlecht. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015015"&gt;15&lt;/a&gt; In seiner Verzweiflung bettelte er so lange bei einem Bauern, bis der ihn zum Schweinehüten auf die Felder schickte. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015016"&gt;16&lt;/a&gt; Oft quälte ihn der Hunger so, daß er froh gewesen wäre, etwas vom Schweinefutter zu bekommen. Aber selbst davon erhielt er nichts. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015017"&gt;17&lt;/a&gt; Da kam er zur Besinnung: 'Bei meinem Vater hat jeder Arbeiter mehr als genug zu essen, und ich sterbe hier vor Hunger. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015018"&gt;18&lt;/a&gt; Ich will zu meinem Vater gehen und ihm sagen: Vater, ich bin schuldig geworden an Gott und an dir. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015019"&gt;19&lt;/a&gt; Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert. Aber kann ich nicht als Arbeiter bei dir bleiben?' &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015020"&gt;20&lt;/a&gt; Er stand auf und ging zurück zu seinem Vater. Der erkannte ihn schon von weitem. Voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küßte ihn. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015021"&gt;21&lt;/a&gt; Doch der Sohn bekannte: 'Vater, ich bin schuldig geworden an Gott und an dir. Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert.' &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015022"&gt;22&lt;/a&gt; Sein Vater aber befahl den Knechten: 'Beeilt euch! Holt den schönsten Anzug, den wir im Hause haben, und gebt ihn meinem Sohn. Bringt auch einen kostbaren Ring und Schuhe für ihn! &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015023"&gt;23&lt;/a&gt; Schlachtet das Kalb, das wir gemästet haben! Wir wollen feiern! &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015024"&gt;24&lt;/a&gt; Mein Sohn war tot, jetzt lebt er wieder. Er war verloren, jetzt hat er zurückgefunden.' Und sie begannen ein fröhliches Fest. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015025"&gt;25&lt;/a&gt; Inzwischen kam der ältere Sohn nach Hause. Er hatte auf dem Feld gearbeitet und hörte schon von weitem die Tanzmusik. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015026"&gt;26&lt;/a&gt; Erstaunt fragte er einen Knecht: 'Was wird denn hier gefeiert?' &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015027"&gt;27&lt;/a&gt; 'Dein Bruder ist wieder da', antwortete er ihm. 'Dein Vater hat sich darüber so gefreut, daß er das Mastkalb schlachten ließ. Jetzt feiern sie ein großes Fest.' &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015028"&gt;28&lt;/a&gt; Der ältere Bruder wurde wütend und wollte nicht ins Haus gehen. Da kam sein Vater zu ihm und bat: 'Komm und freu dich mit uns!' &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015029"&gt;29&lt;/a&gt; Doch er entgegnete ihm bitter: 'Wie ein Arbeiter habe ich mich all diese Jahre für dich geschunden. Alles habe ich getan, was du von mir verlangt hast. Aber nie hast du mir auch nur eine junge Ziege gegeben, damit ich mit meinen Freunden einmal hätte richtig feiern können. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015030"&gt;30&lt;/a&gt; Und jetzt, wo dein Sohn zurückkommt, der dein Geld mit Huren durchgebracht und alles verpraßt hat, jetzt gibt es gleich ein Fest, und du läßt sogar das Mastkalb schlachten!' &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015031"&gt;31&lt;/a&gt; Sein Vater redete ihm zu: 'Mein Sohn, du bist immer bei mir gewesen. Was ich habe, gehört auch dir. &lt;a href="http://www.bibelserver.de/act.php?text_ref=42015032"&gt;32&lt;/a&gt; Darum komm, wir haben allen Grund zu feiern. Denn dein Bruder war für uns tot, jetzt hat für ihn ein neues Leben begonnen. Er war verloren, jetzt hat er zurückgefunden!'»&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Hause kommen!&lt;br /&gt;Zum Vater, der dich liebt und sehnlichst auf dich wartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Gott „äs dihei“ ha.&lt;br /&gt;Bei Gott willkommen sein.&lt;br /&gt;Mit offenen Armen empfangen werden, auch wenn viel shit happens war.&lt;br /&gt;Bei Gott feiern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei Gott geborgen sein.&lt;br /&gt;Bei Gott Sicherheit haben.&lt;br /&gt;Bei Gott gut geführt werden.&lt;br /&gt;Bei Gott beschirmt, beschützt werden.&lt;br /&gt;Bei Gott lernen.&lt;br /&gt;Bei Gott dich entwickeln, aufatmen.&lt;br /&gt;Bei Gott verändert zu werden.&lt;br /&gt;Bei Gott „äs dihei“ ha.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besser als jedes menschliche Zuhause.&lt;br /&gt;Besser als jedes noch so teure Konfgeschenk.&lt;br /&gt;Besser als jedes selbergemachte „Dihei“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das wünsche ich Dir!&lt;br /&gt;Das kannst du haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/24710444-115228611371623481?l=martin-fluetsch.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://martin-fluetsch.blogspot.com/feeds/115228611371623481/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=24710444&amp;postID=115228611371623481' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/115228611371623481'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/24710444/posts/default/115228611371623481'/
